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Full text of "PC Player German Magazine 1993-09"

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9-93 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 




Test: Soundkarten 
für Fortgeschrittene 



SILBERNE ZEITEN 



CD-ROM-Spiele: 
Besser als Diskette? 



JURASSIC ART 



Der Bauka 
für Digi-Di 

■MHMna%^ mm „ 

Die tollsten Puzzles 
Die schönsten Spiele 

Test & Tips: Betrayal at Krondor • More After 
CD-ROM • Flugstunden: TornadoS Airbus USA« 



Dark: Neue Bildschirm-Schoner* Karaoke per 
Pool-Billard per PC »Mehr Missionen für X-Wing 



UINCE&MRSIÄ 

THE S H A D O W & THE FLAME 




Gestern besaßen Sie noch unsagbaren Reichtum, einen majestätisch 
Prinzessin, die dachte, daß aus Ihrem Schwert die Sonne strahlt. 

Jetzt hat Ihnen der teuflische Magier Jaffar mit seinen bösen Kräfter 
geraubt und Sie aus dem Palast vertrieben. 

Reisen Sie über die Grenzen der Fantasie hinaus . . . 

. . . über die Dächer Ihres Königreichs, durch dunkle Höhlen, 
magische Tempel und mystische einsame Inseln. 

Meiden Sie tödliche Fallen, lösen Sie knifflige Rastel, und 
entkommen Sie verwirrenden Labyrinthen, um in Ihren Palast zurückzub 
Mit detaillierten, atmosphärischen 
Grafiken, ausgetüftelter Seh Wertkampf- Actio n 
und beeindruckender Musik mit Soundeffekten 
ist "The Shadow and The Flame" ein Erlebnis 
in Kinoqualität, das Sie nicht mehr vergessen 



en Palast und 


eine 


Ihre Identität 




1 1 


* 




1 a 




1 




Bruderbund 




Die Arroganz, mit der einige Dinosaurier aus der Soft- 
ware-Branche die internationalen Märkte behandeln, ist 
immer wieder erheiternd. Jüngstes Beispiel für einen erhol- 
samen Schlaf: Microprose veröffentlicht im Juli seine zwei 
heißesten Produkte seit langem in den USA, namentlich »Rail- 
road Tycoon Deluxe« und »Pirates Gold«. Interessierte deut- 
sche Händler, denen viele Runden die Bude einrennen, müssen 
größere Stückzahlen aus den Staaten importieren, denn Micro- 
prose Europa will die Programme noch nicht anbieten - die 
kommen nicht vor September und dafür dann komplett in Deutsch. 
Viele Pirates-Fans bedanken sich vielmals und ziehen den Kauf 
eines US-Imports einer vierteljährigen Wartezeit vor. 

Amerikanische Firmen wie LucasArts oder Electronic Arts 
haben kapiert, welch erkleckliche Umsätze man in Europa 
machen kann, wenn der Service stimmt. Durch internationale 
Parallel-Veröffentlichungen und übersetzte Software sicherte 
man sich dicke Marktanteile. International denkt auch Coktel 
Vision; die französische Firma will ab Herbst komplett syn- 
chronisierte Sprachausgabe -Versionen seines neuen Adventures 
»Lost in Time« anbieten - in Deutsch, Französisch und Eng- 
lisch. 

Bei mitunter astronomisch hohen Spielepreisen jenseits der 
100-Mark-Grenze darf der Kunde eine vernünftige deutsche 
Version erwarten - aber bitte halbwegs flott und in vernünf- 
tiger Qualität. Motiviert sollten die letzten Schnarcher alle- 
mal sein: So manche US -Spielefirma verdient in Europa mitt- 
lerweile mehr Dollars als zuhause. Kur wundert Euch nicht, 
daß die Umsatzverursacher auf dem alten Kontinent etwas säuer- 
lich werden, wenn man sie wie Kunden zweiter Klasse behan- 
delt. Schließlich kosten die Spiele bei uns nicht weniger als 
in den Vereinigten Staaten. 

Viel Spaß beim Warten wünscht 



Ihr PC-Player Team 





rw^fs^^ 




Adi, das v 
wohl ein harter 
Kampf: 
Bomico-Boß 
Boiko (rechts) 
ergatterte das 
offizielle Lothar 
Matthäus- 
Fußballspiel 




Keiner schont 
schöner: Wir 
testen die 
Screensaver- 
Module v 
More After Dark 





AKTUELL 



INDY CAR RAGING 

Die große 3D-Rennspiel-Hoffnung für 

die Herbstsaison 6 

LOTHAR MATTHÄUS 

Eine Fußballsimulation rund um den 
Bayern-Kicker 8 

INFERNO & TFX 

Besuch beim englischen 

Programmierteam DID 12 

HITPARADEN 

Aktuelle Spiele-Charts 9 

KURZMELDUNGEN 

Rund ums PC- Entertainment 10 

AKTION: LESERUMFRAGE 

Ankreuzen und gewinnen 1 12 



SPIELE-TESTS 



ADVENTURE-SPECIAL 

Alles über Abenteuerspiele 28 

| AIRBUS A 320 USA-EDITION 46 

BEAUTY AND THE BEAST 96 

BETRAYAL AT KRONDOR 72 

CHESS MANIAC (CD-ROM) 58 

DAY OF THE TENTACLE 

(CD-ROM) 55 

FIELDS OF GLORY 84 

' FOOTBALL MANAGER 3 78 

GNOME ALONE 76 

GOBUIINS (CD-ROM) 56 

HUMANS: JURASSIC LEVELS 79 

I IMPERIAL PURSUIT 

(X-WING MISSION DISK 1) 86 

INDIANA JONES/ATLANTIS 

(CD-ROM) 54 

ISHAR 2 66 



KING'S OUEST VI 

(CD-ROM) 59 

LANDS OF LORE 68 

MARIO WIRD VERMISST 92 

t MOTOR STARS 52 

7> NHL HOCKEY 36 

PINBALL DREAMS 90 

POOL 94 

TAKE-A-BREAK PINBALL 88 

TORNADO 40 

WARLORDS II 48 

WHEN TWO WORLDS WAR 80 



TIPS & TRICKS 

BLUE FORCE 104 

BETRAYAL AT KRONDOR 106 

FLASHBACK 109 

PRINCE OF PERSIA 2 109 

SYNDICATE 109 

RETURN OF THE PHANTOM 110 



m*« ? 




Di« beste 
Eishockey-Simula- 
tion, die Ihr PC je 
erlebt hat: Unser 
ausführlicher Test 
von NHL Hockey 
klopft alle Aspekte 
ob - vom Body- 
check bis zum 
Zwei -Linien -Paß 



36 




72 + 106 




DISKETTEN-SERVICE 60 

STARKILLER «5 

INSERENTENVERZEICHNIS 1 07 

IMPRESSUM 112 

TECHNIK-TREFF 1 1 5 

LESERBRIEFE 1 1 8 

VORSCHAU 121 

FINALE 122 



HARDWARE 



NEUER T-BIRD, NEUES GLUCK 

ASIs jüngster Computer im Test 



SOUNDKARTEN-SPECIAL 

Im Vergleich: High-End-Karten 
für optimalen Spielesound 



SOFTWARE 



MORE AFTER DARK 

Die neuen Module für den besten 
Bildschirm-Schoner 22 

JURASSIC ART 

Dinosaurier-Baukasten unter Windows 24 

SHAREWARE 

Promilleberechnung und zwei 

neue Spiele 08 

PC-KARAOKE 

Mifsing-Soflware auf CD-ROM 100 

GRAMMY AWARDS 

Illustrierte Datenbank rund um den 
amerikanischen Musik-Oscar 101 

MCS STEREO 

Ihr CD-ROM wird zur Hifi-Anlage 1 02 



e jet-Simula- 



Häriet«« «■" 
finden Sie =l> 

40 



Tornado 



Preview von »IndyCar Pacing« 



ASPHALT 
CONHANDER 




Harte Konkurrenz für alle Formel- 1 -Simulationen: Ein Spiel der kleineren Wagenklasse könnte den 
großen Brüdern den Rang ablaufen 



w 



nn Rennsport-Spieler von Electronic Arts' »Indy 500« 
reden, wird es immer noch als eines der besten Pro- 
gramme seines Genres bezeichnet. Auf den ersten Blick 
macht es nach heutigen Maßstäben nicht viel her, rasen doch 
die Autos lediglich auf einem einzigen Oval hunderte von 
Runden lang im Kreis. Doch dank genauer Simulation vie- 
ler Details und packender Kamera-Perspektiven konnte sich 
der Titel in der Herzen vieler Motorsport- Freunde fahren. 
Indy 500 ist aber schon über drei )ahre alt und seitdem hat 
man nichts mehr vom Programmier-Team namens Papyrus 
gehört. Doch auf der letzten CES-Messe in Chicago sind die 
Jungs wieder aufgetaucht und hatten mit der ersten Demo- 
Version von »IndyCar Racing« einen der Messeknallerinder 
Tasche. Die neue Autorenn-Simulation der Indy-Klasse soll 
voraussichtlich im Oktober 1993 bei Virgin Games nur für 
386/486-PCs erscheinen. 

Mit dem Vorgänger Indy 500 hat IndyCar nicht mehr viel 
gemeinsam: Statt eines runden Ovals soll es acht optisch 



Der »Slrike Commander« der 
Rennautos kommt im Oktober 
auf uns zu: »IndyCar Racing« 
bietet grafischen Realismus 
wie nie zuvor. 

ausgetüftelte Strecken geben, die Grafik 
zeigt mit kompliziertem »Texture Map- 
ping« nahezu photorealistische Bilder. 
Sofern mit dem Lizenzdeal der IndyCar- 
Vereinigung alles klappt (bei Redaktions- 
schluß waren die Verträge noch nicht 
unterschrieben!, tauchen bei IndyCar 18 
der Original-Fahrer und -Autos auf, dar- 
unter solche Größen wie Emerson Fitti- 
paldi oder Ex-Formel-1 -Star Nigel Mansell. 
Die simulierten Autos entsprechen nicht 
nur bei den technischen Daten den Vor- 
bildern, die Programmierer legen auch großen Wert auf ori- 
ginalgetreues Aussehen: 5owohl die Farben als auch die 
Logos aller Sponsoren und das Design des Helms werden 
digitalisiert und auf die 3D-Grafik innerhalb des Programms 
»geklebt«; das entsprechende Verfahren nennt das Papyrus- 
Team »SuperTexture«. 



fifPLAV 



M CÄiJ 





»hts neben dem Fahrer eine kleine Video- 
lubt, mit der Sie das Rennen verfolgen kön- 



Ähnlich sieht es auch mit den Rennstrecken aus: Realitäts- 
nähe steht im Vordergrund. Deswegen haben sich die Pro- 
grammierer nicht nur millimetergenaue Pläne der Strecken 
besorgt, sondern vergleichen zusätzlich Videoaufnahmen 
früherer Rennen mit der grafischen Darstellung der Software. 
Sieht im Programm eine 5telle der Strecke anders aus, als 
auf dem Videoband, wird die digitalisierte Etappe entspre- 
chend verändert. Deswegen braucht ein einziger Kurs auch 
mindestens 500 KByte Festplattenplatz. Acht möglichst 



£l£j 



SCHRÄG & SCHNITTIG 

IndyCar- Pragram mierer David Kammer von Papyrus beant- 
wortete unsere Fragen zum neuen Rennspiel-Hoffnungsträ- 
ger. 

PC PLAYER: 

Was habt Ihr in den fast vier Jahren Pause seit Indy 500 
gemacht? 
DAVID KAMMER: 

Wir haben ein paar kleinere Auftragsarbeiten erledigt und 
uns über einen Nachfolger Gedanken gemacht; an IndyCar 
haben wir bis jetzt schon anderthalb Jahre gearbeitet und 
es werden noch ein paar Monate mehr. 
PC PLAYER: 

Rennspiele gibt es ja nicht wenige. Was macht Euch so sicher, 
daß IndyCar neue Maßstäbe setzt? 
DAVID KAMMER: 
Unser Programm wird sich wirklich so spielen, als ob man 

ein echtes Auto steuert. 

Wir legen sehr viel Wert 
auf korrekte Physik. Ich 
muß gestehen, wir 
waren ein wenig gran- 
tig, als wir Microproses 
»Formuta One Grand 
Prix« gesehen haben - 
ein gutes Spiel mit vie- 
len Ideen. Wir hofften, es 
wäre nur ein ganz nor- 
males Renn spiel gewor- 
den, war dann aber 
doch sehr ernstzuneh- 
men. Aber wir werden 
noch realistischere Phy- 
sik und wesentlich schönere Grafik bieten können. Außer- 
dem sind IndyCar- Strecken abwechslungsreicher als Formel- 
I-Strecken. Es gibt mehr verschlungene Stadtkurse, extreme 
Hot hge schwind ig keits- Strecken, einfach mehr Vielfalt. 
PC PLAYER: 

Was ist technisch am schwierigsten zu realisieren? 
DAVID KAMMER: 

Die Schrägen innerhalb der Strecken. Keine Kurve ist flach, 
sie sind immer zu einer Seite geneigt. Die Daten über diese 
Schrägen sind schwer zu bekommen, hier müssen wir immer 
wieder mit Videoaufnahmen vergleichen, die mit Mini-Kame- 
ras in den Rennwagen gemacht wurden. Wir kriegen sogar 
solche Details mit, daß eine Kurve in einer Talsenke etwas 
griffiger ist, als eine Kurve nach einer leichten Anhöhe; da 
kommt man leichter ins Schleudern. 
PC PLAYER: 

Bist du selbst schon mal in einem Rennwagen gefahren? 
DAVID KAMMER: 

Leider nein. Aber ich pendele seit sieben Jahren jeden Tag 
über einen der meistbefahrensten Highways der USA und 
sollte dafür eigentlich schon eine IndyCar-Zulassung bekom- 




Auf der letzten CE5 fachsimpelten 
Programmierer David Kammer 
und Boris Schneider über die neue 
Grafik in »IndyCar Racing«. 




Hier sind die Strecken weder flach, noch oval, v 
aus dem mitfliegenden Hubschrauber beweist. 

abwechslungsreiche Kurse sollen dem Spiel beiliegen (viel- 
leicht auch nur sieben; den achten erhält man dann nach 
Einsenden der Reg istrations- Karte). Alle weiteren offiziell 
zugelassenen IndyCar-Kurse sollen aber als Zusatzdisketten 
erscheinen. 

Die Kameraperspektiven, die schon bei Indy 500 einer Fern- 
sehübertragung glichen, werden jetzt noch mehr an das TV- 
Vorbild angepaßt. So sind an allen Wagen Mini-Kameras 
angebracht (die Cockpit-Grafik kann man nur aus dem eige- 
nen Wagen sehen); ein Zep- 
pelin und ein Hubschrauber 
übertragen das Geschehen 
von oben. Die TV-Kameras 
am Straßenrand sind teilwei- 
se fest angebracht, einige 
Kameras werden allerdings 
von virtuellen Kameramän- 
nern getragen, die von Runde 
zu Runde den Platz wechseln oder bei einem Unfall mög- 
lichst nah an das Geschehen heranzukommen versuchen. 
Für die Unfälle werden uns im übrigen physikalisch kor- 
rekte Geräusche, Überschläge und Rauchfahnen verspro- 
chen. So könnte IndyCar fast das gleiche Schicksal erleiden 
wie Indy 500: Am meisten Spaß macht es immer noch, mög- 
lichst viele Gegner völlig unsportlich von der Strecke zu 
schubsen. (bs) 




Im fertigen 
Spiel sollen 
Sie zwischen 
acht Strecken 
wählen kön- 



it&UV/ 




Noch eine Kamera an jedem Auto, diesmal aber nach hinten 
gerichtet und in Bodennähe angeschraubt. Das sorgt für 
bedrohliche Perspektiven bei jedem Überholmanöver. 



Tuning in der Box: IndyCar bietet nicht nur Dutzende von Ei 
Stellungen aller Wagendetails, sondern auch schwindeler- 
regende Kameraschwenks. 



IJJAJUA'J.|,H.H.I.!llW»!WfM 



BAYERN 
POWER 

Rechtzeitig zum Start der neuen 

Bundesliga-Saison erscheint eine neue 

Fußball-Simulation rund um 

Weltmeister Lothar Matthäus. 

Unter den Paradieskickern, welche in reicher Anzahl die 
Fußball-Bundesliga bevölkern, nimmt Nationalspieler 
Lothar Matthäus eine Sonderstellung ein. Der wortgewalti- 
ge Franke hat nicht nur einen strammen Schuß, sondern auch 
ein herzerfrischend kantiges Ego. 

Als unlängst der FC Bayern in letzter Sekunde die Deutsche 
Meisterschaft vergejgte und Manager Uli Hoeneß in einem 
Anfall von Suizid-Wahn eine abfällige Bemerkung über die 
TV-Eskapaden von Frau Matthäus wagte, zog sich Lothar 
grollend in sein Urlaubsdomizil zurück. Allen ursprünglich 
ausgestoßenen finsteren Drohungen zum trotz bleibt er 
dem FC Bayern nun doch erhalten; auch in der kommen- 
den Saison kann sich die Bundesliga an Matthäusschen Ball- 
künsten und Medienauftritten erfreuen. 
Der »Torminator« persönlich ist das Aushängeschild für eine 





Ja, wo laufen sie denn? Voller Elan stürzt sich Lothar Matthäus 
auf »seine« Fußball-Simulation 

neue Fußball-Simulation, die bei Ocean in England pro- 
grammiert wird. Unter dem prägnanten Titel »Lothar 
Matthäus« will Bomico die deutsche Version Ende August 
veröffentlichen. 

Ein Lothar allein macht noch kein gutes Programm. Neben 
dem prominenten Namenspaten sollen reichlich spieleri- 
sche Features locken, um dem etablierten »Sensible Soccer« 
das Fürchten zu lehren. Beim Matthäus- Programm dürfen 
Sie z.B. die Spielfeld-Ansicht wählen; entweder wird von 
oben nach unten oder zur Seite gekickt. Sie können gegen 
einen Freund oder den Computer antreten, entscheiden 
Sich für einen von 10 Schwierigkeitsgraden und editieren 
die Taktik Ihres Teams. Als Steuerungsfinessen verspricht der 
Hersteller drei verschiedene Paßarten, Hackentricks, Flug- 
kopfbälle und Volleyschüsse. Rassige Torszenen können aus 
verschiedenen Perspektiven per Videorecorder-Modus 
begutachtet und gespeichert werden. 
Der Statistik-Freund wird mit mehreren Liga- und Pokal- 
Modi erfreut. Neben den Elite-Divisionen aus Frankreich, 
Italien und England wurde auch die deutsche Bundesliga 
untergebracht. Mit einem Team Ihrer Wahl kämpfen Sie um 
die Meisterschaft; der Spielstand darf natürlich gespeichert 
werden. Alternativ stellt man sich eine individuelle Liga 
zusammen, startet einen Pokal -Wettbewerb und darf sogar 
Team- und Spielernamen editieren. Ein Test von Lothar (dem 
Spiel) folgt mit großer Wahrscheinlichkeit in der nächsten 
Ausgabe von PC Player. (hl) 



Mit dem Editor 

gestalten Sie 

Ihr individuelles 

Dream Team 



Fouls, Freistöße und Elfmeter gehören i 
Alltag auf dem PC 



-i rauhen Bundesliga- 




I PC-SPIELE CHARTS 



o 


SENSIBLE SOCCER 

(-) Renegade 





DAYOFTHETENTACLE 

(-) LucasArts 


e 


TORNADO 

(-) Digital Integration 


o 


FLASHBACK 

(-1 Delphine 





WHALE'S VOYACE 

(-) Neo 


o 


X-WING 

(4) LucasArts 





SPACE HULK 

(-) Electronic Arts 


O 


STRIKE COMMANDER 

(2) Origin 


o 


PRINCE OF PERSIA 2 

(-) Broderbund 


<E> 


JONATHAN 

(-) Software 2000 


Quelle: Leisuresoft. Erhebungszeitraum: Juni 1993. 



! o 

■ 

i: 

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ULTIMA UNDERWORLD II 

(1) Origin 

X-WINC 

(3) LucasArts 


STRIKE COMMANDER 

(8} Origin 


INDIANA IONES: FATE OF ATLANTIS 

(2) LucasArts 


: 

i o 


SPACE QLJEST V 

(5) Sierra 

LEMMINGS 2 

(4) Psygnosis 


o 


EISHOCKEY MANAGER 

(9) Software 2000 


o 


COMANCHE 

(6) Novalogic 





SYNDICATE 

(-) Electronic Arts 


® 


DAY OF THE TENTACLE 

(-) LucasArts 


1 Quelle: Leserzuschriften an PC PLAYER. Bitte schicken Sie 
1 uns eine Postkarte, auf der Ihre drei momentanen 
1 Lieblingsspiele stehen. 



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HI-TECH 
CARTOONS 

In den USA ist Rieh Ten- 
nant der führende Com- 
puter-Cartoonist. Seine 
Zeichnungen erscheinen 
unter anderem alle 14 
Tage im «PC Magazine«. 
Die Cartoons von Ten- 
nant machen vor allem 

deswegen Spaß, weil sie die PC-Technik kompetent aufs 
Korn nehmen. Beim Goldmann-Verlag ist jetzt ein Taschen- 
buch mit einer Auswahl von Tennant-Zeichnungen erschie- 
nen. Unter dem Titel «Computer sind auch nur Menschen« 
zeigt er uns unter anderem die Benutzergruppe der Pfeife 
rauchenden Nonnen, die Laptop-Computern Puppenkleider 
anziehen, den programmierenden Hund (»So klug ist er gar 
nicht. Er macht nie Sicherungskopien und sabbert immerdie 
Tastatur voll!«) und Indiana Jones als Jäger der verlorenen 
Datei. Bis auf einige kleine Übersetzungsfehler sind die Car- 
toons durch und durch empfehlenswert; das Taschenbuch 
mit der ISBN-Nummer 3-442-07992-6 kostet DM 8,90. (bs) 



BILL GEHT IN DIE 
SPIELHALLE 

Und es geht doch: Flotte 
Actionspiele unter Windows 
3.1. Niemand geringer als 
Microsoft tritt den Beweis an. 
Unter dem Namen »Micro- 
soft Arcade« erscheint eine 
Sammlungvon 5 Spielhallen- 
Hits der früheren 80er Jahre. 
Mit von der Partie sind die 
actiongeladenen Alt-Klassi- 
ker »Asteroids«, »Battle 
Zone«, »Centipede«, »Mis- 
sile Command« und »Tempest«. 

Alle fünf Programme wurden von der Spielautomatenfirma 
Atari Games lizensiert und werden so originalgetreu wie nur 
möglich umgesetzt. Grafik und Sound halten sich eng an die 
historisch wertvollen Vor- 
bilder. Gerade bei Astero- 
ids, bei dem die Astero- 
iden nur durch Linien 
angedeutet werden, istdie 
grafische Darstellung 
nicht mehr zeitgemäß, 
dafür hat sie aber einen 
wesentlich höheren 
Nostalgie-Effekt. Micro- 
soft Arcade soll in den 
USA ab Ende August für 
lufregend: Microsoft beschert uns umgerechnet knapp 100 
Mark erhältlich sein, (bs) 





Downtown San Francisco auf der gleichnamigen Scenery Disk 
von Mallard: Soviele Hochhäuser gab's noch nie beim Flight 
Simulator 

NEUES VOM FS5 

Seit der letzten Ausgabe von PC Player sind weitere Details 
zum «Flight Simulator 5« (FS5) von Microsoft bekannt gewor- 
den. So wird die fertige Version neben einigen amerikani- 
schen Städten auch Darstellungen von München und Umge- 
bung enthalten. Microsoft gab als Auslieferungs-Termin den 
1 2. August bekannt, doch mehrere Beta-Tester deuteten an, 
daß dieser Termin wegen einiger noch auszumerzender Bugs 
im Programm kaum zu halten sei. 

Die Firma Mallard hat inzwischen Details über die neuen 
Scenery-Disks bekanntgegeben. Als erstes erscheint eine 




Abstrakt, abei 

die erste PC-Umsetzung des Spielhallen- Vetera- 
nen Tempest 



Satelliten-Aufnahmen wie diese dienen dazu, den Erdboden bei 
großen Flughöhen genau richtig »einzufärben« 

Diskette »San Francisco«, die auf Satelliten-Aufnahmen 
basiert und alle Tricks des FS5 nutzt. In Vorbereitung sind 
außerdem Chicago, San Diego, Washington DC, Seattle, 
New York und Los Angeles. Jede der Scenery-Disks soll 
umgerechnet etwa 100 Mark kosten; ein happiger Preis, 
wenn man bedenkt, daß der komplette FS5 für unter 200 
Mark zu haben sein wird. (bs) 

NEUE DEUTSCHE BÜROS 

Seit dem 1 . Juli hat Software -Multi Electronic Arts eine offizi- 
elle deutsche Niederlassung. Die »Electronic Arts GmbH« ist im 
schönen Gütersloh angesiedelt, den Posten des Geschäfts- 
führers übernimmt Wolfram von Eichborn. Das neue Büro küm- 
mert sich um Marketing, Pressearbeit und Verkauf. Pastalisch 
ist EA Deutschfand unter Postfach 2863 in 33258 Gütersloh 
erreichbar. 

Ein paar Kilometer entfernt bat die Deutschland- Zentrale der 
österreichischen Firma Max Design ihre Residenz eröffnet. 
Reklamationen werden dort ab sofort unter der Adresse Wal- 
denburger Str. 13, 33098 Paderborn bearbeitet. Technische 
und spielerische Fragen beantwortet weiterhin die Hotline in 
Österreich, Telefon-Nummer 0043-3687-241 47 (nur Dienstags 
und Dannerstags von 15 bis 18 Uhr). (tw) 



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Kingsoft GmbH, Grüner Weg 29, D-52070 Aachen 



Preview: 
»Inferno« & »TFX« 



INFERNALE 

Sitzen Sie bei einem 
3D-Spiel lieber an Bord 
eines Raumschiffs oder 
steuern Sie bevorzugt 
einen Düsenjet? Das eng- 
lische Programmierteam 
m »D.I.D« bastelt an zwei 
./ Spielen gleichzeitig, um alle 
€~ Geschmäcker abzudecken. 

M 

Spieleentwickler? Die Konkurrenz! 

Kaum hat man ein Programm mit 

neuer Technik fertig und beginnt 

das nächste, ziehen die Mitbe- 

ihre Einsatz- werber auch schon nach und bringen ein technisch noch 

befehle bei besseres System auf den Markt. Also heißt es, wieder von 

h weiter nach oben 






trotzdem sehr schnell 

den, in dem die Missionen durch eine Rahmenhandlung 
zusammengehalten werden. 

Besonders stolz ist das T.F.X.-Team auf die schnellen 3D- 
Routinen, die in den Augen der Entwickler Firmen wie Ori- 
gin das fürchten lehren sollen. Wie in Strike Commander 
können Sie auch hier Ihren virtuellen Kopf drehen und auf 
dem Bildschirm sehen, wie sich Cockpit und Instrumente 
perspektivisch korrekt verschieben. Allerdings läuft das 
Ganze mindestens doppelt so schnell und damit wesentlich 
flüssiger als beim Strike Commander ab. Auch sonst findet 
modernste Technik ihren Weg in T.F.X., unter 
anderem in Form von neuartigen Zielsystemen, 
bei denen Sie einzelne Gebäude oder Objekte 
millimetergenau anvisieren können. 
Das zweite Produkt von D.I.D. nennt sich »Infer- 
no« und ist die Fortsetzung zum Weltraum-Spiel 
»Epic«. Vor achtzig Jahren floh ein Volk vor bösen 
Invasoren in ein anderes Sonnensystem. Im Spiel 
Epic übernahmen Sie den Geleitschutz für diese 
Flucht, letzt haben die Invasoren auch das neue 
Sonnensystem erreicht, doch statt eines weiteren 
Exodus sollen nun die Invasoren zurückgeschla- 
gen werden. 
Anders als Epic, das völlig festgelegte Missionen 



zu schrauben. Die englische Firma »D.I.D.« (aus- 
geschrieben: »Digital Image Designs«) glaubt den 
Dreh zur Lösung dieses Problems gefunden zu 
haben. Für ihr neues 3 D-Grafik-System progi 
mieren sie zwei unterschiedliche Spiele glei 
tig; so kann dieselbe Technik für zwei Programme 
genutzt werden, ohne daß sie als veraltet gilt. 
Der erste Titel im Bunde nennt sich »T.F.X.« {Tac- 
tical Fighter Experiment) und ist eine Flugsimulation 
mit aktuellem Einschlag. Der Spieler fliegt drei ver- 
schiedene Jets im Auftrag der UNO, die kritische 
Situationen in Dritte-Welt-Ländern stabilisieren 
will. Über 100 Missionen warten auf den Spieler. 
Diese sind zum Teil direkt anwählbar, teilweise aber auch 
nur in einem als »Soap Opera« bezeichneten Modus zu fin- 




Auftanken in der Luft; hier sehen Sie auch, wie sich das Cockpit 
perspektivisch verzerrt, wenn Sie im Programm in eine andere 
Richtung sehen 




Ungewöhnliches Cockpit- Design bei Inferno: Rund ist wieder in 



in starrer Reihenfolge hatte, gehen Sie bei Inferno viel frei- 
er vor. Ihnen steht das komplette Sonnensystem mit sieben 
Planeten, drei Monden, einem Asteroidengürtel und einem 
Raumschiff-Friedhof offen. Innerhalb dieses Geländes sind 
an die einhundert Missionen versteckt, aber Sie müssen kei- 
neswegs alle durchspielen um die bösen Aliens wieder heim- 
zuschicken. Das Fluggebiet ist in drei Abschnitte unterteilt: 
Weltraum, Planetenoberfläche und Tunnelsysteme. Es gibt 




Die Bodenobjekte von Inferno (hier eine Fabrikanlage) s 
relativ komplex und sehen ungewöhnlich aus 

mehrere Planetenoberflächen und auf jedem Planeten ver- 
schiedene Tunnelsysteme. Insofern erinnert die Struktur ein 
wenig an »Starglider II«, allerdings soll es bei Epic wesent- 
lich mehr zu tun geben. Um den Spieler in den kompli- 
zierten Handlungsrahmen einzubinden, wird ein Comic die 
Anleitung zum Teil ersetzen und die Vorgeschichte genau 
wiedergeben. An grafischen Gags soll es beispielsweise Tag- 
und Nachtwechsel auf den Planeten sowie perspektivisch 
korrekten Lichteinfall ins Cockpit geben. 5age und schreibe 
300 verschiedene gegnerische Raumschiffe will D.I.D. in 
Inferno einbauen - wahrscheinlich ein neuer Weltrekord. 
Beide Spiele werden nahezu gleichzeitig im Herbst dieses 
Jahres erwartet und werden von Ocean veröffentlicht. Von 
beiden Programmen werden auch CD-ROM-Versionen 
erwartet, die unter anderem CD-Musik enthalten sollen. Die 
englische Pop-Gruppe »Alien Sex Fiend« arbeitet schon am 
Soundtrack für Inferno. (bs) 




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Eine erste Gro 
Ka rl -May- Ad ven ture 
»Der Schatz im Silbersee« 



Nicht 
Golfen 



ZUR SACHE, SCHATZCHEN 

Seit 80 jähren gibt es den Karl-May-Verlag, 80 Millionen 
Bücher mit Winnetou und Konsorten gingen seitdem über 
die Ladentische - und Sie fragen sich jetzt, was wir Ihnen 
mit dieser Aufzählung eigentlich sagen wollen. Dabei ist es 
für PC-Besitzer an der Zeit, die Silberbüchse abzustauben 
und im Kreise der Lieben gutturale Laute wie »Howgh! « oder 
»Wo ist mein Feuerwasser?« zu üben. Linel kündigt näm- 
lich das erste Grafik-Adven- 
ture an, das ganz offiziell auf 
einem Karl-May-Roman 
basiert. 

»Der Schatz im Silbersee« 
versammeltauf dem PC-Bild- 
schirm all die beliebten Cha- 
raktere, die man aus dem 
gleichnamigen Schmöker 
kennt. Old Firehand und sein 
Kumpel Winnetou sind dabei einer Desperado-Bande auf 
den Fersen, die einen sagenhaften Indianerschatz bergen 
will. Um dieses Unternehmen zu finanzieren, kratzen Cor- 
nel Brinkley und seine ungewaschenen Gesellen erst ein 
bißchen Kleingeld durch Überfälle zusammen. Linel ver- 
spricht deutsche Texte, an die 70 Grafiken, fünf Spielkapi- 
tel und eine komfortable Adventure-Steuerung per Maus und 
Menüs. (hl) 



MAILBOX, DIE ZWEITE 

Nachdem auch wir endlich mal auf ein DTP-Programm rein- 
gefallen sind (»...auf dem Bildschirm war das aber zu sehen...«) 
wiederholen wir hier nochmal die Telefonnummer der Profi- 
soft-Maübox, die in der fetzten Ausgabe leider unterschlagen 
wurde. Spiele-Updates, Gerüchte, Top 10 und neue Soundbla- 
ster-Treiber gibt es kostenlos unter der Nummer (054 1 ) 1 27076 
(sofern Sie ein Modem besitzen). Allerdings ist die Box erst 
abends ab 18 Uhr online, also bitte nicht vorher anrufen! (bs) 



GOLF OHNE 
GRENZEN 

Die erste Golf-Simulation, 
die einzig und allein auf CD- 
ROM erscheint, macht lang- 
sam Fortschritte. Icom Simu- 
lations rückte jetzt die ersten 
Bilder von »Global Golf« 
heraus, dessen Veröffentli- 
chung für das Jahresende 
anvisiert ist. Die hochauflö- 
sende Grafik soll durch die 
Wahl verschiedener geogra- 
phischer Regionen besonders abwechslungsreich werden. 
Die Phantasielöcher sind z.B. in Kenia, Afrika, Sibirien oder 
der Schweiz angesiedelt. Pro Loch sind jeweils 200 Video- 
bilder auf dem CD-ROM gespeichert. Außerdem gibt es 
Video-Animationen, in denen die einzelnen Löcher aus der 
Helikopter- Perspektive angeflogen werden. (hl) 




ilistisch, aber grafisch beeindruckend; 
m Rande des Abgrunds - da kann 
e teure Bälle verschlagen... 



LINKS AUF CD? 

Angeblich ist noch im Herbst mit einer CD-ROM-Version 
des Golf- Referenz spiel s »Links 386 Pro« zu rechnen. Nach 
dem Erfolg von »Microsoft Golf für Windows« hat sich Micro- 
soft auch die CD-Rechte gesichert und will demnächst »Mul- 
timedia Golf« veröffentlichen. Neben einer ganzen Reihe 
von Kursen sollen Video- Sequenzen und Tips für das »echte« 
Golf-Spiel das Links-Erlebnis ausbauen. Eine endgültige 
Bestätigung von Microsoft steht aber noch aus. 
Sicher hingegen ist die neueste Kursdiskette für alle drei 
Links-Programme namens »The Belfry«. Die Datei für den 
Platz in England läßt sich mit Links, Links 386 Pro und Micro- 
soft Golf einsetzen; außerdem liegen dem Paket die jüng- 
sten Programm-Updates bei, darunter die Version 1 .10 von 
Links 386 Pro, die Probleme mit diversen Soundkarten (z.B. 
SoundBlaster 16) beseitigt. Der Kurs in England bietet an- 
sonsten keine großartigen Neuerungen und kostet im Fach- 
handel etwa 50 Mark. (bs) 






ROBOT-RIESEN 



Erste Design- Studien in Super- 
VGA-Qualität von »Rise of the 
Robots« 



Mirage läßt seine Grafik- 
Computer unter Hochdruck 
rechnen. Für das Roboter- 
Prügelspiel »Rise of the 
Robots« werden sieben ver- 
schiedene Maschinen in 
einem CAD-Programm ent- 
wickelt und dann in Super- 
VGA-Qualität ausgerechnet. Logisch, daß bei so viel Grafik- 
Animationen ein CD-ROM erforderlich ist. Im Spiel versu- 
chen Sie, sich an den Virus- verseuchten Supervisor-Roboter 
vorzuarbeiten. Dieser Knabe hat offensichtlich viele Arnold- 
Filme gesehen, denn er kann sich in flüssiges Metall ver- 
wandeln und aus seinen Händen Hämmer, Messer und ande- 
re Nettigkeiten formen. Kurz vor Weihnachten sollen wir die 
Blechkumpel am PC steuern können. (bs) 



KURZ UND BUNDIG 

Sony hat eine Computer- Version der »MiniDisc« vorgestellt. 
Die beschreibbare MiniDisc kann etwa 140 MByte Daten auf- 
nehmen. Die passenden Laufwerke sollen aber erst 1 994 lie- 
ferbar sein. 

Im amerikanischen Museum »Smithsonian Institute« wurde 
jetzt eine Sammlung bedeutender Software eröffnet. Der 
erster Titel, der in die heiligen Hallen aufgenommen wurde: 
»Microsoft Word«. 

Hardware -Hersteller Mediavisian (»Pro Audio Spectrum«) 
macht jetzt auch interaktive Filme auf CD. Unter dem Label 
»Hyperbole Virtual Cinema« soll demnächst ein SF-Thriller 

Eine Platin -Diskette für außergewöhnliche Verkaufserfolge 
gab es für »Where in Time is Carmen Sandiego« und »Sim- 
City«. Beide Spiele wurden in den USA über 500.000 Mal 
verkauft. 

IBM und Videospiele? Indirekt ja! IBM wird für Videospiele- 
Hersteller Atari die Konsole »Jaguar« aus Einzelteilen zusam- 
menbauen. Atari will mit der Konsole »Made in USA« gegen 
die japanische Videospiele- Dominanz von Nintendo und Sega 
antreten. 

Wenn Sie beim Blick auf die Armbanduhr feststellen, das Ihre 
Lieblingssendung schon angefangen hat: Casio verkauft in 
Japan eine Uhr mit eingebauter Fernbedienung. Die Uhr kennt 
die Infrarot-Codes aller gängigen TV-Geräte. 



ZWEITER 



In unserem Vergleichstest vor drei 
Monaten mußte ASIs Spiele-Spezialist 
T-Bird Drive etliche Federn lassen. 

it dem T-Bird Drive hat die Firma ASI ein 
lauschiges Nischenplätzchen im heißum- 
kämpften Computermarkt besetzt. Nicht nur durch 
die tiefschwarze Farbgebung hebt er sich von der 
Konkurrenz ab, sondern auch durch seine umfang- 
reiche Ausstattung. Das T-Bird-System enthält se- 
rienmäßig alle Hardware-Komponen- 
ten, die ein PC-Spielefreak benötigt: 486SX/25- 
Computer, 14-Zoll-Monitor, Tastatur, Maus, 
3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk, Festplatte, CD- 
ROM-Laufwerk, Grafikkarte, Soundkarte und 
sogar einen Kopfhörer. 

Der Hauptkritikpunkt am Plus-losen Vorgänger 
wardessen Monitor. Das in Plastik gehüllte Häuf- 
chen antiquierter Elektronik strahlte, fabrizierte 
ei nunscharfes Cef [immer und erfüllte obendrein 
nach wenigen Stunden das Testlabor mit gräßli- 
chem Gestank. Diesen Monitor sucht man beim 
Nachfolge-Modell - gottlob - vergeblich. Statt- 
dessen steckt im Karton ein schicker, strah- 
lungsarmer Bildschirm der Marke »European 
Monitors«; ein Bück hinter die Kunststoff-Kulis- 
se bringt Philips als Hersteller der Röhre ans Tageslicht. Und 
jetzt stimmt auch die BÜdqualität: Selbst bei 800x600 Pixeln 
(die konnte der Vorgänger gar nicht wiedergeben) ist die Dar- 
stellung für einen 14-Zöller noch beeindruckend scharf und 
nahezu völlig frei von Konvergenzfehlern. 
Bei 640x480 Bildpunkten verkraftet der Monitor maximal 
70 Hertz Bildwiederholfrequenz (non-interlaced), bei 
800x600 Pixel dürfen es nur bis zu 60 Hertz sein. Dum- 
merweise kann die Grafikkarte bei erstgenannter Auflösung 
nur 60 oder 72, aber keine 70 Bilder pro Sekunde aufbau- 
en - schade, denn 60 Hertz-Grafik (bei Windows zum Bei- 
spiel) flimmert eben etwas. Sollten Sie 
sowieso den Kauf einer flotteren Karte 
erwägen, dann achten Sie bitte darauf, 
daß sich diese bei 640x480-Grafik auf 70 
Hertz einstellen läßt. Bildhöhe, horizon- 
tale Bildlage, Trapez- und Kissenverzer- 
rung sowie Helligkeit und Kontrast kön- 
nen Sie jetzt bequem von vorne regeln; 
nur die Bildbreite und die vertikale Bild- 
lage sind unverrückbar im Monitor- 
inneren justiert, passen aber auch bei 
800x600 Punkten noch ganz gut. 
In dem Gehäuse haben auch noch zwei 
Lautsprecher nebst von der Monitorfront 




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GEFAHRLICHE 
SPARFLAMME 



Die Einschaltmeldung unse- 
res Test-T-Birds verriet uns, 
dal) die Hauptplatine mit 
einem 4860X33-BIO5 be- 
stückt war. Tatsächlich stand 
im BIOS-Setup (Advanced 
Chipset) bei »AT-Bus Clock« 
der Wert »CLKIN/8«. 
Um bei dem 25 MHz-System 
des T-Bird den korrekten Bus- 
takt zu erhalten, müssen Sie 
dort unbedingt »CLKIN/6« 
eintragen, da sonst keine 
zuverlässige Funktion der 
Erweiterungskarten sicher- 
gestellt ist und merkliche 
Grafik-Geschwindigkeits- 
verluste auftreten. 



Gelingt es der brandneuen »PIus«-Version, 
das ramponierte Image der edelschwarzen 
Computerfamilie wieder aufzupolieren? 

aus regelbarem Verstärker Platz gefunden. Mit 2x3 Watt Lei- 
stung lassen sie jeden Spielesound beachtlich sauber und 
druckvoll erschallen. Weggefallen ist deshalb das rausch- 
freudige Aktivboxen-Pärchen des Vorgängers. 
Der zweite große Kritikpunkt unseres Vergleichstests war die 
Kapazität der Festplatte. Nur gut 50 MByte paßten drauf - 
da wird's einfach zu 
schnell zu eng. Mit 
rund 120 MByte bietet 
die neue Platte erträgli- 
che Ausmaße. Bei dem 
eingebauten CD-ROM- 
Laufwerk handelt es 
sich um das beliebte 
und bewährte Mitsumi 
CRMC-LU0Ü5s, bei 
dem Sie die CD ohne 
lästigen Caddy direkt 
einlegen können. Auch 
Musik- und Photo-CDs 
(Multi-Session) akzep- 
E tiert das Laufwerk ohne 
Murren. Die Soundkarte - eine Audio Blaster 2.5 von CPS 
(Hersteller: Aztech) - übernimmt die Steuerung des CD-Lauf- 
werks und produziert nebenbei Sound Blaster- und AdLib- 
kompatible Musik und Gera u seh effekte. Angetrieben wird das 
Ganze von einem mit 25 Megahertz getakteten 4865X-Pro- 
zessor, der auf 4 MByte RAM zugreift. Ein Aufrüsten auf 8 bis 
32 Megabyte ist ebenso einfach wie das Einsetzen eines Over- 
drive-Prozessors (50 MHz interne Taktfrequenz; Mathe- 
Coprozessor). Im Desktop-Gehäuse steckt noch das obligate 
3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk und ein 150-Watt-Netzteil, des- 
sen Lüfter unaufdringlich säuselt. 

Die Tastatur vermittelt trotz Klappersound ein 
angenehmes Schreibgefühl, der Kopfhörer ist 
jedoch ein Gerät für absolute Notfälle und die 
Maus ein Ergonomiemangel-Wunder. Wer immer 
noch nicht so recht an den »Aufschwung Ost« 
glauben will, dem sei eine Lektüre des Mauspad- 
Aufdrucks empfohlen. 

Software-Beilagen wie DOS 5.0, Windows 3.1, 
eine CPS Multimedia-Demo-CD sowie ein CD- 
Spiele-Sampler von Rainbow Arts (15 Titel; dar- 
unter viele ausgesprochen schrottige Oldies) run- 
den das insgesamt empfehlenswerte Komplett- 
paket ab; mit knapp 3000 Mark ist es auch 
preislich in Ordnung. (ts) 



KLASSE statt NASSE 



Vergleichstest: 6 neue 



Soundkarten der 



1 6-Bit-Generation 



8-Bit-Soundkarten sind out - 
hier kommt die 16-Bit-Bri- 

gade. Doch klingt nicht alles 
gut, was 1 6 Bits hat - von 

den Ausstattungs unterschie- 
den ganz zu schweigen. 



Seit unserem großen Soundkarten-Vergleichstest aus 
der Februarausgabe sind etliche Bits den Bus entlang 
gelaufen. Zählten damals die 16-Bit-Karten noch zu 
den verehrungswürdigen Pionieren einer neuen PC- 
Klang-Ära, verfügen nahezu alle Neuerscheinungen über 
diese Technik. Was es bringt und ob Sie Ihren 8-Bitter umge- 
hend zum Alteisen geben müssen, lesen Sie in dem Kasten 
»Wer braucht 16-Bit-Sound?«. 

Tatsache ist, daß sich im Bereich der »nur« Sound-Blaster- 
Kompatiblen wenig Innovatives rührt. Die beiden Karten- 
konkurrenten Aztech (»Sound Calaxy«) und Creative Labs 
(»Sound Blaster«) halten den Markt fest in der Hand, wobei 
Aztech's Platinenwerk unter vielerlei Namen zu erwerben 
ist (Audio Blaster, Powersound etc.). Diese Kartengenera- 
tion unterscheidet sich mittlerweile im Wesentlichen durch 
unterschiedliche CD-ROM-Schnittstellen (Mitsumi, Pana- 
sonic/Matsushita, SCSI, keine...) und Mono- oder Stereo- 
Version (XY-Blaster Pro). 

Bis zum Redaktionsschluß hatten sich die folgenden sechs 
Testkandidaten eingestellt. Auf zwei Nachzügler (MIDIA 
Sound 2000 SB und eine Neuentwicklung von Orchid) war- 
ten wir leider immer noch. Sobald diese Modelle vollendet 
sind, werden wir sie selbstverständlich in einem separaten 
Test berücksichtigen. 

Da die Klangqualität der 1 6-Bit-Testkandidaten durchweg 
ein sehr hohes Niveau erreicht hat und Unterschiede durch 
bloßes Anhören nicht mehr objektiv genug zu bewerten 
sind, lassen wir Bilder sprechen. Die Grafiken zeigen jeweils 
die Lautstärke-Kurve eines digitalisieren linearen Fre- 
quenzdurchlaufs von bis 20000 Hertz und geben somit 
auf einen Blick Aufschluß über die Aufnahme-Klangtreue. 
Die Idealkurve für diesen Meßwert müßte theroretisch 
absolut gerade verlaufen. (ts) 




Sound Blaster 16 



Man muß jetzt schon genau hinsehen, um den feinen Unter- 
schied zu bemerken: Die Sound Blaster 16 ASP (den High- 
End-Champion aus unserem Februar-Vergleichstest) gibt es 
seit kurzem auch ohne die drei geheimnisumwitterten Buch- 
staben »ASP«. 

Diese Abkürzung für »Advanced Signal Processing« ist die 
Bezeichnung für einen Chip auf der Soundkarte, der digita- 
le Signalmanipulationen mit sehr hoher Geschwindigkeit 
ausführen und den Prozessor damit entlasten kann. Solche 
Digital-Akrobatik ist zum Beispiel beim Komprimieren/Ent- 
komprimieren von gesampelten Sounddaten oder bei der 
Spracherkennung gefordert. Doch in beiden Disziplinen 
machte die ASP-lose Sound Blaster 1 6-Variante auf unserem 
Testrechner (486SX, 25 Megahertz, kein Mathe-Coprozes- 
sor) eine exzellente Figur - wir haben den fehlenden Chip 
keine Sekunde vermißt. Wer die 1 00 Mark Aufpreis für die 
ASP-bestückte Sound Blaster 16 sparen möchte, kann es 
bedenkenlos tun -zumal ersieh problemlos nachrüsten läßt 
(ASP kaufen und in den bereits vorhandenen Sockel stecken). 
Ansonsten hat sich an dem hohen Qualitätsstandard der 
Sound Blaster 1 6-Serie nichts geändert. Die - mit rund 400 
Mark leider immer noch recht teure - Sample-ROM-Aufrü- 
stung namens »Wave Blaster« ist jedem dringend zu emp- 
fehlen, der das gräßliche Yamaha-FM-Gedudel (pardon -die 
AdLib-Musikuntermalung) abschaffen will. Da das Wave-Bla- 



STARTHILFE 
FÜR SOUNDKARTEN 



ster-Modul über die MPU-401 -kompa- 
tible M I D I-Sch n ittstei 1 e angesprochen 
wird, können die meisten Spiele mit 
General-MIDI-Musik dieses brillant 
klingende Instrumentarium auch 
tatsächlich ansprechen. 
Schade, daß die 16er-Familie zwar 
abwärts-kompatibel zum Sound Bla- 
ster-Standard ist, nicht jedoch zur Pro- 
Version diese Clans. Das heißt: Ste- 
reo-Digisound-Effekte in DOS-Spie- 
len (dünn gesät, aber doch vorhanden) 
erschallen nur in Mono. Solange 
jedenfalls, bis Spielehersteller die 
Sound Blaster 1 6 in die Sound-Setup- 
Liste aufnehmen. Denn: Stereo beherrscht das 1 6er-Modell 
selbstverständlich, nur muß die Hardware dazu anders ange- 
sprochen werden. 

Fazit: Zusammen mit dem Wave-Blaster-Modul eröffnet die 
Sound Blaster 16 dank MPU-MIDI-Standard hörenswerte 
Klangwelten; auch der Frequenzgang übertrumpft jeden hier 
gctoslelen Konkurrenten. Eine hervorragende Arbeit haben 
die Creative-Entwickler bei der Windows-Software ab- 
geliefert; die Spracherkennung stellt selbst Pionier Microsoft 
in den Schatten. Schmerzlich vermissen wir bei der Sound 
Blaster-Sektion die Stereo- Effekte der Pro-Serie, auch die 
Qualität des dynamisch-bulligen Billigmikrofons kann 
nicht recht überzeugen. 



Leider ist die richtige Konfiguration einer Soundkar- 
te immer noch eine der größten Herausforderungen 
des PC-Zeitalters. Überprüfen Sie vor dem Einserzen 
der Karte mit Hilfe des Handbuchs alle Jumper und 
DIP-Schalter. Stellen Sie für optimale Sound Bloster- 
Kompatibilität immer Interrupt 7, Adresse 220 und 
DMA- Kanal 1 ein. 

Achten Sie auf DMA-, Adress- und Interrupt- Konflik- 
te mit bereits eingesetzten Steckkarten (SCSI, Netz- 
werk, Scanner etc.). Schalten Sie bei der Sound Bla- 
ster 16 die 16-Bit-DMA aus (auf 8-Bit-DMA), wenn 
der Computer ständig abstürzt - manche Main- 
boards vertragen diese DMA-Art einfach nicht. 
Testen Sie die Einstellungen nach dem Einsetzen durch 
die mitgelieferte Diagnose Software. Diese schreibt 
auch einen für manche Programme wichtigen Ein- 
trag in die Au toexec- Datei oder installiert einen Trei- 
ber in der CONFIG.SYS. Danach müssen Sie unbe- 
Sngt einen Reset ausführen, um alle Einstellungen 
irksam v/erden zu lassen. 




Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann gibt es die Audiobahn 
nur noch gebraucht zu kaufen. Diese Soundkarte hat sich 
als zu teuer und damit schwer verkäuflich erwiesen. Warum 
wir dieses Modell dennoch in unseren Test aufgenommen 
haben, hat einen guten Grund: Die Audiobahn basiert auf 
dem »Aria«-Chipsatz der Firma Sierra. Es ist zu erwarten, 
daß in Kürze zahlreiche Soundkarten anderer Marken 
erscheinen, die ebenfalls auf diese Bausteine zurückgreifen. 
Das Besondere am Aria-Konzept ist die Tatsache, daß stan- 
dardmäßig auf eine Vielzahl gesampelter Instrumentenstim- 
men zurückgegriffen werden kann. Das Nachrüsten mit 
ROM-Sample-Sounds-das zum Beispiel bei der Sound Bla- 
ster 16 recht kostspielig ist - erübrigt sich damit. AdLib- 
Getröteund Sou nd-Blaster-Digiraleffekte emulieren die Aria- 
Chips selbstverständlich auch. 

Die wahre Freude über das Aria-Konzept kommt aber allen- 
falls im Bundestag auf - denn der ist an Sparmaßnahmen 



immer interessiert. So verder- 
ben einem starke AI iasing-Ver- 
zerrungen (metallisch klingen- 
de Nebengeräusche) in der 
Sound-Blaster-Emulation alle 
Digieffekte oder Sprachausga- 
ben. Auch die ROM-Instru- 
mente klingen nicht so sauber 
und natürlich wie bei einem 
Wave-Blaster-Modul - kein 
Wunder, sie wurden auch in 
einen viermal kleineren Bau- 
stein gepfercht (1 statt 4 
MByte). Viel schlimmer ist 
■ jedoch, daß DOS-Spiele (ohne 
eingebaute Aria-Untersfützung) diese Klänge gar nicht nut- 
zen können, da die Karte entweder im Sound Blaster- oder 
im Aria-Modus arbeitet. Und nur in der letztgenannten 
Betriebsart (unter Windows zum Beispiel) sind die ROM- 
Sounds ansprechbar - bislang jedenfalls, ein zusätzlicher 
Aria-Treiber soll Abhilfe schaffen. 

In wenigen Worten: Der Aria-Chipsatz ist ein Schritt in die 
richtige Richtung - die standardmäßige Integration von 
gesampelten Naturinstrumenten zusammen mit Sound Bla- 
ster-Kompatibilität auf einer Karte. Aber: die Klangqualität 
der Aria-Samples könnte besser sein, die Sound-Blaster- 
Kompatibilität ist unausgegoren (Aliasing-Verzerrungen, 
kein Stereo) und die ROM-Sa mples sind noch nicht per MPU 
401 ansprechbar. Die Fehler ausgemerzt und der Preis hal- 
biert bis geviertelt - das wäre ein Knüller. 




Es scheint ein Firmenprinzip der Chipschmiede Aztech zu 
sein, sich immer an die Fersen von Sound Blaster- Urvater 
Creative Labs zu heften -das aber bislang immer mit respek- 
tablem Erfolg. Ein wenig gedauert hat es deshalb auch, bis 
die Antwort auf das 1 6-Bit-Modell erschienen ist: die Sound 
Galaxy NX Pro 16. Dieses Modell ist bereits unmittelbar 
nach Fertigstellung in die Vertriebskanäle zahlreicher Groß- 
firmen geschleust worden und deshalb (wie die Sbittigen 
Klanggalaxien auch schon) unter vielen wohlklingenden 
Namen und zu unterschiedlichsten Preisen erhältlich. Zwei 
populäre Beispiele: Escom nennt die Karte » Powersound Pro 
16«, Pearl Agency hat sie »PMSS Pro 16« getauft. 
Aztech's Zugpferd Nummer Eins ist und bleibt die vielfache 
Kompatibilität. Das Pro-1 6-Chamäleon tarnt sich auf 
Wunschals AdLib- Karte, Sound Blaster Pro, Windows Sound 



DER LAUTSPRECHER 
MACHT DIE MUSIK 

Während bei vielen Sound-Bla- 
ster-( Pro) -Kompatiblen ein nied- 
i beiliegt, 



System, Covox Speech Thing oder 
Disney Sound Source. Die beiden 
letztgenannten sind nette Drein- 
gaben, aber in der Praxis recht ent- 
behrlich. Auch die Kompatibilität 
zum Windows Sound System ist 
löblich, aber seit dem Verlust des 
Spracherkenner-Monopols nicht 
mehr allzu interessant. Bei drei 
Konkurrenz karten (siehe Tabelle) 
liegt bereits ein Spracherken- 
nungs-Programm bei; in Kürze soll 
eine Universalsoftware für alle 
Windows-tauglichen Soundkarten 
erscheinen. Was bleibt? Die unab- 
dingbare Unterstützung des 
AdLib- sowie des Sound-Blaster- 
Pro-Standards. Und das ist kein 
Tippfehler: Die Sound Galaxy NX 
Pro 16 ist tatsächlich die einzige 
Karte unseres Sextetts, die auf der 
Sound-Blaster-Ebene Stereoeffek- 
te unterstützt. 

Ebenso wie beim Sound-Blaster- 
16-Vorbild ist eine Erweiterung 
mittels aufsteckbarer Zusatzplati- 
ne vorgesehen. Diese Karte wird 
voraussichtlich 4 Megabyte ROM- 
Instrumentensamples enthalten 
und peppt damit MIDI-Songs 
gewaltig auf. Solche Daten klin- 
gen verdächtig nach Creative's Wave Blaster-Modu! - und 
tatsächlich lief dieses auch auf Anhieb perfekt, als wir es 
(mit Feuerlöschern gewappnet) versuchsweise aufsteckten. 
Nur leider verfügt die NX Pro 1 6 nicht über ein MPU-401 - 
kompatibles MIDI-Interface, so daß DOS-Spielen der Zugriff 
auf derartig brillante Sounds bislang schwerfällt. Es bleibt 
daher zu hoffen, daß die Aztech -Entwickler eine Lösung 
zusammen mit dem Erscheinen Ihres Wave Blaster-Clones 
anbieten können. 

Auch bei den CD-ROM-Schnittstellen geizt der Kom- 
patibilitätskünstler nicht mit Standards: Neben Pana 
sonic (Matsushita) und Mitsumi-Laufwerken 
können Sie mittels einer (allerdings 
zusätzlich zu erwerbenden) An 
steck-Platine auch 5CSI-CD- 



liches Boxen -Päi 
war ein solches keinem 
Testkandidaten beigefügt - und 
das ist auch gut so. Ein pfennig- 
teurer Billiglautsprecher, einge- 
klemmt in eine windige Pla- 
stikhülle, ist im Zeitalter der 1 6- 
Bit-Soundkarten fehl am Platz. 
Um die durchweg hohe Tonqua- 
lität dieser Klangerzeuger (egal 
ob beim DOS-Spiel oder in einer 
Windows -Session) auch an Ihr 
Ohr iu bringen, bedarf es etwas 
mehr Aufwand. 

Die preiswerte Lösung ist der 
Anschluß an eine Stereoanlage, 
sofern sich diese im Zimmer 
befindet und die Boxen links und 
rechts vom Computer plaziert 
sind. Achten Sie nur darauf, dal) 
die Lautsprecher nicht dem 
Monitor allzu nahe kommen - 
sonst wird's unliebsam bunt auf 
dem Bildschirm. 
Wer seine Stereoanlage nicht 
bemühen kann oder will, muß 
nochmals tief in die Tasche grei- 
fen - und sich ein Aktivboxen- 
System anschaffen (Lautspre- 
cher mit integriertem Verstär- 
ker). Zwei Empfehlungen: Eine 
Subwoof er/Satelliten-Kombi- 
nation in Schwarz gibt's für rund 
300 Mark von Sony; Sound-Per- 
fektion ist Böse hat ein magne- 
tisch abgeschirmtes, computer- 
beiges Aktivboxen paar für gut 
1000 Mark entwickelt, das bei 
Profisoft (Osnabrück) erhältlich 
ist und trotz kompaktem Format 
eine beeindruckende Schallge- 
walt entwickelt. 



ROMs ansteuern. 

Kurz: Die Sound Galaxy überzeugt durch eine beneidens- 
werte Kompatibilitätsfülle und kann die beiden populärsten 
CD-Laufwerksfamilien direkt ansteuern. Das filigrane, wohl- 
klingende Kondensator-Mikrofon gewinnt klar gegen das 
klobige Sound Blaster 16-Spulenmikro. Nicht begeistern 
kann die Frequenzkurve sowie die fehlende Kompatibilität 
des MIDI-Interfaces zum MPU-401 -Standard. 



WinSound 16 



BRAUCHT 
16-BIT-SOUND? 



Neben dem Audiobahn-Auslaufmodell ist die WinSound 1 6 
die einzige Karte im Test, die serienmäßig mit einer SCSI- 
Schnittstelle zur Steuerung von CD-ROM-Laufwerken aus- 
gestattet ist. Auch Sony-CD-ROMs mit SLCD-Bus finden 
sofort Anschluß an diese Karte. Wer also eine dieser beiden 
Laufwerksarten sein Eigen nennt oder sich anschaffen will, 
für den ist die WinSound 1 6 eine gute Wahl. 
Dem Spieler bietet sie neben den beiden lebensnotwendi- 
gen Standards AdLib und Sound Blaster auch die Kompati- 
bilität zur »Pro Audio Spectrum«. Wenn eine Software diese 
Soundkarte unterstützt, kommen Sie trotz fehlender Sound- 
Blaster-Pro-Emulation in den Genuß von Stereo-Soundef- 
fekten. Zudem verschwinden im Pro-Audio-Spectrum- 
Modus die Aliasing-Verzerrungen, die beim Ansteuern der 
Karte als Sound Blaster jeden Gehörgang quälen. 
Bedauerlicherweise ist auf der Platine keine Aufrüst-Mög- 
lichkeit mit einer ROM-Sample-Erweiterung vorgesehen. 
Freunde von General MIDI- oder Roland-Musikuntermalung 
gehen hier leider leer aus. 

Alles in allem ist die WinSound 16 ein Gerät ohne große 
Höhen und Tiefen. Wer auf gesampelte Instrumentenklän- 
ge verzichten kann und ein CD-Laufwerk mit SCSI- oder 
Sony-Bus ansteuern will, der sollte sich die WinSound 
ruhig mal zu Ohren führen. Das Aliasing-Pfeifen im 
Sound Blaster-Modus ist unschön, läßt sich 
aber bei einigen Spielen durch Umstel- 
len auf die Pro-Audio-Spectrum- 
Soundkarte umgehen. 



Digisound-Technik auf den ersten Blick die reine Geldverschwen- 
dung. Denn: Bei den in Spielen eingebauten Digi so und -Effekten handelt es 
sich bestenfalls um schnöde 8-Bit-Samples. Oft wurde die Auflösung sogar noch gerin- 
ger gewählt, um kostboren Speicherplatz zu sparen. Und 8-Bit-Somples bleiben nun mal 8- 
Bit-Samples, auch wenn sie von einer 1 6- Bit- Karte wiedergegeben werden. Das überwiegend höhere 
technische Niveau dieser Karten sorgt lediglich für etwas weniger Rauschen und vermindert meist störende 
>engeräusche.Doch die Spielehersteller müssen natürlich auch mit dem technischen Fortschritt mithalten, und werden 
bestimmt in naher Zukunft die ersten Spiele mit 16- Bit -Soundeffekten veröffentlichen. Dos ist enorm werbewirksam 
und verkaufsfördernd, aber macht natürlich erst dann Sinn, wenn bereits eine nennenswerte Anzahl an 16-Bit- 
Soundkarten verkauft wurde. Wer also bereits jetzt das nötige Kleingeld für eine Soundkarte der 16-Bit- 
Generation ausgeben kann und will, schafft sich ein zeitgemäßes Computersystem, profitiert bereits 
jetzt von einer besseren Klangqualität (weniger Rauschen und Störungen), kann unter Windows 
schon mal selbst 16bittig sampeln und trägt sein Scherflein dazu bei, daß möglichst rasch 
Software mit ohrenbetörenden 1 6- Bit- Effekten produziert wird. Mit zunehmender Ver- 
breitung der CD-ROM-Laufwerke existiert schließlich auch ein exzellentes Spei- 
chermedium für komplexe Spielesoftware, das kostbore Megabyte an hoch- pL ^" 
wertigen Sound-Samples beherbergen kann. ^^P^ 



Klangerzeugung: 

■ Bei der FM-Synthese (AdLib- Standard) erzeugt ein Minichip 

ivan Yamaha durch mathematische Mixtur van Sinus-Grund- 
schwingungen Initrum ante n klänge und einfache Geräusche, 
die allerdings extrem unnatürlich und blechern klingen. Dieser 
Yamaha-Chip ist fester Bestandteil jeder Sound-Blaster- kom- 
patiblen Karte und dort (leider) für die Musikerzeugung ver- 
antwortlich. Die neuen OPL3 -Bau steine (20 statt 1 1 Stimmen, 
4 statt 2 Operatoren) produzieren zwar komplexere, aber 
immer noch künstliche Klänge. 

■ Digisound entsteht durch einfaches Abspielen von digitali- 
sierten Klängen jeglicher Art (Instrumente, Effekte etc.). Der 
Sound-Blaster-Standard sieht die Wiedergabe auf einem Kanal 
vor, bei der Sound Blaster Pro ist Stereo (zwei Kanäle) Stan- 
dard. 

■ ROM-Samples sind ebenfalls digitalisierte Instrumen- 
tenklänge und Effektsounds, die jedoch unveränderbar (und 
ohne von Diskette geladen werden zu müssen) in ROM-Chips 
abgelegt sind. Anders als beim Sound Blaster- Standard kön- 
nen gleichzeitig mehr als ein oder zwei (Sound Blaster Pro) 
Instrumente erklingen (Wave Blaster; 32 Kanäle simultan in 
Stereo). 

Die Wiedergabe dieser Samples übernimmt ein Spezialchip, der 
unabhängig vom Computer arbeitet und so weder Speicher- 
platz noch Prozessorzeit in Anspruch nimmt. Seine Befehle 
erhält er in Form von MIDI-Daten über die Soundkarte. Wenn 
das MIDI-Interface der Karte kompatibel zum MPU-Standard 
ist und die ROM-Samples gemäß General MIDI- oder Roland 
MT32-Standard angeordnet sind, wird die Hintergrundmusik 
zahlreicher Spiele damit entscheidend aufgewertet 




Die Sound Blaster 16 hat gezeigt, daß teurer Spezial-Sig- 
na!prozessor-5chnickschnack nur extrem lahmen Compu- 
tern bei exotischen Anwendungs-Spezialfäilen wie Echtzeit- 
Audio-Datenkompression auf die Sprünge hilft, aber nor- 
malerweise (ab 486SX25-CPU) bislang keine fundamentale 
Daseinsberechtigung hat. Auch auf der Audiowave 1 6 AISP 
(»Advanced Integrated Signal Processing« - etwas Ehrfurcht, 
bitte) sitzt ein solcher Silizium-Wichtigtuer. Deshalb funktio- 
nierten bei uns aberwederdie Daten kompression unter Win- 
dows noch die Spracherkennung merklich besser als bei der 
ASP-losen Sound Blaster 16. Nur beim Preis der Soundkarte 
schlägt jeder Buchstabe des AISP mit fast 40 Mark zu Buche. 
Wie schon die Sound Calaxy NX Pro 1 6 ist auch die Audio- 
wave zum Windows Sound System kompatibel - schön, 
wenn man's für irgendwas gebrauchen kann. Sehr gewöh- 
nungsbedürftig ist die Enterprise-verdächtige Hör-/Sprech- 
garnitur: ein Lautsprecher, der an die Ohrmuschel gehängt 
wird und ein daran befestigtes Minimikro:Captain, ich emp- 
fange etwas... 

Beim Kauf der Audiowave müssen Sie sich entscheiden, wel- 
che CD-ROM-Schnittstelie Sie haben wollen. Denn die Karte 
gibt es mit drei Versionen: mit Panasonic-AT-Bus-, SCSI- 
oder Sony-Schnittstelle. 



Also: Für den überdurchschnittlich hohen Preis bietet die 
Audiowave 1 6 zu wenig. Der ominöse AISP vollbringt keine 
hörbaren Wunder, der Aufnahme-Frequenzgang ist nicht 
berauschend, eine ROM-Sample-Aufrüstung für edlen MIDI- 
Musikgenuß nicht möglich und der Ohrhörsprecher 
Geschmackssache. Einzig die Kompatibilität zum Windows 
Sound System und die umfangreichen Windows-Soft- 
warebeigaben (inklusive Spracherkennung) sammeln Plus- 
punkte für das preislich exklusive Produkt. 



Soundman 16 



Logi, bleib bei Deinen Mäusen. Der 5oundman 1 6 ist eine 
1 6-Bit-Soundkarte durchschnittlicher Klangqualität, kompa- 
tibel zu AdLib, Sound Blaster und - löblich - Pro Audio 
Spectrum. Die auch bei der AudioBahn, Audiowave und 
WinSound störenden Aliasing-Verzerrungen im Sound-Bla- 
ster-Modus treten bei letztgenannter Emulation nicht auf- 
ein Effekt, der auch bei der WinSound eintrat. 
Recht schnell kommen wir deshalb zum abschließenden 
Urteil: Die Softwarebeigaben für Windows sind spartanisch, 
Hardware-Extras gibt es gar keine, der Frequenzgang ist Win- 
Sound-wellig und Aufrüstplatinen mit Instrumentensamples 
im ROM unbekannt. Die rührende Tatsache, daß nur beim 
Soundman 16 auch eine Installationsdiskette im 5,25-Zoll- 
Format beiliegt, kann deshalb den stolzen Preis leider in 
keinster Weise rechtfertigen. 

KAUF-EMPFEHLUNG 
DER REDAKTION 

Der faire Preis, die hohe Klangqualität, die Windows- Software 
und die Wave Blaster-An Steuerung per MPU-401 -Standard 
rücken die Sound Blaster 16 auf die oberste Stufe des Sieger- 
treppchens. Zweiter Sieger ist die Sound Galaxy NX Pro 16. 
Sollte ihr ROM-Sample-Zusatz zur auch über eine MPU-Emula- 
tion anzusprechen sein, dann würde dieses Kompatibilitäts- 
n Thron drängen. 




1 6-BIT-SOUNDKARTEN: DIE TECHNISCHEN DATEN 



Der empfohlene Verkaufspreis inklusive Mehrwertsteuer. Der Slraßenpreis kann zum 
Teil erheblich niedriger liegen; das gilt auch für baugleiche Karten, die unter ver- 
schiedenen Namen angeboten werden 

KOMPATIBEL ZU: Welche Standards unterstutzt die Karte neben ihrer (meist 
noch nicht etablierten) 16-Bit-Betriebsart? 
FM-ST1MMEN / OPERATOREN: 

Über wieviel Stimmen und FM-Operotoren verfugt der Yamaha-Klanggeneralor-Chip 
(sofern vorhanden]? 
SAMPLE-ROM INTEGRIERT: 
Bietet die Karte digitalisierte Instrumentensounds im ROM? 
SAMPLE-ROM NACHRÜSTBAR: 
Können Sie ein Modul mit ROM-Sounds nachkaufen? 
AUFLÖSUNGEN: 

Mögliche Auflösungen bei Aufnahme u. Wiedergabe ( 1 6 Bit entspricht CD- Standard] 
SAMPLERATEN: 

Mögliche Abtastgeschwindigkeit bei Aufnahme u. Wiedergabe (Audio-CD: 44,1 kHz] 
BASS- / HÖHENREGLER: 
Können Sie - per Software - eine Klangregelung vornehmen? 



BENÖTIGTER STECKPLATZ: 

Welche Steckplatzart ist für den optimalen Betrieb erforderlich? 
VERSTÄRKERLEISTUNG: 

Wie hoch ist die maximale Ausgangsleistung des integrierten Verstärkers? 

CD-ROM-INTERFACE: 

Über welche CD-ROM-Laufwerk-Schnittstellen verfügt die Karte? 

MIDI-INTERFACE: 

Ist die Soundkarte MIDI-fähig? Da die MIDI-Signale immer am Joyslickport anliegen, 
benötigen Sie in jedem Fall ein passendes Adapterkabel zum Anschluß von MIDI- 
Peripheriegeräten 
JOYSTICK-ANSCHLUSS: 
Ist ein Joystick-Port integriert? 
LAUTSTÄRKEREGLER: 

Laßt sich die Lautstärke des Ausgangssignals auch über einen an der Kartenrücksei- 
te zugänglichen Drehregler einstellen (und nicht nur per Software]? 
SIGNALEINGÄNGE: 

Welche Signalarten können Sie über die 3,5mm-Miniklinkenbuchsen einspeisen? 
SIGNALAUSGÄNGE: 
Welche Ausgangsbuchsen sind vorhanden (Ausführung: 3,5mm Miniklinke]? 



NAME: 


SOUND BLASTER 


AUDIOBAHN 16PRO 


SOUND GALAXY 


WINSOUND 


AUDIOWAVE 


SOUHDMAN 




16 


Model 3600 


NX Pro 16 


16 


16AISP 


16 


Hersteller: 


Creative Labs 


Genoa 


Aztech 


Sigma 


Audiowave 


Logitech 


Chipsei- Hersteller: 


Creative Labs 


Sierra (Aria) 


Aztech 


Media Vision 


Media Vision 


Media Vision 


Vertrieb; 


Profisoft, 


Elito, 


KM, Wernau 


Computer 2000, 


ChipCompany, 


Logi GmbH, 




Osnabrück 


Pegnitz 


Pearl Agency] 


München 


Hamburg 


München 


Preis [co.}: 


449 Mark 


999 Mark 


449 Mark 


465 Mark 


598 Marie 


543 Mark 


kompatibel zu: 


Sound Blaster, 


Sound Blaster, 


Sound Blaster Pro, 


Sound Blaster, 


Sound Blaster, 


Sound Blaster, 




AdLib 


AdLib 


AdLib, Covox, 


AdLib, 


AdLib, 


AdÜb, 








Windows Sound 


Pro Audio 


Windows Sound 


Pro Audio 








System, Disney 


Speerrum 16 


System 


Spectrum 16 


FM-Srimmen / Operatoren; 


30 / 4 (OPL-3) 


keine 


20 / 4 (OPL-3) 


20 / 4 (OPL-3) 


20/4 (OPL-3) 


20 / 4 (OPL-3) 


Sample- ROM integriert: 


nein 


1 MByte 


nein 


nein 


nein 


nein 


Sample- ROM nathrüstbar: 


4 MByte 


nein 


4 MByte 


nein 


nein 


nein 


Auflösungen: 


8 / 16 Bit Stereo 


8/16 Bit slereo 


6/ 16 Bit Stereo 


8/ 16 Bit Stereo 


8/16 Bit slereo 


8/ 16 Bit slereo 


Sample raten; 


5-45 kHz 


11/ 22/ 44,1 kHz 


5,5 -44,1 kHz 


11 / 22/44,1 kHz 


5 - 44,1 kHz 


8-44,1 kHz 


Baß- / Höhenregler: 


i* 


nein 


\o 


\° 


nein 


i a 


Benötigter St eck platz: 


16 Bit-Slot 


16 Bit-Slot 


16 Bit-Slot 


16-Bll-Slot 


16-Bit-Slot 


16-Bit-Slot 


Verslärkerleistung; 


2x4 Watt 


2 x 0,04 Watt 


2 x 4 Watt 


2 x 2 Watt 


2x4 Wort 


2x4 Watt 


CD-ROM-Interface: 


AT-Bus (Panasonic) 


SCSI 


AT-Bus (Mitsumi) 
AT-Bus (Panasonic) 
optional: SCSI 


SCSI 

Sony S LCD -Bus 


AT-Bus (Panasonic] 

optional: 

SCSI oder Sony 


keines 


MIDI-Interface: 


ja|MPU-401) 


ja (MPU-401 1 


i° 


ja (MPU-401) 


ja (MPU-401) 


ja (MPU-401) 


Joystick- An schluß: 


i° 


ja (variabel) 


j° 


'". 


i° 


i a 


Lautstärkeregler: 


io 


nein 










Signaleingänge; 


Mikrofon, 


Mikrofon, 


Mikrofon, 


Mikrofon, 


Mikrofon, 


Mikrofon, 




Line, 


Line, 


Line, 


Line, 


Line, 


Line, 




CD (intern) 


CD (intern) 


CD (intern) 


CD (intern) 


CD(intem) 


CD (intern) 




PC-Lautsprecher 




PC-Lautsprecher 








Signalausgänge: 


Lautsprecher / Line 


Line 


Lautsprecher /Line, 
PC-Lautsprecher 


Lautsprecher / Line, 
PC-Lautsprecher 


Lautsprecher, 


Lautsprecher / Line 


Hardware-Zugaben : 


Stereo-Kabel, 


Kopfhörer / Mikro- 


Kopfhörer, Stereo- 




Ohrhörer / Mikro- 






Mikrofon 


Kombinah'on 


Kabel, Mikrofon 




Kombination, Kabel 




Mitgelieferte Software: 


Windows-Treiber, 


Windows-Treiber, 


Windows-Treiber, 


Windows-Treiber, 


Windows-Treiber, 


Windows-Treiber, 




HSC Interactive, 


HSC Interactive, 


HSC Interactive, 


MakeYourPoint, 


HSC Interactive, 


Recorder, 




Spracherkennung, 


Spracherkennung, 


CD-, Wave- und 


MusicRack, 


MusicRack, 


Mixer 




Mutti media -Lexik ort, 


Wave lite Windows, 


MIDI-File-Player, 


Mum'media- 


Spracherkennung, 






Sprachausgabe, 


DOS-CD-Player, 


Sprachausgabe, 


Musik-Sammlung, 


Sprachausgabe, 






Editor / Mixer u.a. 


SCSI-Treiber u.a. 


Editor / Mixer u.a. 


Editor / Mixer u.a. 


Editor / Mixer u.a. 




Diskettenformat: 


3,5 Zoll 


3,5 Zoll 


3,5 Zoll 


3,5 Zoll 


3,5 Zoll 


3,5 Zoll & 5,25 Zoll 




SEHR GUT 


AUSREICHEND 


GUT 


BEFRIEDIGEND 


BEFRIEDIGEND 


AUSREICHEND 



Die Daten in dieser Tabelle sind zum Teil Herstellerangaben. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit können wir trotz größtmöglicher 
Sorgfalt leider keine Gewähr übernehmen. 




Ich bin gekommen, die Welt zu erobern... 



II 



Published by SOFTCOLD 



» 

1 SCHONT SCHON WIEDER 



25 neue Module für den 
Windows -Screensaver »After Dark« 
- und ein Spiel noch dazu! 



Test: »More After Dark« 



Die Verkaufsstatistiken beweisen es: Sie 
schonen Ihren Bildschirm. Laut jüng- 
sten Umfragen liegen das Programm »After 
Dark« und sein Kollege »Star Trek« stän- 
dig in den Top 10 der meistverkauften 
Windows-Anwendungen und sind damit 
in bester Gesellschaft von Textverarbei- 
tungen und Tabellenkalkulationen. Auch 
in den USA sind die Bildschirmschoner 
beliebter denn je. Marktführer Berkley 
Systems, von dem die beiden genannten 
Produkte stammen, unterstützt die Pro- 
grammierung von neuen Schonern nach allen Kräften. So 
gab es auf dem Macintosh (auf dem After Dark schon seit 
fünf Jahren Wirbel macht) einen Programmierwettbewerb 
mit verlockenden Preisen. 

Die besten Schoner aus diesem Mac- Wettbewerb wurden 
nun für die Windows-Benutzer konvertiert und mit dem pas- 
senden Namen »More After Dark« ausgestattet. 
More After Dark ist kein selbständiger Bildschirm- 
schoner. Sie müssen After Dark oder Star Trek besit- 
zen und können dann die 26 neuen Module hin- 
zuinstallieren. Diese reichen von grafisch abstrak- 
ten Spielereien zu absolut 
albernen Animationen. Da 
wären zum Beispiel die 
»Bogglins«, von den Ent- 
wicklern als Kreuzung zwi- 
schen Gewürzgurke und 
Weihnachtsmann charakteri- 
siert. Sie eiern über den 
Schirm um dann nach kurzer 
Zeit zu explodieren. Noch metaphysischer geht es 
bei den »Om Appliances« zu: Kühlschränke und 
Waschmaschinen scrollen über den Bildschirm und helfen 
Ihnen bei der Suche nach dem absoluten Sein und reinigen 
die Tiefe der menschlichen Seele durch ihre meditative 
Ausstrahlung. 
Mit manchen Modulen können Sie sogar richtig Eindruck 




Vorsicht, Explosionsgefahr: Der Bogglin 
hat leichte Magenbeschwerden 



MORE AFTER DARK 

HERSTELLER: 

Berkeley Systems 
PREIS: ca. 70 Mark 
BENÖTIGT: 

PC mit Windows 3.1 sowie 
entweder »After Dark« oder 
»Star Trek - The Screen 




Relativitätstheorie auf schonende Art 



schinden: »Einstein« malt mathemati- 
sche Formeln auf den Bildschirm. 
Besonderer Gag: Sie können einstel- 
len, wieviele Fehler Albert machen 
soll und wie sauber er schreibt; in der 
krakeligsten Stufe ist nichts mehr les- 
bar. »Say What?« bringt dumme 
Sprüche auf den Monitor; knapp 200 
sind schon vorgeben, mehrere tau- 
send neue können Sie dazu einbau- 
en. Und vielleicht werden Sie mit 
»Modern Art« noch reich und 
berühmt: Vom Klecksgemälde bis zum geometrisch korrek- 
ten Mondrian werden drei verschiedene Kunststile am 
Schirm imitiert. In der Abteilung »süß« finden wir Kater 
»Boris« (komplett mit Schnurr-Soundeffekten), den Rasen- 
mähermann »Mowin' Man« (nicht der aus dem Kino, son- 
dern ein Gärtner mit Mini-Traktor) und die Möwen aus dem 
Modul »Flocks«, welche wie ein echter Vogel seh warm über 
den Bildschirm 
ziehen. 

Freunde des Frak- 
talen kommen 
gleich mehrere 
Male auf ihre 
Kosten: Vom all- 
seits bekannten 
i) Mandelbrot « 
über die »Strange 
Attractors« bis hin 
zu den faszinie- 
renden Mustern 
aus »Pearls« gibt 
es Geometrie satt. 
Auch die älteste Schoner-Rubrik, tanzende Linien, ist mit 
»Origami« in einer reizvollen Variante vertreten. Das dick- 
ste Modul nennt sich »Lunatic Fringe« und nutzt nichts, wenn 
Sie nicht am Computer sitzen bleiben. Es handelt sich näm- 
lich um einen spielbaren »Asteroids«-Clone mit toller Gra- 
fik, vielen Extras und einer High-Score-Liste. 
Alles in allem bieten die 26 neuen Module stark gesteiger- 
ten Schonspaß. Die teilweise sehr verrückten Ideen der Scho- 
ner-Autoren machen es regelrecht zum Genuß, immer wie- 
der mal den PC sich selbst zu überlassen. 
After-Dark-Fans können völlig ungestraft 
zuschlagen; Einsteiger müssen sich erst das 
Basisprogramm zulegen, da die Zusatz- 
module alleine nicht laufen. (bs) 




Windows unter Drogen? Bei »Hallucinations« 

her. Sie Symbole und Fehlermeldungen wild durch 

den Raum schweben. 




. wir sind gekommen, 
die Welt zu retten. 



rtSi 



Published by SOFTGOLD 



Test: »Jurrassic Art« 



DIGI-DINOS 

Wie war's mit einem Dinosaurier im Brief- 
papier? Oder als Werbeplakat? »Jurrassic 
Art« bringt die Dinos in Ihre Grafik. 

^fc ekommen Sie auch schon den 
^P Dinosaurier-Kollaps? Dank des 
Starts von »Jurrassic Park«, der sich 
anschickt, der erfolgreichste Film aller 
Zeiten zu werden, steht uns eine echte 
Welle an Dinosaurier-Produkten ins 
Haus. Nicht nur Poster, Bücher und Zei- 
chentrickserien werden uns heimsu- 
chen, auch Ihr Computer bleibt von den 
prähistorischen Tieren nicht verschont. 
Während Sony und Microsoft an zwei 
CD-ROM-Datenbanken über Dinos 
basteln und Ocean ein Computerspiel 
zum Film auf den Markt bringt, zeigt uns 
die amerikanische Softwarefirma 
»Computer Support« mal was innovati- 
ves: Dinosaurier-Clipart. 
Der Name des Software- Pakets, »Jurra- 
sicArt« istverdächtignaheandenDino- 
Film angelegt; im Paket selber finden Sie 
aber keine Bezüge zum Kinovorbild. Die Dinografiken sind 
in einem ungewöhnlichen Format, das normalerweise nur 
vom Programm »Arts & Letters« unterstützt wird. Glückli- 
cherweise ist ein abgespecktes Zeichenprogramm namens 
»Scenerio« im Paket, welches auch Export- 
Funktionen enthält, so daß Sie einen 
Dinosaurier auch in andere Programme 
bekommen. Während solche Clipart- 
Sammlungen normalerweise aus einem Haufen mehr 
oder wenigergut sortierter, fertiger Bilderbestehen, haben 
sich die Entwickler dieses Pakets etwas neues einfallen las- 
sen. Deren »Flex-Art« Bilder sind eine Art Dino-Construc- 
tion-Set. Aus Teilen wie Köpfen, Armen und Torsos kön- 
nen Sie die Dinos in verschiedenen Posen zusammenset- 
zen. Eine intelligente Clipart-Verwaltung sorgt dafür, daß 
die Stücke zusammenpassen und keine 
Überlappungen den Eindruck zer 
stören 




's gibt Hilfe zu Dino- 

Die Dino-Bios geben 

Mi die wichtigsten Daten 

über 200 Urzeit- Wesen. 



I 




Da Sie alles auch 
drehen und verschie 

ben können, lassen sich fast beliebig viele Posen der 1 8 Flex- 
Art-Dinosaurier zaubern. 

Leider sind nicht alle Bilder im Programm so detailreich und 
variabel. Wersich schon auf die 208 Dinosaurier ohne Flex- 
Art freut, muß mit Bedauern feststellen, daß es sich nur um 
Silhouetten im Größenvergleich mit einem Menschen han- 



SBBBtli , iTJaHS .^ 



?T .#tfAtf'RBH.MSS 

* " in . , 




Mit dem Material in der Jurra sie -Art-Packung können Sie unter 
anderem witzige Poster zusammenstellen 

delt. Diese Umrisse tauchen an anderer Stelle im Programm 
nochmal auf. Eine Art elektronisches Buch, geschickt als 
Windows-Hilfe-Datei programmiert, kennt die technischen 
Daten vieler Dinosaurier, gibt Museumstips und zeigt inter- 
essante Statistiken. Die amerikanische Herkunft des Pro- 
gramms macht sich nicht nur bei den englischen Texten 
bemerkbar; es werden auch nur Tips zu Dinosaurier-Fun- 
den in den USA gegeben. Etwas übertrieben hat der Her- 




Das Malprogramm »Scenerio« ist gut dafür geeignet, aus Bau- 
—'■ — n und Cliparts Bilder zusammenzusetzen. 



JEÜ 



Pterosaurs are not _ 

: : .■ ■ "■■■■■. ■ ■ ■ ■■ 
of Quetzaltoattus was 
one foot greater 
thartthat 

of an F-4 *%^T 
Phantom ^r' 

fighterjet. 




KOSTENLOSE SOFTWARE 




Die Dino-Bios erklären interessante Dinosaurier- Fakten auch 
mit Bildern. 

JURRASSIC PARK - 
DER FILM 

Wenn Sie nicht die letzten Jahr- 
millionen in Bernstein einge- 
schlossen verbracht haben, 
wissen Sie sieher, worum es 
beim Film »Jurrassic Park« 
geht: Ein Vergnügungs-Park 
mit echten Dinosauriern, die 
mittels Gentechnik wieder 
rekonstruiert wurden, spielt 
verrückt. Die Dinosaurier 
machen Jagd auf die Men- 
schen. Das Film-Spektakel von 
Regisseur Steven Spielberg hat 
in den USA alle E in spiel rekor- 
B> UIP de gebrochen und wird erfol- 

greicher sein als der bisherige 
Kino-Hit »E.T.« (ebenfalls von Spielberg). 
Für Com purer- Freaks besonders interessant: Viele der Dino- 
saurier wurden mittels Computer- Grafik auf die Leinwand 
gebracht. Die selben Grafiker die schon den »Terminator« 
aus flüßigem Metall schufen, bastelten über ein Jahr lang 
an der Wiederbelebung der Saurier. Das Ergebnis sieht der- 

der der Witz gemacht wird, in 

Wirklichkeit hätte Spielberg 

Mich ein paar Saurier 



Nein, das ist nicht der Pro 
grammierer für das Jurra- 
sk-Park-Spiel; im Film 
betreut dieser Mann die 
Computer- Systeme des 
»echten« Di no- Parks. 




Der PC als Saurier-Mami? 
Im Film »Jurrasic Park« 
werden die Dino-Eier 
jedenfalls liebevoll von 
einem Roboter-Arm aus- 
gebrütet. © UIP 



Ein Computerspiel zum Film 
wird es natürlich auch geben. 
Erste Blicke auf das Programm 

Action-Spiel im Stile von Oce- 
ans bisherigen Film-Umsetzun- 
gen; eine erweiterte CD-ROM- 
Version ist auch in Arbeit.(bs) 



steller auch mit der Packungs-Ankündigung, Dinosaurier- 
Zeichensätze für Windows beigelegt zu haben. Es gibt nur 
einen halbwegs Di no-spezi fischen Zeichensatz und dieser 
kann auch bloß vom Scenerio-Programm benutzt werden. 
Das Zeichenprogramm ist zwar nicht gerade das komforta- 
belste und erst recht nicht das schnellste, sie können es aber 
auch benutzen, um andere Dinge als nur Dinosaurier zu 
zeichnen. Deswegen gibt es auch noch ein wenig andere 
Clipart von Flugzeugen bis zu Cartoon-Gesichtern im Ange- 
bot. Zu Redaktionsschluß gab es »Jurrassic Art« nur In den 
^^ USA zu kaufen (etwa 70 Dollar); 

^^^^ ^^^^k ein deutscher Vertrieb war noch 

^^H H^k ■ ^^L nicht in Sicht, sollte aber bei 
„^ ^^^^^H%^k ^^rm^^^' so c ' em heißem Thema 

W " J^rjfl Kürze gefunden sein, (bs) 

PC PLAYER 9/H 





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im Tel. 24 03/2 11 88 






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Fax 024 03/3 53 51 


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IBM/PC 




Pinbail Dreams A 56,99 





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73,99 


Pirates (Angebot!) A 28 
Pirates Gold V 89 


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ES 


Ambush at Sorinor A 


79 


99 


Pirates Gold E 79 


19 




Airbus A 3Z0 America A 


79 




Populous 2 A 72 
Prlnce of Persla 2 A 64 




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Airbus A 320 Europa A 


64 


99 


99 


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Aces of Ihe Pacilic (Angebot!) A 


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BS 


Ringworld A 64 


39 


Aces of Ihs Pacific Miss. Disk A 


29 




Red Baron + Miss. Disk A 79 


99 




0. 


Aces over Europe E 


79 




Red Baron Miss. Disk V 64 


99 




i 


Aces over Europe V 


79 








CO 


Alone in Ihe Dark V 




99 


Retum of Phantom E 77 


19 


| 


m 


Archer McLean Pool Billard A 


59 


99 


Return of Phantom A 92 












Robocod A 56 




"Ö 






39 


99 


Sensible Soccer 92/93 A 54 


Sil 


o 


o 


Baute Isle Datadisk 2 V 






Silenl Service 2 E 39 


39 


BattleTeam{Battlelsle+Data) V 


72 


99 


Space Hulk A 79 


99 




Q. 

i 


Battletoads A 
Die Schöne und das Biest V 


46 
79 
74 


99* 
99* 
99 


Space Legende. (3er-Sam.) A 68 
Space Qu est 5 V 64 




5 
| 


D 


Betrayal al Krondor E 






Spellcraft-Aspects Df Valour V 72 






Betrayal al Krondor V 


79 


99* 


Spelljammer V 64 


99 


x 




Bundesliga Manager Prof. 2.0 V 


62 


99 




99' 


o 


O 


Buming Sfesl V 






Street Fighter 2 A 58 




Buming Steel Daladisk 1 AiA V 


34 




Strike Comm. + Speech Pack A 111 






Q. 


Buming Steel Datadisk 2 SiA V 


34 


99 


Strip Poker Deluxe A 21 


99 




m 








Stunl Island V 92 




CO 


BuzzAldrinsRace into Space A 
Campaign V 


86 

74 


99 


Syndicate A 74 

Take a Break E 64 


93 
99' 


1 




Campaign Data Disk V 


M 


99 


The Complete Chess System V 79 


99 


T3 










The lost Viklngs V 76 




O 


o 


Chess Maniac 5 Billion and 1 V 






Tornado A 76 




Chessmaster 3000 E 


fjfl 


99 


The Greatesl (Sammlung) V 59 


• fl 




0. 


Comanche+Data (Angebot) V 119 


99 


The Incredihle Machine V 64 


99 




I 

m 


Comancha V 


79 


99 


The Lagacy A 89 


99 


CO 


Comanchs Datadisk V 






Ultima 7 Teil 2 ; Serpenl Isle A 79 




3 


Cyber Race V 




99* 


Ultima Underworld 2 A 72 


)9 




Daily Sports Cover Girl Poker A 


21 


99 


Veil of Darkness V 79 




t 




Dark Queen ol Krynn V 


79 




V for Victory 3 A 79 




o 


o 

Ol 




79 




Wallstreet Manager V 74 


99* 


Dune E V 


59 


99 


War in the Gulf V 76 


99 




Eishockey Manager V 


74 




Whale'sVoyage V 74 


99 




I 

CO 






99 


Wing Commander 2 V 74 




CO 


Eye of the Beholder 3 V 


74 




WC 2 Special Operation 1 A 38 


99 


3 


F15 Sinke Eagle 3 A 




99 


WC 2 Special Operation 2 A 38 






F 19 Stealth Fight (Angebot!) A 


S9 


3& 


WC 2 Speech Pack A 38 




T> 




Fatty Bear E 




99' 


Wing Commander Edition A 79 


99 


o 


O 

p. 


Fields of Gloiy A 


89 


99 


Wizardry 7 V 86 


99 


Flash back V 


83 


99 








Flies -AttackonEarth V 


79 


99 


X - Wing E 65 


jj 





I 

SS 




52 


99* 


X - Wing A 78 


99 


CO 


Formula One Grand Prix A 


84 




X- Wing Mission Disk A 38 


flfl 


S 


Football Manager 3 V 


78 


99 


X-Wing + Miss. Disk (Angebot) A 119 






Freddy Pharkas V 


84 
79 


99* 


YolJoe! A 56 
Zool A 39 


JS* 


TJ 

o 


o 

0. 




39 


99 




High Command E 


79 

77 


99 


PC VGA -CD ROM 




E 


History Line 1914-1918 V 


79 


99 


Chessmaster Pro E 92,99 


cö 


Ishar 2 V 


59 




Der Patrizier V 82 


99 


2 


DQ 


Island of Dr. Brain E 


59 


,99* 


Eric the Unready E 59 








78 




Indiana Jones 4 A 79 


99 


tj 






92 


99 


Laura Bow 2 CD ROM E 79 


9S 


o 


O 
0. 


Jonathan (Angebot) V 




SS 


Legend of Kyrandia A 79 


99 


Jurassic Park (Dino Park) V 




99 


Maniac Mansion 2 A 79 


99 




Kings Ouest 6 V 


79 


9S 


Kings Ouest 6 A 79 


99 




I 

CO 




56 


99* 


Ringworld E 64 


99 


DO 


Legend ot Kyrandia (Angebot) V 
Lemmings 2 A 


39 
79 


99 

99 


The 7th Guests A 124 


99 


3 




Liberation - Captive 2 A 


59 


99' 


Soundkarten 


TJ 






87 


99 


Soundblaster de Luxe 179 99 


O 


o 


Links 3B6 Data Belfry Wishaw E 


39 


99 


Soundblaster pro de Luxe 29t 






0. 


Links 3S6 Data Banff Springs E 
Links 386 Data Mauna Key E 


39 


99 


Soundblaster dlo. 16 369 
Soundblaster ASP 16 469 


■ 


cö 


i 


Links 386 Data Pinehursl 2 E 


3! 


99 


Wave - B laste r 369 




ES 


Lost Secret(Eco Quast 2) E 


59 


99* 




3 


Lolhar Matthäus Fußball V 


62 










79 






T3 




Maniac Mansion 2 E 


64 




Lasermate 562 Double Speed, 


o 


ü 


Maniac Mansion 2 V 


a. 


Ulf. 


multiaesalon, XA - kompatibel, ausge- 




0. 


Mario wird vermißt V 




99 


zeichnete Qualität. Top -Tagespreise ! 




Might and Magic 3 V 




99 


Sofort anrufen und bestellen ! 




s 


Might and Magic 4 V 


77 


99 


Weitere Festplatten auf Anfrage ! 


CO 


SS 


Might and Magic 5 V 
Mixed Collection (5er- Sam.} A 


77 

84 


99* 


Joysticks von Competition und 


3 




Patriot A 


71 


99' 


Gravis zu Super- Preisen ! 


TJ 










O 


Alle 


Amiga-Programme benotigen in der Regel 1MB. 


PC-Programme ent so rechend i/GA Karle und eine Fest- 


platte. V bedeutet komplett deutsehe Vers 




ül=ieii Spiels ■■.vr;! eh "i! eirer deuiic^en Anleitung A 


Beliefert, außer die mit „englisch E gekernt: 




ji.i'i '.lebe i üie tei l'ier Des7e:i.i 'j 'jr den PC un 


bedingt 




Disketlenformat an (3 '/" od.." 5 v.. 1 '). 


Alis Tita 


sind sofort lieferbar, nur die mit * gekennzeichneten 


Produkte waten bei Anieigeuschluk aocd nicht uarrälirj (können abet inzwischen lieterbat se 




ne-liTtiuen Cei V.r.,i .: erl-ilnt an;... ::. Vit: [i.r In. na"ii . 11h v...,mi|..i:M.r! hFir.ei.n j',1 3 5U .'ii'ünli::' 


ZahlkartengebUhr (DM 3.-|. Ab DM 250- 




..r.iK.'ren Lieferungen ins Ausland erfolgen 






asse zzgl. DU 16.-. Die Lieferung bei Vo 




nland erfolgt nur gegen bar. EC-Scheck oder Übsrwe Mino 


»9 


DM B,- auf den o.a. Spielepreis auf Kn 


i'o KSK Ls.;.>v,-i:li:i KL; 391 501 OD. Kto. 1217B84. Bei V 


S:'v:k 




Überweisung Lieferung erst nach Gutschrift. 






Angebote gelten nur solange der Vorrat reicht. Fordern Sie noch heute unter Angabe Ihres Compalerlypea 


kastenlos und unverbindlich unsere Preisliste an. Ir 


um und Preisminderungen vorbehalten. Diese Preisliste 




it alle vorherigen. Stand siehe Zeitungs- aufläge 






Telefonische Bestellungen unter D 24 0372 


ii aa n 


er per Telefax Nr D 24 03/3 53 51 oder schri 




VERSAND 99 Julicherstr. 53-55, 533« Eschurellar 








Mitunter sind 
Sie auch am 
nächsten 
Morgen noch 
nicht wieder 
nüchtern - 
eine War- 
nung bei 
drohender 
Alkoholver- 
giftung wird 
jedoch nicht 
angezeigt 



Aufgabenteilung zwischen 
Mensch und Maschine: 
i Sie trinken und der Computer 
mJlBW berechnet Ihren Rausch. 

PROMILLE- 
ZÄHLER 



anche Menschen haben sich aus Ihrer Kindheit den 
Glauben an Wunder bewahrt. Zwar negieren Sie die 
Existenz des Weihnachtsmannes oder des Osterhasen, aber 
ein ganz eigenartiges Märchen nehmen sie für bare Münze: 
Sie glauben allen Ernstes, daß nach einer durchzechten 
Nacht ein Becher Kaffee oder ein Spiegelei genügen wür- 
den, um all den aufgenommenen Alkohol zu eliminieren. 
Einige meinen sogar, Sie wären von Natur aus immun gegen 
die Wirkung von einer oder zwei Maß Bier. Die Folgen sol- 
cher kindlicher Vorstellungen kann man den Unfallstatisti- 
ken der Polizei entnehmen. 

Das Programm »Alk« ermöglicht Ihnen, sich die oft bis weit 
in den nächsten Tag anhaltende Wirkung berauschender 
Getränke vor Augen zu führen. Sie geben Gewicht und 
Geschlecht an und können dann frei die den jeweiligen 
Alkoholkonsum symbolisierenden Wein-, Bier-, Sekt-, oder 
Likörgiäser auf der Zeit- 
achseeines Koordinaten- 
systems positionieren. 
Anhand dieser Angaben 
wird sofort eine Kurve 
errechnet, die den unge- 
fähren Verlauf der Blutal- 
koholkonzentration wie- 
dergibt. Leider ist es nicht 
möglich, Getränke mit 
von den vorgegebenen 
Werten abweichenden 
nutzerfreundlich erfolgen 
Wiedergabe der Promillekur- 




lfT|"-Hr»IJ T UT5TTI 

Prozenten zu definieren, 
sowohl Eingabe als auch di 
ve auf nur einem Bildschirm. Sie müssen sich nicht umständ- 
lich durch verschachtelte Untermenüs wurschteln. 
Besonderen Wert legen die Programmierer darauf, daß Sie 
dieses Programm nicht als Indikator für Ihre Fahrtüchtigkeit 
nehmen. Schon kleine Mengen Alkohol können von Ihnen 
unbemerkt Ihr Fahrverhalten und Urteilsvermögen beein- 
trächtigen. Auch unterhalb der gesetzlichen Höchstgrenze 
kann Ihnen daher Ihr Führerschein entzogen werden. Die 
Vollversion von Alk kostet 29 Mark, für die der Hersteller 
»Brausoft« Ihnen nach der Registrierung noch ein Bierbrau- 
Programm überläßt. (tw) 




Mischung aus Memory und Tetris müssen Klötze mit 
identischen Symbolen nebeneinandergeschoben werden 

KLÖTZCHEN 
SCHIEBEN 

Unter dem Namen Brix ist die Shareware- 
Variante des Denkspiels Puzznic erhältlich. 



Das Denkspiel »Puzznic« hat einen langen Weg hinter 
sich: Die von Spielautomaten-Hersteller Taito [[zen- 
sierte PC-Umsetzung erblickte beim englischen Soft- 
warehaus Ocean das Licht der Welt. Das einfache, aber 
durchaus fesselnde Spielprinzip lädt zu einem Shareware- 
Ableger geradezu ein. 

»Brix« ist eine dem Original verblüffend ähnlich sehende 
Variante mit etwa 1 00 Räumen. Jeder dieser Räume hat einen 
unterschiedlichen Aufbau - teilweise sind bewegliche 
Blöcke, Lasergeschütze, Teleporter und Wassergräben vor- 
handen und ermöglichen trotz der auf den ersten Blick ein- 
fachen Gestaltung abwechslungsreiche Spielvariationen. In 
den einzelnen Räumen sind mit Symbolen markierte qua- 
dratische Klötze angeordnet, die sich auflösen, sobald min- 
destens zwei gleich aussehende einander berühren. 
Verschoben werden können diese Klötzchen nur nach links 
oder rechts - durch die Schwerkraft und sich auf und ab 
bewegende Bildelemente ist jedoch auch eine vertikale Posi- 
tionsänderung möglich. Sie müssen nun sämtliche Bildwür- 
fel durch das Zusammenbringen übereinstimmender Sym- 
bole verschwinden lassen, um einen Raum zu meistern. 
Natürlich ist dies wieder einmal schwieriger, als es sich 
anhört, zumal Sie ständig gegen die Zeit ankämpfen. Je höher 
der eingestellte Schwierigkeitsgrad ist, desto weniger Zeit 
steht Ihnen zur Verfügung. Elemente wie zerfallende Mau- 
erstücke oder eine Sanduhr, nach deren Ablaufen sich der 
Raum um 180 Grad dreht, sind sorgfältig in die Lösungs- 
strategie miteinzuplanen. Haben Sie Brix erst einmal gestar- 
tet, so wird es Sie so schnell nicht mehr loslassen. Die Voll- 
version ist bei CDV/Karlsruhezum Preis von 48,- Mark erhält- 
lich und bietet neben 112 neuen Levels noch einen 
Level-Editor und ein Hilfsprogramm, das Ihnen mögliche 
Lösungen für alle Räume vorführt. (tw) 



GALAKTISCHE 
SCHATZSUCHE 

Konnte man früher Schätze hauptsächlich auf Pira- 
teninseln oder in Drachenhöhlen finden, so darf man 
in der Zukunft auf im All treibende Asteroiden nach 
Kostbarkeiten suchen. 




w 



as liegt näher, als Schatzsucher zu werden, wenn man 
hon mit dem Namen eines durch den Goldrausch 
berühmt gewordenen Flusses geschlagen ist. Daher ist es 
nicht erstaunlich, daß Captain BuzzKlondike eine Schwäche 
für alles Funkelnde und Glitzernde hat, insofern man es auf 
den intergalaktischen Märkten zu Geld machen kann. Als 
der Bordcomputer ihm Gold- und Platinlagerstätten auf 
einem still vor sich hin treibenden Asteroiden vermeldet, 
kann er natürlich nicht widerstehen und versucht, den rie- 
sigen Felsbrocken zu erkunden. Dabei stellt sich wieder ein- 
mal der Wahrheitsgehalt eines alten Spruches heraus: 
Umsonst ist nur der Tod, und auch der nur mit einer aus- 
reichenden Versicherung. 




Vorsieh tl Von diesen hüpfenden Augäpfeln werden Sie leicht 
übersehen... 

Irgend jemand war Kiondike zuvorgekommen und hatte tiefe 
Stollen ins Gestein getrieben. Zahlreiche Fallen sollen for- 
sche Besucher von allzu neugierigem Tun abhalten - doch 
erhöht diese Gefahr eher noch den Forscherdrang von Cap- 
tain Kiondike. Alleine macht er sich auf den Weg durch die 
unheimlichen Tunnelsysteme des Spiels Gateworld. 
Bei den Erkundungen werden Sie hauptsächlich vier ver- 
schiedenen Arten von Bewohnern begegnen; den Eloi, die 
grundsätzlich zwar harmlos sind, Sie jedoch mitunter ein- 
fach in tödliche Fallen schieben; den Loyals, die es auf Ihr 
Leben abgesehen haben; den Wombats - fledermausähnli- 
che Höhlenbewohner, die bei einer Berührung kostbare 
Energie von Ihrem Schutzanzug abziehen. 
Recht bizarr wirken die flummigleich hüpfenden Riesenau- 
gen. Lassen Sie sich von diesem garstigen Anblick nicht täu- 



Ein unheimlicher Schleicher nähert sich van hinten 

sehen; oft können die hüpfenden Augäpfel sogar sehr nütz- 
lich sein, weil Kiondike auf ihnen stehend in die Höhe trans- 
portiert werden kann. Diese Fortbewegungsart ist nicht ohne 
Risiko, da Sie keinen Einfluß auf das Hüpfverhalten der Rie- 
senaugen haben. Nicht unerwähnt bleiben sollten die ver- 
einzelt meditierend herumsitzenden Figuren, bei deren 
Berührung der Spieler oft nützliche Hinweise erfährt. 
Neben zahlreichen wertvollen Schätzen wie Kristallen oder 
Goldmünzen bringt das Einsammeln von Bier und Brezeln 
besonders viele Punkte. Das Benutzen von Teleportem ist 
zum erfolgreichen Bestehen dieses Unternehmens essenti- 
ell. Achten sollten Sie besonders auf kleine Schlüssel, mit 
denen Sie die Tore zum nächsten Level öffnen können. 
An manchen Stellen läßt sich der Einsatz einer Waffe nicht 
vermeiden, um lästige Gegner zu betäuben. Metallspitzen 
und Feuer können allerdings nur durch geschicktes Sprin- 
gen überwunden werden. 

Abhängig vom Schwierigkeitsgrad starten Sie mit einer unter- 
schiedlichen Anzahl von Reserve-Klondikes. Bemerkens- 
wert ist es, daß Sie nach dem Laden eines abgespeicherten 
Spielstandes nicht . 
am letzten Rücksetz- 
punkt starten, son- 
dern genau an der 
Stelle weiterspielen 
können, an der Sie 
sich zuletzt befun- 
den haben. Erstellt 
wurde Gateworld 
von einer Firma ehe- 
maliger Epyx-Pro- 
grammierer, die Erfahrungen durch die Mitarbeit an Spielen RäumVährer" 
wie »California Games« gesammelt haben. Der Thron des he«: Gerade 
Shareware- Klassikers «Commander Keen« beginnt durch ejiwn Sehatz 







süB ;U'3>an'Baaa'3>»a»i> 



Gateworld zwar nicht zu wackeln, kurzweilige Unterhal- 
tung bietet es aber allemal. 

Die Vollversion von HomeBrew Software kostet etwa 50 
Mark. Geboten wird dafür ein Paket bestehend aus allen drei 
Gateworld-Episoden, 20 neuen Monstern sowie Tips und 
Schummel-Codes. Die reichhaltigeren Gateworld-Teile 2 
und 3 sind übrigens bislang nur über solch eine Registrie- 
rung erhältlich, (tw) 



500 Punkte 
kassiert 



Alles über Abenteuerspiele 



Die Abenteuer des Alltags beschränken sich 
meist auf kleine Freuden wie das Aufspüren 
eines günstigen Parkplatzes, Streitgespräche mit 
grantigen Wurstverkäuferinnen oder gerettete 
Daten nach einem Windows-Absturz. Das ist 
freilich nichts gegen das Aufspüren eines Mord- 
komplotts, Dialoge mit Indiana Jones und geret- 
tete Prinzessinnen. Letztere Erlebnisse der nicht- 
alltäglichen Art garantiert das Spielegenre, wel- 
ches laut unseren unbestechlichen 
Umfragedaten unter den PC Player-Lesern die 
höchste Beliebtheit genießt: das Adventure. 
Kein anders Spielegenre bietet thematisch so 
viel Abwechslung. Es gibt verrückte Comic 






Qit* Schau an Benutze 
SJmm Rede mit Drücke 
Dffne Schließe Ziehe 




Strips (»Day of the Tentacle«), Opern-Thriller 
(»Return of the Phantom«), Gags und Crusel 
im Piraten-Milieu (»Monkey Island«), SF-Span- 
nung (»Star Trek«), Öko-Lernspiele (»Eco- 
Quest«), Krimikost (»Lost Files of Sherlock 
Holmes«) - und so weiter, und so fort. 
Zur inhaltlichen Vielfalt kommt die spieleri- 
sche Reife. In den letzten Jahren wurden 
Adventures grafisch immer aufwendiger, bie- 
ten jetzt Digi-Sounds samt Sprachausgabe. Die 
Bedienung wurde ständig weiter perfektio- 
niert; elegante Menütechniken erlauben pfle- 
geleichte Steuerung per Maus. Außerdem gibt 
es kein anderes Spielegenre, bei dem die Her- 
steller so fleißig Übersetzungen veröffentli- 
chen. Von den meisten Crafik-Adventures 
erscheinen deutsche Versionen; der Qua- 
litätsstandard ist dabei erfreulich hoch. 
In unserem Abenteuerspiel-Special wollen wir 
die Evolution des Grafik-Adventures beleuch- 
ten, die wichtigsten aktuellen Programme die- 
ses Genres vorstellen und eine Blick auf kommende Attrak- 
tionen werfen. Eine amüsante Rekapitulierung der schön- 
sten Gags und Kuriosa der letzten Jahren darf da nicht fehlen. 

Am Anfang war der Text 

Neben Story und Puzzle-Design gehört die Bedienung zu 
den wichtigsten Features eines Abenteuerspiels. In grauer 
Vorzeit (sprich: bis Ende der 80er Jahre) war der Spieler 
genötigt, einen Schreibmaschinen-Kurs zu belegen. Adven- 
ture-Kommandos mußten durch das Eintippen meist engli- 
scher Sätze gebildet werden (»Give key to green grue...«). 



Die Evolution Ihres lieb- 
sten Spielegenres hat Sie 
doch schon immer interes- 
siert? Neben historisch 
wertvollen Fakten infor- 
miert unser Adventure- 
Special über die besten 
aktuellen Spiele und wirft 
einen Blick auf die 
Hoffnungsträger '94. 



Das war zum einen wenig komfor- 
tabel, zum anderen etwas frustig. 
Viele Adventures verstanden nur 
einen begrenzten Wortschatz. So 
kam es vor, daß der Spieler trotz 
einer sinnvollen und grammatika- 
lisch tadellosen Eingabe als Antwort 
nur ein entnervendes »Idon'tunder- 
stand« serviert bekam. Ganze Gene- 
rationen von Magengeschwüren 
verdanken solchen Kommunika- 
tionsproblemen ihre Existenz. 
Rühmliche Ausnahmen lieferte 
immer wieder die amerikanische 
Firma Infocom ab. Deren Tipporgien 
verzichteten ganz auf Grafik, boten 
dafür den verständigsten Wort- 
schatz. Ende der 80er fahre nutzte 
das freilich auch nichts mehr: Von 
den Text- Freaks alleine konnte Info- 
com nicht mehr leben und wurde 
schließlich von Activision aufgekauft. Die Abenteuerspieler 
liefen in Scharen zu den inhaltlich weniger anspruchsvol- 
len, aber grafisch leckeren Titeln von Sierra über. Bei den 
früheren Sierra-Bestsellern mußte man ebenfalls englische 
Befehle eintippen und zudem einen der unverständigsten 
Textinterpreter der Neuzeit erdulden. Doch originelle Sto- 
ries und für damalige Verhältnisse erlesene Grafik bescher- 
ten Sierra üppige Verkaufszahlen. 

SCUMM kommt ran 

Nach der Grafik- Revolution folgte die Bedienungs-Revolu- 




Die anspruchsvollen Textwüsten der 
Urväter von Infocom hatten gegen 
die aufkommenden Grafik-Abenteue 
spiele wenig Chancen 




Talk td 

■ ■■■ i»^ Rar 



* : . Put Throw 



tion, für die LucasArts zuständig war. Zunächst unter dem 
Namen Lucasfilm Games wurde diese Software-Abteilung 
des George-Lucas-Firmenimperiums 1985 ins Leben geru- 
fen. Das erste Adventure-Experiment von Lucasfilm, bei dem 
man ganz ohne Texteingabe auskam, war »Labyrinth«. Das 
Programm zum gleichnamigen David-Bowie-Film bot den 
Vorläufer des legendären »SCUMM«-Systems, mit dem 
LucasArts heute noch seine Adventures bestückt. SCUMM 
steht übrigens für »SCripting Utility for Maniac Mansion« - 
zu deutsch »Programmiersprache für Maniac Mansion«. 
Bei Labyrinth konnte man bereits in Menüs einzelne Verben 
sowie Hauptworte anklicken und damit Sätze bilden. Das 
Programm, das nur für C 64 und Apple II erschien, wurde 
aber kein großer Erfolg. Es lehnte sich zu eng an die dürfti- 
ge Filmvorlage an, die sich eigentlich kaum ein Mensch frei- 
willig ansehen wollte. 

Mit »Maniac Mansion« hatte Lucasfilm Games dann 1987 
den Bedienungs-Durchbruch geschaft. Eingaben wurden 
gebildet, indem der Spieler zuerst ein Verb am unteren 
Bildrand und dann den Gegenstand anklickte, mit dem diese 
Aktion ausgeführt werden sollte. Wesentlicher Fortschritt 
gegenüber Labyrinth: Man konnte mit dem Cursor jetzt ein- 
zelne Gegenstände im Grafikfenster anklicken. Maniac Man- 
sion glänzte zudem durch eine originelle Story, exzellentes 
Puzzle-Design und war eines der ersten Adventures, von 
denen auch eine deutsche Version angeboten wurde. 

Icons und Grafik lieb' ich sehr 

Rivale Sierra konterte mit Verspätung: Erst Ende 1990 erschi- 
en mit »King's Quest V« das erste Spiel, bei dem die Kom- 
mandos ohne Eintippen abgewickelt wurden, im Gegensatz 
zu LucasArts setzt Sierra nicht auf eine Auswahl an neun 



Verben, sondern bietet ein halbes Dutzend Icons an, von 
denen jedes eine andere Tätigkeit repräsentiert. Für Einstei- 
ger ist diese Lösung noch komfortabler, andererseits wird 
durch die Beschränkung auf wenige Aktionen wie »laufen« 
und »benutzen« das Spiel zwangsläufig simpler. 
Doch was war in der Zwischenzeit aus den Text- Veteranen 
von Infocom geworden? Brian Moriarty landete bei Lucas- 
Arts, designte dann das Einsteiger- Ad venture »Loom« und 
mußte dafür Kritik einstecken. Abweichend von der Bedie- 
nung der restlichen Lucas- Adventures ersann der Macher 
von Infocom-Klassikern wie »Wishbringer« eine extrem sim- 
ple Steuerung. Verben gibt es in diesem Sinne nicht; Gegen- 
stände werden einfach angeklickt, um sie zu benutzen. Der 
Held Bobbin kann außerdem magische Noten spielen, um 
Zaubersprüche anzuwenden. Die Story von Loom wurde 
viel gelobt, aber selbst Einsteiger hatten das viel zu dünne 
Programm binnen eines Nachmittags gelöst. 




Noten statt Verben: Looms originelle Benutzerführung wurde 
durch die enttäuschende Komplexität getrübt 

Michael Berlyn, der für Infocom z.B. bei den Zork-Pro- 
grammen mitschrieb, landete hingegen bei Accolade. Dort 
bekam er den Auftrag, kräftigst in den Fußstapfen von Sier- 
ra zu wandeln. Anfang 1990 erschien »Search forthe King« 
(man beachte die Namensähnlichkeit zu Sierras »King's 
Quest«). Held Les Manley war zudem ein schwächlicher 
Larry-Verschnitt; der Erfolg der Abkupfer-Kollektion mittel- 
prächtig. Das nächste Accolade-Adventure »Altered 
Destiny« überzeugte mit einer eigenständigen Story. Dieser 
EGA-/Texteintipp-Titel erschien aber zu einem Zeitpunkt, als 
Sierra auf Icons und VGA umstieg; ergo waren nicht mehr 
viele Blumentöpfe zu gewinnen. Als Les Manley 1992 bei 
»Lost in LA« ein zweites Mal bemüht wurde, war für Acco- 
lade der Zug abgefahren: Trotz VGA-/lcon-Einsatz sowie 
deutscher Version wurde es ein Flop. 
Ex-lnfocomler Bob Bates (»Sherlock«) gründete indes mit 
Legend seine eigene Firma. Der muntere Bob ist Geschäfts- 
führer, programmiert selbst neue Spiele (»Time Quest«) und 
veröffentlicht bei Legend die jüngsten Taten eines weiteren 
Infocom-Veteranen. Steve Meretzkys intelligenten Albern- 
heiten verdanken Text-Adventures wie »Hitchhiker's Guide« 
oder »Leather Godesses« (Teil 1!) ihren Kultstatus. Bei 
Legend erschien seine »Spellcasting«-Trilogie; momentan 
bastelt er an einem ganz neuem Werk. Bob Bates versuch- 



Dynamix erwies sich mit Rise of 
the Dragon als Vorreiter in 
Sachen einfache Bedienung 



te lange Zeit, einen Kompromiß 
zwischen alten Text-Tugenden 
und populärem grafischem Zierwerk zu 
finden. Die bisherigen Legend-Titel sind 
als Text-Abenteuer im Stile der alten Info- 
coms ausgelegt; durch das Eintippen eng- 
lischer Kommandos haben Sie völlige 
Befehlsfreiheit. Alternativ kann man in 
üppigen Menüs die einzelnen Satzbau- 
steine zusammenklicken, was aber 
wesentlich mühevoller ist als bei reinras- 
sigen Grafik-Adventures. Auch die kleinen 
illustrierenden Bildeben blieben ein Kom- 
promiß. Bob Bates schwenkt mittlerweile 
um: Mit «Companions of Xanth« will er im 
Herbst das erste richtige Grafik-Adventu- 
re veröffentlichen, dessen Bedienung an 
die LucasArts-Spiele erinnert. 
Europas Infocom-Gegenstück während 
der Blütezeit der Text-Adventures hat mehr 
zu kämpfen. Anita Sinclair und ihre Jungs 
vom Magnetic Scrolls-Team veröffentlich- 
ten Ende der 80er Jahre Titel wie »The 
Pawn«, »Guild of Thieves« und »Corrup- 
tion« . Der Einstieg ins Grafik-Gewerbe war 
bislang auf »Wonderland« beschränkt, eine abstruse Alice- 
in-Wunderland-Adaption, die Ende 1 990 erschien. Das neue 
System namens "Magnetic Windows« war nahezu so ambi- 
tioniert wie Microsofts Windows - und auch genauso lang- 
sam: Unterhalb eines flotten 386ers mit Super- VGA-Karte 
war das Spiel zu träge. Ein letzter Belebungsversuch dieses 
Systems war die »Magnetic Scrolls Collection«, eine Wie- 
derveröffentlichung alter Text-Adventures mit dem neuen 
System. Magnetic Scrolls' bislang letztes Lebenszeichen fand 
außerhalb des Adventure-Genres statt: das Spieldesign zum 
Microprose-Rollenspiel »The Legacy«. 
Je einfacher ein Spiel zu bedienen ist, desto besser sind seine 
Erfolgschancen. Die Idee des »Verb-losen«-Adventures fand 
trotz des mäßig erfolgreichen Loom immer wieder neue 
Anbänger. Dynamix veröffentlichte Anfang 1991 das düste- 





Mit Maniac Marision läutete 
LucasArts die Ära der Adventures 
ein, die ohne Eintipp -Komman- 
dos gesteuert werden 




Ein Schnappschuß aus Sierra* EGA-Phase - bei Space Qu est III 
wurden die Kommandos noch von Hand eingetippt 



e SF-Spiel «Rise of the Dragon«. 
Dynamix holte aus der simplen 
Steuerung nicht allzuviel Puzzle-Ideen und 
Komplexität heraus; seinen guten Ruf verdankt 
Rise of the Dragon vor allem Grafik, Story und 
umwerfendem Roland-Sound. Der Nachfolger 
»Heart of China« mißglückte: Bei Spielwitz 
und Logik stagnierte Dynamix; optisch war's 
ein Rückschritt. Nach dem Kinder-Abenteuer 
»Willy Beamish« gab es keine weiteren Adven- 
ture-Lebenszeichen von Dynamix, was einen 
guten Grund hat: In der Zwischenzeit wurde 
die Firma von Sierra geschluckt, wo man 
sicherlich nicht darauf erpicht ist, sich im eige- 
nen Haus Konkurrenz zu machen. 
Eine ähnliche Radikallösung in punkto einfa- 
che Bedienung lieferte 1992 Westwood ab. 
Das amerikanische Programmierteam hatte 
offensichtlich die Werke von Dynamix, Sierra 
und LucasArts gründlich studiert und weiter 
vereinfacht. Bei Legend of Kyrandia gibt es 
überhaupt keine Verben mehr. Um einen 
Gegenstand zu untersuchen, klickt man ihn 
mit der linken Maustaste an; ein Klick mit 
rechts, und das Objekt wird benutzt. Um es 
mitzunehmen, hält man den Mausknopf gedrückt und 
»zieht« den Gegenstand in die Inventaranzeige. Das Puzz- 
le-Design war durchdachter als bei den Dynamix-Titeln; 
Kyrandia verkaufte immerhin so viel Exemplare, daß in Kürze 
eine Fortsetzung mit dem selben Bedienungssystem erschei- 
nen soll. 

Zum Teufel mit den Verben 

In den letzten zwölf Monaten gesellten sich zwei hoch- 
karätige US-Softwarefirmen zum Reigen der Adventure- 
Anbieter. Electronic Arts' respektvolles PC-Debüt war der 
klassische Krimi »Lost Files of Sherlock Holmes«. In der 
zwölfjährigen Firmengeschichte gab es zwar schon vorher 
das eine oder andere Adventure (zum Beispiel einen geplan- 
ten »Infocom-KjJler« namens »Amnesia«), aber jedes Elec- 
tronic Arts-Adventure entwickelte sich zum Flop. Die ein- 
stigen Simulations-Puristen von Microprose veröffentlichten 
mit »Rex Nebular« und »Return of the Phantom« gleich zwei 
Titel. Beide Firmen verwenden Bedienungssysteme, die sich 
in erster Linie an den LucasArts-Titeln orientieren: Am unte- 
ren Bildrand befindet sich eine Menü mit Verben. 
Die angeklickten Aktionswörter kombiniert man mit einem 
Gegenstand im Grafikfenster, um ein Kommando zu bilden. 
Ein weiterer Neuling im Adventure-Sektor ist das Team von 
Revolution Software aus England. Das erste Spiel »Lure of 
the Temptress« führte das «Virtual Theatre« -System ein. Die 
Bedienung mit Menüs, die nur die gerade passenden Ver- 
ben enthielten, machte einen guten Eindruck. Dafür liefen 
die angeblich »intelligenten« Charaktere wie aufge- 
scheuchte Hühner hin und her. Die Programmierer sitzen 



nach dem ersten Flop am zweiten Titel und versprechen, 
aus den Fehlem gelernt zu haben. 

Wie geht's weiter? 

Der Adventure-Maßstab ist 1993 beachtlich. Am Beispiel 
des aktuellen Referenz-Abenteuerspiels von PC Player, 
LucasArts' »Day of the Tentacle«, lassen sich die Features 
aufzählen, die ein Spitzentitel heutzutage haben muß: tadel- 
lose Grafik mit filmähnlicher Animation, komfortable Maus- 
Steuerung, ein spritziger Soundtrack, originelle Story und 
motivierendes Spieldesign mit ebenso kniffligen wir logi- 
schen Puzzles. Unabdingbar für eine Nr. 1 -Position in den 
hiesigen Hitlisten ist auch eine gute deutsche Übersetzung. 
CD-ROM-Käufer werden mit »Talkies« umworben; Versio- 
nen, bei denen alle Texte im Spiel gesprochen werden. Auch 
hier sind die ersten Übersetzungen in Sicht: LucasArts läßt 
gerade Tentacle auf CD-ROM synchronisieren. Gleichzei- 
tig hat der französische Hersteller Coktel Vision angekün- 
digt, von künftigen CD-Adventures Versionen mit deutscher 
Sprachausgabe anzubieten. 

Erzrivale Sierra schläft indes nicht. Die Amerikaner wollen 
ihre nächsten Titel mit einem verbesserten Icon-System aus- 
statten, das bei gleichbleibendem Komfort etwas intelligen- 
tere Puzzles erlaubt. Außerdem kündigte Sierra an, der Gra- 
fik in Zukunft eine höhere Auflösung zu spendieren, sofern 
die Programme unter Windows laufen. 256 Farben bei 320 
x 200 Bildpunkten sind momentan üblich; Sierra will die 
gleiche Farbenanzahl bei verdoppelter Auflösung bieten. 



i&«ü 


■■hSüBS 



Der Klassiker Leisure Suit Larry 1 erlebte vor gut einem Jahr 
eine Neuauflage mit VGA-Grafik und kon -Steuerung 

Noch ein Adventure-Trend für 1994: CD-ROM-oniy-Titel 
die mit Video-Sequenzen einen Schritt in Richtung »inter- 
aktiver Film« machen wollen. Erste Versuche in dieser Rich- 
tung (»7th Guest«! waren enttäuschend, doch Sierra möch- 
te Anfang 1994 mit dem Gruselspiel »Phantasmagoria« den 
CD-Markt aufrollen. 

Wer bei soviel neumodischem Schnickschnack die Text- 
Klassiker der Vergangenheit studieren will, sollte sich die 
beiden Ausgaben der »Lost Treasures of Infocom« zulegen. 
Diese Spielesami ungen enthalten die gesammelten Infocom- 
Text-Adventures aus den 80er Jahren; für Abenteuer- Profis 
mit guten Englischkenntnissen ein Muß. 
Grafik ist weitestgehend nicht in Sicht, aber Storys und Puzz- 
les sind zeitlos gut. Lost Treasures I enthält 20 Titel (unter 
anderem »Planetfall« und »Zork I - III«), auf Lost Treasures 
II finden Sie 14 weitere Spiele wie z.B. »Hitchhiker's Guide«. 
Dem ersten Lost-Treasu res- Pack liegt sogar ein dickes Hint 
Book mit Spieletips bei. (hl) 



ADVENTURE-TRIVIA 



Gags und Kuriosa hat das Abenteuer- 
spiel-Genre reichlich zu bieten. Boris 
Schneider stellt seine persönlichen Lieb- 
linge in Kategorien vor, die wir eben mal 
schnell definiert haben... 



BESTIR »RED HERRING« 

Ein »Red Herring« ist eine Finte der Pro- 
grammierer: Ein furchtbar interessant 
wirkender Hinweis oder Gegenstand, der 
aber nichts mit der Lösung des Spiels zu 
tun hat. Der beste Red Herring aller Zei- 
ten findet sich in »Maniac Mansion«: die 
Kettensäge in der Küche. Zehntausende 
von Spielern suchten das Benzin, erfan- 
den die abstrusesten Lösungen - doch es 
gibt kein Benzin im ganzen Spiel, die Ket- 
tensäge ist nutzlos. Um die Spieler zu 
ärgern, gibt es im Nachfolger »Zak 
McKracken« keine Ketten säge, dafür 
aber einen Benzin- Kanister. 

BLÖDESTE TODESART 

Mehrere Sierra-Spiele balgen sich um 
diese Auszeichnung, doch der eindeutige 
Gewinner ist die Stahlplatte in »Space 
Quest 3«, deren einziger Sinn es ist, den 
Spieler dank ihrer Schärfe umzubringen. 
Egal ob man sie anfaßt, mitnimmt, benutzt 
oder auch nur zu nahe an ihr vorbeigeht: 
eine Schlagoder durchtrennt sie immer. 

SCHÖNSTE TODESSZENE 

Wenn Larry Laffer in »Leisure Suit Larry 
ii dahinscheidet, landet er im Labor von 



Sierra, wo die Spielfiguren nach ihren vie- 
len Toden dank modernster Gentechnik 
wieder recycled werden. 

BESTER CLIFFHANGER 

Das Ende von »Monkey Island II«: War es 
wirklich nur ein Rummelplatz oder hat 
LeChuck tatsächlich Guybrush verhext? 

BLÖDESTER CLIFFHANGER 

Bei »Ringworld« brechen Sie auf, um Louis 
Wu auf der Ringwelt zu suchen. Am Ende 
des Spiels haben Sie Louis noch nicht mal 
gesehen und werden auf die Fortsetzung 
vertröstet. 

KOMPLEXESTES PUZZLE 

Wie kriege ich den Babelfisch in »Hiteh- 
hiker's Guide«? Der Babelfisch ver- 
schwindet immer auf neue Art und Weise 
und der Spieler muß nahezu jeden Gegen- 
stand im Inventar in einem einzigen Raum 
anwenden, um endlich an ihn zu kom- 



BLODESTES PUZZLE 

Wie kriege ich bei »Police Ouest 3« den 
Mann aus dem See? Werfen Sie die 
Schlüssel ins Wasser) 



E, I 



In den Adventures »Planerfall« und »Sta- 
tionfall« steht dem Spieler der kleine 
Roboter Floyd zur Seite, der sich mit Kom- 
mentaren nicht zurückhalten kann. Bestes 
Beispiel: Bei Eingabe von »save 



game« meldet sich Floyd mit: »Oh boy! 
Are we going to do something dangerous 

KÜRZESTE SERIE 

Eine große neue Ad venture- Serie sollte 
mit »Dondra: A new Beginning« Ende der 
achtziger Jahre gestartet werden. Leider 
war Activisions Versuch derart erfolglos, 
daß der in Arbeit befindliche zweite Teil 

Dondra wird dicht gefolgt van Infocoms 
»Hitchhikers Guide«, in dem der zweite 
Teil ebenfalls angekündigt wurde. Die 
Autoren Steve Meretzky und Douglas 
Adams schoben das Projekt solange vor 
sich her, bis es Infocom nicht mehr gab. 

LÄNGSTE SERIE 

»King's Quest« 1 bis 6 - doch hoffentlich 
kommt Nummer 7 bald, denn die Zork- 
Spiefe holen auf (Zork I, 2, 3, Beyond 
Zork, Zork Zero und demnächst Return 
to Zork). 

KÜRZESTES ADVENTURE 

Unser Redakteur Thomas Werner ge- 
wann 1986 einen Preis in der Zeitschrift 
»64'er« für ein Programm -Listing. Hier 
exklusiv die neueste Version seines 
Jugendwerks zum Abtippen für OBasic 
(liegt MS-DOS 5.0 und 6.0 bei): 

10 INPUT "Ein VampiC!", a£ : IP aS <> 



DIE FANTASf ISCHEN 14 



CD-ROM-Version? 



Hersteller 
Sprache 



Day of the Ten lade 



LucasArts 
Komplett deutsch 



Ja, mit englischer Sprache. 
CD-ROM mit deutscher Spra- 
che soll in Kürze folgen. 



Trotz allerlei Verrücktheiten bemerkenswert logische Puzz- 
les und ein Heidenspaß. Nur im letzten Abschnitt geht die 
Luft etwas raus. 



Monkey Island 2: 
LeChuck's Revenge 



Lucas Art s 
Komplett deutsch 



Ja, aber ohne sonderlichen 
Verbesserungen gegenüber 
der Disketten -Version. 



Etwas schwerer als der Vorgänger Monkey Island, aber 
Einsteiger können den gemäßigten Schwierigkeitsgrad 
»Mght« wählen. 



Titel 
Hersteller 



Secret of 
Monkey Island 



LucasArts 
Komplett deutsch 



Ja, aber ohne sonderlichen 
Verbesserungen gegen ü bei 
der DJs ketten -Version. 



Herausfordernde, aber nicht sonderlich schwere Puzzles. 
Abwechslungsreiche Handlung; gute Unterhaltung bis zun 
Schluß. 



Titel 



Herstellet 
Sprache 



Indiana Jones and 
Ihe Fate of Atlantis 



LucasArts 

Komplett deutsch 



Ja, mit englischer Sprache. 



Das bislang kniffligste Ad venture von LucasArts. Ein Eldora- 
do für Puzzle-Fans, dos zudem drei verschiedene Lösungs- 
wege bietet. 



Hersteller 



Electronic Arts 
Komplett deutsch 



Nein - entgegen früheren 
Planungen hat Electronic Arts 
eine CD-Umsetzung verwor- 



Mittelschweres, Dia log- lastiges Adventure mit durchschnitt- 
licher Puzzledkhte. Es gibt viele Schauplätze in London zu 
entdecken. 



Titel 
Hersteller 



Legend of Kyrandia 



Westwood /Virgin 
Komplett deutsch 



Ja, mit englischer Sprache. 
Dazu können wahlweise 
deutsche, englische oder 
französische Untertitel einge- 
blendet werden. 



Leichte Bedienung, niedriger Schwierigkeitsgrad - das ide< 
le Programm für Einsteiger. Erfreulich unterhaltsam, aber 
das Finale ist etwas dünn geraten. 



Titel 



Hanteller 
Sprache 



Komplett deutsch 



0. 



Noch nicht. Sierra will bald ' Das Spiel lebt von den Gags und der Story. Die spärlicher 
eine CD-Umsetzung anbieten, . Puzzles sind entweder extrem offensichtlich oder mäßig 
bei der alle Dialoge (englisch) logisch - ein gewisser Frustfaktor droht, 
gesprochen werden. 



Rex Nebular 



Microprose 
Englisch 






Das Debüt-Adventure von Microprose hat ein komfortables 
Anklick-System, das an die Lucas Arts-Bedienung erinnert. 
Die Puzzles sind nicht genial, aber manierlich und nicht zu 
leicht. Nur im letzten Drittel wird dos Spiel unnötig frustig. 



Hersteller 



Star Trek - 

25th Anniversary ^9 

Interplay 
Komplett deutsch 



Ja, mit englischer Sprache. 
Die original Schauspieler 
Shatner, Nimoy und Kelly 
leihen ihren Computerspiel- 
Abbildern die Stimmen. 



Für Trekkies ein Muß! Die einzelnen Adventures machen 
Spaß. Abzüge gibt's für die dürftige Komplexität und das 
umfassende Wettraum -Geballer. 




Nein 



Das originelle Szenario und diverse Ideen werden von ein 
paar Garstigkeiten gebremst. Nervtötend lange Handbuch- 
abfrage bei der Rezeptmischung und einige sehr obskure 
Puzzle- Lösungen. 



Gehobener Schwierigkeitsgrad. Die Puzzles sind nicht direkt 
unfair, aber mitunter arg verzwickt. Viel Rumprobieren i: 
angesagt. Es gibt leider keine Mausunterstützung. 



Hersteller 
Sprache 



Eco Quest II: Secret 
of the Roinforest 



Komplett deutsch 



Aufmachung und Bedienung bieten den gewohnten Sierra- 
Standard. Secret of the ftainforest ist auch nicht viel leichter 
als die Erwachsenen -Adventures dieses Herstellers. Kinder 
sind mit einigen umständlichen Puzzles überfordert. 



Titel 
Hersteller 



Leisure Suit Larry 5 



Komplett deutsch 



Einfach mit extrem dünnen Puzzles; lediglich beim Überse- 
hen futzeliger Details kann man etwas ins Schleudern 
kommen. Mogelpackung: ein Pseudo- Erwachsenen spiel, 
äußerst unerotisch. 



Tllel 
Hersteller 



Darkseed 

Cyberdreams 
Komplett deutsch, 
aber mit ein paar 

i liehen Macken 




32 



Die pseudo-gru selige Story geht nach hinten los, viele 
Puzzles sind nervtötend unlogisch und die deutsche Über- 
setzung wirkt stellenweise recht plump. Sporadische deut- 
sche Sprachausgabe, deren Inhalte sich peinlicherweise 
von den Bild schirmtexten unterscheiden. 

PC PLAYER 9/93 



Nach der Lektüre dieser Doppelseite können Sie mitreden: re Sparte der Grafik- Adventures. Abenteuerspiele, die primär 
Sie listet alle besonders aktuellen und/oder guten Abenteu- durch das Eintippen von Textbefehlen gesteuert werden, fan- 
erspiele auf. Kurzbeschreibungen und Spiel spaß -Wertungen den keine Aufnahme. Mischspiele mit deutlichen Rollenspiel' 
helfen bei der Komplettierung Ihrer Software-Bibliothek. Wir oder Action-Elementen (wie Infogrames' »Alane in theDark«} 
konzentrieren uns in dieser Tabelle auf die besonders populä- blieben ebenfalls außen vor. 





Stil & Story 


Highlight 


Wertong 


1 


Tentakel übernehmen die Weltherrschaft! Mit einem Zeilparado- 
xon soll der Schlamassel verhindert werden, doch die drei Hel- 
den landen in verschiedenen Zeitzonen. Humor satt, extra- 
schräge Gags. 


Ein Goldhamster wird in einer Tiefkühltruhe geparkt und 100 
Jahre später in der Mikrowelle wieder aufgetaut. Ferner: Alte 
Damen die Treppe runterschubsen und eine Mumie mit dem Fla- 
schenzug transportieren. 


93 


l 


Piraten- Ad venture der haarsträubenden Art. Untoter Seeräuber 
(Le Chutk) will sich an Held (Guybrush Threepwood) rächen. 
Garantiert nicht ernstzunehmende Parodie auf Voodoo, Bestat- 
tungsinstitute und Ferienparks aus Frei beuter- Sicht. 


Nach einem Schlag auf den Hinterkopf erlebt Guybrush eine 
Traumsequenz, in der seine Eltern auftauchen, sich in zwei Skelet- 
te verwandeln und einen Stepptanz vorführen - David Lynch ist 
nichts dagegen. 


93 


l 


Unser Held Guybrush muß zunächst drei Prüfungen bestehen, 
um als Seeräuber anerkannt zu werden. Auf Monkey Island ist 
er dann hinter Geisterpirat LeChuck her. Hochgradig humorvoll. 


Schwertkämpfe werden als rhetorische Duelle ausgetragen: Wer 
am besten Schmähungen pariert, gewinnt. Kostprobe: »Meine 
Narbe im Gesicht stammt aus einem harten Kampf!« - »Aha, mal 
wieder in der Nase gebohrt?«. 


91 


V 


Indiana Jones (richtig, der aus dem Kino) ist zusammen mit sei- 
ner Kollegin Sophia dem Geheimnis von Atlantis auf der Spur. 
Humor wird nur in kleineren Prisen gereicht, hier ist ernsthaftes 
Puzzleknacken angesagt. 


Indiana Jones hat während einer Seance einen großen Auftritt als 
Gespenst. Der Spieler muß dazu Taschenlampe, Bettuch und eine 
Totenmaske auftreiben. 


89 


m 
1 


Das klassische Krimi -Gespann Sherlock Holmes und Dr. Watson 
ermittelt im vi ktor ionischen London. Stil voll- düstere Grafik und 
ausführliche Gespräche sorgen für die passende Atmosphäre. 


Diverse ironische Wortgeplänkel zwischen Holmes und Watson, 
sehr stilvoll übersetzt. Für den Tierfreund: Spürhund Toby führt 
Holmes zu einem wichtigen Lagerhaus. 


83 


r 

1 


Böses Märchen mit viel Ironie: Der verrückte Hofnarr Malcom 
hat den König abserviert. Hübsches Fantasy- Ambiente, viel 
Wald, etwas Magie und ordentlich Humor. 


In der Abteilung »Der allerbeste Freund des Menschen«: Zauberer 
Darm und sein Hausdrache Brandywine (»Brandywine, hast Du 
schon weder eine Katze gefressen?«). 


77 


f 


Die ultimative Science-fiction -Parodie! Bei den Abenteuern von 
Müllraum schiff -Kommandant Roger Wilco und seiner demoti- 
vierten Crew bekommen alle ihr Fett ab. Insider erkennen u.a. 
Parodien auf Star Trek, Alien, Terminator und 2001 . 


Roger wird von einem Schnöpfmonster Marke »Alien« angefallen, 
pflückt den Unhold souverän aus seinem Gesicht und adoptiert 
ihn als Haustier mit dem schönen Namen Spike. 


77 


\ 


Auf der Suche nach einem Artefakt landet Weltraumheld Rex 
Nebular auf einem bizarren Planeten. Im Krieg der Geschlechter 
rotteten Frauen die Männer aus. Viele SF-Gags, offensichtlich 
Sierra« Space Quest-Titeln nachempfunden. 


In einem Software-Shop wird die Konkurrenz fleißig geärgert: Die 
Adventures von »Sahara Off-Line« (...wer ist damit wohl 
gemeint?) liegen in der »90 % off« -Ausverkaufskiste. Dafür domi- 
nieren Programme von »Machoprose« die Regale. 


74 


> 


Das Spiel zur klassischen TV-Serie Raumschiff Enterprise. Sie 
erleben 7 Mini-Adventures im Stile einzelner Fernsehepisoden. 
Angereichert mit etwas unglücklichen 3D -Actio nszenen, die man 
nicht überspringen kann. 


In der Episode »Another fine mess« taucht Harry Mudd wieder 
auf, ein alter Bekannter aus der TV-Serie. Der Kleingauner will 
sich Alien -Reichtümer unter den Nagel reißen und zerdeppert 
dabei wertvolle Artefakte. 


70 





Der bekehrte Revolverheld Freddy Pharkas will sich als Apothe- 
ker in ein Wildwest-Kaff zurückziehen, doch die Idylle währt 
nicht lange. Larry- Erfind er AI Lowe persifliert Western -Klischees 
- nicht jede Kugel (bzw. jede Pointe) ist ein Treffer. 


Ein ganzes Spiel lang schmachtet Freddie die anmutige Lehrerin 
Penelope an, die sich im Finale als kernige Bösewichtin entpuppt 
(...Oops, haben wir jetzt den Schlußgag verraten?). 


68 


1 


Motive aus den gesammelten Werken des Horror-Schriftstellers 
Howard Phillips Lovecraft wurden für dieses Gru sei -Ad venture 
aufbereitet. Die Handlung ist entsprechend ernst und läßt wenig 
Raum für humoristische Nuancen. 


Held wird von einem ausgesprochen garstigen, Reißzähne wet- 
zenden Monster durch ein Höhlenlabyrinth gehetzt. In letzter 
Sekunde taucht eine Öffnung in der Decke auf, eine Strickleiter 
wird heruntergeworfen, Rettung in letzter Sekunden - tief durchat- 


66 


2 


Der aufgeweckte Dreikäsehoch Adam ist der Sohn eines Ökolo- 
gen, der rund um die Welt reist. Bei seinem Auftrag im tropi- 
schen Regenwald nimmt Pap! den Filius mit. Süßes Lernspiel 
mit Öko-Touch, das vor allem für Kinder konzipiert wurde. Für 
erwachsene Adventure-Einsteiger nicht minder spielenswert. 


Adam schließt Freundschaft mit einer putzigen Fledermaus. Am 
Schluß des Spiels lupft sie einen Flügel und offenbart Nachwuchs- 
freuden: Der Baby- Flattermann erreicht einen höheren Herzigkeits- 
Faktor als Bambi. 


65 


3 


Das 4. Spiel mit Möchtegern-Frauenheld Larry Laffer (nach Larry 
3 kam gleich Larry 5). Unser Held soll unter drei aufreizenden 
Bewerberinnen die passende Moderation für eine TV-Show des 
Senders »Porn Prod« auswählen. Viele Gags, aber davon gut 
die Hälfte Fehlzündungen. 


Die Mafia packt subversive Botschaften in Rap-Texte, die den 
Porno-Umsatz fördern sollen (...tut uns leid, aber das ganze Spiel 
bewegt sich auf diesem Niveau). 


61 


4 


Der arglose Schriftsteller Mike Dawson hat ein Häuschen gemie- 
tet, das als Dimensionstor zu einer Welt voller blutrünstiger Ali- 
ens dient (...dabei sind laut Vertrag keine Untermieter erlaubt). 
Hochauflösende Düstergrafik; Humor gibt's nur in unfreiwilliger 


Beim Treffen mit dem Nachbar wankt dieser zielstrebig heran, 
entreißt Ihnen eine Whiskyflasche, gluckert kräftig vor sich hin 
und stapft mit den Worten »Schön, dich zu sehen« weder davon - 
soviel zum Thema »realistische Interaktion mit anderen Spielfigu- 


38 



Kommandos formt, machte bei einer ersten 
Vorführung in den USA einen guten Ein- 
druck. In punkte Story und Puzzle-Ideen 
hat uns das Team um Bob Bates noch nie 
enttäuscht. 




*^»^'Ä 



KYRANDIA II (Westwood/Virgin) 
Die junge Magierin Zenthia hat's nicht 
leicht: Ihr trotteliger Boyfriend will sie dau- 
ernd beschützen und tappt dabei selber in 
jede Falle. Grafik und Steuerung werden 
dem ersten Kyrandia- Ad venture ähneln; 
Westwood verspricht eine feine Handlung 
mit viel Humor. 



SAM & MAX HIT THE ROAD (LucosArts) 
Man nehme eine Parodie auf die Krimis 
der Schwarzen Serie, zwei Privatdetekti- 
ve aus dem Tierreich und eine Gag-Hand- 
lung ä la »Day of the Tentacle« - schon hat 
man die Grundelemente von »Sam & Max 
hit the Road« beisammen. 




STAR TREK II (Interplay) 
Kirk an Brücke: Die Trekkie-Mania 
schwappt umgebremst fröhlich vor sich 
hin. Vor allem eingefleischte Fans der TV- 
Serie »Raumschiff Enterprise« sollen bei 
»Star Trek II: Judgement Rites« bedient 
werden. Acht neue Mini-Adventures im 
Stile der Fernsehepisoden stehen an. 



DRAGONSPHERE (Microprose) 
Das »Return of the Phantom« nicht gera- 
der der Gipfel der Programmierkunst war, 
gibt Microprose im Handbuch selber zu. 
Sinngemäß heißt es da: »Wer etwas her- 
ausfordernde Adventures mit richtigen 
Puzzles bevorzugt, der warte auf Dra- 
gonsphere«. Tun wir doch glatt. Das soli- 
de Microprose -System wird hier mit einer 
saftigen Fantosy-Story gekreuzt. 




SIMON THE SORCERER (Adventure Soft) 
Ein neues englisches Programmierteam 
will LucasArts den Kampf ansagen. Das 
humorvolle Magie- Adventure »Simon the 
Sorcerer« soll Stärken bei Bedienung und 
Grafik mit wesentlichen komplexeren 
Puzzles verbinden. 



COMPANIONS OF XANTH (Legend) 
Noch ein Versuch, den Infocom-Stil in die 
90er zu retten; Ein Anklicksystem, daß mit 
künstlicher Intelligenz komplexe Sätze und 



RETURN TO ZORK (Infocom/Activision) 
Infocom is back! Mit neuem Programmter- 
Team, neuem Spieldesign und einem 
neuen »Great Underground Empire«. Das 
jüngste System soll die Icon-Manie auf die 
Spitze führen: Über 200 kons (nach einem 
System geschickt sortiert) sollen die Kom- 
plexität der alten Text- Adventures in die 
Grafik weit der 90er Jahre transportieren. 



© 



THE DIG (LucasArts) 

Eine Ausgrabung besonderer Art findet auf 
einem fernen Planeten statt: Menschen 
stoßen auf die Überreste einer uralten 
Alien- Kultur. Das Spieldesign des ernsten 
SF-Adventures stammt von Brian Moriar- 
ty, die Storyidee von Steven Spielberg. 



<2> 



LE1SURE SUIT LARRY 6 (Sierra) 
AI Lowe will es wissen: »Larry 6» hat mehr 
Sex! Larry strandet mit einem Dutzend wil- 
liger Damen auf einer einsamen Insel. Um 
das Vergnügen zu erhöhen, soll HiRes-Gra- 
fik die diversen Rundungen besonders pla- 
stisch auf den Schirm bringen. 



® 



BENEATH A STEEL SKY (Virgin) 
Eine düstere Zukunftsvision soll von Comic- 
Zeichner Dave Gibbons (»The Watchmen«) 
und dem Team von Revolution kommen. 
Bei »Beneath a Steel Sky« geht es um einen 
amoklaufenden Supercomputer. Über das 
Spielystem ist nicht viel bekannt, da es 
gegenüber dem mißglückten Vorgänger 
»LureoftheTemptress« gewaltig geändert 
werden soll. (hl/bs) 




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Ihre Karriere 
als Mittelstürmer 
scheiterte an den 
hohen Rechnungen 
für die vielen 
Metallkeramik- 
Kronen? Wie gut, 
daß es den treuen 
PC gibt: Er macht 
aus jedem Spar- 
geltarzan einen 
NHL-Star - und 
das ohne den Eis- 
hockey-typischen 
Verschleiß 
an Rippen und 
Schneidezähnen. 



N 



och 25 Sekunden sind im Schlußdrittel zu spielen. Die 
gegnerische Mannschaft führt mit einem Tor Vorsprung. 
Auf den Tribünen gmmmelt das Publikum; das Heimteam 
läuft nervös dem Rückstand hinterher. Da setzt der welt- 
berühmte Chef coach alles auf eine Karte: Er holt seinen Tor- 
wart vom Eis und ersetzt ihn durch einen weiteren Stürmer. 
Der zusätzliche Feldspieler kurvt in die Angriffszone, erhält 
einen schnellen Querpaß und setzt den Puck unhaltbar in 
die Maschen - Tor! 




Wenn der 
Puck nach 
einer schönen 
Kombination 
im gegne- 
rischen Tor 
versenkt 

freuen sich 

Ihre Spieler 

wie die 

Schneekönige 



Solche aufregenden Eishockey-Szenen spielen sich nicht nur 
in heiligen Sportstätten von Düsseldorf bis Bad Tölz ab. Mit 
»NHL Hockey« liefert Electronic Arts eine piekfeine Simu- 
lation dieser Sportart ab, die mit höchster Regelgenauigkeit 
besticht. Im Gegensatz zum Strategiespiel »Eishockey Mana- 
ger« von Software 2000 steht bei NHL Hockey die Action 
auf dem Eis im Mittelpunkt. Sie steuern selber den puck- 
führenden Crack Ihres Teams und entscheiden mit klugen 
Pässen und gewaltigen Schlagschüssen über Sieg oder Nie- 
derlage. Wer auf eine Prise Strategie nicht verzichten möch- 
te, darf die Aufstellungsreihen seiner Spieler editieren. Bis 




Sie steuern bei diesem Konter den Spieler mit der Nummer 1 7. 
Der beste Spielzug ist jetzt ein Poß zu dem freistehenden Team- 
Kollegen links oben. 

zum letzten Ersatzbankdrücker simuliert das Programm die 
kompletten Kader aller 24 Mannschaften der nordamerika- 
nischen Profiliga NHL - Turniermodus und Statistik-Fund- 
grube inbegriffen. 

Bei der Darstellung der Action auf dem Eis ist das Spielfeld 
größer als der Bildschirm; ergo wird ein Ausschnitt gescrollt. 
Die »Kamera« folgt dabei immer dem Puck. Am unteren 
Bildrand werden Informationen über Ergebnis, verbleiben- 
de Strafzeiten und Spielerreihen eingeblendet, (e länger Ihre 
Jungs auf dem Eis sind, desto rascher schwinden deren Kräf- 



IM WETTBEWERB 



Echte Konkurrenten hat NHL NHL HOCKEY 88 

Hockey kaum zu fürchten. Der Sensib | e So((er 81 

thematisch verwandte Eishockey E isho<key Manager 80 

Manager ist ein reines Strategie- ... r . . „ . , ,, 

S pMb"ri.gli.h.,Action.B«L- "«H» &*M«l»y I 65 

das Wayne Gretzky 3 macht im direkten Vergleich zu NHL eine 
schlappe Figur; Electronic Arts' neues Eis-Ereignis heimst durch 
die Bank bessere Wertungen ein. Grafik, Sound, Steuerung, 
Ligamodus und Langzeitmotivation sind bei NHL Hockey vor- 
bildlich. Wer bei Mann sc hafts Sportarten eine Extraportion 
Action und Hektik schätzt, möge auch mal ein Probematch bei 
Renegades Fußball-Simulation Sensible Soccer wogen. 



fitigen Anzeigen sind plat 



te. Wechseln Sie rechtzeitig 
aus, bevor die erlahmenden 
Stars von taufrischen Gegen- 
spielern ausgetrickst werden. 
Sobald ein Mitglied Ihres 
Teams in Scheibenbesitz 
kommt, haben Sie den Bur- 
schen automatisch unter Kon- 
trolle. Der Mann mit dem Puck 
- egal, ob Freund oder Feind - 
wird durch ein Sternchen 
besonders leicht erkennbar 
gemacht. Die Mitspieler wer- 
den vom Computer übernom- 
men und verhalten sich ent- 
sprechend ihrer Position: Flü- 
gelstürmer lauern links und 
rechts vor dem gegnerischen 
Tor auf ein Zuspiel; Verteidiger 
sichern an der blauen Linie das 
eigene Drittel ab. Ihr Spieler 
schlittert in jene Richtung, in 
die Sie mit dem Joystick steu- 
ern. 

Als Tempobremse erweisen 
sich Kehrtwendungen: Wie 
beim richtigen Eishockey muß 
der Spieler abbremsen, sich 
drehen und kann dann von 
neuem beschleunigen. Um 
schnell zu kontern, sind des- 
halb Pässe zu Mitspielern gün- 
stig, die bereits die richtige Bei harten Checks kann ein 
Laufrichtung eingeschlagen Spieler verletzt ausscheiden. 
II , , . . i . r Wenigstens muß der Übeltä- 

haben. Mit dem ersten Feuer- Kr . ■ pmr „ 1( „ ouf der 

knöpf wird der Paß ausgeführt; Strafbank schmoren 
die Richtung legen Sie mit dem Joystick fest. Da die com- 
putergesteuerten Mitspieler versuchen, dem Puck entge- 
genzukommen, ist das Verteilen von Pässen gar nicht schwer, 
sofern nicht ein besser postierter Gegner dazwischenfunkt. 
Mit etwas Übung »riecht« man sogar, wo sich einzelne Mit- 





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Im schicken Ambiente eine 
Wunsch -Optionen zu recht 



TV-Studios schnitzt n 



itzsparend am unteren Bildrand untergebracht 

Spieler außerhalb des sichtbaren Bildaus- 
schnitts aufhalten. 

Der zweite Feuerknopf dient zum Schießen. 
Auch hier wird die Richtung von der Joy- 
stickhaltung während des Abfeuerns beein- 
flußt. Je länger der Knopf gedrückt wird, 
desto wuchtiger fällt der Schuß aus - vom 
soften Schlenzer bis zum doppelten Schlag- 
schuß Marke »Bandenbrecher«. Durch rauf- 
bzw. runterziehen des Knüppels beeinflußt 
man außerdem die Schußhöhe. 
In der Defensive schalten Sie per Knopf- 
druck auf den Spieler um, der gerade der 
Scheibe am nächsten steht. Greift Ihr Team 
an, kontrollieren Sie automatisch den 
Akteur, der den Puck führt. Außerdem kön- 
nen Sie in der Abwehr mit mehr oder weni- 
ger sanften Knuffs versuchen, den Gegner 
vom Eis zu holen. Saubere Checks bringen 
schnell die Scheibe zurück; bei überharten 
Knüppeleien greift manchmal der Schieds- 
richterein. DerSünder darf dann zwei Minu- 
ten auf der Strafbank über das Gute im Men- 
schen nachdenken. 

Mit einem Mann mehr auf dem Eis hat der 
Gegner in dieser Zeitspanne eine gute Chan- 
ce, einen Treffer zu erzielen. Nach der 
Attacke eines besonders ruppigen Spielers 
kann das Opfer gar verletzt 
ausscheiden. Wenn der 
beste Stürmer für den Rest 
eines engen Matches aus- 
fällt, haben Sie berechtig- 
ten Grund zum fluchen. 
Stellen Sie sich das Tore- 
schießen ja nicht zu ein- 
fach vor. Wer sich einfach 
den Puck schnappt, um einsam und allein zu agieren, hat Wen s P' el ' ieh 
meistens Pech. Auch wenn die gegnerische Abwehr Sie zum Center wurde 
Schuß kommen läßt, ist der Torwart kaum zu überwinden von der 
-der richtet sein Stellungsspiel immer nach dem Spieler in »l^l'" 
Scheibenbesitz. Durch Querpässe und schnelle Schüsse in erfolgreich 



fc\\ HEINRICH 
J NÜ3T LENHARDT 

Eine lange Durststrecke für 
Eishockey-Fans geht vorü- 
ber. Wer selber auf dem Eis 
herumtoben wollte, mußte 
bislang mit gehobenen Mit- 
telmäßigkeiten vom Schlage 
eines Wayne Gretzky 3 vor- 
lieb nehmen. Doch bei NHL 
Hockey werden die Maßstä- 
be mit Schlagschuß-Tempo 
nach oben gejagt: Mit 
solider Grafik, hervorragen- 
dem Digi-Sound, kluger 
Steuerung und einem Liga- 
Modus für die Langzeil-- Moti- 
vation erntet das Programm 
reichlich Lorbeeren. 
Den Programmierern ist es 
hervorragend gelungen, eine 
richtige Sportsimulation zu 
schaffen. Gewiß ist beim 
Spielablauf einiges an Tempo 
drin, aber mit dumpfem Bol- 
zen alleine gewinnen Sie kei- 
nen Blumentopf, geschweige 
denn den Stanley-Cup. Listi- 
ge Kombinationen und gut 
gezielte Schlenzer sind die 
Erfolgsgaranten. Jeder ein- 
zelne Spieler hat bestimmte 
Stärken und Schwächen; im 
Laufe einer Saison erkennt 
man »seine« Jungs sofort an 
den Trikolnummern und 
identifiziert sich richtig mit 
ihnen (da kommt Freude auf, 
wenn der lange glückios ope- 
rierende Center in einem 
Spiel einen Hattrick und 
damit den Sprung in die Liga- 
Liste der besten Scorer 
schafft). 

Liebhaber ausgereifter, intel- 
ligenter Sportspiele werden 
von diesem Programm gera- 
dezu verwöhnt. Investieren 
Sie neben der Einspielzeit ein 
bißchen Kleingeld in die nöti- 
ge Hardware (namentlich 
eine schnelle VGA-Karte und 
ein Gravis Game Päd); der 
Lohn ist eine unglaublich 
»echt« wirkende Eishockey- 
Simulation. NHL Hockey 
schafft es perfekt, die Span- 
nung, Dramatik und alle 
spielerischen Finessen dieser 
Sportart einzufangen. 




die lange Ecke kann man den Goalie austricksen. Häufi, 



gebrocht. 




Bei Freund- 
schaftsspielen 
wählen Sie 
zwei belie- 
bige Mann- 
schafren und 
treten gegen 
den Compu- 

einen Freund 



kann er die Scheibe dann nur 
abprallen lassen; wer schnell 
schaltet, spitzelt dann den Puck in 
die für einige Sekundenbruchteile 
lang unbewachte Ecke des Tores. 
Sobald ein Treffer fällt werden der 
Schütze, dessen Gesamtzahl an 5aisontreffern und die Vor- 
lagengeber angezeigt. Solche Augenblicke höchster irdi- 
scher Verzückung laden außerdem zu einem Druck auf die 
»Rs-Taste an, um im Replay-Modus die Wiederholung zu 
studieren. Wie bei einem Videorecorder können Sie die letz- 
ten 25 Sekunden des Spielgeschehens vor und zurück spu- 
len oder in Zeitlupe nochmals bewundern. Neben dem übli- 
chen Darstellungs-Modus, bei dem die Kamera stets dem 
Puck folgt, dürfen Sie hier auch einen bestimmten Spieler 
ständig im Bildausschnitt behalten. Alle Replays lassen sich 
natürlich speichern. 

Electronic Arts hat wohl einen dicken Scheck ausgeschrie- 
ben, um die Rechte an den Teams der nordamerikanischen 





Beim Liga-Modus übernehmen beliebig viele menschliche Mit- 
streiter je ein NHL-Team 



THOMAS WERNER 



Verletzungen, blaue Augen 
und eine Strafbank für böse 
Buben: Wer mal eine Eis- 
hockey-Übertragung im Fern- 
sehen gesehen hat, wird hier 
alle kurzweiligen Spielele- 
mente wiederfinden. Dazu 
gehört allerdings auch die 
Frage »Wo ist denn der 
Puck?«. Die kleine schwane 
Scheibe ist in der Hitze des 
Gefechts nicht immer ganz 

Glück wird die Spielfigur, wei- 
che das gute Stuck gerade 
unter Kontrolle hat, mit einem 
Sternchen markiert. 



Auch wer Sportspielen sonst 
ein wenig skeptisch gegenü- 
bersteht, wird von der Atmo- 
sphäre beeindruckt sein. Die 
digitalisierten Schlachten- 
bummler grölen bemerkens- 
wert lebensecht. Es ist ein dor- 
niger Weg, bis man gut genug 
ist, um auch die stärksten 
Computerteams vom Eis zu 
putzen kann - langweilig wird 
es einem dabei aber nie. NHL 
Hockey ist ein Sportspiel mit 
Klasse, das eine ausgewoge- 
ne Mischung aus Action und 
Simulation ausgesprochen 
lecker präsentiert. 



Profiliga NHL zu erwerben. Entsprechend weidlich wird 
diese Lizenz ausgenutzt. Bis zum letzten Spieler sind alle 
NHL-Mannschaften komplett mit den Kadern der abgelau- 
fenen 92/93-Saison vertreten - vom Stanley-Cup-Gewinner 
Montreal bis zu den New York Islanders, bei denen der Deut- 
sche Uwe Krupp seine Brötchen verdient. 
Für jeden einzelnen Spieler gibt es gut ein Dutzend Kate- 
gorien mit statistischen Werten. Stärken und Schwächen 
wurden den Ebenbildern aus der NHL nachempfunden; wie 
in Wirklichkeit können einige Spieler besser schießen oder 
genauer passen, checken härter oder sind schneller beim 
Schlittschuh-Spurt. Das wirkt sich natürlich auf die Mann- 
schaften aus, deren Qualität vom Spielerstamm abhängt. 
Wenn Sie mit einer Gurkentruppe antreten, haben Sie es 




Ein Blick auf die gesamte Spielfläche aus der Totalen 



rar " W 1*3 



Der Terminkalender eines NHL-Ver- 
eins ist gut gefüllt 



wesentlich schwerer als 
mit einem hochkarätig 
besetzten Team voller 
Puck-Artisten. 
Sie können ein Freund- 
schaftsspiel wagen, bei 
einer Play-Off-Runde teil- 



nehmen oder eine ganze Saison inklusive Vorrunde und 
Tabellen absolvieren. Der Spielplan der letzten NHL-Saison 
wird übernommen oder ein neuer Terminkalender per Zufall 
generiert. Beliebig viele der 24 Teams übernehmen mensch- 
liche Spieler; alle anderen Clubs steuert dann der Compu- 
ter. Spielstände, Statistiken und Tabellen werden fröhlich 
gespeichert. Dank einer Export/Import-Fuktion können meh- 
rere Spieler Ihre Zwischenstände austauschen. Sie spielen 
z.B. mit Ihrem Team, exportieren dann den Liga-Stand und 
schicken ihn auf einer Diskette einem Freund. Der impor- 
tiert Ihre Daten, spielt sein Match und exportiert die um die- 
ses Ergebnis bereicherte Liga-Version wieder für Sie - bes- 
ser als Briefschach. Der Zugriff auf einzelne Mannschaften 
läßt sich sogar mit einem Paßwort schützen. 
Auch die hartnäckigsten Fans von Zahlen-Trivia werden bei 
NHL Hockey nachhaltig befriedigt. Die besten Spieler und 
Teams der Liga werden in allen nur denkbaren Kategorien 
ermittelt - vom erfolgreichsten Torschützen bei Unterzahl- 
Situationen bis zum penetrantesten Strafbank-Drücker. 
Üppig auch die Auswahl an Spieloptionen: Viele wichtige 
Parameter können Sie nach Ihrem Geschmack verändern. 
Durch das Abschalten von Regeln wie Abseits, Zwei- 
Linien-Paß oder Spielerreihen-Wechsel wird die realistische 
Simulation zum eher Action- betonten Eishockey. Die Länge 
eines Spieldrittels läßt sich genauso wählen wie ein Match 
gegen einen menschlichen Gegner. 

Ein Kapitel für sich ist der Sound. Electronic Arts hat gna- 
denlos herumdigitalisiert und gibt Ihnen allen Grund, mit 
Ihrer Soundblaster-kompatiblen Karte glücklich und zufrie- 
den zu sein. Alle Spielgeräusche vom Klacken der Schläger 
bis zum realistisch mitgehenden Publikum ertönen in bester 
Digi-Qualität. Besonders liebevoll sind die Äußerungen der 
Zuschauer: Sie buhen bei 
Fouls, werden bei lauem Mit- 
telfeldgeflänkel eher leise, 
beklatschen Tore lautstark und 
stöhnen kollektiv, wenn eine 
Chance knapp vergeben 
wurde. 

Die Fans sind natürlich par- 
teiisch und bejubeln bevor- 
zugt Erfolge der Heimmann- 
schaft. Wenn am Ende einer 
Partie die drei wertvollsten 
Spieler des Matchs gewählt 
wurden, kommt dies beson- 
ders gut rüber: Die Wahl eines 
gegnerischen Stars wird mit 















Tabel 
Score r- Li 

Statistik 

PC PLAYER 9/ 


enstand und 
te: Nach jedem 
3 werden die 
en aufgefrischt 

3 



Steht es nach der regulären Spielzeit unent- 
schieden, folgt die Verlängerung. Wer beim 
»Sudden Death« das erste Tor erzielt, gewinnt 
das Match. 

HARDWARE-TIPS 

NHL Hockey dürstet nicht nach übertrieben 
vielen MHz, aber ein paar andere PC-Kom- 
ponenten können den Spielspaß wesentlich 
beeinflussen. Es ist eines von den Progi 
men, bei denen die Grafikkarte verblüffen- 
de Auswirkungen auf die Geschwindigkeit 
hat. Auf einem 66 -MHz- Rechner mit einer 
müden VGA-Karte war das Scrolling lahi 
und ruckliger als auf einem 486DX mit 
bescheidenen 25 MHz, der aber mit einer 
Speedstar 24 X bestückt war. Mehr zu den 
Geschwindigkeits-Unterschieden bei VGA- 
Karten erfahren Sie in unseren Grafik-Spe- 
cial aus PC Player 8/93. 
Wagen Sie es ja nicht, dieses Programm mit 
Maus oder Tastatur zu steuern. Es geht zwar 
theoretisch, ruiniert aber viel vom Spielge- 
fühl. Ein Ana log- Joystick ist erträglich, ein 
digitaler besser, einzig und allein das Gravis 
Game Päd optimal. 




Vor dem ersten Bully gibt's 
einiges zu tun und zu be- 
trachten: Die Aufstellungen 
und Stärken der beiden 
Teams werden aufgelistet. 
Sie können noch schnell die 
Mannschaftsaufstellung 
ändern, bevor die National- 
hymne gespielt wird. 



verhaltenem Geraune quittiert; bei der Ehrung eines 
Mannes aus der Heimmannschaft kennt die Euphorie keine 
Grenzen. Tore und Strafzeiten werden außerdem von einem 
Stadionkommentator verlesen und kernige Anfeuerungs- 
melodien ä la »We wil rock you« runden die akustische 
Palette ab. Wer sich bei soviel Gedröhne in seiner Kon- 
zentration gestört fühlt, kann Sprache, Musik und Sound- 



m 


NHL HOCKEY 

■ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


Ü EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ Adüb/Soundbl. ■ Rolar 


d □ General Midi 


■ Tasta'u 


■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Sportspiel 


Freies RAM: min. 595 KByte + 1 


Hersteller 


Electronic Arts 


MByte EMS 


Co.-Pfeis 


DM120,- 


Festplattenplatz: ca. 7 MByte 


Kopierschutz 


- 


Besonderheiten: Ausführlicher 


Anleitung 


Deutsch; gut 


Liga-Modus mit allen »echten« NHL- 


Spieltext 


Englisch; wenig 


Mannschaften und -Spielern. 


Bedienung 
Anspruch 


(Fechbegriffe) 

Gut 

für fortgeschrittene und 


Wir empfehlen: 486er (min. 25 


MHz) mit 4 MByte RAM, Gravis 




Profis 




Grafik 


Gut 


^»oS^bV 


Sound 


Seht gut 


-ffssB- 



Tornado 



Flink wie ein Wirbelwind und mindestens 
genauso zerstörerisch: Im »Tornado« 
rasen Sie im Tiefflug dem Ziel entgegen. 






Die Karte wirkt auf den ersten Blick 

ein wenig schlicht, doch im Tornado 

steckt wesentlich mehr 



ögen Sie Tiefflieger? Wenn Sie in der Nähe einer Luft- 
waffen-Basis wohnen, werden Sie diese Frage wahr- 
scheinlich mit einem ärgerlichen »Nein« beantworten. Flug- 
zeug-Fans sind hingegen von 
den Tiefflug- Fähigkeiten eines 
»Tornados« fasziniert. Mit 
Schwenkflügeln, Spezial- 
Radar, Computer-Landkarten 
und intelligentem Autopiloten 
ausgestattet, erlaubt er ihnen, 
hundert Meter über dem Erdbo- 
den genauestens und crashsi- 
cher ein Ziel anzusteuern; alles- 
unterhalb der Sichtgrenze fast 
jedes feindlichen 
Radars. Bei der 
Simulations-Wut, 
die Softwarehäuser 
weltweit an den Tag 
gelegt haben, war es 
nur eine Frage der 
Zeit, bis ein digita- 
ler Tornado die PCs 
heimsuchte. Die 
englische Firma 
Digital Integration hat sich des Tieffliegers in zwei Jahre lan- 
ger Kleinarbeit angenommen und ein äußerst interessantes 
Software-Päckchen geschnürt. 
In »Tornado« werden zwei verschiedene Typen des Torna- 



do-Jets simuliert. In der IDS-Variante 
(Interdictor/Strike) finden wir den Tor- 
nado in seiner klassischen Aufgabe wie- 
der: Knapp über dem Erdboden, mit 
einem dicken Bombenpaket unter dem 
Rumpf. Die ADV-Version (Air Defence 
Variant) ist für die Luftabwehr gedacht, 
ein Gebiet, in dem der Tornado nur nach 
kleineren Umbauten einsetzbar ist. 
Beide Maschinen werden von zwei Pilo- 
ten geflogen; der Hintermann bedient 
diverse Computer- und Navigationssy- 
steme und muß dafür auf den Cockpit- 
Ausblick verzichten. Im Spiel Tornado 
übernehmen Sie beide Rollen und schal- 
ten mit der Tastatur zwischen diesen Plätzen um. 
Nach Programmstart werden sie von freundlichen Menüs in 

®\ BORIS SCHNEIDER 




Raketenein schlag! Jetzt nur nicht ii 
Panik geraten 



Das Thema »Tornado« hat den 
Programmierern erfrischend 
gut getan. Endlich gibt es mal 
wieder eine Flugsimulation, 
die aus der öden Microprose- 
Missions-Struktur ausbricht 
und mit neuen Flugzeugen 
und Waffen Systemen frischen 
Wind in das ausgelutschte 
Genre einbringt. Die Tornado- 
Programmierer gehen dabei 
sicher ein hohes Risiko ein. In 
Zeiten, in denen der Käufer 
eher auf bunte Bilder als auf 
einen knackigen Autopiloten 
achtet, tut sich ein Tornado 
natürlich schwer. 
Hut ab vor dem Missionen- 
Planer. Nach dem ersten 
Schock (das Ding erinnerte 
mich fürchterlich an »Harrier 
Strike« von Domark) wurde 
mein Grinsen immer breiter. 
Dieser Programmteil ist nicht 
nur detailreich, sondern auch 
sehr gut bedienbar. Das Fest- 
legen van Flug marken, das 
Suchen nach der perfekten 
Route, die Koordination von 
sechs Tornados, die zeitgleich 
aus sechs Richtungen kom- 
mend am Ziel eintreffen sol- 
len - das alles macht hier 
tatsächlich Spaß. Und wem es 



zu viel Arbeit ist, der kann 
immer noch auf 60 Missionen 
mit vorgefertigen Fi ug planen 
zurückgreifen. 

Nur eines stößt mir sauer auf: 
Das ewige Getue mancher 
Software- Hersteller, daß ihr 
Programm das realistischste 
wäre. Auch bei Tornado muß 
man im Handbuch diese Aus- 
sage mehrfach über sich erge- 
hen lassen. Nach drei Flug- 
stunden kann man jedoch 
genug »Bugs« aufzählen, die 
den Hersteller eigentlich scha- 
m es rot werden lassen sollten. 
Do fliegt in einem feindlichen 
Verband schon mal ein Jet 
durch einen anderen durch 
(ein williger grafischer Effekt) 
oder ein einzelner Laster eines 
LKW-Konvois fährt durch eine 
Brücke durch, während die 
Kollegen brav die Steigung 
der Straße mitmachen. 
Diese Aufzählung soll dem 
Spaß mit Tornado aber keinen 
Abbruch tun. Lediglich der 
Bug, der den Soundblaster- 
Sound nach ein paar Sekun- 
den verstummen läßt (und der 
in Kürze behoben sein soll), 
macht mir ernsthaft Sorgen. 
Ansonsten: Guten Flugl 



hochauflösender Grafik begrüßt. Wer 
gleich abheben will, kann mit der 
»Quickstart«-Option ohne viel 
Geklicke ins Geschehen einsteigen. 
Zwei Missionen in zwei Schwierig- 
keitsgraden stehen zur Wahl. Anson- 
sten können Sie sich zwischen den 
Punkten »Simulator«, »Training« und 
»Combat« entscheiden. Der Simulator 
enthält zwanzig grundlegende Flug- 
übungen für Anfänger und macht Sie 
mit den Besonderheiten des Tornado 
vertraut. Im »Training« lernen Sie in 
zehn Missionen, mit Gegnern umzu- 
gehen und der «Combat* teilt sich wie- 
derum in »Missions«, »Commands« 
und »Campaigns« auf. DiedreißigMis- 
sions sind vorgegebene Missionen mit 
komplettem Flugplan. In den neun 
Commands übernehmen Sie das Kom- 
mando und müssen selber die Flug- 
pläne erstellen, um bestimmte Ziele 
anzugreifen. Bei den sechs Campaig- 
ns schlüpfen Sie in die Rolle des Ein- 
satzleiters, der sogar entscheidet, wel- 
che Ziele angeflogen werden sollen. 
Normalerweise müßten Sie sich brav 
durch alle diese Missionen nach oben 
arbeiten, bis Sie schließlich an Cam- 
paigns teilnehmen dürften. Doch wer 
mal in diese Programmteile rein- 
schnuppern will, kann mit dem gespei- 
cherten Piloten »Grp.Capt. deFault« an 
jede Mission ran. Allerdings dürfen Sie 
mit diesem Captain keine Ihrer Lei- 
stungen abspeichern. Alle Missionen 
finden in völlig fiktiven Kampfgebieten statt, für die es kein- 
erlei geographische Namen gibt. Sie fliegen für die »Blau- 
en« (die typische Nato-Ausrüstung im Gepäck führen), 
während Ihre orangefarbenen Gegner mit den Waffen des 



£Ji| THOMAS 

\ SZ5M . WERNER 

Eine Flugsimulation ohne 
»Goraud 5 ha ding«, »Texture 
Mappin g« und wie die neue- 
sten Grafik-Tricks noch alle 
heißen? Kauft das denn noch 
einer? Aber hoff entlieh f Tor- 
nado leitet vielleicht die 
Trend wende ein, weg vom 
technischen Schnickschnack 
und hin zu besser spiel barer 
Software. 

Wer die Bodengrafik als 
»schlicht« abtut, wird nie 
erkennen, daß es sich mit 
eckigen, aber klaren Formen 
einfach besser spielt. Zudem 
bewegt sich die Grafik auch 
auf einem 386er noch schnell 
genug, damit man ein gutes 
Fluggefühl hat. Dos SD- 
Objektdesign ist liebevoll: Da 
gibt es richtige Bahnhofshal- 
len, Zäune, detaillierte 
Stromleitungen, Bunker mit 
korrekten Lüftungsschächten 
und relativ echt aussehende 
Fabrikanlagen. Bei der Gra- 
fik läßt sich, im Gegensatz zu 
manch anderer auf Optik 
getrimmten Simulation, we- 
nigstens die Flughöhe in- 
stinktiv erfassen. 
Etwas umständlich: Sie brau- 
chen die Maus zum Zielan- 
wählen und müssen Waffen 
erst umständlich entsichern; 
Kamera -An sichten und Auto- 
piloten teilen sich die Funk- 
tionstasten. Als Ausgfeich 
gibt es eines der besten Hand- 
bücher der ganzen Branche. 
Der 300 Seiten-Schinken liest 
sich sehr angenehm (auch 
wenn die deutsche Überset- 
zung stellenweise etwas hol- 
prig ist) und behandelt alle 
Themen ausführlich. Aller- 
dings fehlt ein knapper Refe- 
renzteil; wer eine bestimmte 
Information sucht, ist eine 
Weile am Blättern. 





Trotz simpler Grafik ist die Gegend sehr detailreich. Städte haben be 
spielsweise Bahnhöfe, komplett mit Gleisen und passender Halle. 



ehemaligen Warschauer Pakts ausgestattet sind. 
In den Flugsequenzen verwendet Tornado »klassi- 
sche« Polygon-Grafik, die schon seit Jahren in 
Flugsimulationen Verwendung findet. Wie es sich 
für einen bodennahen Jet gehört, haben die Pro- 
grammierer viele recht detallierte Bodenobjekte 
eingebaut und auch auf Hügel nicht verzichtet. Tief- 
flug in nur 150 Meter Höhe ist dank der zahlrei- 
chen Autopiloten kein Problem; wenn Sie den Ter- 
rain-Verfolgungs-Modus einschalten, hält der Tor- 
nado automatisch seine Höhe über dem Boden und 
macht fast jede Berg- und Talbahn mit, ohne daß 
Sie den Steuerknüppel anfassen müßten. Weitere 
Autopiloten-Programme halten Sie auf dem im Mis- 
sionsplaner eingestellten Weg, machen einen kom- 
pletten Landeanflug oder steuern Sie einfach auf 
ein in der Karte designiertes Ziel zu. Ähnlich intel- 
ligent arbeiten die Waffencomputer. Solange Sie 
nicht den Bombenabwurf auf Handbetrieb umstel- 
len, müssen Sie nur ungefähr auf Ihre Ziele draufhalten; der 
perfekte Abwurfzeitpunkt 
wird vom Computer einge- 
halten. Das Ganze funktio- 
niert sogar bei kom- 
plizierten Manövern, 
in denen Sie eine 
Bombe in einer balli- 
stischen Flugbahn im 
Steigflug werfen, statt 
sie einfach fallen zu 
lassen. 

Glauben Sie aber 

nicht, daß der Tornado deswegen ein Kinderspiel sei. 
Während Routine-Aufgaben relativ automatisch erle- 
digt werden können, müssen Sie dennoch auf uner- 
wartete Situationen reagieren. Außerdem gibt es viele 
Gerätschaften, die der Autopilot nicht steuert, wie bei- 
spielsweise die Schwenkflügel des Tornado: Wenn Sie 




Formschone Krater künden vom 
erfolgreichen Bombenabwurf 




Auf Knopfdruck lassen sich alle grafischen Details weg sc halten: 
dadurch wird die Tornd de- Grafik schneller 



zu schnell mit voll ausgefahrenen Tragflächen durch die 
Landschaft zischen, kann das leicht zu empfindlichen Schä- 
den und langen Reparatur-Zeiten führen. 
Neben dem 3D-Flugteil ist ein mindestens ebenso aufwen- 
diger Missionsplaner vorhanden. Dieser Teil wird in HiRes- 
VGA-Grafik dargestellt und dient dem exakten Editieren Ihres 
Flugplans. Neben einer detallierten digitalen Karte, auf der 
Sie alle Freund- und Feindpositionen abrufen können, gibt 
es diverse Hilfsfunktionen, wie einen Geschwindigkeits- 
rechner oder eine Terrain-Erkundung. Das Jonglieren mit 
Flugzeiten und Geschwindigkeiten ist bei einem Einsatz mit 
mehreren Tornados äußerst wichtig. Um den Gegner zu ver- 
wirren und die Überlebenschancen aller Flugzeuge zu 
erhöhen, sollten alle ihre Flieger gleichzeitig, aber aus ver- 




lm Missionenplaner wurden leider nur die Missions- Beschrei- 
bungen ins Deutsche übersetzt. Der Rest bleibt Englisch. 



dl 



IM WETTBEWERB 



Aces of the Pacific 
Strikt C 
Fakon 3.0 
TORNADO 



82 



Die Luft ist dünn bei den Wer- 
tung sstarken Jet- Simulationen; 
thematisch doch recht unter- 
schiedliche Spiele wie Strike 
Commander sollte man ober , ,, »,.«", ~i , 
nicht mit Tornado vergleichen. In h " ' S S,ri " t0 9 le " 
seiner Klasse finden sich eher 
Falcon 3.0 (noch mehr Realismus und technischer Aufwand) 
und F-15 Strike Eagle III (langweiligere Missionen). Für Ein- 
steiger ins Jet-Genre ist Tornado trotz niedrigerer Wertung 
höchst empfehlenswert; dos sehr gute Handbuch und der über- 
sichtlichere Missionen planer verweisen den hechkomplexen 
Fakon auf die hinteren Ränge. 



schiedenen Richtungen angrei- 
fen. Die Planung solcher Einsät- 
ze ist nur ein Teil der Arbeit; 
wenn Sie später im Cockpit sit- 
zen, zeigen die Autopiloten uner- 
bittlich an, wieviele Sekunden 
(oder gar Minuten) sie zu früh oder zu 
spät am nächsten Punkt eintreffen wer- 
den. Die Missions-Profil-Funktion ist 
wohl der nützlichste Teil des Planers. Hier können 
Sie nicht nur abseben, welche Höhenunterschiede das 
Gelände auf Ihrer Route macht; gleichzeitig lesen Sie in der 
Grafik ab, wann Sie mit Luftabwehrraketen zu rechnen haben 
und wo Gefahren bestehen, von feindlichem Radar aufge- 
spürt zu werden. 

Ein Zwei-Spieler-Modus steckt ebenfalls in Tornado drin, 
doch dieser ist relativ limitiert. Zwei Tornados können 
gegeneinander antreten; gemeinsame Missionen oder gar 
eine Aufteilung Pilot /Copilot an zwei Rechnern (wie sie bei 
Fl 5 III möglich ist) sind nicht vorgesehen. (bs) 




Dos sieht alles komplizierter a 
bietet reichlich nützliche Funktioner 
Profile«, hier am unteren Bildrand. 



ist: Der Missions -Planer 
! etwa das »Waypoint- 



m 


TORNADO 

□ 286 


■ 386/486 


□ PC/XT 


□ EGA 


■ VGA 


□ SuDerVGA 


■ Adüb/Soundbl. ■ Roland □ General Midi 


■ Toslatu 


■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


f lug simuloiion 


Frei» RAM: min. 600 KByte 


Hersteller 


Digital Integration 


Festplartenplatz: ca. 7 MByte 


Ca.-Preii 






Koplerschutz 


Disketten- Kapierschutz 


Besonderheiten: Sehr umfangreiches 




(nur bei Installation) 


Handbuch, Zwei-Spieler-Modus. 


Anleitung 
Spieltext 


Deutsch; sehr gut 
teils Deutsch; teils 


Wir empfehlen: 386er 




Englisch; verständlich 


(min. 33 MHz) mit Maus, Joystick 


Bedienung 


Gut 


und VGA. 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 
und Profis 








Bntt 


Gut 




Sound 


Ausreichend 


^TeiW^ 



WEIUM'S IM DER FREIZEIT NICHT IMMER 
ABWASCH SEIM SOLL... 




Schalten Sie's ein und Sie 
schalten ab. Dabei trainie- 
ren Sie auf intelligente 
Weise Ihr räumliches 
Vorste II ungs vermögen. 
Aber Vorsicht: Mandala 
kann süchtig machen! 
(für Windows) 




SPIELESAMMLUNG II 
4 Spiele für Spaß und Span- 
nung: Nieder mit der Mauer - 
mit "Blocker". Knacken Sie 
den Code von "Superhirn". 
Puzzeln Sie sich durchs La- 
byrint mit "Quix". Schlagen 
Sie "Handikap" mit großen 
Sprüngen, (für Windows) 




SPIELESAMMLUNG I 

4 Spiele für Spaß und Spannung: Lassen Sie 
die Schlange "Boa" fressen. Ordnen Sie die 
fallenden Bausteine von "Babylon". Gehen Sie 
auf "Schatzsuche". Und finden Sie die Pärchen 
von "Such mich", dem Memory auf dem PC. 
DM 49,80 * (für Windows) 

BOBBY IM TAL DER 
KÖNIGE 

Für jeden etwas: Die 4 Windows-Spiele "Bob- 
by im Tal der Könige", "Bobby im Fantasia- 
Land", "Twttt" und "Mini-Scrabble" garantieren 
endlosen Spaß für die ganze Familie. 
DM 49,80 * (für Windows) 

PC-SPIEL DES 

WISSENS 1: KNOWY 

Das Trivial Pursuit für den Computer. Mit dem 
kleinen Unterschied, daß Knowy Ihre Ant- 
worten mit witzigen Kommentaren begleitet. 
Und das Beste: Sie können Knowy unendlich 
erweitern - mit Ihren eigenen Fragen. 
DM 29,80 ' 



PC-SPIEL DES 

WISSENS 2: KNOWY 

Die Ergänzung zum ersten Knowy-Spiel - da 
können Sie noch härtere Nüsse knacken. 
Aus ca. 10 Themenbereichen stellt Knowy 
die Fragen, Sie antworten. 
DM 29,80 ' 

FR AKT AL- ANIMATOR 

Fliegen Sie per Computer-Animation durch 
phantastische dreidimensionale Landschaf- 
ten. Und stellen Sie Ihre Wunsch-Bilder zu 
einer Nonstop-Filmpräsentation zusammen. 
Dieses Programm öffnet Ihnen ganz neue 
Welten. 
DM 69,- * 



ü 

/ /SOFTWARE 

IMMER VOLLES PROGRAMM! 



BUNDESLIGA- 
MANAGER 

Der Volltreffer für Fußball-Fans! Was Sie auch 
fragen, diese Datenbank weiß es: 
DM 49,- ' 

LOTTO-MANAGER 

Helfen Sie Ihrem Glück auf die Sprünge. Alle 
Ziehungen seit 1955, umfangreiche 
Statistiken, Häufigkeitsanalysen, verwalten 
eigener Tippreihen 
DM 49,- ' 



L_ Biorhythmus DM 49,80' 

Erfahren Sie Ihr seelisches, 

geistiges und körperliches Wohlbefinden 

(für Windows) 

Tippsy DM 29,80' 

Tippen im Zehnfingersystem leicht gemacht 

L__ PC-Astronom DM 29,80' 

Entdecken Sie den Sternenhimmel 



r fixfa* e ". 



DMV Software, Postfach 1146, 85580 Poing 
Meine Adresse: owosc 



' Zuzüglich DM 5,- fiir Porto und Verpackung. 



! totü 



I CEILING r^j- 
Cft.GND] lüii.. 



mumm 




Die Menüs sind nicht besonders benurzerfreundlich und zeigen 
zudem immer noch die alte Deutschland-Karte 



Komplexer wird's nicht, denn Airbus deutet seine Landschaft 
nur durch Vielecke auf dem Erdboden an 



B> 



AIRBUS AHO 

USA-EDITION 



Die Flugsimulation »Airbus A320« 
gehörte Ende 1991/Anfang 1992 zu 
den meistverkauftesten Programmen in 
Deutschland. Das Spiel, das sogar von 
der Lufthansa und Airbus-Coproduzent 
Deutsche 



San Francisco, here 
we come! Thalions 
Airbus-Simulation 
hat zur Landung in 
den USA angesetzt 



Fliqht 


Plan 


xlWff] Qffl] 


sa 


FRDM 




;■■ :.:■:■ 




TO 


KLAX 




ETD 


lKtlTi 




PRH 

FREIGHT 

FUEL 


-»e |PQB 
Tel «lOBKg 
iB8|x10BKq 


Nmhjdjj^^^ 





Das schlichte Menü muß zudem nach per Maus u 
Tastatur gleichzeitig bedient werden 




Start in der 
Dunkelheit: 

Leuchtfeuern 
auf der Lan- 
debahn ist 



icht v 



al zi 
sehei 



Aerospace unterstützt wurde, 
zählte aber nur verkautstech- 
nisch zu den Hits des|ahres; spie- 
lerisch gab es katastrophal wenig 
her und bot noch dazu die 
schlichteste Grafik der Branche. 
Eine erweiterte Version des Pro- 
gramms unter dem Namen »Air- 
bus A320 - USA Edition« will jetzt die Charts stürmen. In 
der neuen Version wurden hunderte von amerikanischen 
Flughäfen verewigt. Außerdem haben die Programmiererdie 



BORIS SCHNEIDER 



Grafik überarbeitet. Ebenfalls neu ist das Handbuch; die 
künstlich auf dick getrimmte Schwarte aus dem ersten Air- 
bus wich zwei übersichtlichen Heftchen. Das stramme 
Gewicht der Packung stammt aus den über hundert profes- 
sionellen Anflugcharts für die diversen Flughäfen. 
Das Airbus- Programm selbst gibt sich bescheiden und fin- 
det auf einer lauschigen Low-Density-Diskette Platz; auf der 
Festplatte kommt es mit gerade mal 700 Kilobyte aus, davon 
gehört gut ein Drittel zur aufwendigen Intro mit Digital- 
Musik. Die Landschaftsdaten sind zweigeteilt; sie können 
entweder nur im Westen oder Nord-Osten der USA abhe- 
ben und landen. (bs) 



Die Welt ist flach - wenn man 
dem Airbus -Programm Glau- 
ben schenkt. Trotz eindringli- 
cher Warnung auf der 
Packung, daß es sich hier um 
eine High-Tech-386-onIy- 
Simulation handelt, erwartet 
uns die minimalistischste SD- 
Grafik aller Zeiten. Keine 



fische Qualität der Menüs 
schwankt übrigens zwischen 
laien- und stümperhaft. 
So langweilig wie die Grafik 
ist auch das Spiel. Flughafen 
auswählen, Zahl der Passa- 
giere eintippen, Benzin- 
Menge eingeben und abhe- 
Fliegen tut meist dei 



Gebäude, keine Hügel, keine Autopilot, kompliziert ist r 



Wolken: Airbus bietet 
einen bunt bemalten Boden. 
Die großen blauen, grauen 
und grünen Vielecke deuten 
Städte, Seen, und Straßen 
dezent an. Normalerweise 



präsentiere, 
eher kompl< 

(siehe Falcon und Strike Com- 
mander); Airbus liefert aber 
nach nicht einmal, was ein C 
64 mit »Füght Simulator« vor 
zehn Jahren schaffte. Die gra- 



Benutzung der Navigati- 
ons-Systeme. Passieren tut 
auf den langen Flügen zwi- 
schen A und 8 leider rein gar 
nichts. Hangeln Sie sich von 
Funkfeuer zu Funkfeuer, 
38öer-Spiele betrachten Sie die geometri- 
Grafikkost sehen Muster auf dem Erdbo- 
den, lauschen Sie dem Rau- 
schen der Motoren, schlafen 
Sie dabei nicht ein und fragen 
Sie sich, warum Sie dafür 130 
Mark ausgegeben haben... 



D 


AIRBUS A320 USA EDITION 


□ PC/XT 
3 EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

■ Tastatur 


J 286 

■ VGA 
U Rolar 

■ Mau. 


■ 386/486 
U Super VGA 

d ü General Midi 

■ Joystick 


Spiele-Typ 
Hersteiler 


Flug Simulation 
Thalion 




Freies RAM: min. 600 KByte 
Festplattenplatz: ca. 1 MByte 


Kopier schütz 
Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 


DM 130,- 

Deutsch; gut 
Englisch; wenig 

Ausreichend 


Besonderheiten: Hunderte von 
professionellen Anflug-Charts sowie 
Poster in der Packung 

Wir empfehlen: 386er (min. 16 
MHi) mit 640 KByte RAM, Joystick 
und VGA 


Anspruch 


Für Ein Steiger 






Grafik 


Mangelhaft 




.-""s. \ iiiiiiiiW 


Sound 


Mangelhaft 




29 ^J 



lilat. 

BM IBM " IBM 

79,90DM OarkJands" 99.90DM JuraSStePadC 

3 D Cortstr. Ki: 2 89,90 DM Dassew Auge' 74.90 DM KGB* 

""üfinK nannhl <j*n* 71ÜTI HfcJ Kinrf 



A-Train' 89,90 DM DaughL 

A-Train Con.-kit* 49.90 DM Dav.Lti.Gnir 

AcBScIPac" 74.90 DM DerPaiiiaer" 

-Scenario 49,90 DM Design onnRI 

Adv. Coli." 69,90 DM Dogiighi* 

, ■■ ■.. ■. ■;■■■■. ■ 

Ambush Sor." 84,90DM Dune2* 69,90DM laa-rm 

AncientArt" 79,90 DM Dunoccnmaslcr" 64,90 DM Liberation" 

Anolhet World" 59,90 DM Dynablaster" 69,90 DM Links 386 Pf 

Arabian Nighls"* A.A. Dynalech* 69,90 DM -Banfl 

Aichas Pool B." 64,90 Pf,' F:;'.::h.;: V Mh'-' /9.90DM -Bellty 

■"AC" 79,90 DM El Fish 64,90 DM -MaunaKea 

Ufly.Fonr" 79,90DM Empite Deluxe 79.90DM -Pinehursl 




• ^<s.^ />C Schloßplatz 19 31582 Nienburg 
Ä^ €^ /'^Montag - Samstag 10-20 Uhr 
7 , Z?\ X, Telefax: 05021/910403 und -404 

"L2,CLLc,& 05021/910416 und 910417 
HUU ( Waimq u£±cti 



3)5S2 dVlztibui, 



usxiJi&nlkt r t\J\^ y vvai£nqut±cft£Ln£: 

jCS&S^ .JU *«^™ <«w '° 00 '- ^>^K 500,- 9^M/jOO,- ß^M uaA 10,- %>d\\i\ 

\0£x jziEihikaia an tSopaau, J\i.nnuco\t ^ydruititaa , <£anLoDblaiz ig, £ 






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\. ReUrnolPhani 79,90 DM 1869" 69.90 DM Cool World" 

,90DM Re!;nio'P'. J -i:."äi!.iHinM JSftisu ü 1 3990DM Crcatures 

74,90 DM Kiigs Qjest 5* 49,90 DM Rei Nebular" 79,90 DM A-Train' 7990 DM Creepets 

79,90 DM KingsQuesl6' 79,90 DM BincworlrJ 69,90 DM A-Train Eon. -Kit* 44,90 DM Crnise I. Carpse* 59, 



lib Ali 1$. 00.1903. -L^zi a\iAiti.vjf.a iit ah.i.üzichioi.i£n. *=* 

AMIGA AMIGA ÄMIGA AMIGA J 



79,90 DM Lands of Lore' 64,90 DM SabreTeam"' 

79,90 DM Legacy' B9.90DM Schöne & Biesi' 

89,90 DM Ltoeid Kyrandia* 74,90 DM Seal Team"" 

59.90DM LcTiTiiTgs 2" 79,90DM Sens. Soccer" 

""*" 74,90 DM Serperrilsle" 



Accsolgr.Wai" 39.90DM CurseolEnch. 

79,90 DM AddamsfaTily" 49,90 DM Cyerspace" AA 

AA Adv. Coli." 69.90 DM Cytron" 69,9 

59,90 DM Air Land Sea" 74,90 DM Darkmere*" AA 

74,90DM AirSuarjcrT 54,90DM Das schw. Auge' 



,0DM Shad nlCfiTi::' M.90DM Alien 3*" A.A. DaughteroiS' 74,90DM ...... 

89,90DM Sheiloc-IIMT^'/d.XDM hx Arial War" 69,90DM Der Patrizier* 69,90DM Litlil Divil"* 

44,90DM Siege 64,90DM At-'-i-iVViv-:" ;,4.90DM Der: S'tike" 54,90DM Locomolion' 

44,90 DM -Data 34,90 DM Apache'" AA Double Drag, r 49,90 DM Lost Treasjtes 

44,90 DM Sil. Service 2" 74,90 DM Aaaralypse" 54,90 DM Dlea.Ti Tram" 54,90 DM Lost Vikings* 

44,90 OM Sirr Farm'" A.A. Aquatic Sartr." 54,90 DM Dune T 59,90 DM LoIjs Comp." 



AMIGA 

DM Kid Pix" 54,90 DM RoftosppOs 59,90 DM 

DM vn.r.s. ■!;■;.■■,■■■ .'4.90DU Pn/tv tf.HODM 

DM ÖusirsFui*. AA. SabreTeam 49,90 DM 

DM Legeid Ol Ky?.* 59.90 DM Scenario' 64,90 DM 

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Leis. S.Larry 6- 59,90DM Shad-olBnas- 3"5S.'T'DM 

DM i.,.iirh(:!2" 64.90DM :-;il.Sr:mce2" 74,90DM 

Lemminos DP" ;0.90 DM J ly :: r.:y" 49,90 DM 

DM Liberi" 59.90 DM SimOryDel. 69,90DM 



59,90 DM SimCilyTPoc 54,90 DM 

AA. Sim Earth 79,90 DM 

59,90 DM Si-nLile* A.A. 

89,90 DM SoccerKid"* A.A. 

64,90 DM Space QuesH* H90DH 

59,90 DM Spec. Forces" 74,90 DM 



Aces over Europe* 79,90 DM . | Freddy Pharkas* 79,90 DM ; |Dogfight** 69,90 DM| [Global Gladiators** 59,90 DM : 



Balle Ts-am" 

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79,90 DM Epic** 

74,90 DM EnclheUnready 

49,90DM EyeolBeh.2* 

69,90DM EyeolBeh.3 

49,90DM EyeolBeh.3* 

79,90 DM Elysium* 

Belr. aL Krondor 79,90DM MiSn.Ea.3" 

Betr. at Concor' 79,90DM r-iSSü.al-" 

",90DM FglEDn3fl" 

üi-rar Ei I" 64,90DM -Miss.*' 

BÜhFhdi '" A.A. Fallen Empire* 

B,ind. Man. Pr' 6490DM rant.Wr.ili1:;" 

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-Siiperschüle' 39.90 OM Tire and lee" 

-Amerika i. A' 39.90 DM Flashback* 



59,90 DM 

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19 90 DM 
B4 90 DM 
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59.90 DM 



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MadTV 
Maelslrom 
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50 DM SoaceHnir 
Space Legen*' 

64.90 DM Space Quest &* 

A.A. Spaceward Ho!' 

64.90 DM Special Forces* 

94.90 DM SiKlIcrat* 

64.90 DM Spelunx 

79.90 DM Sia'rek* 

69.90DM SirikeComm" 

19.90 DM -Speech" 

79.90 DM Sironghold"* 

/9.90 DM Sinnt Island* 

69.90 DM SW0TL 

74.90 DM -Miss, je 

64.90 DM Syndiacre* 



/9.90 DM 
74,90 DM 
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79,90 DM 
79,90 DM 
74.90 0M 
69.90 DM 
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44.90 DM 
49,90 DM 

89.90 DM 

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39,90 DM 
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Arabian Nighis' 64,90 DM Dyiablaslej" 

W SfiK B. 49,90DM Oynaiech* 

Assasin" 49,90DM Eishn^.vM' 

Arm.Gedd.2'* 64,90 DM Elysium* 

ATAC" A.A. Enlily"* 

B-17Fly. Fortr" 69,90DM Epic" 

fell.Oi;:!- 1 A.A. EyPdBrt- T 

BVß iVi-.-.;"" A.A. f-iSSil E.2" 

Bat 2* 74,90DM F-19Sleair* 

BaiileTeam" 74,90 DM FancWorlds" 

Bal'le Isle Data 2**49,90 DM FireSIce" 

Säjivoüt.:' A.A. Flashtack' 

BCKid" !i9,90DM Flies Ap nE" 

Best ol Best'" AA. - Flynarder" 



59,90 DM 

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64,90 DM N 



M 1 Tank** 39,90 DM Spellb. Dizzy"' A.A. 

MadTV* 69,90 DM Sports Coli." 59,90 DM 

Make a Break"* AA. Soors Masters" 59,90 DM 

Manag. Socc.*" AA. S'arTrek* A.A. 

Mc Don. Land" 49,90 DM Statllight 2" 29,90 DM 

MerjaColl." 54,90 DM Slarrush"* AA 

MegaloManJFS-39,90DM SM. Masters" 69,90 DM 

MegaMix" 59,90 DM Street FighL 2" 59,90 DM 

Merja Sports" 54,90 DM Siittrade*" A.A. 

MighiS Magic 3*69,90 DM Super Hero" 64,90 DM 

Mixed Collection*64,90 DM Sup. Sp. Call." 69,90 DM 

M.-.ri-.yl'-l." i^V.OU li.O-il.'ür ;'.:?: \)\1 

Monk^lsl,2* 79.90 DM Superiighter" 49,90 DM 



Jurassic Park' 69,90 DM Lothar Matthäus* 69,90DM! J urassic Park* 54,90 DMj [Lothar Matthäus* 64,90 DM 



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69,90 DM 
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74,90 DM 



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59,90 DM 

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89,90 DM 
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Mercenanes 74.90 DM 
Michael J. in FL"/4.90 DM 
Mbol. Footb .*" A.A 
MigntaMag.4* 79.90 DM 
Mign!8,Mag,5 69.90 DM 
Mighl&Mag.5" 79.90 DM 
Mixed Coli." 69.90 0M 
Monkeytsl.r 79,90DM 
Monkey rsL 2' 79.90 DM 
NigelMansetl" 59.90 0M 
No. 2 CoH.* 79,90 DM 
Open Golf Ch.*** AA 
OriginScr.Sav* 59.90DM 
Pac. Isönd" 69,90 DM 



Task Force I942* 
Term. 2 Chess* 

Th. G'iirfß" 

The Legacy' 

Their [inest Hour 
Torrado" 



Ultima 7* 
Ultima 7/2" 
Ul'imalrw" 
Ultima Uw.2" 
V fr.r Vi.rr,fv3"" 
V'cil rl Da':m ' 
WarintheGuir 
Waxvjorks* 



•S9.90DM Big flo> 2 

AA Bills Tomato G," 

64.90 DM BirdsolPrey" 

B9.90DM BiTffipBt.l" 

69,90 DM Black Sect'" 

79.90 DM Blastar"* 

59.90 DM BlueMax" 

K.90DM Body Blows" 

74,90DM Brain Chall"* 

69.90DM Bück Rogers 2" 

74.90 DM Bug Bomber 

79.60DM Bund. Man. Pt* 

79.90 DM Bum.flubter*" 

74,90 DM Caesat 

59 90 DM Campaign' 



54.90 DM Form. I GP" 

59,90 DM Form. I Chamo.' 
69,90 DM G2" 
49,90 DM Game of Life" 
Glofal Etfect" 



AA 



Goal* 



39,90 DM Gobliire2 

54,90 DM Got>Hins 2* 

A.A. Gramm Taylor" 

A.A. Gjnshrp 2000*" 

59,90 DM Hamioal' 

64,90 DM HiredGuns" 

A.A. History Lirie* 

59,90 DM Hook" 

74,90 DM BotNumßers' 



74.90 DM NigelMansell" 

SA No g realer Gl. 

A.A. NnsecondPr" 

59,90 DM No.2ColL- 

59.90 DM Nova 9*" 

59,90 DM Pac. Island" 

54,90 DM PenttauseHN" 

69,90 DM Pert. General' 

54,90DM -Data" /4,90DM ■la:; -. h 

59,90DM Pinball DrfSTS"i)4.!J0 DM ~nV}:^ 

59.90DM PincallFail" 5490DM Ti:%" 

64,90 DM Piracy 

74,90 DM Piraies" 

49,90 DM Popolus2 t " 

39,90 DM Powermonger*' 



TheCraosEn9.**49,900M 
TheGreatesi" 59,90DM 

The Lost Vikings* 64,90 DM 
The Perl, Gen* 74,90 DM 



AA 



59,90 DM 
39.10 DM 
69,90 DM 
59,90DM Uiw.Mm= , ..r:"-A 



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49.9*1 DM 
49.90 DM 
■ ■■ 



5490 DM 



Mani ac Mansion 2* 84,9 DMj [PTrates Gold* 89,90 DMj [Sp ace HüTk** 64,9 DM Wizardry 7 " 79,9 Ö"DM| 



Civiliiatiori' B4.90DM 
Comanche' 64,90 DM 
54.90 DM 
Combat Class." 59.90 DM 
CompleteChP5s"64,90DM 
Contraptions" 44,90 DM 
CoolWorld" M.90DM 
Creepers" 79,90 DM 
CrisisinCrerr" 79,90DM 
CurseolEnch 69,90DM 
CyterRace' 79,90 DM 
DaemonsgatH"' A.A 
DaggerotA.Ra* 74,90DM 
DarkHall 54,90 DM 

Kr.79.90DM 



Heiuma* 

High Comand*" 

Mi'i'IGns"' 

UiL"rj. , y Line* 

Hü!Ni"rtM;" 

Hurrairace' 

Hu mans 

Inca" 

M i. Mirrii-' 

-Deluxe*** 

Indy4* 

it.. S:. Chall. 

Island Dr. Brain' 

Jonathan* 

ji.r:;;j'i -i I lij] 



/9,90 DM Pariot" 

AA Perl. General' 

79,90 DM -Data" 

7990DM Pinball Dreams" 

39,90 DM Pirates" 

69,90 DM Pirates Gold 

59,90DM Popnli)52" 

83,90 DM PrinceolPers 2' 

69,90 DM Pushotfer" 

A.A. Ques: f. Glory 3* 

84,90 DM Pailroad Tycoon' 

59,90 DM -Deliixe"' 

69,90 DM Rear.lorSkies" 

79,90 DM Red Baron" 
-Scenario* 



74 -i Cf/ 

r'iri »' !.;rv 
■14 ;.- CM 

59.- :- f > 
39,90 DM 
:\i 90 GM 
^"4 .r vrv 
ISV'OM 

'-4 ;■■": r;rv 



WayneGr.3 79,90 DM 
Waynes World"** A.A. 
WtBlesVoy.' 74,90 DM 
WingComm.2' 79,90 DM 
-3tiec.0p.ie 44,90 DM 
WingC.Deluie"B9 90DM 
Winter Chall." 59,90 DM 
WIzKr* 54,90 DM 

WLaidry T 89,90 DM 
WWFWiestling"54,90DM 
WWF Enr. Famp'54,90 DU 
X-Äinj" 84,90 DM 

-Data" 44,90 DM 

Xenobots" 74.90 DM 

59.90DM Cci:railions" 



An im. Class."* 
C'anjEiOT" 
C-jCif Ri.c;" 
Chuck Rock r* 
Cii'ihiaiiüü' 
Cohoil 2 
CfiTh.A'rP" 



44,90 DM 

."'.■'■nrV 

59,90 DM 
49.90 DM 
A.A. 

49,90 DM 

29,90 DM 
54,90 DM 
74,90 DM 
54,90 DM 
64,90 DM 
69,90 DM 
39,90 DM 

44.':* DM 



II,.T1-iPi>-' 

Human Race* 
Hu mans" 
Indy4" 

iT.Stt.C'-all" 
h. iji:|[f;-aTp* 
fshar 2"" 
JaguarXJ220" 
Jim Power" 
Joe f. Mac" 

■.»;' 1 Mad't./l" 

Jonathan' 
Jiu;lr t.'ii'C" 
Jnassir Pik'" 



69,90 DM -Dala" 

54,90 DM Premiere" 

64,90 DM Premier Man. 

79,90 DM PrimeMover*" 

54,90DM ProjeciTeira" 

AA ProjeclX" 

A.A. Push owr" 

49,90 DM Ragnan-,"' 

49,90 DM RalraadTyc." 

49,90 DM Rampart 

54,90 DM RavingMad" 

79,90 DM Rtach for Shics" 

A.A. Red Zone" 

54,90DM RiskyWoodS" 



39.90 DM 
54,90 DM 
49,90 DM 

64,90 DM 
49,90 DM 

'-■ 9.i [iM 
A.A. 

,'4,90 DM 
■ 
49,90 DM 
:>9 90 DM 
■. Wi.iiM 
! -.iüML-y 
■■■■'- tut CM 



war in 



-Gull' 69,90DM 



Wartords 49,90 DM 

Waworks' 59,90 DM 
WnalesVoy.* 69,90 DM 

WingComm,* 79,90 DM 
M'KirT 49,90 DM 

WiardryT 79,90 DM 

Wonderdng*" A.A. 
WWF Wrestling" 49.90 DM 
WWFEur.Ramp.'19.90DM 
YolJoel*" AA. 
Zero** 64.90 DM 

49.90 DM 



, SEIT ENDE JULI LADENGESCHAFT AUCH IN 31134 HILDESHEIM, OSTERSTR. 24 

■ ■■UN D IN KURZE AUCH IN EINIGEN ANDERE N NORDD EUTSCHEN STÄDTEN ! 
CD-ROM UND JOYSTICKS AUF ANFRAGE *=DT VERS. "=DT. ANL."*=N. N. BEKANNT 

Nicht alle Spiele waren zum Zeitpunkt der Druckleguni] bereits lieferbar Irrtümer und Drucktehlcr vorbehalten. Ladeepreise variieren, Ladenöltnungszeiten ertragen 
Versaedkoslen: Votkasse 6.90 DM, Nachnahme^] DM zzgl. Nachnahme-Gebohr Ab 25(1,. DM versaedkoslenlrei. Ausland nur Vorkasse 18,- DM, Es gellen unsere AGB, 




Wenn der Nachbar 
mit Katapulten, Sol- 
daten und Dämonen 
vor Ihrer Tür steht, 
dann gelüstet es ihm 
nach mehr als einer 
geborgten Tasse 
Zucker. Es darf mal 
wieder erobert wer- 
den: Warlords II bet- 
tet Strategie- Kompe- 
tenz in komplexe 
Fantasy-Szenarien. 




Es gibt viel zu erobern, packen wir 's an: Die Karte rechts zeigt das 
gesamte Spielfeld auf einen Bück 



WARLORDS 

Ord»- EjWW H ei 

Friedfertigkeit hat in Tak- 
tikspielen meist ein sehr bal- 
diges Verfallsdatum. Die Pro- 
gramme ums Erobern und 
erobert werden gehören 
immerhin zu den ältesten und 
populärsten Genres mit einer 
treuen Anhängerschaft. Einstei- 
ger werden bei neuzeitlichen 
Programmen mit gehobenem 
Bedienungskomfort und erträg- 
licher Grafik gelockt; ab- 
schreckend wirkt oft das mar- 
tialische Drumherum. Panzer 
rattern, Infanteristen werden 
kommandiert, sogenannte 

»historische« Szenarien verderben manchem dann jeglichen 
Spielspaß. 

Daß es auch anders geht als bei makabren Programmen wie 

»War in the Gulf« (Das Poster mit der brennenden Ölquel- ' 

!e ist immer noch unübertroffen...), zeigt die australische 

Softwarefirma SSG. Unter 

Computer- Strategen genießt 

sie wegen eher trockener 

Titel wie dem Schiffe-ver- 

senken bei »Carriers at War« 

einen guten Ruf. 

Vor zwei )ahren legte SSG 

eine echte Alternative zu den 

üblichen Truppenschiebe- 

.... M '7 r reien vor. Bei »Warlords« ging's im Prinzip zwar auch um 

Gegner- das Erobern von Städten und Vernichten gegnerischer 

anzohl und Armeen, aber der Handlungsrahmen wurde in ein fiktives 

Schwierig- . 

keitsgrod Fantasyreich verlegt. Acht Provinzregenten balgen hier um 

die Vorherrschaft auf einem imaginären Kontinent; statt Men- 
schen und Maschinen schickt man Zauberer und Drachen 




in die Schlacht. Neben dem origi- 
nellen Szenario sorgte das relativ 
leicht verständliche Spielprinzip 
dafür, daß Warlords zu einem ech- 
ten Geheimtip avancierte. In ihrer 
Heimat Australien veröffentlich- 
ten die SSG-Program mierer gera- 
de den überfälligen Nachfolger, 
der im September über Electronic 
Arts auch in Europa veröffentlicht 
wird. »Warlords II« hält sich spie- 
lerisch eng an das Konzept des 

ersten Teils und überzeugt vor allem durch Verbesserungen 
bei Grafik, Spielkomfort und Szenarien-Auswahl. 
Die Ausgangssituation ist rasch geklärt: Sie sind der Boß 
eines netten Clans, dessen Dörfchen mitten in der Wildnis 
steht. Expansionsgelüste und urzeitliche Aggressionen las- 
sen sich eines Tages nicht länger unterdrücken - es muß 
erobert werden! Man beordert eine Einheit zu einer Nach- 
barstadt und laßt sich auf einen Kampf mit den Verteidigern 



£T\| HEINRICH 
l C~f * LENHARDT 

Wiederseh 'n macht Freude: 
Das unauffällige, aber sehr 
spielenswerte Warlords hat 
endlich den verdienten Nach- 
folger erhalten. SSG hat nicht 
gerade Purzelbäume beim 
Spieldesign gemacht; das 
Grundprinzip wurde kaum 
verändert. Dafür rückte man 
systematisch den Schwächen 
des Vorgängers auf die Pelle. 
Die seit eh und je hochauflö- 
sende Grafik begnügt sich 
immer noch mit 16 Farben 
und entlockt jetzt der VGA- 
Palette gefälligere Farbnuan- 
cen. Zur Vergabe von Schön- 
heitspreisen fordern die lieb- 
los übers Feld humpelnden 
Einheiten-Symbole allerdings 
nicht heraus. 

Ein paar Detailkniffe im 
Umgang mit den Einheiten 
durften nicht fehlen, aber am 
wichtigsten war der Ausbau 
der Szenarien. Ein einziges 
Spielfeld spendierte der Vor- 
gänger; ein strammes halbes 
Dutzend plus Zufallskarten- 
Generator hat Warlards II zu 
bieten. Netter Bedienungs- 
kniff: Vier beliebige Funktio- 
nen aus den Pull-down- 
Menüs darf man als kons mit 
direktem Zugriff an den rech- 
ten unteren Bildrand verle- 
gen, 

Sowie sogut, aber spielerisch 
hätte etwas mehr Phantasie 
gut getan. Abseits des steten 
Eroberns würde ich mehr 
Möglichkeiten im Umgang 
mit den Städten wünschen; 
außerdem hat Warlords II 
einen Hang zur Unübersicht- 
lichkeit. Bei einem 80-Städte- 
8-Parteien-Marathon 
braucht man nicht zuletzt 
auch ein gutes Gedächtnis. 
Dank des bewährten Spiel- 
systems und dem witzigen 
Fantasy- Szenario hebt sich 
Warlords II wohl tuend vom 
Strategie-Mittel maß ab. Es 
bietet nicht ganz die Faszi- 
nation eines Empire Deluxe 
oder die Abwechslung von 
Civilization, ist aber allemal 
für ein paar durchspielte 
Abende gut. 



jj 



IM WETTBEWERB 



Ä fr<KM 



Gvilization 


91 


Empire Deluxe 


79 


Spaceward Ho! 


74 


WARLORDS II 


73 


Warlords 


68 



Warlords II ist nicht ganz so fle- 
xibel und fesselnd wie Empire 
Deluxe, aber spielerisch sehr 
nahe an diesem Titel dran. Das 
Fantasy- Szenario von SSGs Neu- 
ling wird viele Spieler mehr 
ansprechen als der militärische Einschlag bei Empire. Als Alter- 
native mit ironischem SF-Szenario und Netzwerk- Modus emp- 
fiehlt sich immer noch New World's kesses Spaceward Ho. Civi- 
Mzation zieht als gelungene Mischung aus Eroberungstreiben 
und »friedlicher« Strategie weiterhin ganz oben seine Kreise. 



SSG Gnine Order Sepnrt 



W>) ngnspo 





:<a 



Ein Berater informiert Sie v 
Chancen 



r jeder Schlacht über die Sieges- 



Neue Helden braucht das Land: Diese starken Gesellen können 
auf die Suche nach magischen Gegenständen gehen 

ein, der automatisch abläuft. Der Ausgang hängt von der 
Stärke der beiden Seiten ab. Sind Sie siegreich, wird die 
ganze Stadt Ihrem Reich einverleibt - so einfach ist das. 
Dummerweise sind eine ganze Menge anderer Stämme 
ebenfalls auf diesen »Und willst Du nicht mein Bruder sein, 
so renn' ich dir die Bude ein«-Trichter gekommen. Nimmt 
man anfangs noch neutrale Städte ein, so beginnt bald ein 
fröhliches Attackieren der bis zu acht Kontrahenten unter- 
einander. Zwischenzeitliche Bündnisse mögen nützlich 
sein, doch am Ende kann es nur einen Sieger geben: Wer 
sämtliche Städte besetzt hat, ist am Ziel angelangt. Jede Stadt 
»produziert« Einheiten. Die Trup- 
pentypen haben verschiedene 
Eigenschaften in punkto Stärke 
und Schnelligkeit; je wertvoller 
eine Einheit, desto länger und 
kostspieliger ist deren Produk- 



Die Auswahl läßt sich durch 
Goldeinsatz erweitern: Nach 
Obolus-Zahlung kann die Stadt 
den neuen Truppentyp produzie- 
ren. Außerdem läßt sich die frisch 
vollendete Verstärkung an einen 
Zielort verschicken. Ihre Gold- 
vorräte werden wiederum durch 
Steuereinnahmen aufgefüllt: )e 
mehr Städte man unter seiner 
Fuchtel hat, desto üppiger klin- 
gelt's im Säckel des Finanzmini- 



sters — wer braucht da schon eine Ergänzungsabgabe? 
Egal ob Drachen horde, Soldaten oder Katapult: jede Einheit 
läßt sich entweder fest zur Verteidigung einer Stadt veran- 
kern oder beliebig auf der Landkarte herumbewegen - solan- 
ge die Bewegungspunkte tragen. Pro Runde kann nur eine 
bestimmte Anzahl von Feldern marschiert werden; die 
Reichweite hängt vom Truppentyp und dem Terrain ab. Auf 
Straßen wandelt es sich leichter als im dichten Unterholz. 
Haben Sie alle Aktionen vollendet, klicken Sie das »End 
Turn«-lcon an. Nun kommen alle anderen Parteien der Reihe 
nach dran; erst in der nächsten Runde dürfen Sie mit fri- 
schen Bewegungspunkten weiterwerkeln 
und auch die bis dahin neu konstruierten 
Truppen einsetzen. 

Veschiedene Einheiten lassen sich zu 
großen Verbänden kombinieren. Bewe- 
gungs- und Angriffskommandos werden 





Jede Stadt leistet eine 
bestimmte Steuerzahlung pro 
Runde 




Außerdem werden hier neu 
Truppen für Ihre Feldzüge 
produziert 



Kommt es zu einem Kampf 
Animation verdeutlicht 




Ihre Lieblingseinheit kann 
nicht hergestellt werden? Per 
Menüpunkt »Build Production« 
läßt sich das schnell (und 
kostenpflichtig) ändern 



<p | THOMAS WERNER 

Durch besondere Orginolität ben von Einheiten sondern in 



hebt sich Warlord! 
gerode von der Konkurrens 
ab. Derartige Armeeverschte 
be-Orgien gab es schon etli 



che 



und i 
ich st, welche Existenzbe- 



rechtigung ein weiteres Spiel Handbücher 



einer funktionierenden Logi- 
stik - der Aspekt der Versor- 
gung mit Nahrung und Aus- 
rüstung fällt hier jedoch weit- 
gehend flach. 
Man muß immerhin nicht dicke 



dieser Machart hat. Die tech 

nische Umsetzung ist ansehn' 

lieh, wenn auch nicht revolu 

tionfir. 

Insgesamt haben die australi 

sehen Progi 






Warlords II zu beherrschen. 
Wer unkomplizierte Strategie- 
spiele mag, wird daher mit 
dem Gebotenen bestimmt 
mehr als zufrieden sein. Blie- 
be zudem noch der moralische 
htlich bemüht, möglichst Vorteil, daß Sie Ihre Kriege in 
dem schlichten Grund- einer erdachten Fantasy-Welt 
ausfechten statt Panzer- 
schlachten an der Wolga zu 
führen, doch - haben nicht 
auch Lindwürmer und Elfen ein 
Recht auf Leben? 



konzept herauszuholen. Mir 
ist das Spiel jedoch langfristig 
zu eindimensional. Beispiels- 
weise zeigt sich ein guter Feld- 
herr nicht nur im Umherschie- 




ch 



Cid- 



Anklicken des Zielorts 
anvisiert. Neben der 
Nahansicht in der linken 
Bildschirmhälfte sorgt die 
Karte des gesamten Szen- 
arios für Übersicht. 
Klicken Sie auf einen be- 
liebigen Punkt der Karte, 
damit die Nahansicht zu 
dieser Stelle wechselt. 
Zusätzliche Zoom-Stufen wie z.B. bei »Empire Deluxe« 
sucht man allerdings vergeblich. 

Eine Prise Rollenspiel kommt durch die Heroes dazu. Sol- 
che Helden bewerben sich bei Ihnen mitunter um einen Job; 
wenn Sie sich die Antrittsprämie leisten können, sollten Sie 
den Kandidaten verpflichten. Heroes sind besonders starke 
Kämpfer, die zudem oft ein paar Kumpels (Trolle, Dämonen 
oder andere schlagkräftige Gesellen) mitbringen. Diese Hel- 
dengestalten sind die einzigen Spielfiguren, die Tempel 
untersuchen können. Hier liegen oft magische Gegenstän- 
de herum, welche die Geschwindigkeit oder Kampfkraft 
^^^^^^^^^^^ einer Truppe verstärken. Als einzige Ein- 
heit sammeln die Heroes Erfahrungs- 
punkte für gewonnene Schlachten und 
können so im Spielverlauf immer stärker 
werden. In Tempeln dürfen die Super- 
stars auch Mini-Missionen annehmen, 
die sogenannten »Quests«. 
Bis zu acht Parteien mischen bei einem 
Warlords-Szenario mit, das zudem mit 
maximal 100 zu erobernden Stätten 
gesegnet sein kann. Jede Sippe läßt sich 
von einem anderen menschlichen Spie- 
ler steuern, doch kann man nur lang- 
wierig nacheinander antreten - eine 
Netzwerk-Option gibt's leider nicht. 




Zahlreiche Statistiken und Ta- 
bellen informieren Sie während 
des Spiels 





Quo vadis? Diese Einheit hat den Weg zum Zielpunkt s 
berechnet und stapft den schwarzen Kreisen nach 

Damit man sich angesichts 
der Warterei auf die Züge 
der Mitspieler nicht zu 
Tode gähnt (»Mach hin, 
Helmut!«), greift man 
bevorzugt zum Duell mit 
Computergegnern. Für 
jeden einzelnen Kontra- 
henten läßt sich die künst- 
liche Intelligenz (und 
damit der Schwierigkeits- 
grad) in vier Stufen einstellen. Ein Hauptmanko des Vor- 
gängers war die Beschränkung auf ein mickriges Szenario. 
Warlords II bietet immerhin sechs unterschiedlich komple- 
xe Landschaften. Dazu kommt ein schönes Tutorial, bei dem 
Sie mit vielen englischen Hilfstexten in die Bedienung ein- 
geführt werden. 

Unendliche Vielfalt verspricht die Funktion »Random Map». 
Man gibt die Anzahl von Städten und geographische Ver- 
hältnisse vor, schon rodelt das Programm vor sich hin und 
bastelt ein garantiert fangfrisches Zufalls-Spielfeld. (hl) 



In der Ruine findet dieser Held 
ri Goldschatz 



m 



WARLORDS II 



□ PC/XT 

□ EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

■ Tastatur 



■ 286 

■ VGA 
Q Roland 

■ Maus 



■ 386/486 
U SuperVGA 
■J General Midi 
U Joystick 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Strategiespiel 



Englisch; gut 
Englisch; mittel seh wer 



Befriedigend 
Ausreichend 



Freies RAM: min. 580 KByte 
Festplattenplniz: cn. 6 MByte 
Besonderheiten: Bis zu 8 Spieler. 
Zufallsgenerator erzeugt immer 
wieder neue Szenarien. 
Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit 2 MByte RAM, Maus ui 
VGA. 




FC PLAYER 9/93 




nformtert 



Nr.: K-Mt« mir MI 39.90 



umtfsile Iclollllili, bn dir in igggr cudI irdpcm 



nL 5pnHhniisgolw! Baöjrm: .!:!;,;< n ■'■,',' 
WSSpeWi« ond hl B - 1 3 MI mit telpks I «,' 
BitC5*inini«¥l : — 



ül AfL'ii. : i;:-iMI. ■■i-i:i-H 



Preisboxen -Runde 2! 

Runde 1 war ein überwältigender Erfolg: Ober 60.0(10 kommerzielle Top-Spiele wurden seit 
Erscheinen unserer ersten Spiele- An zeige (Ende 1992) von unseren Kunden geordert. Mit einem 
solchen Ansturm hatten selbst wir nicht gerechnet, und in manchen Fällen waren die gewünsch- 
ten Artikel recht schnell ausverkauft. Doch jetzt sind die Lager wieder gefüllt! 

Als einer der weltweit größten Programmdistribu- Auszeichnung empfohlen. Diese Programme, die im 
toren haben wir uns auf dem Markt umgesehen kommer/idlen Handel oftmals im DM 79,- / 98,- / 
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Die meisten dieser Top-Spiele wurden in bekamt- ßer LagerbesUinde (von jedem Artikel sind minde- 
ten. unabhängigen Spiele- Fac hm aga/inen wie ASM. stens mehrere hundert lieferbar) ist unser Vorrat auch 
PC-Joker. Power Play usw. getestet und teilweise mit dieses Mal leider begrenzt. 

BBBB 



it«/VGA,'xl * B»1.-Hr.: RG-DZ6 * 




GtTEWAYTOTHEHVJGEI 

I ■'■'■ ■■:■. ■■ ■..■-'.:■ 

MollfJJ&idildatfiJiiiijLiu! 




t=> ■= (=1 l=? I Bestellannahme: (Ü 76 31) 360-200 MO-FR 8-20 Uhr, SA+S0 16-20 

Ag e ncyAiig e meinevermittiungsges. m bH BciatiiBgs-Tean: (07631)380360 Telefonzentrale: (07631) 360-0 
Am Kalischacht 4-D-79426 Buggingen Wefu; (07631)360-444 nx.ps„i*»u»«(0763i)i2oa 



/'U Bestellungen vorübergehend 
VI! direkt über Deutschland! 




In der dicken Packung von Motor Stars steckt e 

Po r & c h e - B a u s atz 



w 



Mit 3D Ani 

malionen 

wird erklärt, 

welches Teil 

an welche 

Stelle gehört 



er von uns hat nicht in jungen Jahren mindestens ein 
Auto- oder Flugzeug-Modell aus dem Baukasten zusam- 
mengebaut? Nicht wenige bewahren sich dieses Hobby auch 
über das Teenager-Alter hinaus. Computerspiele haben 
jedoch die Attraktivität des Hobbys Modellbau sinken las- 
sen; die Kids von heute fahren lieber digital simulierte Autos, 
statt sie aus 65 Einzelteilen im Maßstab 1 :32 nachzubauen. 
Einer der Modellbau-Marktführer hat die neuen Freizeit- 
schwerpunkte erkannt und versucht seine Produkte durch 
eine geschickte Kombina- 
tion aus Soft- und Modell- 
ware zu verbinden. Revells 
erstes CD-ROM namens 
»Build & Race: Motor 
Stars« wird zusammen mit 
einem Porsche-Bausatz 
geliefert; dementspre- 
chend wuchtig ist die 
Packung. Die CD präsen- 
tiert vier der flottesten Flit- 
zer europäischer PS-Schmieden: Vom roten Porsche 911 
über einen rassigen Lamborghini LP 500 S bis zum avant- 
gardistischen Nazca MI 2 (tolles Design mit BMW-Motor) 
bietet Motor Stars Traumautos jenseits der Kreditwürdigkeit 
von Kleinwagenfahrern. |eden der vier Renner gäbe es auch 
von Revell als Modell zu kaufen; der Porsche liegt schon in 
der Packung. Zu allen Modellen können Sie eine ausführli- 
che Multimedia-Bauanleitung auf dem Bildschirm abrufen. 
Kein Detail wird ausgespart: Welche Werkzeuge brauche 




Build & Race 

NOTOR 
STARS 

Modellbau goes Multimedia: Plastik- 
auto-Riese Revell gibt auf einem 
CD-ROM Tips für den kleinen Bastler 
und garniert das Ganze mit einem 
Rennspiel auf Europas Traumstraßen. 

dl 



IM WETTBEWERB 



Wenn Sie kein Modellbau-Fan Formulo One Grand Prix 84 

sind, gibt es wahrlich bessere Car 8 Oliver 83 

Spiele. Gegen »Car & Oriver« mit Test Drive IM 65 

zehn Autos, zehn Strecken und Nj , Manie] | M 

wMden Kameraperspektiven hat M0T0R STARS H 

»Motor Stars« es trotz CD-ROM 

schwer; selbst das alte »Test Drive III« war grafisch und spie- 
lerisch detallierfer. Wer lieber die Formel Eins genießen will, 
greife zur Simulation »Formula One Grand Prix« oder zum 
action- lastigeren »Nigef Mansell«. 




Die Teile im Bausatz finden Sie auf dem übersichtlich gestalte- 
ten Bildschirm schnell weder 

ich? Wie male ich alles am besten an? In animierten Explo- 
sions-Zeichnungen wird die Position der einzelnen Bautei- 
le genau erklärt. Fehler zu machen ist bei derart ausführli- 
chem Material gar nicht möglich. Noch dazu sehen die 
Super-VGA-Animationen der fliegenden Bauteile recht cool 
aus. Mit einer Videokamera gedrehte Sequenzen zeigen Pro- 
fitips, wie den richtigen Einsatz von Wäscheklammern und 
Gummibändern oder professionelle Anstrich-Methoden, 
ledes der vier Autos kann auch in einem, ebenfalls auf der 
CD gespeicherten, Rennspiel eingesetzt werden. Vier Renn- 
strecken in Europa stehen zur Auswahl, vom »Stuttgart Scre- 
amer« bis zum »Sicilian Jackknife«. Bis auf die Hinter- 



(4>)l BORIS SCHNEIDER 

Selten lagen Licht und Schat- nügen. Die Sucherei nach der 
tenaufeinemCD-ROMsonahe Rennstrecke ist einfach nur 
beieinander. Solange Motor blöde, dos Rennen selbst kin- 



Stars beim Thema Modellbau 
bleibt, herrscht eitel Sonnen- 
schein. 3D-Animationen in 
perfekter Super-VGA-Qua- 
lität, praktische Videoclips, 
tolle Tips; Für Einsteiger in den 
Modeilbau gibt es hier eine 
erschöpfende Anleitung. 
Selbst Autonarren wird mit 
Videos und technischen Daten 
noch einiges geboten. 
Das Spiel kann das hohe 
Niveau allerdings in keiner 
Weise halten. Die Beschrän- 
kung auf kurze Neunzig- 
Grad-Kurven, vor denen man 
- gewaltig abbrems 



;h einfach, \ 
den acht Kurven nicht z 
schnell fährt und sich selbst ir 
Grüne katapultiert. Alle vier 



St« 



i praktisch 



gleich aus und auf den Straßen 
von Stuttgart und Zürich 
begegnen wir grundsätzlich 
amerikanischen Tankwarten 
und Highway Patrot- Beamten 
- dabei heißt das Spiel in USA 
sogar »European Raters«. 
Da gibt es natürlich Schwie- 
rigkeiten mit der Wertung; da 
wir In erster Linie ein Spiele - 
Magazin sind, haben wir uns 
bei der Zahlenvergabe auf die 



muß, und lange Geraden, auf Spielelemente beschränkt. Der 

welchen man eine halbe Minu- Modellbau-Teil ist aber 

te lang ohne zu lenken mit 300 wesentlich besser, als unsere 

Sachen brettern kann, sorgt Punktzahl vermuten läßt, 
nur für kurzfristiges Fahrverg- 




11 ' 

'iimiiiiiij^' 



Zu schnell gewesen? Dieser nette Herr erinnert Sie gern an die 
korrekte Höchstgeschwindigkeit. 




Hoppla, eine Polizeisperre... 

Da waren wir wohl doch etwas zu rasant) 

grundgrafik ähneln sich alle Streckenabschnitte aber sehr. 
Das Rennen selbst ist in zwei Teile unterteilt. Zuerst einmal 
müssen Sie innerhalb von etwa 1 2 Minuten die echte Renn- 
strecke finden. Dazu fahren Sie durch ein rechteckiges 
Straßennetz mit Kreuzungen und Unterführungen. Eine 
scrollende Landkarte klebt an der Sonnenblende des Fah- 
rers. Leider haben Sie keinerlei Infos, wo die Rennstrecke 
überhaupt ist, und irren etwas hilflos umher. Neben dem 



Zeitlimit machen Ihnen Benzinknappheit sowie die 
Polizei zu schaffen. An Tankstellen können Sie 
nachtanken und Schäden am Auto reparieren lassen, 
doch das kostet wertvolle Zeit. Die Polizei versucht 
Sie entweder zu verfolgen oder läßt bei notorischen 
Hochgeschwindigkeits-Sündern auch mal eine 
Straßensperre errichten. Solche Ereignisse werden 
durch Video-Sequenzen begleitet; im linken oder rech- 
ten Seitenfenster Ihres Autos taucht der Tankwart oder 
ein Polizist auf und gibt mehr oder weniger witzige 
Kommentare ab. 
Haben Sie den Rundkurs dann gefunden, können Sie 
nochmal nachtanken, den Spoiler einstellen, frische Reifen 
aufziehen und sich dann auf die Strecke begeben. Nach 
einer Qualifikationsrunde treten Sie gegen vier andere Fah- 
rer an, die aber alle das gleiche Auto benutzen. Die Renn- 
strecke bietet ähnliche Grafik wie das Straßennetz; auch hier 
sind alle Strecken rechtwinklig angeordnet und mit 90-Grad- 
Kurven miteinander ver- 
bunden. Mit Videosequen- 
zen werden Sieg und Nie- 
derlage kommentiert und in 
einer Besten-Liste auf der 
Festplatte verewigt. 
Wegen der Super-VGA- 
Grafiken im Modellbau- 
Teil läßt sich Motor Stars 
nur auf VGA-Karten mit 
VESA-Treiber spielen; das eigentliche Spiel ist in normaler 
VGA-Auflösung. Die zu Redaktionsschluß ausgelieferte Ver- 
sion ist nur auf original Creative Labs SoundBlaster-Karten 
lauffähig; eine neue Version mit erweitertem Support ist aber 
in Arbeit und sollte bei Erscheinen dieser Ausgabe erhält- 
lich sein. 

Unsere Wertung bezieht sich nur auf den Rennspiel-Teil des 
Programmsund schließt den technisch besseren Modellbau- 
Teil aus. (bs) 




Drei Szenen 
aus Video - 
Sequenzen: 

Putz mann, 
Infos vom 
Reporter und 
Lagebericht 
vom Team- 
chef in der 
Box 




• *;»■■» 



Die Hub- 
schrauber- 
Perspektive 
bringt es an 
den Tag: Nur 
90 Grad-Kur- 
lange Gera- 
den bestim- 



n 


Build & Drive 


m 


MOTOR STARS 


J PC/XT 


□ 286 


■ 386/486 


_i EGA 


□ VGA 




■ AdLib/Soundbl. □ Roland □ General Midi 


■ Ta statu 


■ Maus 


■ Joystick 


Spiele -Typ 


Autu rennen 


RAM-Minimum: 4 Megabyte 


Hersteller 


Revdl 


Feslpluttenplatz: ca. 1 3 MByte 


Ca.-Preis 


DM 130, 


Besonderheiten: Komplettes Porsche- 


Kopierschuli 


- 


Modell In der Packung enthalten; 


Anleitung 


Deutsch, befriedigend 


benötigt CD-ROM und VESA-kompa- 


Spieltexl 


Englisch, viel 


tibles Super VGA 




(Sprnchausgabe) 


Wir empfehlen: 486er (25 MHz) mit 


Bedienung 


Gut 


Joystick 


Anspruch 


Für Einsteiger 




Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


52 



INDIANA 
JONES 

AND THE FATE 
OF ATLANTIS 

FÜR CD-RON 

Neu auf CD-ROM: Indys Abenteuer 

in Atlantis stehen jetzt ganz im Zeichen 

der Sprachausgabe. 

15t der untergärigere Kontinent 
Atlantis nur ein Märchen oder steckt 
in al! den Legenden doch ein Körn- 
chen Wahrheit? Der berühmte 
Archäologe Indiana Jones stellt baid 
fest, daß die sagenhafte Kultur wirk- 
lichexistierte. Drei Kinofilme lang ver- 
körperte Harrison Ford den tollküh- 
nen Archäologen Indy, der in diesem 
Programm ein ganz neues Abenteuer 
erlebt: In den 30er (ahren sind die 
Deutschen hinter Atlantis 1 techni- 
schem Vermächtnis her, um eine Atombombe zu bauen... 
Die Diskettenversion von »Fate of Atlantis« hat auch schon 
ein gutes Jahr auf dem Buckel. Es gilt als bislang schwerstes 




Adventure vo 

i££\| HEINRICH 
i NJSf l LENHARDT 

Ähnlich wie bei Day of the 
Tentacle hat LucasArts eine 
saubere Vertonung für die 
CD-Fassung hinbekommen. 
Gegenüber der Disketten Ver- 
sion bedeutet das einen 
dicken Atmosphäre-Bonus, 
aber es gibt keine Änderun- 
gen bei Spieldesign und Gra- 
fik. Die Beigabe des Hint 
Books ist höchst willkom- 
men; vom Schwierigkeits- 
grad hergehört Fate of Atlan- 
tis zu den garstigsten Grafik- 
Adventures. 

Wer schon die Disketten -Ver- 
sion des jüngsten Indy- Spiels 
gelöst hat, bekommt inhalt- 
lich nichts Neues geboten. Die 
Sprachausgabe ist eine will- 
kommene Zierde für dieses 
edle Programm, aber die 
Gesamtwertung wird da- 
durch nicht weiter nach oben 
getrieben. 



i LucasArts, randvoll gepackt mit Puzzles und 
Dialogen. Vor allem durch die vielen Plau- 
dereien waren die Arbeiten and er CD- 
ROM-Umsetzung recht aufwendig; schließ- 
lich ertönt jedes Fitzelchen Text via 
Soundblaster-Karte als digitalisierte Sprach- 
ausgabe. Schade, daß Schauspieler Harrison 
Ford dem PC-lndy nicht die Stimme leiht. 



Indiana Jones und seine Kollegin Sophia erforschen eine Grobkammer 

will sich nur Englisch-kompatiblen Ohren erschließen. Im 
Gegensatz zu »Day of the Tentacle" gibt es auch noch keine 
konkreten Pläne für eine deutsche Sprach-Synchronisation 
der CD-ROM-Fassung. Immer- 
hin kann man die Dialogtexte 
zusätzlich auf dem Bildschirm 
anzeigen lassen. Dieser Service 
wird ebenso gnadenlos in Eng- 
lisch serviert wie das bei liegen- 
de Hint Book. Es ist eine her- 
vorragende Hilfe für das schwe- 
re Adventure und erklärt jedes 
Puzzle in mehreren Stufen: Erst 
erscheinen dezente Hinweise; 
wer weiterliest, erfährt die 
ganze Lösung. Das einzige 
ungeklärte Rätsel: Warum wurde im Hint Book der Text kon- 
trastarm in hellblau auf weiß gedruckt? 
Ein weiterer Vorteil der CD-Fassung: Sie belegt mit Aus- 
nahme der Spielstand-Files keinerlei Festplatten-Kapazität. 
Als Bonustracks sind drei selbstablaufende Demoversionen 
vertreten: Indiana Jones (...sehr sinnig!), Day of the Tentacle 
sowie Sam & Max. (hl) 




kein Problem! Aber 



— 



Das Hauptmenü des CD-ROMs: Indy spielen 
oder lieber ein Demo angucken? 

Aber auch ohne diesen Promi-Faktor wirkt 
die Audio-Aufbereitung professionelle - 
inklusive solcher Details wie dem deutschen 
Akzent der Nazi-Schurken. 
Der Spaß an den gesprochenen Dialogen 



(Ä) 


INDIANA JONES / ATLANTIS 


o 


(CD-ROM-VERSION) 


j PC/XT 
_l EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

■ Tastatur 


■ 286 

■ VGA 

■ Rolar 

■ Mau 


■ 386/486 
□ Super VGA 

d ■ General Midi 

■ Joystick 


Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 


Adventure 
LucasArts 
DM120,- 




Freies RAM: min. 540 KByte 
Festplattenplati: knapp SO KByte 
pro Spielstand 


Kopie seh uti 

Anleitung 

Spieltext 


Eng lisch; befriedigend 
Ebenso Englisch (viel!) wi 
die Sprach aus gäbe 


Besonderheiten: Alle Dialage werden 
bei der CD Umsetzung gesprochen. 
Hint Book mit Tips iu allen Puzzles 
liegt bei. 


Bedienung 
Anspruch 


Sehr gut 

Für Fortgeschrittene und 
Profis 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 
MHz) mit 2 MByte RAM, Maus und 

VGA. -— Mf^ 


Grafik 


Gut 




^^ N^^. 


Sound 


Gut 




#891- 



■Mk 



(SV* ?iC< UT> LS« 

opwi lux a+ vim 



DAY OF THE 
TENTACLE 

(FÜR CD-RON) 



Saugnapf lernt sprechen: Die englische CD- 
ROM-Version des Referenz-Adventures von 

Grafik, Story und Puzzles sind mit der Disketten -Version identisch LuCOSArtS bietet reichlich akustische Extras. 



Das purpurfarbene Tentakel tritt die Weltherrschaft an. 
Um die Menschheit zu retten, müssen drei Helden wider 
Willen zusammenarbeiten - dummerweise befinden sie sich 
in verschiedenen Zeitzonen. Die geistreichen Verrückheiten, 
in denen das Hoc hgenuß-Ad venture »Day of the Tentacle« 
schwelgt, liegen jetzt auch auf CD-ROM vor. Mehr zur Dis- 
kettenversion in unserem 5-Seiten-Test aus Ausgabe 7/93. 
Rein spielerisch gibt es keine Änderungen oder Erweiterun- 
gen. Sie müssen zwischen den Hauptfiguren Bernard, Laver- 
ne und Hoagie ständig wechseln, um Puzzles in Vergan- 
genheit, Gegenwart und Zukunft zu lösen. Phantasievolle 
Tricks wie das Einfrieren von Goldhamstern oder das Design 
einerneuen amerikanischen 
Nationalflagge lösen die 
schrägsten Proble- 
me. Als willkom- 
mener Bonus ist 
die historisch wert- 
volle EGA-Version 
des Vorgänger- 
spiels »Maniac 
Mansion« kom- 
plett mit von der 
Partie. 

Der wesentliche Vorteil der 
CD-Umsetzung ist die 
durchgehende Sprachaus- 
gabe, sofern Ihr PC mit einer 
Soundblaster-kompatiblen 
Karte ausgestattet ist. Durch 
dieses »Talkie« -Feature 
wirkt das Spiel noch mehr 
wie in interaktiver Zeichen- 
trickfilm. LucasArts heuerte 
sehr gute Sprecher für die 
einzelnen Parts an; insbe- 
sondere Dr. Fred und Pur- 
pur-Tentakel sind hervorra- 
gend synchronisiert wor- 
den . Wer auf deutsche Texte 
Wert legt, muß sich noch 
etwas gedulden. Die vorlie- 



HEINRICH 
LENHARDT 

Langsam kommt der CD- 
Nochschub auf Touren. 
Erfreulich flott präsentiert 
LucasArts die Silberling- Ver- 
sion seines aktuellen Spitzen - 
Adventures; eine deutsch 
synchronisierte Fassung soll 
in wenigen Wochen folgen. 
Wer vor Filmen im englischen 



gende US-Version bietet englische Sprache; auf Wunsch 
kann man englische Texte zuschalten. Eine deutsche CD- 
ROM-Fassung (inklusive übersetzter Sprachausgabe} ist in 
Arbeit und soll noch im Herbst erscheinen. 
Weitere Vorteile der CD-ROM-Umsetzung: Sie belegt nur 
eine Handvoll Kilobyte Festplatten-Kapazität für Spielstän- 
de, während sich die Diskettenversion mit etwa 14 MByte 
auf der Hard Disk breit macht. Als Bonus-Tracks packte 
LucasArts ein paar kurze, leider nicht spielbare Demover- 
sionen anderer Programme auf die CD. Sie bekommen so 
kleine Häppchen von Sam & Max, der neuen Indy/Atlantis- 
Version für CD-ROM sowie von Rebel Assault zu sehen - 
vor allem letztere Demo ist ein optischer Leckerbissen. 

(hl) 




Original 



icht 



schreckt, kann sich jetzt 
schon auf die US-Version des 
»sprechenden Tentakels« 
stürzen. Die Dialoge wurden 
mit erstklassigen Sprechern 
besetzt; die ohnehin hohe 
Qualität bei Musik und Effek- 
ten wurde nochmals gestei- 

Die CD-Nachladezeiten fallen 
zum Glück kaum ins Gewicht. 
Sie sind nur minimal fangsa- 
mer als von Festplatte und 
weit vom roten »Nerv!«- 
Bereich entfernt. Nett, daß 
ein paar Demo -Versionen als 
Zugaben spendiert wurden; 
leider sind sie nicht spielbar, 
sondern nur zum Angucken. 
Von der Sprache abgesehen 
hat LucasArts keine zusätzli- 
chen Überraschungen gebo- 
ten; deshalb ist unsere Ge- 
sa mtwertung kompatibel mit 
der Punktzahl für die Disket- 
tenversion. Day of the Ten- 
tacle ist sowohl auf Floppy 
als auch auf CD ein Adven- 
ture-Meisterstück. 



Alle Dialoge werden jetzt gesprochen; auf Wunsch kann r 
auch zusätzlich anzeigen lassen 



(•ffc? 


DAY OF THE TENTACLE 


El 


(CD-ROM-VERSION) 


□ PC/XT 


□ 286 ■ 386/486 


3 EGA 


■ VGA J SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 


■ Tastalu 


■ Maus ■ Joystick 


Spiele-Typ 


Adventure Freies RAM: min. 530 KByte 


Hersteller 


LucasArts + 2 MByte EMS 


Ca.-Preis 


DM 120- Festplatlenplnti: wenige KByte für 


Kopierschulz 


Spiel stünde 


Anleitung 


Englisch; gut Besonderheiten: Alle Texte werden 


Spieltext 


w!<Us V 'abi W s' e n bei der «-Umsetzung gesprochen; 
ZoniSY' CD- * Wunsth Iusotlli(he Textanzeige. 






Version in Vorbereitung) Wir empfehlen: 386er (min. 20 


Bedienung 


Sehr gut MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Für Einsteiger und VGA. ___ ^ 




^^^L p^pj^a^^^ 


Grafik 


Sehr 9"' ^■Vn'-^m.^BV 




-^ Ä93 »- 




GOBLIIINS 

FÜR CD-RON 



Das erste Abenteuer der wunderbaren 
Wusel-Wichtel vom Stamme der »Gobliiins« 
erlebt seine CD-Neuauflage. Mit List, Tücke 
und Humor führen Sie das Helden 
Trio ans Ziel. 

^^"önig Angoulfare leidet unter einem 
^^.bösen Voodoo-Zauber und verstört 

seine Untertanen mit heftig wechselnden 

Kicher- und Pein-Phasen. Damitein guter 

Magier den Fluch beseitigen kann, 

benötigt er vier sagenhafte Gegenstände, 

die unter größten Ge- 
fahren erst einmal geborgen 
werden müssen. Das ist ein Fall für 
die »Gobliiins« Oups, Ignatius und 
Asgard. Jeder der drei putzigen Trol- 
le beherrscht ein anderes Talent: 
Ignatius kann mittels Magie Gegen- 
stände verwandeln, Grobian Asgard 
klettert und kloppt, während Oups als 
einziger Gegenstände aufsammeln 
und benutzen darf. Durch den Wech- 
sel zwischen den drei Helden und das 
Einsetzen ihrer Talente knackt man 



/JgM HEINRICH 
NJfA LENHARDT 

Gobliiins ist ein schönes und 
vor allem mixiges Spiel, aber 
diese halbherzige CD- ROM- 
Umsetzung bietet keine nen- 
nenswerten Verbesserun- 
gen. Alle Tugenden kennt 
man auch schon von der Dis- 
kettenvortage: originelle 
Spielidee, spaßige Comic- 
Grafik und Puzzles von geho- 
bener Knackigkelt. Sehr 
erheiternd die Tatsache, daß 
das Programm nicht von CD 
lauffähig ist, sondern auf 
jeden Fall ein paar MByte 
Festplatten-Kapazität ab- 
knapst. 

Die in Kürze erscheinende 
CD-Version von Gobliins 2 
könnte sich in punkto 
Sprachausgabe mehr loh- 
nen, da dieses Programm 
textlastiger als sein Vorgän- 
ger ist. Gobliiin5-liebende 
CD-ROM-Besitzer sollten auf 
jeden Fall das Erscheinen der 
Fortsetzung abwarten; Nu- 
mero eins entlockt dem neu- 
en Speichermedium keine 
nennenswerten Vorteile. 



Wurde ein Level geschafft, 
bekommen Sie links unten den 
Zugriffs-Code für die nächste 
Stufe verraten 



munter Puzzles und arbeitet sich Bild für Bild 
voran. 

Diese humorvolle Kombination aus Denkspie! 
und Adventure erfreut sich in der Disketten -Spar- 
te größter Beliebtheit; auf diesem Medium haben 
es die Gobliiins bereits auf zwei Spiele gebracht 
und der dritte Teil folgt in Kürze. Als Auftakt einer 
Reihe von erweiterten CD-Umsetzungen hat Her- 
steller Coktel Vision jetzt die erste Folge aufs Sil- 
berscheibchen geschaufelt. 
Verbessert wurde lediglich die Akustik. Hinter- 
grundmusik und Soundeffekte werden direkt von 
der CD gelesen und klingen entsprechende gut. 
Allein das nervenverschleißende Tippelgeräusch 
der herumlaufenden Gobliiins wird echt rustikal 

Nüber den PC-Beeper wiedergegeben. Die groß 
angekündigte deutsche Sprachausgabe läßt sich 
nur sporadisch vernehmen. Im ganzen Spiel gibt 
es eine Handvoll von Zwischenbildem, bei denen mit zwei, 
drei Sätzen der Handlungsverlauf erzählt wird. Lediglich 
diese Kommentare ertönen als Sprachausgabe; während des 
eigentlichen Spiels knö- 
deln die Gobliiins weiter- 
hin ihr unverständliches 
Fantasy-Idiom vor sich 
hin. Die Grafik- und Pro- 
grammdaten müssen auf 
Festplatte installiert wer- 
den, wo sie fast 4 MByte 
verschlingen. 
An Bonustracks spendier- 
te Coktel Vision einige 
Demos aktueller Disketten titel, die aber alle nicht spielbar 
sind. Zum angucken gibt's Vorführungen von Gobliiins 2 + 
3, Lost in Time, Ween und Inca. (hl) 




Wenig Sprache, 
dafür deutsch: Ledig- 
lich solche sporadisch 
auftauchenden 
Zwischentexte v/erden 
gemurmelt 




Nur durch Teamwork meistern unsere 
drei Helden die gruseligen Gefahren 
dieser Höhle 



K 


GOBLIIINS 




U 


(CD-ROM-VERSION) 


□ PC/XT 


■ 286 


■ 386/486 


_i EGA 


■ VGA 


ü Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. J Roland □ General Midi 


■ Ta statu 


■ Mau 


ü Joystick 


Spiele-Typ 


Denkspiel 


Freies RAM: min. 540 KByte 


Hersteller 


Coktel Vision 


Festplattenplatz: ca. 4 MByte 


Ca.-Preis 


DM 100- 




Kopier schütz 


" 




Anleitung 

Spielten 


Deutsch; ausreichend 
Deutsch (auch deutsche 


Level- An wähl per Pol) wort-Sys lern. 




Sprachausgabe); gut 


Wir empfehlen: 286er 


Bedienung 


Gut 


(min. 16 MHz) mit 2 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Einsteiger und 


Maus und VGA. 




Fortgeschrittene 


— iih^ 


Grafik 


Gut 


s? N. \ 1 ■■^■■■t- 


Sound 


Gut 


-m 73^ÄJ 



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Links Bountitul 




39,90 


39,90 


War In the Gulf 




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74,90 


Battle Team 


DA 






Links Fireslone 




39.90 


39,90 


Wing Commander 1 




34.90 


54.90 


Battle Team + Data 2 


DA 


114,90 


1 04.90 


Links Hyatt Dorado 






44,90 


Wing Commander 1 


DV 


44,90 


49.90 


Betrayal at Krondar 
















Wing Commander 1 Del. E. 


DA 




B4.90 


BirdsotPrey 




69,90 


74.90 


Links Pinehurst 






39,90 


Wing Commander 2 


OV 




79.90 


Bitmap Br 1 


DA 




54,90 


Links Tron North 








Wing Commander 2 Op. 1 


DA 




44.90 


Body Blows 




54,90 




Linn Heart 


DA 


59.90 




Wing Commander 2 Op. 2 


DA 




44.90 


Bundesliga Man. Prof. 


DV 


64,90 


64,90 






84,90 


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Wing Commander Speech 






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Lost Treas. 2 






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59,90 


Railroad Tycoon 


DA 


79,90 


84,90 


Super NE5 








Dragon's Lair3 


DA 


59.90 


64,90 


Reachforlhe Skies 


DA 
















DV 


59.90 


64,90 


Red Baron 


DV 




74,90 


B.O.B. 






104,90 


Eishockey Manager 


DV 


64,90 


74.90 


Return ot Phantom 






89,90 






US 


119.90 


Elisaoetri 1 . 






a.A. 


Ringworlds 


DA 






Desert Sinke 






1 04.90 


Elite 2 


DA 






Roma AD 92 


DV 


69,90 




Final Fighl 2 




US 


1 1 4,90 


Eye of Beholder 2 


DV 


79,90 


79,90 


SWOTL 






74.90 


Jimmy Connors Tennis 






109.90 


Eye o( Beholder 3 


DV 


74,90 




SWOTL Datas 






a.A. 


Jungle Sinke 




US 




F-15StrikeEagle3 


DA 




89,90 


Sensible Soccer 92:93 


DA 


49.90 


54,90 


Star Wing 






99.90 


Falcon 3.0 






84.90 


Stiadow ol the Beast 3 




29 90 




Street FigMter 






89,90 


Falcon3.0 Mission t 


DA 




64.90 


Shadow ulthe Comei 


DV 






Super Bomberman 




US 




FieldSOlGIOry 






89.90 


•■ ■ --Dlmes 


DV 




79.90 










Fire & Ice 




54,90 


59.90 


Shuttle 


DA 


54,90 


64.90 


Super Propotector 






109,90 


Flashback 


DV 


64,90 


69.90 


S .öM Sorv.ce II 


DA 


74.90 


74.90 


Super Star Wars 










DA 


74,90 


89.90 


SSn Life 


DV 


aA 


79.90 


Super Turrican 




US 


99,90 


Frefldy Pharkas 


DV 




64.90 




DA 




79.90 






US 




Front Page Foorball 


DA 




74.90 


SoacoQjostö 


DV 




69,90 


Tiny Toons 








Goall 


DA 


54,90 


a A 


■:er2 


DA 


59,90 


64.90 










Goblms2 




59.90 


64.90 


Strike Commander 


DA 




79.90 


Wing Commander 




dt 




Gunshlp 2000 


DA 


64,90 


84.90 


Sinke Commander Speech 






39,90 


Wing Commander Special Op 






129,90 


Gunship2000Senario 








Sinke Commander t Speech DA 




119.90 


WWF 2 Royl Rumple 










DV 


69.90 


79 90 


■■■ii Islands 


DA 




89.90 


Soundkarten /Zubehör 






Harrier Jump Jet 


DA 




89 90 


S.inerfrng 


DA 


49,90 




SoundBlaster 16 






399,00 


History Linel4:l8 


DV 


79.90 


79.90 


Syndlcale 


DV 


64,90 


79.90 


Sound Blasierte ASP 






479,00 


Humans 




54,90 


54 90 


iaski-o>ce1942 


DA 




89,90 


Joystick 








Humans Race 


DV 


69.90 


79.90 








89,90 


Gravis Pro 






79,90 




DV 




89 90 


Thu G'ualösl 


DV 


59.90 


64,90 


Thrust Master 






149,90 


Indiana Jones 4 


DV 


79.90 


84 90 


IheLcgacy 


DV 




79,90 


Gamepad 






44.90 




Übersicht ist nicht gerade Chess Maniacs Stärke: Hie 
Spiel Situation kaum zu erkennen. 



NANIAC 

Schach auf die frech-frivole Art: 
Beim Chess Maniac hauen sich die 
Figuren gegenseitig in die Pfanne. 



Der Chess Maniac ist ein alter Mann namens Paul, der am 
liebsten Damenunterwäsche trägt, sich mit billigem Fusel 
vollaufen läßt und für sein Leben gern Schach spielt. Damit 
er nicht verliert, benutzt er jeden gemeinen Trick, um seine 
Gegner abzulenken. 

Spectrum Holobyte präsentiert uns mit »Chess Maniac 5 Bil- 
lion and 1 « eine Umsetzung dieses schillernden Charakters. 
Cesponsort wird das ganze von der amerikanischen Zeit- 
schrift »National Lampoona, einer Art »Titanic« für Arme, 
die sich hauptsächlich durch Holzhammer-Humor aus- 
zeichnet. Chess Maniac lehnt sich stilistisch an die Battle- 
chess-Spiele von Interplay an: Die Schachfiguren sind ani- 
mierte Personen, die über das Brett wandeln und sich gegen- 
seitig verprügeln. Diese Kämpfe gehorchen allerdings 
weiterhin den Schachregeln; Sie können also nicht mit dem 
Joystick eingreifen und einer 
eigentlich geschlagenen 
Figur unter die Arme greifen. 
Wem diese Späßchen nicht 
gefallen, der kann auf ein 
»normales« Schachbrett 
zurückgreifen. 
In der 3D-Darstellung ist das 
Spielfeld von schräg oben zu 
sehen. Die Figuren werden bewegt, indem Sie die Figur mit 
der Maus anklicken und auf ein neues Feld bewegen. Wenn 
eine Figur eine andere schlägt, wird ein Ausschnitt des Spiel- 
bretts herangezoomt und eine sekundenlange Animation 
abgespielt. Nach fast jedem Ihrer Züge gibt der Chess Maniac 
Ihnen einen Kommentar, indem er ein Flugzeug mit einem 
Nachrichten-Banner über den Schirm fliegen läßt. Wenn Sie 
die »Cheatingn-Option eingeschaltet haben, versucht der 
Maniac auch, Sie nach Strich und Faden zu betrügen. So 
läßt das Programm auf dem Bildschirm wogende Busen 
erscheinen oder einen Hund über das Brett laufen, der an 
einer Ihrer Figuren sein Beinchen hebt. 
Während Sie verwundert auf diese Animationen starren, ver- 
sucht der Maniac ein paar Figuren zu vertauschen. Nur wenn 
Sie rechtzeitig auf eine Taste drücken, können Sie diesen 
üblen Trick unterbinden. 

Ansonsten wird das Standard-Repertoire von PC-Schach- 
programmen geboten: Mehrere einstellbare Schwierigkeits- 



BORIS SCHNEIDER 




Interplay zeigt uns seit meh- 
reren Jahren mit der Etattle- 
c h es s- Serie, wie ein grafisch 
attraktives Schachspiel ausse- 
hen kann. Und was macht 
Spectrum? Hier wird ein Mul- 
timegabyte-Müll abgeliefert, 
wie ich ihn in meinem Leben 
noch nicht gesehen habe. 
Vom Inhalt mal ganz abgese- 
hen, ist die technische Umset- 
zung einfach scheußlich. Die 
Aufläsung ist grob, die Farb- 



Programmierer vom simulier- 
ten Absturz bis zu absichtlich 
nicht eingebauten Features 
(»...uns ist zum Schluß das 
Geld ausgegangen...«) keine 
Peinlichkeit ausgelassen. 
Dann sind da noch die Ani- 
mationen selbst, in denen sich 
die Schachfiguren gegenseitig 
in die Weichteile treten - wie 
■witzig! Wenn Sie Bud Spencer- 
Filme für den Höhepunkt 
ibendländischen Humors hal- 



wahl zu grell. Dadurch sind die ten, wird Ihnen der Chess 
Schachfiguren in vielen Fällen Maniac vielleicht gefallei 



icht i 

i) Übersicht« kann man sich das 
Feld mit ein paar Fenstern 
zukleistern, die dann Teile des 
häßlichen 3D-Bretts ver- 
decken. An »Gags« haben die 



Einen Lacher wert ist allenfalls 
die Tatsache, daß die Pro- 
grammierer sogar bei der 
nicht kopierbaren CD-ROM- 
Version eine Handbuchabfra- 
ge eingebaut haben. 



grade, das Laden und Speichern von Spielständen, Zuglisten 
und eine wesentlich übersichtlichere, zweidimensionale 
Brett-Darstellung. Chess Maniac ist sowohl in einer CD- 
ROM- wie in einer Disketten-Version lieferbar; beide sind 
aber bis auf das letzte Byte identisch. Für Fans des Programms 
hat Spectrum schon weitere Figuren-Sets und Grafiken als 
Zusatzdisks angedroht. (bs) 



ra 


CHESS MANIAC 


£1 


5 BILLION AND 1 

U 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


J EGA 


■ VGA Ü SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 


□ Tastatu 


■ Maus □ Joystick 


Spiele-Typ 


SdiDchprogramm Freies RAM: min. 560 KByte + 


Hersteller 


Spectrunt Holobyte 1 MByte EMS 


Co.-Preis 


pM 130,- Festplattenplatz: ca. 27 MByte 


Kopierschutz: 


Erträgliche (Disketton-Version) bzw. 1 MByte 

H..dLh«,. s « ro-ROM-v,™,! 


Anleitung 


Englisch; gut Besonderheiten: CD-ROM- Version 


Spieltext 


Englisch; wenig (deutsche mi Disketten -Version sind identisch 




Version in Vorbereitung) Wir empfehlen: 486er (min. 2S 


Bedienung 


Ausreichend MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Für Einsfeiger VGA ^^--c - — ^^^^^ 


Grafik 


Mangelhaft z*"-^ 'Or-H'l^^-'-'^'''- 


Sound 


Ausreichend f — v^'wlM^^'^ i 




PC PLAYER 9/93 




i Kings Quest VI läuft auch unter Win- 
ichte Grafik- Verbesserungen. 



Prinz Alexander hat ein nur zu verständliches Problem: 
Er ist verliebt. Die Angebetete, Prinzessin Casima, wohnt 
allerdings in einem Land, das auf keinem Globus verzeich- 
net ist. In einer Vision kann er jedoch den Sternenhimmel 
über Casima sehen und als gelehriger Königssohn daraufhin 
die Position des unbekannten Landes feststellen. Eine lange 
Reise und einen Schiffbruch später steht Alexander tropfnass 
und mittellos an einem fremden Strand. Weitere kleine Rück- 
schläge auf der Brautsuche: Casima ist schon vergeben (an 
einen mysteriösen Thronräuber), Alexander wird zum Vogel- 
freien und die heimwärts tuckernde Fähre ist für die näch- 
sten Jahrzehnte stillgelegt. Also heißt es Puzzles lösen um 
das Land zu befreien, den Heim- 
weg zu finden und die Liebste für 
sich zu gewinnen. 
«Kings Quest VI« von Sierra haben 
wir in PC Player 1/93 schon aus- 
führlich getestet. Nach einem drei- 
viertel Jahr weiterer Entwicklungs- 
zeit gibt es nun eine erweiterte CD- 
ROM-Version. Auf neue Puzzles 
oder Szenen müssen Sie zwar ver- 
zichten; dafür gibt es aber Sprach- 




i netter Bonus-Track: 
In einem Windows- 
Video können Sie die 
Entstehungsgeschichte 

der Kings Quest- Spiele 
erleben. 



BORIS SCHNEIDER 



Man kann's mit Multimedia 
auch übertreiben. Bei Kings 
Quest VI wird wirklich alles 
gesprochen, auch Sätze wie 
»Alexander has not been invi- 
ted to touch or take the roses« 
vom Sprecher aus dem Off, 
wenn Sie eine Rose nehmen 
mochten. Dadurch wirkt der 
durch und durch edle, nette, 
selbst den Bösewichten 
gegenüber höfliche Charakter 
von Alexander nur noch 
lächerlicher. Eltern könnten 
ihn lediglich als Vorbildfigur 
für ihre Kinder nutzen, aber 
für einen kernigen Adventure- 
Spieler wirkt das Ganze nur 
noch komisch. Die Tatsache, 
daß Kings Quest VI mit logi- 
schen Puzzles nicht gerade um 
sich wirft, hat sich in der CD- 



Version auch nicht geändert. 
Daß Sierra es nicht fertig 
bringt, HiRes-Grafik unter 
DOS darzustellen, während 
jede andere Firma VE SA- kom- 
patible Spielen entwickelt, ist 
schon seitsam. Und während 
Lucasfilm und Westwood ent- 
weder deutsche Sprache oder 
deutsche Texte auf dem Bild- 
schirm anzeigen, bleibt Sierra 
Englisch, obwohl doch die 



Übe 






Dos einzig Deutsche 
Packung war die Anleitung; So 
was Dummes aber auch, denn 
ohne englische Anleitung 
kommt man nicht durch die 
von vorneherein nervige, als 
Puzzles getarnte Handbuch- 
abfrage. 



QUEST VI 

(CD-ROM) 

Bisher hatten die Sierra-CD-ROMs nur Sprach 
ausgäbe zu bieten; mit Kings Quest VI drehen 
die Programmierer den Multimedia- 
Anteil hoch. 

ausgäbe satt (auf Englisch) 
und keine Texte auf dem 
Bildschirm mehr. Außerdem 
wurde die Intro-Sequenz um 
einige Minuten verlängert. 
Zu guter Letzt befinden sich 
auf der CD eine DOS- und 

eine Windows-Version; unter Windows werden die 
Animationen von den Sprechern in hochauflösender Grafik 
angezeigt; der Rest des Spieles ist in beiden Versionen iden- 
tisch. Als Bonustracks gibt es Demos von ein paar andere 
Sierra-Spielen sowie ein fünfminütiges Video »The Making 
of Kings Quest«, das aber nur unter Windows angesehen 
werden kann. 

Die zu Redaktionsschluß im Handel erhältliche Version 
hatte übrigens einen schwerwiegenden Mangel: Da eine 
deutsche Anleitung beiliegt, welche die deutschsprachigen 
Lösungen zu einigen Puzzles enthält (man könnte dazu auch 
Handbuchabfrage sagen), sind die im Programm englischen 
Puzzles natürlich nicht lösbar; verzweifeln Sie also nicht, 
sondern fordern Sie bei Sierra ein englisches Buch an, um 
weiterspielen zu können. (bs) 




In der DOS- 

sen Sie sich 
mit den nor- 
malen VGA- 
Grafiken 
(links) zufrie- 

Super VGA 
(rechts) gibt 

Windows, 
und da auch 
nur bei den 
Sprecher- Ani- 
mationen 



Ül 



KINGS QUEST VI (CD ROM) 



J PC/XT 
^ EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

■ Tastatur 



l 286 
I VGA 
I Roland 
I Maus 



■ 386/486 

■ SuperVGA 

■ General Midi 

■ Joystick 



Spieie-Typ Grafikadventure 

Hersteller Sierra 

Ca.-Prels DM135,- 

Kopierschutz getarnte Handbuch- 
Abfrage 

Deutsch; (englisches 
Handbuch notwendig) 
Englisch (mit Sprachaus- 
gabe), schwer 



Anleitung 
Spieltext 



Bedienung 
Anspruch 



Gut 



Für Einsteige r und 
Fortgeschrittene 



RAM-Minimum: 580 KByte freier 

Festplattenplatz: nur für Spielstände 

Besonderheiten: Windows- und DOS- 
Version; teilweise Super-VGA nur 
unter Windows; mehrere zusätzliche 
Demos auf der CD 



Wir empfehlen: 386er (33 MHi) mit 




DIE PC PLAYER- 
DISKETTE 

3D-Action in der Spectre-Welt, während Lollypop in 
der Spielzeugfabrik festhängt - oder wagen Sie sich 
zuerst an die neuen Puzzles von Incredible Machine? 



WAS SIE BRAUCHEN 

Die Programme auf unseren 
Disketten benötigen in der 
Reget folgende Hardware- 
Konfiguration: 

■ 386- oder 486-PC mit 3,5- 
Zolt-H D-Diskettenlaufwerk, 
Festplatte, Maus, VGA-Gra- 
fikkarte und 640 KByte RAM. 

■ Das Installations-Menü auf 
der Diskette rufen Sie durch 
Eingabe von »START« auf. 



G rubel, g ru- 
bel: The even 

dible Machine 



■fc lle Monate wieder bietet PC Player eine stramm vollge- 
■^packte Service- Diskette mit unterhaltsamen und nützli- 
chen Programmen rund ums PC- Entertainment an. 
Für 8 Mark (inklusive Porto- und Versandkosten) liefern wir 
Ihnen eine High-Density-Diskette im 3,5-Zoll-Format, die es 
in sich hat. 

Bitte beachten Sie, daß wir keine 100-prozentige Garantie 
übernehmen, was die Kompatibilität der einzelnen Pro- 
gramme mit ihrem System angeht. Wir können diesbezüg- 
lich auch keinen Support gewähren. Sollte eine Diskette hin- 
gegen schlichtweg defekt sein, dann kann man sie natürlich 
bei der Bestell ad resse umtauschen. 

Auf der neuen Diskette zu Ausgabe 9/93 finden Sie folgen- 
de Attraktionen: 



1 Levels mit der 
even more Incredible 
Machine 



Sie sich durch 1 Levels voller diabolischer Physik- Puzzles, 
Prädikat: »zum Haare raufen«. Mehr zu diesem Programm 
im Testteil von PC Player 8/93. 



3D-Action bei »Spectre 





-äHHHHHÜ- -ÜHilr -JHffiÜ- 



Krokodile, Staubsauger und Mie- 
zekatzen: Mit »The (even more) 
Incredible Machine« hat Dynamix 
eine lohnende Neuauflage seines 
Denkspiels vorge- 



legt. Zur dieser neuen, verbesserten Version 
gibt es eine tolle spielbare Demo. Knobeln 



8-c« 

BESTELLCOUPON 

JA, ich möchte folgende PC PLAYER-D iskette(n) zum Preis von 
DM 8,- pro Stück [Inklusive Porto und Versand) bestellen 
(bitte zutreffendes ankreuzen): 

□ Ausgabe 09/93 

□ Ausgabe __/93 

□ Ausgabe _/93 
Meine Adresse: 



3 Scheck über DM 8,- liegt b 

O Per Nachnahme [zzgl. DM 

G Lieferung ins Ausland nur q 

Posfanweisung (zzgl. DM 7 



i, Unterscfirift (bei Minder 
liesen Bestellcoupon volls 1 



hhrigei oes gesetzlichen Vertreters) 
indig und deutlich lesbar ausfüllen. 



SO WIRD BESTELLT 

Schriftlich: 

Bitte füllen Sie den Bestell- 
coupon links vollständig aus 
und schicken Sie ihn an fol- 
gende Adresse: 
Erdem Development 
PC PLAYER Diskettenservice 
Postfach 10 05 18 
80079 München 
Telefonisch und per Fax: 
Unsere »Call-a-Disk«-Hot- 
line nimmt wochentags zwi- 
schen 10 und 18 Uhr Ihre 
Bestellung gerne entgegen. 
Bitte wählen Sie die Num- 
mer (089) 427 1039. Alter- 
nativ können Sie Ihre Bestel- 
lung per Fax an folgende 
Nummer schicken: (089) 423 



Fetz, Knall: Spectre gibt Gas 



Dieses neue 3D-Actionspiel werden wir in der nächsten Aus- 
gabe ausführlich vorstellen. Seine Spezialität ist der Netz- 
werk-Modus: Mehrere Spieler können sich beschaulich 
beballern. Die Demo auf unserer Diskette ist nur für einen 
einzelnen Spieler gedacht, erlaubt aber einen guten Ein- 
druck von Grafik, Steuerung und Spielgefühl. 



Lollypop- Level 




Hip, hop: Rainbow Arts' Hüpfspiel Lollypop 



In Kürze will Rainbow Arts sein herziges 
Actionspiel »Lollypop« veröffentlichen. Bei 
der spielbaren Schnupperversion können Sie 
vorab schon mal eine Runde hüpfen und ballern. Die Puppe 
Lolly wuselt durch eine Spielzeugfabrik; am Ende dieser 
Demo erwartet sie ein ebenso kuscheliger wie gefährlicher 
Stoffgorilla. Ob des grafischen Aufwands benötigt diese 
Demo neben einem 386er mindestens 1 MByte RAM. (hl) 




0LGEN9 

'siHUCH, PEIWLICH: 
DBS TENTAKEL HAT «M^CRÖSoFT- 
BO« BILL BATE5 MIT EINEM LUHCH- 
PfllfET VERWECHSELT- HUP 6-UT, DAS5 
*S E1NFU BoBoTeB-pOPPEL&flN&Ee 
6IBT, PEN t>R. Bo8D EBEN MAL 

JiHWELL ÜMPRO&PAMMiERT 




OEB BILL MTES-HRMiNOTOB Wl— 
(TflRKILLEK-CRlW IUB AlflCRfKO 
TRRLE ZURütWGEBgficHT. U mt:e gm, 



ZEKHNUN&: 
ßoLf= Boy<E 

,.-...7?eȆHHi?Drr 

Boßo SCHNEIDER 





'^^7^ErRflMMIEg-EH7)==. v 



,, NIMMT DER TEEMiNfiToR DIE STELLE VON BILL BffTES EJN. MIT VERBLÜFFEN PEM ERFOLG.' 



DIESER KLE1HE AUSTAUSCH WIRKT SICH NATÜRLICH AUF DAS RAUM- 2E1T-K0NTJN UUM 
»DURCH DAS HARTE MANAGEMENT WIRD MACRoSoFT AfoCH AläcHTIGER UND 
DERMEUEr??)) -^ »B^-I-BATES KuMMERT SICH PERSbNUCH UM PIE. RAUBKOPiePEg- 



„,SO DASS HOO 3AHRE SPÄTER PIE LETTEN RAUS KoPlEE"- 
EREIN BESONPEBS SCHMÄHLICHES DASEIN FOHREN MuSSEH. 
DM HÄRTESTEM TRIFFT ES ABER DP.&oBo, DER SICH VON 
PEN 8OBOL0CK- TANTIEME» EINEN GERUHSAMEN LEBENS- 
ABEND LEISTEN WOLLTE.- 




ISH AR I 

Ischia ist out; Fantasy-Rollenspieler 

buchen das Urlaubsdomizil auf Ishar. Die 

Reisegruppe umfaßt fünf Charaktere 

und steuert im Laufe ihrer Abenteuer 

sieben sehenswerte Inseln an. 



m> 



mokra tische 
Einigung: Der 

Bewerber 

darf sich 

der Party 

anschließen 



Da können Sie Krogh und seine bösen Buben 
im Rollenspiel »Ishar« noch so gründlich 
besiegt haben: Sobald die Verkaufsabteilung 
des Herstellers »Fortsetzung!« ruft, lassen sich 
die Spieldesigner eiligst neues Unheil einfal- 
len, um eine Rückkehr in die bekannten Gefilde zu recht- 
fertigen. Was hätten Sie denn gerne als würdigen Anlaß? Da 
die verrückten Zauberer gerade auf ihrem Betriebsausflug 
sind, empfiehlt sich ein 
böser Dämon als Ober- 
schurke (»...dieses Modell 
wird gerne genommen«). 
Auf einer der Inseln rund 
um Ishar befindet sich das 
Hauptquartier der Lum- 
pen, welche die brave 
Bevölkerung mit einer 
Droge dahinraffen. 
Als Retter vom Dienst klappern Sie im Spielverlauf alle sie- 
ben Inseln ab, von denen jede grafisch einem anderen Thema 
gewidmet ist. Doch ganz alleine sollte man sich nicht in die 
Dungeons, Städte, Sümpfe, Eiswüsten und Gebirge stürzen. 
Der einsame Held, mit dem Sie »Ishar 2« beginnen, wird 

(S)l HEINRICH LENHARDT 





Grafisch gehörten die Silm- 
arils- Künstler schon immer zu 
den begnadeteren Vertretern 
ihrer Zunft: Kein sanftes 3D 
Scrolling Marke »Under- 
world«, aber gefällig illu- 
strierte Inselwelten. Auch an 
der Bedienung soll der Spiel- Abkloppei 



kann, bleibt hier nicht viel 
übrig. Das Szenario hat den 
Charme eines Potemk in sehen 
Dorfes: Hinter vielen Türen ist 
rein gar nichts; die wenigen 
interessanten Lokalitäten muß 



durch 



spaß nicht scheitern; hat man 
sich erst einmal gemerkt, wel- 
che Submenüs hinter den 
dezenten Pfriemel-Icons lau- 
ern, klickt es sich flott. 
Beim Kämpfen hat man 's mit 
dem Hektikfaktor übel über- 
trieben. Freund und Feind 
hauen in so kurzen Abständen 
zu, daß man sich eine Dauer- 
feuertaste für seine Maus 
wünscht. 

Vom taktischen Element des 
Behal der- Kampf Systems, wo 
jede Waffe erst nach einer 
individuellen Wartepause 
wieder eingesetzt werden 



md Kortenstudi- 



herausfiltern 
Ishar 2 hat auch Schwierig- 
keiten mit der Spielatmosphä- 
re; motivierend wirkt vor 
allem die Aussicht auf die 
neuen Insel-Grafiken, doch 
zwischendurch gibt's viel Leer- 
lauf zu erdulden. 
Ein manierliches Rollenspiel 
der gehobenen Dutzendklas- 
se, aber nicht gerade mit 
Superlativen gesegnet. Ulti- 
ma -Löser und andere Exper- 
ten werden nur milde gereizt; 
Einsteiger dürften fürs über- 
schaubare Ishar 2 noch am 
ehesten dankbar sein. 



Magische Gegenstände habei 



schon vom erstbesten Wegelagerer verdroschen. Also spur- 
tet man nordwärts zu einer Siedlung. Wie schon beim Vor- 
gänger rekrutiert man Party-Mitglieder in der Regel aus Knei- 
pen. Alle Bewerber um die insgesamt fünf Plätze Ihrer Kampf- 
gruppe stellen sich vor. Studieren Sie die Werte und Berufe 
der Kandidaten, um dann die optimale Ergänzung für das 
Team zu wählen. 

Spielablauf und Bedienung erinnern am ehesten an die 
»Beholder«-Rollenspiele. Das Szenario wird per 3D-Per- 
spektive serviert, durch das man sich Feld für Feld vorruckt. 
Lauert im Unterholz ein mißgestimmter Ork, wird natürlich 




Bericht 
und das 



i: Auch in Fantasy-Gefilden wird über Steuerr 
e Wetter gemasert 




Ishar 2 ist ein überdurchschnitt- 
liches Programm, aber bei den 
Rollenspielen drängelt sich die 
noch hochwertigere Konkurrenz 
auf dem Sieger treppchen. Die 
3D-Welten der Underworld-, 
Might&Magic- und Beholder- 
Serien bieten mehr Spannung und Tiefgong; grafisch hat vor 
allem Underworld II mehr zu bieten. Fans des Vorgängers und 
Rollenspiel-Einsteigern im allgemeinen sind bei Ishar 2 den- 
noch nicht schlecht aufgehoben, das zudem preislich eine Etage 
unterhalb der Konkurrenz angesiedelt ist. 



Ultima Underworld II 


94 


Might & Magic V: 




Dark Side of Xeen 


79 


Eye of the Beholder Mi 


72 


ISHAR 2 


61 


Legendi of Velour 


49 



Der Sumpf-Opa ist ein Zauberer, der erst viel Geld * 
haftes Statement abgibt. Tip: Frische Adler kauft n 



d dann ein rätsei - 
Nachbarinsel. 







'g 

— r-^r- T-r-wr^r^FnrrERF 


hm 

ItII . 


'gm iL \- - .? e O/?YI Em 

■■9 [i ■■> /," I' -iß. ,j 1 K« 


Ik 7 - 



Dieser kleine Nachtschwärmer macht viel Ärger 



gekämpft. Beim Echtzeit-Gemetzel klicken Sie im D-Zug- 
Tempo auf die Waffen-Icons Ihrer Charaktere, um zuzu- 
schlagen. Magisch bewanderte Kollegen lassen den Knüp- 
pel stecken und steuern lieber eine Salve Feuerbälle zum 
gemütlichen Beisammensein bei. 

Neben den obligatorischen Monstern trifft man auf Händler 
und einzelne freundliche Spielfiguren, denen man bestimm- 
te Gefälligkeiten erweisen muß. Um diese Mini-Missionen 
zu erfüllen oder bestimmte Zaubersprüche oder Gegen- 
stände zu erhaschen, pendeln Sie munter zwischen den 
Inseln umher und investieren den Inhalt der Portemonnai- 
es, welche manche gemeuchelte Monster neben ihrem Löf- 
fel abgeben, in immer bessere Ausrüstung. 
In punkto Spielkomfort haben die Ishar-Programmiererdazu- 
gelernt. Das Speichern des Zwischenstands wird nicht mehr 
mit Geldabzug bestraft; per Menüpunkt «Map« wird eine 



nützliche Karte eingeblendet. 
Nach wie vor gewöhnungsbedürftig 
ist das putzige Eigenleben Ihrer fünf 
Spielfiguren. Soll ein neues Mitglied 
in die Party aufgenommen oder ein 
altgedienter Charakter rausgewor- 
fen werden, stimmen die Damen 
und Herren basisdemokratisch ab. 
Ist eine Mehrheit gegen Ihre Ent- 
scheidung, dann haben Sie Pech 
gehabt. Weitere Auswirkungen: 
Die Heilerin, welche bei der Auf- 
nahme eines Paladins überstimmt 
wurde, kann den Neuling weiter- 
hin nicht leiden. Mit bemerkens- 
werter Garstigkeit (»Den mag ich 
nicht!«) verweigert Sie dem lei- 
denden Kameraden Erste Hilfe - 

noch nie war Umsichtigkeit bei der Auswahl der Charakte- 
re so wichtig wie heute. (hl) 




Eine grobe Karte erleichtert die 
Orientierung 



K 


ISHAR 2 




u 


(MESSENGERS OF DOOM) 

■ 286 ■ 386/486 

■ VGA □ SuperVGA 
Soundbl. U Roland LI General Midi 

■ Maus ■ Joystick 


LI PC/XT 
□ EGA 

■ AdLib/ 

■ Ta statu 


Spiele-Typ 
Hersteller 


Rollenspiel 

Silmarils 


Freies RAM: min. 588 KByte 
Festplättenplatz: ca. 3 MByte 


Ca.-Preis 

Kopier schütz 
Anleitung 
Spieltex 1 
Bedienung 


DM 90,- 

Deutsch; befriedigend 
Deutsch; gut 

Befriedigend 


Besonderheiten: Charaktere aus 
ishar 1 können übernommen werden. 

Wir empfehlen: 286er (min. 16 
MHz] mit 640 KByte RAM, Maos 


Anspruch 


Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 




Graf* 


Gut 




Sound 


Befriedigend 


- ^6IjLBJ 




Noch dämmert Gladstone im ruhigen Provinzschlaf v 
und niemand ahnt die drohende Gefahr 



w 



trivial erscheinen doch die Sorgen, die derzeit dem 
britischen Königshaus den Schlaf rauben, vergleicht 
man sie mit den Problemen der Royalisten von Gladstone. 
Eine der fiesesten Hexen seit der Erfindung des Hexen- 
schusses erdreistete sich nämlich, den blaublütigen Lan- 



ERSTE 

SCHRITTE 

■ Vergessen Sie nicht, öfters 
mal auf die Karte zu schau- 
en, denn praktisch alle wich- 
tigen Details werden dort 
automatisch eingezeichnet ! 

■ Haben Sie im ersten Kapi- 
tel die Seereise überstanden, 
so finden Sie im Grey Eagle 
Inn nicht nur einen Mitstrei- 
ter, sondern bekommen auch 
einen Kompaß geschenkt, 
wenn Sie eine Tür in der 
Schankstube öffnen 

■ Sie sollten keine Skrupel 
haben, sich in Fallgruben hin- 
einzustürzen 

■ Steine können nützlich sein, 
um einige Mechanismen zu 
blockieren 

■ Mit einem Hammer in der 
Hand können Sie brüchige 
Wände bearbeiten; beson- 
ders in Draracles Höhle 
(zweites Kapitel) kommen 
Sie nur auf diese rabiate 
Weise weiter. 







i a ö'C 


1 



Unter diesen fertigen Charakteren v 
Sie die erste Spielfigur. Die beiden noch frei- 
en Plätze werden erst später besetzt. 



desvater zu vergiften. Während Sie sich auf 
die Suche nach einem Gegenmittel machen, 
wird der magisch konservierte König Rich- 
ard von Gladstone dann zu alfem Überfluß 
auch noch geklaut. Offensichtlich war das 
Land für den Diebstahl von Monarchen 
unterversichert, denn Sie müssen nun alles 
daransetzen, den abhanden gekommenen Regenten wie- 
derzu beschaffen. 

Schon die Suche nach den Ingredienzien für den Heiltrank 
gestaltet sich ausgesprochen schwierig und führt in recht 
unromatisch von blutdürstigen Orks bevölkerte Wälder, 
wenig gemütliche Sümpfe und - wie könnte es anders sein 

- in mehrere Stockwerke tiefe Höhlen und Gewölbe. 

Da sich zu zweit oder dritt die Furcht besser bewältigen läßt 

- wenn gleich mehrere Helden schlottern, dann hört man 



LANDS 
OF LORE 

THE THRONE 
OF CHAOS 

Mit einer Fortentwicklung des 
»Beholder« -Systems mischt Westwood 
das Rollenspiel-Lager auf. Neben blitz- 
sauberer Technik besticht Lands of Lore 
durch Spielwitz und Komplexität. 

das eigene Zähneklappern nicht gar so laut- stoßen Sie auch 
recht bald auf wackere Mitstreiter. Lands of Lore bietet aller- 
dings nur Instant-Helden: Vom Vornamen bis hin zur Zau- 
berkraft ist alles vorgegeben. Manipulieren kann man die 
Damen und Herren Draufgänger jedoch im weiteren Ver- 
lauf des Spiels durch einen speziellen 
Umstand: Die Grundfertigkeiten Magie, Kampf 
und Diebstahl verbessern sich abhängig von 
der gesammelten Erfahrung. Spezialisten für 
Zauberei oder Eigentumsdelikte können Sie 
formen, indem Sie eine Person besonders oft 
für eine derartige Tätigkeit einsetzen. 
Bedingt durch das Fortschreiten der Handlung 
wechseln die Teilnehmer an Ihrer Rettungsak- 
tion für Gladstone mehrfach; daher sollten Sie 
sich nicht zu sehr auf einen Ihrer Mitstreiter 
verlassen. Glücklicherweise bleiben Ihnen 



THOMAS WERNER 



Westwood Studios program- 
mierte einst für SSI die ersten 
beiden Titel der »Eye of the 
Beholder« -Serie. Nach dem 
Bruch dieser Firmenehe hat es 
den Westwood-Designern 
offensichtlich gut getan, auf 
die AD&D-Regeln keine Rück- 
sicht mehr nehmen zu müssen. 
Viel Phantasie und Können 
stecken in Lands of Lore: Der 
Spieler tastet sich entlang 
eines Handlungsfadens in der 
Story voran, ohne sich dabei 
durch ein zu enges Korsett 
gegängelt zu fühlen. Die gra- 
fische Qualität ist hervorra- 
gend und beschränkt sich nicht 
nur auf die Into-Sequenz. 

Hartnäckige Rufe nach einer tigen Titeln, dann wird sich 
Automapping- Funktion wur- mancher Mitbewerber 
den hier mit besonders über- anziehen müssen. 



sichtlichen und praktischen 
Karten bean two rtet. Leider 
verweigert uns Westwood 
eine Art »All-Attack«-Funktt- 
on, um alle Partymitglieder 
auf einmal angreifen zu las- 
sen. Jedes kleine Echtzeitge- 
fecht wird so zu einer wahren 
Anklick-Orgie, bei der man 
mitunter etwas den Überblick 

Vergleicht man Lands of Lore 
mit dem von den SSI-Testo- 
men tsverwal lern erstellten, 
blassen driften Beholder-Teil, 
dann wird der Qualitäts- 
sprung noch deutlicher. Hält 
Westwood dieses Niveau oder 
steigert es gar noch bei künf- 




Die Auiomapping-Funktion zeichnet alle wichtigen Details mit und 
die Karte sogar noch mit einer Legende 



Dungeon oder Wald, < 
iemlich bald 



i Monster triffst Du 




Mund -zu -Mund- Beatmung hilft hier nicht mehr.. 



dank eines Gemeinschaftsinventars die gefundenen Schät- 
ze und wichtigen Gegenstände erhalten. 
Herumgelaufen werden kann in der 3D-Welt mittels Tasta- 
tur oder Maussteuerung. Benutzt wird ein Objekt einfach, 
indem man es aufnimmt und damit eine Person oder einen 
anderen Gegenstand anklickt. Waffen, Kleidungsstücke und 
andere körpernah getragene Sachen können Sie in einem 
separaten Bildschirm direkt an Ihren Heroen plazieren. Geld 
ist wichtig für den Erwerb schicker Ausrüstungsgegenstän- 
de, obwohl sich die extravagantesten und wirksamsten Waf- 
fen natürlich nicht im Laden kaufen lassen. Ihr Barvermö- 
gen steigern Sie beispielsweise durch den Verkauf von Beu- 
testücken und in Truhen gefundenen Kostbarkeiten. 
Gekämpft wird in Echtzeit - ein simpler Klick auf das ent- 
sprechende Icon eines Charakters genügt. Gezaubert wird 
ebenfalls per Maus, wobei jedesmal einfach der auf der lin- 



B Heal 
H Freez» 


■ !. 4;"< 


m 




B 


ye only the 


esse, look st my wares! I ha 
est for sale. 


BL^HSBh 


*M~l-M-kh 


j, j J.^l 



ken Bildschirmseite für alle Helden verbindliche Spruch ver- 
wendet wird. Natürlich kann man die getroffene Wahl auch 
während eines Kampfes ändern - gleichzeitig dreschen Ihre 
Gegner jedoch weiterhin in Echtzeit auf Sie ein. jede Zau- 
beraktion kostet Magiepunkte und jeder eingesteckte 
'Schwertstreich beeinträchtigt die Gesundheit, so daß es bald 
angebracht ist, sich durch eine Rast wieder zu erholen. Da 
das Programm für einen ständigen Nachschub an Monstern 
sorgt, werden Sie auch im scheinbar verlassensten Gewöl- 
be nicht lange an Einsamkeit leiden. 
Die Kommunikationsfähigkeit der Recken beschränkt sich 
übrigens nicht nur auf das Zuhauen, ihnen freund lieh gesinn- 
te Zeitgenossen haben immer ein offenes Ohr für Ihre Sor- 



ielfigur Verteidigungswert Ai 




SV' ü ., 
«fflSB 




Laden/ Aus- 
Speichern ruhen punl 



Jj 



IM WETTBEWERB 



94 
83 
81 



Würden Sie bei diesem Kaufmann e 
gar eine Armbrust erstehen? 



i Gebrauchtwagen oder 



Lands of Lore ist durch seine \ 
zigen Einfälle, der gelungei 
grafischen Gestaltung und zc 
reichen Ideen dem etwas lustlos 
programmierten Might&Magic V 
und dem enttäuschenden dritten 
Behotder-Teil überlegen. 
Allerdings ist die Konkurrenz v 
Krondor innovativer gewesen i 

Rallen spielgefühl kombiniert mit einer interessanten Story. 
Nach wie vor ist Ultima Underworld II das sicherlich fesselnd- 
ste Spiel dieses Genres und läßt Sie durch die hervorragende 
technische Umsetzung quasi mit Haut und Haar in eine ande- 
re Welt eintauchen. 



Ultima Underworld II 
Bettaynl at Krondor 
LANDS OF LORE 
Might&Magic V: 

Dark Side of Xeen 79 

Eye of the Beholder Itl 73 

i Dynamix mit Belrayal at 

md bietet ein gänzlich neues 








Das sind noch Bösewichte: 
Hexe Scotia hat einen 
herzlich miesen Charakter, 
kann sich aber in andere 
Lebewesen verwandeln 



gen und Nöte und helfen 
gerne durch entsprechende 
Tips weiter. Doch auch bei 
einigen Fieslingen bietetsich 
die Möglichkeit zu einem 
warmherzigeren Dialog als 
er mit dem Säbel möglich 
wäre - ab und zu entschärft 
beispielsweise ein kleiner 
Bluff eine brenzlige Situation. 
Eine besondere Delikatesse 
ist die Automapping-Funkti- 
on. Sobald Sie in der könig- 
lichen Schloßbibliothek 
einen Atlas gefunden haben, zeichnet er 
nicht nur die erkundeten Wege und Höhlen- 
systeme mit. Automatisch werden die Kar- 
ten auch mit einer Legende versehen und 
wichtige Details an der entsprechenden Stel- 
le eingetragen. Sämtliche Schalter und 
Geheimtüren sind vermerkt, selbst wenn Sie 
diese bislang übersehen hatten. Das syste- 
matische Laufen gegen harte Wände auf der 
Suche nach einem verborgenen Durchgang 
erübrigt sich also. (tw) 




Mit einem netten Zauberspruch kön 



lästige Insekten schockgefrieren 



y, ~- 


«*■» 1 


f. R Fr 


WL 



Die Orks haben wie die Vandalen gehaust 




HEINRICH LENHARDT 



Heißa, das macht Spaß - und 
nicht nur wegen der stilvollen 
Grafik. Wenn man die Behol- 
der-Spiele kennt, bietet Lands 
of Lore keine allzu großen 
Überraschungen, aber jede 
Menge Verbesserungen im 
Detail. Westwood hat das 
System entrümpelt und über- 
arbeitet. Die Bedienung ist 
ultra-ffott und komfortabel, 
der Spiel witz dank vieler klei- 
nerer Missionen und ab- 
wechslungsreicher Gefilde er- 
klecklich. 

Das hervorragende Automap- 
ping zaubert zum Glück Kör- 
ten ouf den Bildschirm, die auf 
alle Schalter und Geheimtüren 
hinweisen; frei nach dem 
Motto »fair geht vor«. Das 
Magiesystem wurde ein 
bißchen zu sehr vereinfacht: 
Mir wäre es lieber, wenn ich 
für jeden Charakter einen 
anderen aktiven Zauber- 
spruch wählen könnte. 



Vorbehaltlos gut ist das Cha- 
rakter-Entwicklungssystem: 
In dem man eine Figur kämp- 
fen, zaubern oder Schlösser 
knacken läßt, steigert man die 
Erfahrungspunkte für die ent- 
sprechende Berufsgruppe. Die 
Freiheiten beim beruflichen 
Werdegang sind dadurch 
erfreulich groß. 
Hardcore-Rallenspieler, die 
dem eigenhändigen Karten- 
zeichnen auf Millimeterpapier 
höchste Lustgewinne abrin- 
gen, wird Lands af Lore ein 
bißchen zu leichtgewichtig 

Es gibt aber genug Spieler, die 
gerade den unbeschwerten 
Charme dieses Programms 
sc härten werden. Neben dem 
etwas schwerfälligeren 
»Betrayal al Krondor« ist 
Lands of Lore das motivie- 
rendste Rollenspiel, das mir in 
den letzten Monaten unterge- 
kommen ist. 



Dieser Zauberer hilft, den König zu heilen 



H 


LANDS OF LORE 


Qu! 


THE THRONE OF CHAOS 

■ 286 ■ 386/486 


3 PC/XT 


□ EGA 


■ 


V(,A 


|J SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ 


knln 




□ Tastatur ■ 


Mau 


3 Joystick 


Spiele-Typ 


Rollenspiel 




Freies RAM: min. 572 KByte 


Hersteller 


Westwoad /Virgin 




+1 MByte EMS 


(a.-Preis 


DM120,- 




Festplatt enplutz: ca. 20 MByte 


Kopier sthutz 


Erträq liehe 
Handbuch abfrage 
Englisch; gut 




Besonderheiten: Die Automapping- 


Anleitung 




Funktion versieht die Karten auch 

mit einer Legende. 


Spieltext 


Englisch; viel (deutsche 




Version in Vorbereitung) 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 


Gedienung 


Gut 




MHz) mit 2 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Für Ein steiger und 

Fortgeschrittene 




VGA. 


Grafik 


Gut 






Sound 


Gut 




-^8lil- 



Die Inserenten 



CreaTeam-Software 

Data-Basic 

DATAMEDIA GmbH 

DMV Software 

DMV Vertrieb 

Electronic Art 

Fujitsu Deutschland GmbH 

GAMES WORLD 

Intersoft GmbH 

Joysoft 

Karo Soft 

Kingsoft 

KM Handelsgesellschaft m.b.H 

mirox communication GmbH 

MK ELEKTRONIK 

Okay Soft 

Pearl Agency 

Pfister Spieleversand 

Rushware GmbH 

Sharecare 

Soft Oase 

Softsale 

Software Discount Mann 

Spieleversand 99 

Wial Versand Service 



107 

9 

119 

43/44,45,81/82,83 

26/27,93,117 

2 



123 

111 
71 
13 

105 
11 

114 
9 

107 

9 

51 

77 

21,23 

109 
87 
47 
57 
25 
35 



Ein Teil dieser Auflage enthält Beilagen des DMV Verlags. 



Zeigen Sie sich doch einmal 

von Ihrer besten Seite. 

Zum Beispiel hier! 

Anzeigenschluß für die 
Ausgabe Nr. 10/93 ist der 

13.8.93 

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DMV Daten- und Medienverlag 

Gruberstraße 46a 

85586 Poing 

Tel.: 08121/769-300 



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Montag bis Freitag 8-18 Uhr 
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r 



Top Ten 



^ r 



Strike Commander DA 

X-Wlng DA 

Eishockey Manager DV 

Lemmings 2 DA 

Comanche DV 

Comanche Data Diskl DV 

Ultima Underworid 2 DA 

Hislory Line DV 

F15StrikeEagle3 DA 

1. Der Patrizier DV 



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Europoan Super Leagiffi 
Die Kathedrale 15.25" > 



Preislisten-Auszug 




nv 


83,50 


KGB 


DV 


64,5CN 




IIA 


37,50 


Legend of Kyrandia 








1 IV 


95,50 


Leisure Suit Larry S 








DV 


84,50 










nv 


79,50 


Links Course Banff 








DV 


89,50 


Links Course Belfry 








DA 


32,50 


Lure of The Tempi ress 








ha 


49,50 


M 1 Tank Platoon 








DV 


85,50 


Michael Jordan in Flight 






Bundesliga Manager Pro 2.0 DV 


72,50 


Nigel Mansell 




















DA 


89,50 


Oll Imperium 






Campaign 


DV 


82,50 


On the Road 






t- 


B2.50 


Penttiouse Hol Numbers 






Championship Manager 


l)V 


75,50 


Populous 2 












Railroad Tycoon 








DV 


83,50 








DA 


37.50 


Real ms 








DA 




Sensible Soccer 








DA 


54,50 


Shadow of the Comet 








11V 


66,50 


Skai 92 






Eishockey Manager 


DV 


75,50 


Space Hulk 












Space Quest 5 








DA 


86,50 


Stunt Island 








nv 


89,50 


The Humans 








nv 


82,50 


TV Sports Boxing 








IIA 


88,50 


Test Drive 2 Collection 








UV 


69.50 


Tornado 








DV 




WWF 2 








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72,50 


X-Wing Mission Disk 1 






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DV 


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Zak Mac Kracken 








IRRTUM und DRUCKFEHLER vorbehalten "\ 

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Risse haben meist sehr unangenehme Folgen: Kommen 
Sie im häuslichen Leitungsnetz vor, so ist der Was- 
serroh rbruch nicht mehr weit und die gerade neu gekachelte 
Eadezimmerwand darf wieder aufgestemmt werden. Auch 
an Fahrradschläuchen, Flugzeugrümpfen und Atomreakto- 
ren sind sie nicht gerade beliebt und verursachen einige Pro- 
bleme. Wirklich unangenehm wird es jedoch, wenn durch 
einen Riß in Zeit und Raum finstere Mächte versuchen, in 
eine mittelalterlich-heile Fantasywelt vorzudringen. Midke- 
mia heißt in diesem konkreten Fall das derart bedrohte Reich, 
in dem der amerikanische Schriftsteller Raymond E. Feist 
seine »Riftwar«-Saga angesiedelt hat. Basierend auf seinen 
Romanen müssen Sie sich am Vorabend eines drohenden 
Krieges gegen die nördlichen Ländern mit düsteren Machen- 
schaften und Verrat auseinandersetzen. 
Ähnlich wie ein Roman wurde die von Ihnen zu durch- 
spielende Geschichte in neun einzelne Kapitel unterteilt. In 
jedem dieser Abschnitte haben Sie eine konkrete Aufgabe 
zu erfüllen - beispielsweise eine Gefangeneneskorte oder 



BETRAYAL 
KRONDOR 

Neues Rollenspiel-Feeling mit viel 
Atmosphäre: In Zusammenarbeit mit 
dem Schriftsteller Raymond E. Feist 
bringt Dynamix frischen Schwung ins 
Fantasy-Genre. 









mmi mvi 


V 


■ 

v- v ' 6 V 1 




Auf Ihrem Weg durch Midkemia stoßen Sie auch auf einsame 
Farmgebäude 

die Aufklärung eines Mordkomplotts. Daneben gibt es zahl- 
reiche weitere Nebenstränge, deren erfolgreiches Meistern 
Ihnen zwar wertvolle Erfahrungspunkte, Gold und neue Waf- 
fen einbringt, die allerdings für den Fortlauf der Geschich- 
te nicht entscheidend sind. Beispielsweise können Sie eine 
Zwergenmine vor dem Bankrott retten, 
indem Sie ein die Bergleute ganz übel belä- 
stigendes Monster aus dem Weg räumen. 
Mit bis zu drei Charakteren streifen Sie durch 
Midkemia, wobei sich die Zusammenset- 
zung Ihres Teams im Lauf der Zeit mehrmals 
ändert. Neue Personen tauchen auf, verlas- 
sen 5ie nach einer Weile und schließlich tref- 
fen Sie auch alte Bekannte wieder. Die Cha- 
raktere sind fest in die Story eingebunden und 
haben daher für einzelne Fähigkeiten wie 
Nahkampf, Schlösser knacken und Magie 
vorgegebene Werte. Mit zunehmenden 
Erfahrungen verbessern sich die verschiede- 
nen Eigenschaften der Personen natürlich, so 
daß aus einem anfangs noch recht unbehol- 
fenen Armbrustschützen irgendwann ein 
digitaler Wilhelm Teil wird. 
Alle wesentlichen Aktionen werden komfor- 

Das Kampf system erlaubt taktisches 
Verhallen und ist trotzdem 
unkompliziert und übersichtlich gestaltet 



tabel mit der Maus ausgeführt. Das Reisen zwischen den 
Schauplätzen wird vereinfacht, indem man mittels eines spe- 
ziellen Knopfes einen »Folge-der- Straße-Modus« aktivieren 
kann. Von da an braucht man nur noch geradeaus zu lau- 
fen -die Recken folgen brav dem kurvigen Verlauf der Wege. 
Die Umgebung wird aus einem dreidimensionalem Blick- 
winkel dargestellt, so daß Sie das Gefühl haben, tatsächlich 
durch die Landschaft zu stapfen. Straßenstaub zu schlucken 
und davon Hustenanfälle zu bekommen ist natürlich nicht 
die einzige Bedrohung eines Abenteurerlebens. 
Ab und zu stoßen Sie auf ungemütliche Zeitgenossen, die 
ihre wohl unbewältigten inneren seelischen Problemedurch 
mörderische Agressionen artikulieren und Ihnen skrupellos 
nach dem Leben trachten. Diese zwischenmenschlichen 
Auseinandersetzungen finden in einer isometrischen Ansicht 
statt: Wie Schachfiguren können Sie die eigenen Mannen 
verschieben und ihnen Runde für Runde Kampfanweisun- 
gen erteilen. Dabei ist taktisches Geschick gefragt, damit Sie 
auch einer Übermacht noch Paroli bieten können. Sind Sie 




Nicht nur Landschaften können nach Wunsch a 
der Vogelperspektive durchwandert werden... 



In Städten 
können Sie 
Handel treiben, 
sich in Taver- 
n umhören 
und oft beson- 
dere Gebäude 
wie Tempel 
r Paläste 
aufsuchen 




Die mit Rätsel schlossern gesicherten Kisten enthalten meist beson- 
ders wertvolle Gegenstände 




'V t i : 



...auch unterirdisch geht e 
übersichtlich zu. 



m 



THOMAS 
WERNER 



Zunächst eine Warnung: 
Betrayal at Krondor sollten 
Sie nur erwerben, wenn Sie 
weder verheiratet sind noch 
Freundschaften pflegen müs- 
sen. Auch sämtliche anderen 
Freizeitaktivitäten können Sie 
sich bis zur Lösung dieses 
Spiels abschminken. Dyna- 
mix hat eine faszinierende 
Parallelwelt in den Computer 
gebannt, die Sie sobald nicht 
mehr loslassen wird. 
D ie atmosp hä ri sc he Ha nd I u ng 
kommt durch viele liebevolle 
Details zur Geltung: Kleine 
Worträtsel an den Truhen stel- 
len eine nette ober stets läs- 
bare Herausforderung dar, 
die Teleporter erleichtern in 
späteren Kapiteln das Her- 
umreisen ungemein und die 
3 D-Land sc haften mit Baum- 
gruppen und Farmhäusern 
vermitteln den Eindruck, phy- 
sisch anwesend zu sein. Selbst 
die Logistik, d.h. die Versor- 
gung mit Nahrungsmitteln 
wurde sorgfältig ausgeklü- 
gelt, damit Sie nicht unverse- 
hens des Hungers sterben 



Das einfach zu beherrschende Magiesystem bietet für fast jede 
Gelegenheit einen passenden Zauberspruch 



Überhaupt ist es erfrischend, 
ein Rollen spiel zu erleben, das 
nicht wie die meisten Kon- 



dank Automapping 



kurrenten zum allergrößten 
Teil »unter Tage« abläuft. Die 
Dungeon-Freaks kommen 
allerdings ebenfalls nicht zu 
kurz und können zahlreiche 
klamme Gangsysteme erkun- 
den. Sehr lobenswert ist die 
»Bookmark«-Funktion: Vor 
gefährlichen Aktionen kann 
man durch ein simples 
Anklicken dieses kons den 
momentanen Spielstand 
abspeichern, ohne daß dar- 
unter der Spielfluß leidet. 
Erfreulich, daß man nie mit 
Zufallsgegnern konfrontiert 
wird. Sämtliche Diebe, Unto- 
te, Söldnerbanden, ertrunke- 
nen Jungfrauen und Monster 
sind da anzutreffen, wo die 
Designer sie vorausschauend 
und manchmal hinterhältiger- 
weise plaziert haben. Sind die 
Unholde erst einmal besiegt, 
so werden Sie an der ent- 
sprechenden Stelle nur noch 
die sterblichen Überreste vor- 

Eine Warnung an alle, die vor 
größeren englischen Text- 
mengen zurückschrecken: 
Das Programm strotzt nur so 
vor Dialogen; dazu kommen 
die kleinen, aber feinen Wor- 
trätsel. Eine deutsch prach ige 
Version ist noch lange nicht in 
Sicht und würde frühestens 
zum Jahresende erscheinen. 



Bequem können Sie olle 
Aktionen während Ihrer Reisen 
mit der Maus steuern 



. *sE3£ wiä" Z™)*m Au.nA 




ob Ihrer waffentechnischen Überlegenheit absolut sieges- 
gewiß, so können Sie das animierte Gemetzel auch vom 
Computer ausfechten lassen und während- 
dessen endlich einen Biß in Ihre leider schon 
erkaltete Pizza wagen - tja, Rollenspieler- 
schicksal... 

Ist das Heldentagwerk vollbracht, dann soll- 
ten sich Ihre Kämpfer für einige Stunden aufs 
Ohr legen. Während des Schlafes regenerie- 
ren sich nämlich abhängig von der Zahl der 
geopferten Stunden die Cesundheits werte. 
Bei Unterhaltungen mit einem digitalisiert 
dargestelltem Gegenüber wählen Sie aus 
einer Liste von Gesprächsthemen die 
gewünschten Stichworte aus. In Gasthäusern 
können Sie nicht nur Ihre Vorräte wieder auf- 
stocken - oft erhalten Sie durch solche Plaudereien mit red- 
selig-angetrunkenen Gästen brauchbare Hinweise. Der Uni- 
versal-Held wird bei dieser Gelegenheit 
noch gleich ein Ständchen geben. 
Anfangs dürfte dieser Ver- 
such einer musikali- 
schen Darbietung 
mit einem 



Rausschmiß enden, doch haben Sie erst einmal 
etwas Übung, dann springt mitunter eine kleine 
Gage dabei heraus. 

In den Läden sollten Sie übrigens ruhig um den 
Preis einer Ware feilschen sowie Vergleiche 
anstellen - manchmal ist es lohnender, die im 
Schweiße seines Angesichts zusammengepliin- 
derte Beute in einem anderen Ort zu verkaufen. 
Natürlich dürfen auch die für ein Rollenspiel obli- 
gatorischen Dungeons nicht fehlen. Sie sind 
jedoch kein Selbstzweck, sondern wurden 
geschickt in die Handlung integriert. Durch die 
Automapping-Funktion wird Ihnen nicht so 
schnell die Orientierung verloren gehen. In der 
Oberwelt - auf der Sie sich vorwiegend bewegen 
- können Sie Ihre Position ebenfalls auf einer 
zoombaren Karte darstellen lassen und praktischerweise 
sogar in dieser Vogelperspektive weiterlaufen - die Karte 
dreht sich bei Rich- 
tungsänderungen 
mit. Um wichtige 
Gegenstände oder 
Hinterhalte nicht zu 
übersehen, ist 
jedoch die normale 
3D-Ansicht zu 
bevorzugen. 
Gelegentlich stoßen 
Sie während Ihrer 
Missionen auf ganz 
besondere Kisten, 
die mit Rätselschlös- 
rden. Erst wenn Sie das Lösungswort ein- 




Bei komplizierteren Kämpfen oder dem 

Umgang mit Folien kann man das Spielfeld mit 

einem Gitternetz unterlegen 



sern gesichert 

gestellt haben, schnappt die Truhe auf und gibt ihren Inhalt 
preis. Im Glücksfall finden Sie besondere Trän- 
ke-diewie Dopingmittel bestimm- 
te Fähigkeiten kurzzeitig 
IÄ» LIVE' steigern können-, oder 



RAYMOND E. FEIST arbeitete sehr eng mit dem Programmier- 
team von Dynamix zusammen. Während einer CompuServe- Konfe- 
renz ließ der Schriftsteller einige bemerkenswerte Statements vom Stapel. 
■ ...ÜBER EINE MÖGLICHE FORTSETZUNG ZU BETRAYAL AT KRONOOR: 

Dynamix hat zwar noch keine Entscheidung gefällt, aber es läuft gut. Wenn Ihr wirk- 
hch eine Fortsetzung wollt, dann überredet drei Freunde, das Spiel zu kaufen. Die überreden 
dann jeweils drei weitere Freunde und so weiter... aber ernsthoft: Mein Gefühl sagt mir, daß wir 
naher Zukunft grünes Lieht für ein weiteres Rollenspiel bekommen. 

id ich haben bereits über diverse Verbesserungsideen von der Technik bis zur Story dis- 
hoffentlich auf eine ganze Rollen spiel -Reihe zurückblicken und sagen kön- 
--=- denn es war "nur" großartig]«. 



gar Schriftrollen 
mit neuen Zau- 



vielleicht 
John Cutter 
kotiert . In 10 Jahl 
nen; »Krondor war der schlechteste Titel dieser Sei 



..ÜBER DINGE, DIE IHN AM SPIEL STÖREN: 

-mich war der Spiele- Entstehungsprozeß ja ganz neu. Erst einige Zeit nach Abschluß des Projekts sind mir ei 
paar Dinge emgefallen d,e ich gerne probiert hätte. Ich wünsche mir z.B. mehr Flexibilität bei der Interaktion in den 
Inns Man konnte eine Ohrferge yon der Barmoid kassieren, sich mit einem Betrunkenen raufen, etc. Es sollte oußer- 
. i?u uZ' Sem : T S - fur ei " Pr ° b,em ma " ols näehs,es an 9 ehen muß ' ab * r »"klarer, wie man es zu läsen hat! 
1 «h it. u ■ u em T aT Abso .! ie ergänz ^r meiste Text im Spiel stammt von Neal Hallford. Ich wünschte, ich hätte 

worden SE R 6 H 7 1"' ^T" " Tu K '?'™9 kelten ' die mich ehvos **«"■ *» ""■>' Stelle ist z.B. von Kanonen bei North- 
warden die Rede; dabei gibt es solche Waffen im ganzen Szenario nicht.« 

..ÜBER DIE ENTSTEHUNG SEINER FANTASY-WELT: 

»Midkemia ist eine komplette Welt. Sie wurde von John Everson, Steve Abrams und mir zusammen mit zehn ande- 
ren verruckten Studenten in den 70er Jahren an der Uni von San Diego erschaffen. Wir haben z.B. die Geologie 
genau ausgearbeitet, die Agrakultur, Dutzende von Städtekarten - das ist der Beweis, daß ein paar verrückte sTu- 
denlen die ernsthoft über solchen Trivia-Kram debattieren, die besten Weltenbauer im ganzen Universum 
sind. Das erste Spiel braucht so 15 Megabytes und wir kratzen erst an der Oberfläche des Szenarios. « 



.hj 



IM WETTBEWERB 



Bertrayal at Krondor bietet ei- Ultima Underwoiid II 94 

nen guten Kompromiß zwischen Ultima VN/Part II: 
der inhaltlichen Komplexität der Serpent | s | e 87 

klassischen Ultima-Reihe (siehe BETRAYAL 
Serpentlsle)undderleichterver- ^j KRONDOR 83 

daulichen 3D-Fraktion. Noch y . 

wie vor steht das dreidimensio- " " 

nale Meisterwerk Ultima Under- **J*«JJ?? ,„ 
world II unangefochten an der ty «* ">e Beholaer IM 73 

Spitze, konzentriert sich jedoch 

weniger auf eine durchdachte Handlung als auf extensive Echt- 
zeitgefechte. Programme wie Might&Magic 5 und der dritte 
Beholder-Teil werden denjenigen Rollen Spielern mehr zusagen, 
denen weniger an einer stimmigen Story als an möglichst vie- 
len verschiedenen Monstertypen gelegen ist. 




m 



HEINRICH 
LENHARDT 



Warum ist es beim Feist so 
schön? Ganz neu ist die Idee 
schließlich nicht, ein Compu- 
terspiel basierend auf einem 
SF- oder Fantasy-Buch zu desi- 
gnen. Während in der Regel 
die Herren Autoren ihre 
Schecks dafür einstreichen, 
daß die Softwarefirma mit 
einem prominenten Namen 
auf der Packung werben darf, 
ging die Zusammenarbeit 
zwischen Raymond E. Feist 
und Dynamix weiter. Man 
merkt dem Spiel richtig an, 
daß der Schriftsteller mit 
einem gewrissen Enthusias- 
mus an der Entwicklung betei- 
ligt war; die ausgereifte Story 
hebt sich wohltuend vom son- 
stigen Fantasy-Allerlei ab. 
Durch das Verwenden von 
fixen Charakteren konnten 
die Dialoge recht tiefschür- 
fend werden; jeder Held ist 
eine richtige Persönlichkeit 
mit Eigenheiten und 
Schwächen. 

Das Kampfsystem bietet gera- 
de die richtige Mischung aus 
taktischer Cleverness und ein- 
facher Bedienung mit netten 
Spezialeffekten. Statt der 
weniger anspruchsvollen 
Echtzeitkloppereien ä la Un- 
derworld, Beholder & Co. 
wird hier jeder Zug in Ruhe 
geplant. Die im ganzen Spiel- 
verlauf vorbildliche Bedie- 
nung sorgt dafür, daß dabei 
nicht nur Profis ihren Spaß 



haben. Point-and-Click in Per- 
fektion; auch ohne intensive 
Handbuchlektüre kann man 
gleich munter loslegen. 
Die 3D-Grafik ist nicht ganz so 
umwerfend wie bei Under- 
world II, doch dafür ist das 
Sichtfenster größer. Genial die 
Idee mit der zoombaren 
Karte, die man auch benutzen 
kann, um in Windeseile durch 
bekannte Gefilde zu huschen. 
Geschickt gelang die Mi- 
schung aus konkreten Missio- 
nen und Handlungsfreiraum. 
Innerhalb jedes Kapitels kann 
man entweder geradlinig 
auf 5 Ziel zusteuern, oder auf 
der Suche nach Sub- Abenteu- 
ern in der Gegend herum- 
strolchen. Der Schwierigkeits- 
grad wird geschickt gestei- 
gert; das erste Kapitel dient 
zur Einführung und bereitet 
keine größeren Probleme. 
Faszination und Motivation 
blättern ab der Mitte nur 
geringem Maße ab; an die fri- 
schen Features des neuen 
Spielsystems hat man sich 
dann gewöhnt und sehnt sich 
nach ein bißchen mehr Ab- 
wechslung bei Gegnern und 
Gefahren. 

Ganz nette Rollenspiele gab's 
in letzter Zeit reichlich, aber 
Betrayal at Krondor ist der 
erste Titel seit Underworld II, 
der mich richtig mitgerissen 
hat. Eine Wertung in den 
begehrten Gefilden jenseits 
der 80- Punkte-Hürde hat sich 
dieses Lehrstück in Sachen 
Atmosphäre redlich verdient. 



1 ' !.,--, jfl 






IHL^v 






IH Health: 
tJm Stcurtino: H3 
TÄ 3p=ed: 3 
Jm Streng 







Im Kampf gegen diese netten Tierchen sollte man vor dem Ein- 
satz von Magie nicht zurückschrecken 

bersprüchen. Haben Sie einen 5pruch erlernt, dann ist die 
Anwendung unkomplizierter als bei einem handelsüblichen 
Spielzeug-Zauberkasten; Sie klicken das Magie-Icon an, 
wählen den gewünschten Zauber aus und legen eventuell 
noch die aufzuwendende Stärke fest. 
Besonders praktisch sind die über das ganze Land verstreu- 
ten Tempel. Hier können Sie sich nicht nur wie üblich aus- 
kurieren oder Ihre Waffen segnen lassen, sondern sich zudem 
zu einem vorher schon besuchten anderen Tempel telepor- 
tieren. Sie bezahlen einen entfernungsabhängigen Obulus 
und gelangen augenblicklich an Ihr Ziel. (tw) 



ljjj§?-.'-. ■. > 


g 


R 


' '" *a&^ 


jj^ 


■ 








... 























Die umfangreichen Gespräche 
worten geführt 



durch Anwahl von Stich- 



BETRAYAL AT KRONDOR 



i PC/XT 

i EGA 

I AdUb/Soundbl. 

1 Tastatur 



Ü 286 

■ VGA 

■ Roland 

■ Maus 



■ 386/486 
Li SuperVGA 

■ General Midi 
J Joystick 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopie rschutz 

Anleitung 

Spieltext 



Rollen spiel 

DM 1 20, - 

Englisch; gut 

Englisch; viel und 

anspruchsvoll 

Sehr gut 

Für Fortgeschrittene 



i. 590 KByte 
: tu. IS MByte 



Für Fortges 
und Profis 



Freies RAM: 
festplattenpl 

Besonderheiten: Teilweise digitalisier 

te Sprachausgabe und animierte 
Video-Sequenzen. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM, 

Maus und VGA. 



Grafik 
Sound 



Gut 




GNONE ALONE 
ABANDONED PLACES 



Ein Doppelpack gar zweifelhafter 
Güte: Wer das »Gliome Alone« ersteht, 
bekommt als Zugabe das Rollenspiel 
»Abandoned Places« mitgeliefert -und 
kann dann beide getrost vergessen. 



Wer Balkon odei 
rorszenarien: 
die frisch gezüchteten 
an einem Tag den nn 

A. 
LOCKER 

Ich kann's mir lebhaft vor- 
stellen: Dumpf brütet der Pro- 
grammierer im stillen Käm- 
genialen Spielidee. Sein irrer 
Blick streift den halb ver- 
dorrten Kaktus. Der Pro- 
grammierer stutzt - da: (ver- 
meintlich) genialer Geistes- 
blitz! Euphoriel Cham- 
pagnerl 

Fehlanzeige. Gnome Alone 
spielt sich wie drei Tonnen 
Odel. Alles, was einem zum 
Thema »Sag mir wo die Blu- 
men sind« einfallen kann, 
wurde gleichzeitig ins Spiel 
gepackt. Großer Fehler! Denn 
sobald der Spieler mit der 
ha kl igen Steuerung klarge- 
kommen ist (»Mmnpfl»), 
hantiert er verwirrt mit Ge- 
genständen, die weder im 
Handbuch abgebildet noch 
erklärt werden (eine ziemli- 
che Frechheit) und setzt sie in 
schmalbrüstigen Puzzles ein 
- da sägt die Festplatte und 
der Spieler schnarcht. Wer bis 
dahin nicht eingeschlafen ist, 
bekommt nach längerem 
Spielen einen unschönen 
Adrenalin-Push: Nämlich 
dann, wenn der Gnom vom 
Blitz getroffen niedersinkt 
und man wieder ganz von 
vorne beginnen muß. Sprich: 
Grafik mau, Musik lau, von 
Spieldesign keine Spur, 
Spielerisch ist Abandoned 
Places kaum erhellender. 
Wenn man an Perlen wie 
»Underworld«, »Betrayal al 
Krondor« oder auch nur an 
den Oldie »Dungeon Master« 
denkt, kommt einem Aban- 
dones Places wie Trockenfut- 
ter vor. Finger weg von die- 
sem spielerischen ( Doppel )- 
Mogel-Pack. 



- Garten besitzt, kennt die Hor- 
Genüßlich zuzeln Blattläuse 
Rosen aus, Schnecken raspeln 
ühsam gehegten Salatbestand 
nieder, und der Nachbar 
behauptet steif und fest, er 
habe während des 
Urlaubs die Lieblings- 
Zimmerpflanze gegossen 
- auch wenn das verdorr- 
te Etwas aussieht, als habe 
es 1 8 1 2 den letzten Tropfen Was- 
ser gesehen. Solche Hobbygärt- 
ner-Traumata müssen die Pro- 
grammierer von Inter- 
national Computer En- 
tertainment bewogen 
haben, »Gnome Alone« 
zu entwerfen; ein 
Geschicklichkeitsspiel, 
in dem ein Spieler sei- 
nen digitalen Garten 
zum üppigen Blühen 
bringen soll. 

Als Gärtner-Gnom hat man jede 
Menge zu tun: Maus- oder Tasta- 
tur-gesteuert pendelt der Hobby- 
Öko zwischen Geräteschuppen, 
Gewächshaus, Brunnen, Garten, 
Mini-Dungeon und Toilette 
(typisch britischer Humor) hin 
und her, um drohende Katastro- 
phen abzuwenden. Derer gibt es 
reichlich. Schneckenhorden fal- 
len über die Setzlinge her, die 
Scheiben des Gewächshauses 
sind undicht, der Rasen wird von 
marodierenden Gnom-Banden 
niedergetrampelt, die Kräuter 
verdorren, weil der Brunnen aus- 
getrocknet ist - und dann zappt 




Kraut (unten) und Rüben (links): Leider gibt es für den Gm 
Killertomaten 



keine 



ein göttlicher Blitz aus heiterem Himmel den ahnungslosen 
Gärtner weg (that's life, folks..). Einen klassischen Levelauf- 
bau gibt es nicht; man hangelt sich an den Katastrophen ent- 
lang und versucht, die 
Dinge wieder ins Lot zu 
bekommen. Den Spiel- 
stand dürfen Sie nichtspei- 
chern. Wer sein Gnomen- 



lm Geräteschuppen stellt 
sich die Qual der Wahl: Viele 
Hilfsmittel, aber keine 
Beschreibung weit und breit 




m 



GNOME ALONE 



I PC/XT 

I EGA 

I AdLib/Soundbl. 

I Tastatur 



■ 286 

■ VGA 
LI Roland 

■ Maus 



■ 386/486 

□ SuperVGA 

□ General Midi 

■ Joystick 



Spiele-Typ 
Hersteller 
<a.-Preis 
Kopierschutz 

Anleitung 
Spieltex I 
Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



Geschicklichkeits-Spiel 

ICE 

DM80,- 

Ert rag liehe 
Hondbuch abfrage 
Englisch; mangelhaft 
Englisch; wenig 
Ausreichend 
für Fortgeschrittene 
Ausreichend 
Ausreichend 



Freies RAM: min. 440 KByte 
Festplattenplatz: ca. I MByte 

Besonderheiten: Das Rollen spiel 
»Abandoned Places« liegt der 
Packung bei. 

Wir empfehlen: 286er 

(min. 20 MHz] mit 640 KByte RAM, 

Joystick und VGA. 





Zugabe- Programm Abandoned Places: Der Feuerzauber 
täuscht - spielerisch fackelt da nichts 



- H. „pr:r 



Wahrscheinlich ein Abandoned Places- Program mierer, der sich 
von seinen Tantiemen ernähren mußte... 

leben durch Feindkollision oder übermäßige Fehlentschei- 
dungen verwirkt, muß wieder ganz von vorne anfangen. Erst, 
wenn alle Blumen blühen, die Kräuter hübsch bewässert und 
t2 weitere, im Handbuch verzeichnete Aufgaben erledigt 
sind, ist Schluß mit der Gärtnerei. 

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich dem (kostenlosen) 
Kontrastprogramm zu widmen. »Abandoned Places», schon 
vor geraumer Zeit für den Amiga erschienen, entpuppt sich 
als höchst klassisches Fantasy-Rollenspiel: Eine Vierer-Party 
stapft durch's Dungeon, knüppelt auf Monster ein, zaubert 
den einen oder anderen Spruch und versucht, den Ober- 
Mega-Ciga-Zampano ins Nirvana zu schicken. (al) 



m 


ABANDONED PLACES 

■ 286 ■ 386/486 


■ pc/xt 


■ EGA 


■ VGA ü Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. □ Roland ü General Midi 


■ Ta statu 


■ Maus □ Joystick 


Spiele-Typ 


Rallenspiel Freies RAM: min. 590 KByte 


Hersteller 


ICE Festplattenploti: ca. 9 MByte 


Ca.-Preis 


Liegt »Gnome Alane« bei; Besonderheilfln: Kne Landkarte der 




einzeln nicht erhältlich Obtrwilt hegt bei. 


Kopierschutz 


Wir empfehlen: 386er 


Altleitung 


Englisch; mangelhoft (min _ !0 MHz), mit 2 MByte RAM, 


Spieltext 


Deutsch; ausreichend Maus una VGA. 


Gedienung 


Befriedigend 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene -""""iB^L^Bta 


Grafik 


Manaelhatt .-JHilB^iB^kai 


Sound 


Mangelhaft ~ ~~£y _ i_ ^^^^H 



/THOMAS PFISTER 

TEL.: 0561/2 44 53 FAX: 0561/28 50 97 



ADVENTURE / ROLLENSPIELE 



■i! ■:.;■.,.■:,> .:t ■-■:■■,: ii-. ■!! - ■■■.■■■:..■ ■■■ 



1 ■ , . i !■ ■ 

Öuck.Rogers 2 

Cruise '.aCortEfl 
fi..:-.n!f:i:;i.!'-sir-. 



■■■■'■ 



äs;« »SctEi 

?2,'Dv Kings Oue! 



\. ; : ;.:. .:,■ " ''4:'-ei [ [fen»^^ 



■ ■: 



ACTION/ARCADE 



CS Stendal 54 -Dl fti-v '.V; 



SONSTIGES/ZUBEHÖR 



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tose™ Europa E 







SensS™ 93/93 






Shanghai? 
Sjioapv5 Game Club 
SpsllcBstlig 301 
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Special Forces 

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int |ni:. (t-fcniwl II.-. tb HO. ahm Vfngnlhnitn ■ (jtltriini ;pir Vori 



FOOTBALL 
MANAGER I 

Superlative satt: Die schlechteste Grafik 
des Jahres - Trash in Reinkultur! Begleiten 
Sie uns auf einem Gruseltrip zum 
Bodensatz der Fußball-Strategiespiele. 



Fffi3 : Das in&nag^rtiijrt. Dorinersr.3,3/lS/Se;-Umrjer/1332 




Dann doch lieber Ikea: In ihi 
einzelnen Menüpunkte an 



Manager-Büro klicken Sie d 



Vor einem Jahrzehnt konnte man das Häuflein 
der Computer-Enthusiasten noch leicht beein- 
drucken. In der Ära von Sinclair Spectrum und 
Konsorten waren Imitationen schlichter Spielhal- 
len-Vergnügungen an der Tagesordnung. Ein Pro- 
gramm wie »Football Manager« sorgte für gran- 
diose Abwechslung. Die innovative Grundidee: 
Als Trainer eines Fußballclubs 
entscheiden Sie über Aufstellung 
und Neuverpflichtungen. Die 
Ergebnisse werden dann basie- 
rend auf der Stärke Ihres Spieler^ 
materials, der Güte des Gegners 
und einem Batzen Zufall errech- 
net. Spieltag für Spieltag kämpft 
man um lichtere Tabellenplätze; 
dank Speicher-Option ließ sich 
das Vergnügen in der nächsten 
Saison fortsetzen. 

Abrupter Schnitt ins Jahr 1993 -wir sind ver- 
wöhnt! Diverse Nachahmer molken die von 
Football Manager ins Leben gerufene Idee 
aus; Sport-Strategieprog ramme haben sich 
als Genre etabliert. Da kommt aus den Tie- 
fen des Raumes Football Manager zurück! 
Nach einem vermurksten 2. Teil und einer 
noch unsäglicheren »World Cup Edition« 
feiert der Urahn ein Comeback. Lockt er mit 
aufwendiger Super- VGA-Grafik f Delikaten 




/£\ HEINRICH 
SSi LENHARDT 

Diese Besprechung beginnt 
mit einem Lob: Soviel Mut wie 
Addietive würde kaum eine 
andere Softwarefirma auf- 
bringen. Beeindruckend, wie 
es dieser Hersteller schafft, 
todesverachtend ein Des- 
aster-Programm wie Foot- 
ball Manager 3 zu veröffent- 
lichen. Das muß die Rache der 
Engländer für das verlorene 
WM-Halbfinale 1990 sein. 
Die Grafik gehört zum 
Abscheulichsten, was ich je 
auf einem PC-Monitor flim- 
mern sah. Jeder Shareware- 
Titel sieht appetitlicher aus 
als diese kritzeligen Fün- 
feinhalb-Farben-tun's-auch- 
Monstrositäten, welche an- 
scheinend in einer manisch- 
depressiven Phase ange- 
richtet wurden. Wie gnädig, 
daß sich der Sound auf einen 
klares, schlichtes »Biep!« 
beschränkt - was soll auch 
diese Soundkarten-Unter- 
stützung, das macht ja heut- 
zutage jeder... 
Spielerisch setzt sich der Rei- 
gen unfreiwilliger Heiterkeit 
fort. Gegenüber dem 10 
Jahre alten Vorgänger sind 
nur einige unwesentliche 
Details dazugekommen - Sie 
wollten doch schon immer 
mal eine Saison in der zwei- 
ten schottischen Division 
bestehen? Vergleiche mit 
neuzeitlichen Mitbewerben 
traut man sich aus huma- 
nitären Gründen kaum anzu- 
stellen. Wenn die Macher der 
edlen Sport-Strategiespiele 
»Bundesliga Manager Pro- 
fessional« und »Eishockey 
Manager« diese Football- 
Ruine sehen, ist erst mal 14 
Toge ablochen angesagt. 



Die Qual der Wahl: Zwei ähnlich 
scheußliche Bilder stehen für die 
grafische Aufbereitung der Resul- 
tate zur Wahl 



Digi-Sounds? Innovativen Spiel- 
ideen ? 

Nachdem mein Puls vor lauter Vor- 
freude in beunruhigende Dimensio- 
nen zu flattern drohte, sorgte die 
Begutachtung des Programms rasch 
für ein Versiegen der Adrenalinquel- 
len. Der alte spielerische Stiefel wird 
im wesentlichen durch ein neues 
Hauptmenü verstärkt. Bei der Dar- 
stellung des Matchablaufs haben Sie 
jetzt die Wahl zwischen zwei glei- 
chermaßen schlichten Grafik-Per- 
spektiven. Wie gehabt kaufen und 
verhökern Sie Spieler, wählen Auf- 
stellung sowie Trainingsschwerpunk- 
te, studieren Ergebnisse und Bilanzen. 
Der Spielbetrieb ist ganz auf die 
britischen Ligen und Teams zuge- 
schnitten. Man kann ja nicht auf jeden Kontinentaleuropäer 
Rücksicht nehmen, der vielleicht eine Tabellenwertung 
mit 2 statt 3 Punkten pro Sieg vorziehen würde. (hl) 



Trösten Sie sich an den eingeblen- 
deten Kommentaren - hier scheint 
sich ein tödlicher Langweiliger zu 
entwickeln 




Linksaußen -Lusche: Lassen Sie sich bei der 
Aufstellung nicht von den wenig vertrauener- 
weckenden Spieler-Porträts einschüchtern 



a 


FOOTBALL MANAGER 3 

■ 286 ■ 386/486 
□ VGA □ SuperVGA 
Soundbl. Q Roland ü General Midi 
r ■ Maus Q Joystick 


■ PC/XT 

■ EGA 
Li AdLib 

■ Tastaf 


Spiele- Typ 
Hersteller 


Spod-Stralegie spiel 
Addiclive 


Freies RAM min.: 570 KByte 
Festplattenplati: ca. 0,3 MByte 


Co.-Preis 
Kopierschuti 

Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 


DM 80,- 

Deutsch; befriedigend 
Deutsch; ausreichend 
Befriedigend 


Besonderheiten: »...meinen die 
das ernst?« 

Wir empfehlen: 286er (min. 1 6 
MHi) mit 640 KByte RAM, Maus 
und EGA/VGA. 


Anspruch 


Für Eins teiger 




Grafik 


Mangelhaft 


xr\vJBT/*> 


Sound 


Ungenügend 


■^7J==iJ 







HUMAN 




Um gefangene Stammeskameraden zu befreien, 
Seile eingesetzt werden 

Viele Menschen haben eine Schwäche für Dinosaurier. 
Vielleicht liegt dies an dem einfachen Umstand, daß ali 
die Tyrannosaurier und anderen Riesenechsen schon seit 
vielen Millionen Jahren ausgestorben sind. Weniger Herzen 
würden den Sauriern wohl zufliegen, wenn sie in unserer 
Zeit existierten und ab und zu ein Brontosaurus durch die 
Wohnzimmerdecke stapfte. 

Die Programmierer von Mirage versetzten skrupellos einen 
Steinzeitstamm in die »Jura« genannte Blütezeit der Gigan- 
ten und übertrugen Ihnen die Verantwortung für deren Über- 
leben. Durch 80 Levels müssen im alten Humans-Stil meh- 
rere Männchen gelotst werden. Bis zu acht von Ihnen kön- 
nen Sie direkt steuern - die übrigen Humans sitzen quasi 
auf der Reservebank und springen ein, wenn sich ein Männ- 
chen zu Tode stürzt oder von einem Saurier verspeist wird, 
(edes einzelne Menschlein muß individuell über den Bild- 
schirm gesteuert werden, wobei Sie mit den Funktionstasten 
zwischen den Individuen umschalten. Gegenstände wie 
Fackeln - geeignet zum Abbrennen von den Weg versper- 



THOMAS WERNER 



RACE- 

THE JVRASSIC LEVELS 

Die neuen Levels für die Steinzeit-Tüftelei 
»The Humans« sind auch als eigenständig 
spielbare Version erhältlich. 



renden Sträuchern -, Speere (zur Verteidigung oder für den 
Weitsprung) und Seile können gefunden werden und erwei- 
tern die jeweiligen Fähigkeiten eines 5tammesangehörigen. 
Die auf Knopfdruck auszuführende Aktion wird in der unte- 
ren Bildschirmleiste ausgewählt. 

Besonders niedlich ist es anzusehen, wenn ein Männchen 
ein Rad findet und damit Abgründe überspringt. Höhenun- 
terschiede können Sie überwinden, indem Sie aus mehre- 
ren Steinzeitmenschen 
einen lebenden Turm bil- 
den. Ab und zu werden Sie 
auch auf einen Medizin- 
mann stoßen, der Ihnen 
benötigte Gegenstände 
herbeizaubern kann. Da 
die Götter der Steinzeit 
recht unbarmherzig 
waren, kostet Sie dies als 
Gegenleistung allerdings 
ein Menschenopfer. Sind alle Aufgaben wie das Befreien 
gefangener Kameraden oder das Einsammeln von Gegen- 
ständen erfüllt, dann geht es nach Erreichen der Zielplatt- 
form in den nächsten Level. Oft gibt es dabei mehrere unter- 
schiedliche Lösungswege. Ihr schlimmster Gegner ist übri- 
gens nicht eine der Schreckensechsen, sondern die 
unbarmherzig ablaufende Zeit. (tw) 



Die »Jurassic Levels« sind 
nichts anderes als neue Spiel- 
stufen für das alte Humans- 
Programm. Der Schwierig- 
keitsgrad ist jedoch nicht 
ohne, weshalb die vom Vor- 
gänger unabhängig spiel bare 
Version Anfängern nicht zu 
empfehlen ist. Ansonsten blieb 
alles beim alten. Nach wie vor 
ärgert man sich, wenn wegen 
eines einzigen unbedachten 
Schrittes ein Männchen in den 
Abgrund stürzt. Und immer 
noch wirkt das Spiel durch die 
umständliche Anwählproze- 
dur für die einzelnen Figuren 



statischer als »Lemmings«, bei 
dem stets ein dynamisches 
Gewusel auf dem Bildschirm 
herrscht. 

Zudem wird bloß der Level- 
Ausschnitt rund um den gera- 
de gesteuerten »Human« 
angezeigt, so daß man sich 
erst nach mehreren frustrie- 
renden Erkundungen eine 
passende Strategie zurechtle- 
gen kann. Eine richtige 
Überblickfunktion wäre sehr 
sinnvoll gewesen. Ich kann die 
Jurassic Levels nur einge- 
fleischten Humans-Spielern 
empfehlen. 




Oft hilft es 

sich die 
Neandertaler 
als Leiterer- 
satz aufein- 
ander stellen 



D 



HUMAN RACE - 

THE JURASSIC LEVELS 



3 PC/XT ■ 286 ■ 386/486 

ü EGA ■ VGA □ Super VGA 

■ Adüb/Soundbl. ■ Roland J General Midi 

■ Tastatur 3 Maus ■ Joystick 

Spiele-Typ Denkspiel freies RAM: min. 565 KByte 

Hersteller Mirage festplattenplatz: ca. 3 MByte 
(«.-Preis DM 100,- 

Kopierschut* Nervige Hundbuchubfroge Besonderheiten: Die neuen Levels 

Anleitung Deutsch; befriedigend *■ outh ols preiswertere Datadisk 

Deutsch; ausreichend erhältlich, die nur in Verbindung mit 

(einige Texte wurden nicht *™ öl,efl Human s-Programm luuft 

Übersetzt) w|r feh | en . 28 6er (min. 16 

Ausreichend M 64Q RAM J i(k 

für fortgeschrittene und J vfi4 
Profis 



Spieltext 



Gedien ung 
Anspruch 



Grafik 



Gut 

Befriedigend 




WHEN TWO 
WORLDS WAR 

Erkunde und erobere - von einem Feldherren- 
terminal aus werden »faire interplanetarische 
« Kriege« auch per Modem ausgefochten. 



Der Ausgang von Schlachten warseitjeherauch vom Zufall 
abhängig - was nützt der beste strategische Plan, wenn 
im entscheidenden Moment ein wichtiger Kurier vom Pferd 
fällt oder die halbe Division von einer Grippewelle geschüt- 
telt wird. Im Zeitalter der 
interplanetaren Konflikte 
werden laut dem Soft- 
warehaus Impressions zur 
Vermeidung solcher Zufalls- 
elemente speziell entwickel- 
te Computer eingesetzt. 
Diese Systeme dienen nicht 
etwa dazu, reale Auseinan- 




Diese fertigen 
Einsatzbe- 
fehle stehen 

Steuerung 

der Einheiten 

iur Verfii- 



($2)1 THOMAS 

S2 1 , WERNER 

Neben der absolut miesen 
Grafik fällt einem zunächst 
die äußerst umständliche 
Bedienung auf. Zwar wurde 
versucht, mit zahlreichen 
Bild schirmseiten und an klick- 
baren Funktionen den Ein- 
druck von Benutzerfreund- 
lichkeit zu erwecken, doch 
selbst simpelste strategische 
Planungen werden durch die 
umständlichen und unüber- 
sichtlichen Menüs und Funk- 



tion! 

Spießrutenlauf. 
Wirklich probl. 
der Bau von n 



dersetzungen zu vermeiden, sondern helfen, die Ressour- 
cen eines Planeten besser zu bündeln, um ferngesteuert 
»chancengleichere Kriege« führen zu können. 
Zunächst dürfen Sie Ihren eigenen und den gegnerischen 
Planeten anhand bestimmter Vorgaben wie Oberflächen- 
beschaffenheit, Land-Meer-Verhältnis 
oder technologischer Entwicklungsstufe 
generieren. Anschließend beginnen Sie 
mit dem Bau von Forschungsstationen, 
Kraftwerken, Minen und Stützpunkten. 
Aufgerüstet werden kann mit Raumfahr- 
zeugen, U-Booten, Panzern, Satelliten 
und Kampfflugzeugen. Je nach Stand der 
Technologie können Sie Eigenentwick- 
lungen mit besonders hohen Geschwin- 
digkeiten oder großer Feuerkraft bauen 
lassen. Nicht vergessen dürfen Sie, mit 
einer ausreichenden Zahl von Farmen 
für den entsprechenden lebensnotwen- 
digen Nachschub zu sorgen. 
Das Spiel läuft eigentlich in Echtzeit ab, 
obschon Sie zur Planung der Züge einen 
speziellen Pause-Modus aktivieren kön- 
nen, in dem Sie auch Anweisungen ertei- 
len dürfen. Diese Anweisungen können 
einerseits vorgefertigte Kommandos sein 
wie »patrouilliere im südwestlichen 
Bereich«. Für komplexere Aufgaben soll- 



nlos ist nur 



Labors. Erst wer sich durch 
die beiden umfangreichen 
Handbücher gekämpft hat 
erahnt, worum es bei diesem 
Programm eigentlich geht 
und wie man dieses Ziel 

Doch selbst dann macht das 
Spiel einen sehr lustlos 
zusammengeschusterten Ein- 
druck und strahlt trotz neu 
generierter Welten absolute 
Eintönigkeit aus. Das Erler- 
nen einer höheren Program- 
miersprache ist unterhaltsa- 
mer als dieser dröge Strate- 
gie-Lang weiler. 




Der gegnerische Planet wird Sektor für Sektor erkunuei, 
die Invasion beginnt 

ten Sie sich Befehlsmakros mittels einer symbolischen Pro- 
grammiersprache zusammenbasteln. Eine andere Möglich- 
keit besteht darin, daß Sie eine Einheit direkt übernehmen 
und quasi ferngesteuert zu einem Zielfeld leiten. 
Wollen Sie sich nicht nur passiv gegen einen gegnerischen 
Angriff verteidigen, dann können Sie Transportraumschiffe 
mit Kriegsgerät beladen und den Feindplaneten ansteuern. 
Allerdings ist er für Siezunächst noch völlig unkartographiert 
und muß erst einmal erkundet werden, bevor Sie richtig los- 
schlagen können. Wahlweise dürfen Sie übrigens auch per 
Modem gegen einen menschlichen Gegner antreten, (tw) 




Mit einer symbolischen Befehlssprache können n 
sungsmakros erstellt werden 



19 


WHEN TWO WORLDS WAR 


■ PC/XT 


■ 


286 


■ 386/486 


□ EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. 1 


koln 




■ Tasfatu 


■ 


Mau 


^i Joystick 


Spiele-Typ 


Strotegiespiel 




Freies RAM.: min. 560 KByte 


Hersteller 


Impressions 




Fes (platten platz: ca. 6 MByte 


Ca.-Preis 


DM110,- 




Besonderheiten: Zwei-Spieler-Modus 


Kopierschutz 


- 




per Modem-Verbindung 


Anleitung 


Englisch; gut 




Wir empfehlen: 286er (min. 16 


Spieltext 


Englisch; viel 




MHz) mit 640 KByte RAM, Maus 


Bedienung 


Mangelhaft 




und VGA 


Anspruch 


Für Einsteiget und 
Fortgeschrittene 






Grafik 


Mangelhaft 






Sound 


Ausreichend 




-BT24^J 






WENN SIE IMMER NOCH EINS DRAUF SETZEN 
MÖCHTEN... 







VIDEO-VERWALTUNG 

Film ab für Ihre ganz private Videothek. Den 
nötigen Überblick erhalten Sie mit der Video- 
Verwaltung - aus speziell vorbereiteten 
Menüs wählen Sie alle Informationen über 
Ihre Lieblingsfilme. 

MUSIK-ARCHIV 

Bringen Sie Ordnung in Ihren Platten- und CD- 
Bestand. Nach eigenen Suchbegriffen legen 
Sie ab und entwickeln so ganz nebenbei Ihr 
persönliches Musik-Lexikon. Da kann die 
nächste Party steigen! 

LITERATUR- 
VERWALTUNG 

Ist Ihre Bibliothek ein Buch mit 7 Siegeln? 
Dann wird es Zeit für die Katalogisierung mit 
der Literatur-Verwaltung. Per Tastendruck 
erhalten Sie so wichtige Daten in Sekunden- 
schnelle. 



nur DM 49,80 




NEU in der Happy- 
Wi ndo ws-Col lection 



$> MANDALA 
Das Spiel für Gestresste - schatten 
Sie's ein und Sie schalten ab. 
Dabei trainieren Sie auf 
intelligente Weise Ihr räumliches 
Vorstellungsvermögen. Aber 
Vorsicht: Mandala kann süchtig 
machen! 



SPIELESAMMLUNG 

4 Spiele für Spaß und Spannung: Lassen Sie 
die Schlange "Boa" fressen. Ordnen Sie die 
fallenden Bausteine von "Babylon". Gehen Sie 
auf "Schatzsuche". Und finden Sie die 
Pärchen von "Such mich", dem Memory auf 
dem PC. 

IMEGA ALBUM 1 

Grafiken unterschiedlicher Formate können 
Sie damit in separaten Alben übersichtlich 
ordnen, über komfortable Suchfunktionen 
rufen Sie dann das gewünschte Motiv 
blitzschnell ab. (BMP-, PCX-, GIF-, WMF- 
Format) 

MEGA ALBUM 2 

Sie haben schon einige Bilddateien 
angesammelt? Dann fassen Sie mit Mega 
Album II Ihre digitalisierten Fotos oder 
Hintergrundbilder in separaten Grafikalben 
zusammen. (TGA-, IMG-, EPS-, TIFF-Format) 






/ 



/ /SOFTWARE 
IMMER VOLLES PROGRAMM! 






BOBBY IM TAL DER 
KÖNIGE 

Für jeden etwas: Die 4 Windows-Spiele 
"Bobby im Tal der Könige", "Bobby im 
Fantasia-Land", "Twitt" und "Mini-Scrabble" 
garantieren endlosen Spaß für die ganze 
Familie. 

ADRESSEN-MANAGER 

Adressen fix per Knopfdruck sortieren, in den 
Arbeitstext einsortieren, Datenexport für 
Serienbriefe, schneller Etikettendruck... Das 
hört sich nach teurer Adreßverwaltung an? 
Irrtum -nur DM 49,80! 

ICON-DESIQN ER 

Verschönern Sie Ihre Windows-Oberfläche. 
Wie? Mit der Maus fangen Sie ein Motiv von 
der Oberfläche ein und bearbeiten es im Icon 
Designer nach. Ebenso simpel wie orginell! 







FIELDS 
OF GLORY 

Einmal Napoleon sein, ohne dafür 

gleich in eine geschlossene Anstalt eingewiesen zu 

werden: Microprose läßt Sie die 

letzten Schlachten des Korsen nachspielen. 




Ein Fluß wird vom Computergegner gerade 
als Wasserstraße genutzt 





ReKrut Schlacht von luatce Bros 14:58, it Juni iSi« 






-> 


ER 10 ADE EE FEHLE 


"»Sri* 
Halten^ 
Verlegen 
Ruckzug 

f 



In der Vier-Meilen- Karte kann man schon einzelne Einheiten erkennen 
Marschbefehle werden via Fenstermenü erteilt. 

alaubt man Psychologen, so neigen Menschen mit kör- 
perlichen Makeln oft zu einer Überkompensation des ver- 
meintlichen Mankos durch besondere Leistungen. Um von 
der Umwelt anerkannt zu werden, durchschwimmen sie den 
Ärmelkanal, werden 
geniale Pianisten, 
großartige Architek- 
ten oder versuchen, 
die Weltherrschaft an 
sich zu reißen. Napo 7 
leon Bonaparte gehör- 
te zu der letzteren 
Sorte. Cebrandmarkt 
durch einen selbst für 
die damalige Zeit 
bemerkenswerten 
Kleinwuchs errang er die Achtung seiner Mitmenschen, 
indem er kurzerhand einen Großteil Europas eroberte. 
Durch diese kriegerischen Taten wurde er nicht nur für 
die europäische Damenwelt interessant, sondern beschäf- 
tigte seither Generationen von Militärhistorikern und Hob- 
bystrategen . 

»Fields of Glory« erhebt den Anspruch, den letzten napo- 
leonischen Feldzug wieder zum Leben zu erwecken. Die 
vier damals stattgefundenen Schlachten sowie zwei fikti- 
ve Gefechte können in Echtzeit nachvollzogen werden. 




Auf der Acht- Meilen -Karte ist die Position der 
Kommandeure durch Fähnchen markiert 




Dabei dürfen Sie nicht nur in die Rolle Napo- 
leons schlüpfen, sondern je nach Wunsch 
auch das preußische oder britische Ober- 
kommando übernehmen. 
Nachdem Sie die Schwierigkeitsstufe und 
eine Schlacht ausgewählt haben, können Sie 
die historische Armeeaufstellung bevorzugen 
oder die Position der Truppen innerhalb eines 
realistischen Rahmens verändern. Dargestellt 
werden kann das Gemetzel auf dem »Feld der 
Ehre« in drei Maßstäben, zwischen denen Sie 
jederzeit wechseln können. Auf der Acht- 
Meilen-Karte sind die Aufenthaltsorte der 
Kommandeure angezeigt. Da Offiziere oft die 
verständliche Angewohnheit haben, sich 
weitab vom Kampfgeschehen aufzuhalten, ist 
diese Darstellung nur sinnvoll, um sich einen 
ersten groben Überblick zu verschaffen. 
Die Vier-Meilen-Karte ist für die strategische Planung am 
wichtigsten, kann man aus Ihr doch die Position und Stär- 
ke der eigenen und gegnerischen Verbände ersehen, ohne 
dabei völlig die Übersicht zu verlieren. Taktische Entschei- 
dungen betreffs einzelner Gefechte sollten Sie anhand der 
Ein-Meilen-Karte treffen. Korrekt uniformierte Soldaten mit 
dazugehöriger Ausstattung werden hier in isometrischer Dar- 
stellung sichtbar. In diesem Modus kann besonders gut die 
Auswirkung von Formationsbefehlen (Linie, Kolonne, Kar- 
ree, Scharmützel, Gemischt) beobachtet werden. Aus den 
Kanonen und Gewehrläufen steigt Pulverdampf auf und im 
Nahkampf sind die Bajonette aufgepflanzt. Allerdings reprä- 
sentiert selbst bei dieser herangezoomten Darstellung jeder 
Soldat 70 Kameraden. 

Sie können über den kurzen Dienstweg sowohl direkt ein- 
zelnen Einheiten Befehle erteilen als auch mit Anweisungen 
an Korps-Kommandeure gleich mehrere Divisionen zum 
Angriff führen. Um Befehle auszugeben, brauchen Sie nicht 
wie Napoleon auf Brieftauben oder unzuverlässige Kuriere 
zurückzugreifen. Sie klicken einfach die entsprechende 
Einheit oder den verantwortlichen Offizier an 
und wählen aus einem Fenster-Menü den 
Befehl aus. Verändern können Sie die For- 
mation und die Einsatzbefehle. Wollen Sie 
beispielsweise eine Brigade zu einem 
bestimmten Punkt beordern, dann geben Sie den 



yl 



IM WETTBEWERB 



Command HO 

eil 

History Line 1914-1918 
FIELDS OF GLORY 
Cohorl II 



61 



Fields of Glory hat zwar ein ahn- Command HO 84 

liches Spielsystem wie das lai- 
enhaft programmierte Cohort II, 
ist diesem jedoch technisch und 
von der Spietbarkeit hei 
mehrere Klassen überlegen. Das 
optisch magere History Line 
1914-1918 ist ebenso wie Command HQ abstrakter als Fields 
of Glory. Beide Spiele weisen jedoch weniger logische Unge- 
reimtheiten auf und sind langfristig motivierender. Command 
HQ bietet dabei einen ähnlichen Echtzeit- Nerven ktzel wie Fields 
of Glory. Das aufregende SF-Spiel Dune II kann allen Taktik- 
Fans empfohlen werden, die auf historisches Ambiente keinen 
großen Wert legen. 



Befehl »Verlegen« und fahren mit dem Mauszeiger auf den 
vorgesehenen Bestimmungsort. Neben der Infanterie und 
Kavallerie verfügen Sie über mehrere Artilleriebatterien, 
denen Sie individuell Ziele zuweisen können. 
Ein wichtiges Element ist die integrierte militärische Daten- 
bank. Zu den einzelnen Einheiten und herausragenden Offi- 
zieren können Sie jederzeit Informationen abrufen, die den 



hikn 



:".;h Licht- vit. -juatr« Eros 



14:41, i* Juni. 1: 




¥» 







Diese Infanterie-Einheiten verteidigen sich mit der Karree- Formation 
gegen Kavallerie- Attacken 

momentanen Status und den historischen Hintergrund wie- 
dergeben. In höheren Spielstufen wird der dort beschriebe- 
ne Charakter der Kommandeure von Ihnen in die Strategie 
miteinbezogen werden müssen. Beauftragen Sie nämlich 
einen zögerlich-vorsichtigen Offizier ohne Führungsqua- 
litäten mit dem Sturmangriff auf einen vom Gegner besetz- 
ten Hügel, verringern sich die Erfolgsaussichten. (tw) 




Datenbank 




sind Infor- 


Eine geregelte 


mationen 


Brückenbenutzung ist 


zu den Kom- 


offenbar unmöglich, 


mandeuren 


wobei besonders 


und Ein- 


Artillerieeinheiten 


heiten ab- 


gerne stecken- 


rufbereit 


bleiben 


gespeichert 





THOMAS WERNER 



Mit beinahe schon romanti- 
scher Verklärung betrachten 
wir heute die na pol eoni sehen 
Kriege. Angesichts der Zinn- 
soldaten-Uniformen vergißt 
man leicht die hohen Verluste 
an Menschenleben, gegen die 
der Vietnam krieg wie eine 
Kissen seh lacht wirkt. Außer- 
dem war es selbst im letzten 
Jahrhundert kein Vergnügen, 
von einem Bajonett - der 
damaligen Hauptkampfwaf- 
fe - aufgespießt zu werden. 
Läßt man die moralischen 
Bedenken beiseite, so ist der 
Eindruck, den Fields of Glory 
macht, nicht weniger zwie- 
spältig. 

Das Konzept, durch einfache 
Benutzerführung und Visuali- 
sierung des Geschehens (man 
sieht, wie die Truppen durch 
die Gegend laufen und mit- 
einander ringen) ein attrakti- 
ves Strategiespiel zu schaffen, 
ist wirklich nicht schlecht, 
Fields of Glory hätte das 
Potential zu einem wirklich 
hervorragendem Produkt 



gehabt. Leider haben die Ent- 
wickler wohl zuviel Mühe in 
die aufwendig recherchierte 
Datenbank gesteckt, so daß 
im Endeffekt zu wenig Zeit für 
die Programmierung blieb. 
Das unwillig ruckelnde Scrol- 
ling sogar auf 486ern gehört 
dabei noch zu den kleinen 
Macken. Viel schlimmer ist es, 
wenn (selbst computergesteu- 
erte) Einheiten den Unter- 
schied zwischen Fluß und 
Straße nicht kennen, sondern 
munter meilenweit über das 
Wasser wandeln. Anderer- 
seits sind die Soldaten offen- 
bar unfähig. Brücken korrekt 
zu benutzen. Artillerieeinhei- 
ten werden durch solche nütz- 
lichen Bauwerke sogar regel- 
recht im Vormarsch gestoppt. 
Zahlreiche derartige »Kleinig- 
keiten« verleiden einem recht 
schnell den Spielspaß. Freun- 
de na poleoni scher Szenarien 
müssen diese Schlampereien 
halt in Kauf nehmen, da Sie 
momentan keine bessere Al- 
ternative zur Auswahl haben. 





ü 


FIELDS OF GLORY 


3 PC/XT 


U 286 


■ 386/486 


J EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland □ General Midi 


□ Tastatu 


■ Mau 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Strategiespiel 


Freies RAM: min. 2 MByte 


Hersteller 


Microprose 


Festplattenplatz: ca. 12 MByte 


Ca.-Preis 

Kopierschuti 


DM 120,- 

Erträaliche 
Handbuchahfrage 


Besonderheiten: Integrierte militäri- 
sche Datenbank und High-Score- 


Anleitung 


Deutsch; gut 




Spieltext 


Deutsch; befriedigend 


Wii empfehlen: 386er 


Bedienung 


Befriedigend 


(min. 33 MHi) mit 4 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Ein Steiger und 
Fortgeschrittene 


Maus und VGA. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


--^*6IJ«W 



PC PUYER 9/93 



IMPERIAL PURSMIT 



Der Todesstern ist vernichtet doch das Impe- 
rium schlägt zurück - auf der ersten Mis- 
sions-Diskette zur Simulation »X-Wing«. 

Die größte, von Menschenhand verursachte Explosion hat 
das Universum erschüttert: Der Todesstern wurde in Mil- 
lionen kleinster 5tückezerb lasen. Doch den Aufständischen 
bleibt keinerlei Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. 
Das Imperium ist sauer und macht verstärkt Jagd auf die 
geschwächten Rebellen auf der Flucht. Die haben nicht nur 
einige Piloten und Schiffe verloren, 
sondern kämpfen auch mit Versor- 
gungsproblemen. Nahrungsmitte 
werden knapp, Überfälle auf impe- 
riale Weizen -Tran sporte sind erfolg- 
los. Eine teuer 
erkaufte Ge- 
treide-Liefe- 
rung erweist 
sich als vergif- 
tet und ein 



BORIS 
SCHNEIDER 

Ganz schön happig, 60 Mark 
für 20 neue Missionen berap- 
pen zu müssen, die noch dazu 
nicht allzu viel Neues in X- 
Wing einbringen. Das einzig 
richtig Innovative, was ich 
beim Test feststellte, war ein 
neuer Bug: Das »Locken« des 
Zielcomputers funktioniert 
nicht so wie es soll (wofür es 
in den USA inzwischen einen 
Patch gibt). Peinlich: Das alte 
Musik-Problem (OEMM als 
Melodienkiller) wurde immer 
noch nicht beseitigt. 
Der Charakter der Missionen 
ist mit denen in X-Wing nahe- 
zu identisch; spielerisch gibt 
es nichts Aufregendes mehr 
zu sehen. Die Tips, die man 
jetzt im Briefing abrufen 
kann, sind manchmal sehr 
nützlich, manchmal aber 
auch blanker Hohn: Hier 
geben die Programmierer 
offen zu, daß man eigentlich 
hellseherische Fähigkeiten 
brauchte, um eine Mission 
auf Anhieb durchzuspielen. 
Das dünne Anleitungsheft- 
chen enthält neben Informa- 
tionen zur Installation übri- 
gens einige Empfehlungen 
zum Spielablauf, die man in 
der X-Wing- Anleitung ver- 
mißt hatte. 

Wenn Sie noch nicht durch 
alle X-Wing-Missionen ge- 
kommen sind oder sich von 
»Imperial Pursuit« mehr er- 
warten, als nur ein paar Mis- 
sionen, sollten Sie lieber auf 
die nächste ZusatzdiskeHe 
warten, für die immerhin ein 
neues Raumschiff (»B-Wing«) 
angekündigt ist. 





ehemals freundlich 
gesinntes Volk 
unterstützt das 
Imperium und greift 
Sie mit den eigenen 
Waffen an. Kein 
guten Überlebensaus- 
sichten füreinen Rebellen-Pilo- 
ten, auch wenn er sein Können schon 
mehrfach unter Beweis gestellt hat. 
»Imperial Pursuit« ist die erste Daten- 
diskette für »X-Wing«, die »Krieg -der- 
Sterne«-Simulation von LucasArts. X : 
Wing haben wir ausführlich in Aus- 
gabe 5/93 getestet. Durch die 
Installation der Diskette haben Sie 
Zugriff auf eine neue »Tourof Duty«, 
deren Handlung zwischen den Fil- 
men »Krieg der Sterne« und »Das 
Imperium schlägt zurück« angesie- 
delt ist. Insgesamt 20 Missionen müs- 
sen durchgespielt werden; vier neue 
grafische Zwischensequenzen und 
ein Kästchen mit neuen Orden war- 
ten auf die erfolgreichen Piloten. 
Auf Wunsch vieler Spieler hat Lucas- 
Artseine Hilfe-Funktion eingebaut: In 
den »Mission Briefings« lassen sich 
weitergehende Tips zu den Missio- 



Ein Asteroidenfeld gehört zu 
den wenigen Neuerungen in der 
vierten Tour of Dury 



nen abrufen, wodurch sich die 
Lösung der teilweise arg vertrak- 
ten Aufträge etwas einfacher 
gestaltet. Den deutschen Versio- 
nen von »Imperial Pursuit« liegt 
auch ein Gutschein bei, mit dem 
man ein Upgrade-Kit bestellen kann, das 
sowohl die Zusatzdiskette wie auch X- 
Wing auf deutsche Bildschirmtexte 
umpatcht. 

Unsere Gesamtwertung für Imperial 
Pursuit bezieht sich auf die Kombina- 
tion X-Wing + Imperial Pursuit und ist iden- 
tisch mit der alten X-Wing- Wertung, da durch die 
Zusatz-Diskette keine großartigen neuen spielerischen Ele- 
mente eingebracht werden, X-Wing also nicht verbessert 
wird. (bs) 





IMPERIAL PURSUIT 

■ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


□ EGA 


■ VGA □ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ General Midi 


■ Tastatu 


■ Maus ■ Joystick 


Spiele-Typ 


Action- Simulation 


Freies RAM: min. 550 KByte 


Hersteller 


LmsArtf 


Festplattenplati: ca. 2 MByte 


Co.-Preis 


DM 60,- 


(zusätzlich zu X-Wing) 


Kopierschuti 


_ 


Besonderheiten: Missionsdiskette, die 


Anleitung 


Deutsch; ausreichend 


nur mit dem X-Wing-Hauptprogramm 
läuft. Unsere Wertung bezieht sich 


Spiel lex) 


Englisch; wenig 


auf das Gesamlpoket. 


Bedienung 


Befriedigend 


Wir empfehlen: 386er 


Anspruch 


für Fortgeschrittene 
und Profis 


(min. 33 MHz) mit VGA, 2 MByte 
RAM und Joystick. 


Grafik 


Gut 


^<~~^\~~ ■BBBB^. 


Sound 


Gut 


-m77B- 



NEU! SoftOase NEU! 

Alles Einführungspreise! 
Noch machen wir minus und Sie plus ! 



1869 


DV 


69 


A-Train 


DV 


69 


Abandon Places 


DV 


79 


Airbus A320 


DV 


69 


Air Traffic Control 


E 


69 


Alone in the Dark 


DV 


69 


AV8 Harrier Assault 


DA 


79 


B17-Flying Fortress 


DA 


79 


Battlechess 4000 


DA 


79 


Bundesliga Man. 2 


DV 


59 


Burning Steel 


DV 


69 


Buzz Aldrins Race... 


DA 


79 


Campaign 


DA 


69 


Car+Driver 


DA 


69 


Civilization 


DV 


69 


Comanche 


DV 


69 


Dark Speed 1.5 


DV 


69 


Das schwarze Auge 


DV 


69 


Der Patrizier 


DV 


69 


Dog Fight 


DA 


79 


Dune 2 


DV 


59 


Dynablaster 


DA 


49 


Eishockey Manager 


DV 


59 


Erben des Throns 


DV 


69 


Eye of the Beholder 3 


DV 


69 


Fl 5 Strike Eagle 3 


DA 


79 


F16 Falcoon 3.0 


DA 


79 


Formula One Grand... 


DA 


69 


Hired Guns 


DA 


69 


History Line 1914-18 


DV 


69 


Humans 


DA 


49 


Inca 


DV 


69 


Indiana Jones 4 


DV 


79 


Jimmy White Snooker 


DA 


49 


KGB 


DV 


49 


Legend of Kyrandia 


DV 


49 


Lemmings 2 


DA 


59 


Lethal Wepon 


DA 


69 


Links 386PRO 


DA 


69 


Monkey Island 2 


DV 


69 


Nigel Mansell 


DA 


69 


Pinball Dreams 


DA 


49 


Pushover 


DV 


49 


Railroad Tycoon 


DV 


69 


Ringworld 


DA 


59 


Sensible Soccer 92/93 


DA 


49 


Serpent Isle (Ul. 7/2) 


DA 


79 


Shadow of the Comet 


DV 


79 


Sherlock Holmes 


DV 


79 


Space Quest 5 


DV 


69 


Star Trek 


DV 


49 


Strike Commander 


DA 


89 


Tasc Force 1942 


DA 


69 


The Incredible Ma. 


DV 


69 


The Legend of Myra 


DA 


69 


Transarctica 


DV 


69 


Ultima Underworld 2 


DA 


69 


Valhalla 


E 


59 



alles PC-Versionen, DV - deutsche Version, DA - deutsche Anleitung, E - alles englisch 
Versand Innland: Ups-NN + DM 15, DBP-NN + DM 10, Vorkasse + DM 5 
Versand Ausland: nur gegen Vorkasse + DM 15 

SoftOase 

PSF 101255 

03012-Cottbus 



TAKE-A-BREAK PINBALL 



Was kann es schöneres geben, als 
heimlich auf dem PC eine Runde zu 
flippern? Dynamix jüngster Soft- 
ware-Sproß erfüllt diesen Wunsch 
gleich auf acht verschiedene Arten. 

Langsam mausert sich Windows zur Spiele- 
Plattform. Nach diversen Entertainment- 
£ Packs und Denkspielen bietet Dynamix jetzt ein 

A dickes Flipper-Paket an: »Take-A-Break Pinball« 

■S (übersetzt etwa »Mach-mal-Pause Flipper«) läuft 

H nur unter Windows 3.1, was Vor- und Nachtei- 

le mit sich bringt. 

Der erste Vorteil zeigt sich schon bei der Instal- 
lation des aus USA im- 
portierten Spiels: Ohne weitere Rück- 
fragen meldet sich schon das Pro- 
gramm auf Deutsch. Welche Sprache 
wir sprechen, wurde an unserer Win- 
dows-Version erkannt. Damit schlägt 
Pinball auch die etablierte Konkur- 
renz von Microsoft & Co, die so eine 
Auto-Einstellung noch nicht anbie- 
ten. Neben Deutsch und Englisch 
beherrscht das Programm auch Fran- 
zösisch. 

Nach der Installation, die dank hefti- 
gen Entpackens schon mal eine halbe 
Stunde dauern kann, befinden sich 
fünf komplette Flipper auf unserer 
Festplatte. Streng genommen sind es 
sogar acht, denn einer besteht aus 
zwei, ein weiterer aus drei »Stock- 
werken« oder Levels. Der 
Aufstieg in einen neuen 
Level ist ab einer bestimm- 
ten Punktzahl möglich. 
Damit Gelegenheits-Flip- 
perspieler auch die höheren 
Stufen sehen können, sind 
alle acht direkt vom Haupt- 
menü aus anwählbar. 
Die fünf Flipper halten sich 
thematisch an Hits aus dem 
Angebot von Sierra und 
Dynamix. Bei »Quest for 




BORIS 
SCHNEIDER 

Eigentlich ist ja in Take-A- 
Break Pinball alles drin, was 
man sich als Flipper- Spieler 
überhaupt nur wünschen 
kann. Die acht Felder sind 
prima ausgetüftelt, haben 
unterschiedliche Schwierig- 
keitsgrade und Extras. Die 
Bedienung ist famos, das 
Drumherum aufwendig - und 
trotzdem bin ich mit dieser 
Flip per- Simulation nicht zu- 
frieden. 

Nicht besonders schwerwie- 
gend ist die Tatsache, daß 
man von den vielen Anima- 
tionen eigentlich nichts mit- 
kriegt, wenn man konzen- 
triert spielt. Das Geschehen 
im rechten Fenster lenkt 
hoch tens ab und ist eigentlich 
nur für Zuschauer interes- 
sant. Viel schlimmer trifft 
mich aber die Kugelbewe- 
gung. Völlig abgehackt eiert 
der simulierte Stahlball durch 
den Flipper. Bei schnellen 
Bewegungen ist das Timing 
kaum abzuschätzen und ein 
echtes Spielen auf Punkte 
kaum möglich. Ein techni- 
sches Problem war das wohl 
nicht, denn wenn Sie per 
Menü die Kugel auf höchste 
Geschwindigkeit schalten, 
schießt sie stufenlos (aber viel 
zu schnell) über den Bild- 
schirm. 

Beim Konkurenten »Pinball 
Dreams« können die Dyna- 
mix- Program mierer noch ler- 
nen, wie die Kugel zu rollen 
hat. Dieser schwerwiegende 
Haken macht für mich das 
Windows- Pin ball um einige 
Stufen schlechter, als es hätte 
sein müssen. 



Daventry« finden 5ie sich in 
der Welt von King's Quest 
wieder; »Draxon« ist der 
Bösewicht aus Stellar 7 und 
Nova9. »Flipped out Willy« 
erzählt neue Abenteuer von 
Willy Beamish; Schwerenö- 
ter Leisure Suit Larry ist 
»Larry's Big Score« gewid- 
met und bei »Planet Pin- 
ball«, dem umfangreichsten 
Flipper der Sammlung mit 
drei Tischen, ist auch Roger 
Wilco aus Space Quest mit 
von der Partie. 

Gespielt wird mit Maus oder Tastatur. Bei jedem Flipper gilt 
es, zuerst einmal eine Münze einzuwerfen. Wenn Sie zwei 
bis vier Münzen springen lassen, dürfen entsprechend viele 
Mitspieler an den Flipper. Nach Druck auf den Startknopf 
betätigen Sie entweder die beiden Mausknöpfe oder die bei- 
den Shift-Tasten, um die Flipper zu aktivieren und den Ball 
wieder nach oben zu schleudern. In Verbindung mit den 
Control-Tasten können Sie den Tisch leicht anschubsen, soll- 
ten aber vor dem »Tilt« und dem Verlust der Kontrolle über 
die Flipper acht geben; das geht allerdings nicht mit der 
Maus. 

Grafisch und spielerisch wird einiges geboten, was auf einem 
»echten« Flipper gar nicht möglich wäre. So taucht bei 
»Quest for Daventry« mitten im Spielfeld eine Insel auf; bei 
»Planet Pinball« flattern Astro-Chicken über das Spielfeld 
und bei «Draxon« läßt ein Gravitationsfeld auch mal den 
Ball kurzzeitig über das Spielfeld schweben. Das Anima- 
tionsfenster auf der rechten Seite zeigt kein Standbild; bei 



King's Quest als Flippen 

Das dunkle Schloß 

in der Mitte verschwindet 

gleich in den Fluten 




Space Quest 

rtal drei: Planet Pinball 

spielt auf drei 

verschiedenen Ebenen 



fast jedem Target läuft hier ein kleines Film- 
chen ab. Außerdem wird Ihr Spiel durch 
eine Laufschrift rechts unten ständig kom- 
mentiert. 

Um das Spielen im Büro ein wenig zu 
erleichtern, haben die Programmierer an 
alles gedacht: Für kurze Unterbrechungen 
(beispielsweise ein Telefonanruf) gibt es die 
Pause-Taste; dauert es etwas länger, spei- 
chern Sie den aktuellen Spielstand; kommt gar der Boß ins 
Zimmer, kann man Pinball blitzschnell zu einem harmlos 
aussehenden Icon verkleinern. 

Take-A-Break Pinball nutzt den normalen VGA-Modus von 
Windows mit 1 6 Farben; natürlich läuft das Programm auch 
in allen »besseren« Farbtiefen und Auflösungen, ohne aber 
über die eigene 1 6-Farben-Crafik hinauszuwachsen. 
Alle von Windows unterstützten Soundkarten werden ange- 
sprochen; am schönsten klingt's mit einer Soundblaster-kom- 
patiblen für die zahlreichen originalgetreu klingenden Effek- 
te und einer Midi-Karte, auf der die verschiedenen Musiken 
ertönen. (bs) 




■ 


HL '. ; JH 

■TS»! KU 






■3 wl TT 




Ci£)™u*v«]i!e 



Immer wenn Sie bei »Larry's Big Score« viele Punkte halen, lau- 
fen kleine Animationen auf der Bühne hinter Larry ab 



IM WETTBEWERB 



Noch ist die Flipper- Konkurrenz Pinboll Creams 69 

auf dem PC dünn gesät. »Tri- TAKE-A-BREAK 

sfart« bietet ein einziges, recht PINBALL 61 

langweiliges Feld, aber immer- Tristan 57 

hin einen nahezu perfekten 

Kugellauf. Technisch am besten sind die »Pinball Dreams« mit 

dem einwandfreien Scrolling, dort gibt es aber nur vier nicht 

sehr aufwendige Tische. 

Take-A-Break Pinball liegt dazwischen, denn die Abwechslung 

ist hervorragend, das Spielgefühl zwiespältig: Der hakelige 

Kugellauf kostet ganz schon Punkte. 



. 


m 








, „___ — j 


■ "■'■■ 




szu 



Schwarze 
Löcher 
wirbeln 
die Kugel 
bei »Draxons 
Level Two« 
ganz schön 
durcheinander 



Dem Pterodaklylus entkommen 

Schieße den Ball in das Loch bei den Estros Eei.jen En Pl^iC'daklyluBWrfd 
herabstaßen. den Ball ergreifen und zu seinem Nest fliegen Schieße einen zweiter 
Ball auf die Eslros Berge. Der Pterodaktylus wird he rab stoßen und den 
F orts et zu ngspolizi st en ergreifen Ergibt 1.000.000 Punkte. Slartet einen 
MULTIBALL 

Die Riese nseescli necke erschlagen 

Triff das "Rerodaclyl Squawk'-Ziet zweimal. Schieße den Sali durch jede der 
PER-Bahnen Schieße den Ball in die Estros FoHerhöhle Die Riesenseeschnecke 
wird auftauchen Triff den 02 Rollover Knopf und dann die Riesenseeschnecke. 
Ergibt 1 000 000 Punkte. 



T'l 



Die Anlei- 
tung gibt 
es am 
Bildschirm: 
Zwar 
holprig 

immerhin 
Deutsch 



ü 


TAKE-A-BREAK PINBALL 


□ PC/XT 




3 286 


■ 386/486 


□ EGA 




■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. 


■ Roland ■ General Midi 


■ Ta statu 




■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Flipper 




Freies RAM: min. 4 MByte RAM für 


Hersteller 


Dynami* 




Windows 3.1 


Ca.-Preis 


DM 100,- 




Festplatlenplalz: ca. 6 MByte 


Kopier «Nutz 


- 




Besonderheiten: Acht Flipper für 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


Windows; Speicher- Funktion und 




[als Hilfstext 
Bildschirm) 


auf dem 


High-Score-Uste. 


Spielte xt 
Bedienung 


Deutsch; befriedigend 
Gut 


Wir empfehlen: 386er 

(min. 33 MHz) mit Windows 3.1 und 


Anspruch 


Für Ein Steiger 






Grafik 


Befriedigend 






Sound 


Gut 




^Ffc- 




Auf dam Bildschirm ist nur ein 
Drittel des gesamten Flippertisches 
zu sehen. Der Ausschnitt scrollt 
ständig der Kugel hinterher. 



Ratter-Ratter-Klunk: 
Realistisches Flippern in 
Reinkultur verspricht 
ein neues Pinball-Quartett. 
Besonderes Kennzeichen: 
Begutachtung des 
Geschehens in Nahauf- 
nahme bei fröhlich 
scrollendem Bildausschnitt. 



PINBALL DREAMS 



Nicht alle Träume bleiben Schäume. Wenn Sie schon 
immer fernab von rauchigen Kneipen dem behaglichen 
Klappern einer Flipperkugel lauschen wollten, dann kann 
aus dieser Wunschvorstellung schnell Wirklichkeit werden. 
Ein schwedisches Programmierteam ersann die »Pinball Dre- 
ams«, ein Flipper-Quartettfürden heimischen PC. Im Gegen- 
satz zu »Take-a-Break Pin- 
ball« von Dynamix, das 
viele exotische Gags 
bat, legte man bei die- 
sem Titel wert auf eher 
konventionelle Tugen- 
den. Die Kugel wird 
also nicht vorüberge- 
hend vergrößert, un- 
sichtbar oder tritt in ei- 
ner Talkshow auf, son- 
dern prallt brav und 
beständig gegen die ver- 
sammelten Bumper. 
Während Take-a-Break 
unter Windows läuft, 
sind die Pinball Dreams 
in den DOS-Gefilden 
zuhause. Ein weiterer 
Unterschied wird rasch 
deutlich: Das Spielfeld ist dreimal 
höher als der Bildschirm; also wird ständig gescrollt. Die 
Kamera ist stets dem Ball auf den Fersen. Dank dieser Aus- 
schnitt-Anzeige wirken Flippertisch-Aufbauten, Kugel und 
Konsorten recht groß. Das realistischste Feeling bietet die 
Tastatu Steuerung: jeeineShift- Taste ist für 
den linken bzw. rechten Flipper zustän- 
dig; mit Space kann man bei »Tilt«-Risiko 




am Tisch »rütteln«, um die Kugellaufbahn zu beeinflussen. 
Vier thematisch unterschiedliche Flipper wurden in dem Pro- 
gramm untergebracht. In separaten Bestenlisten werden die 
erfolgreichsten Punktejäger aufgelistet (sofern diese ange- 
sichts der blödsinnigen Initialeingabe -nur drei Buchstaben, 
die man nicht einfach eintippen, sondern durch Blättern mit 
den Shift-Tasten erwischen muß - Ihren Absender nicht ver- 
weigert haben). Jeder Flipper ist mit anderen Bonusfeldern, 
Targets, Kugelfallen und Rampen bestückt. Trocken, aber 
ausführlich erläutert das Handbuch dieeinzelnen Bonj-Mög- 
lichkeiten. Präzises Flippern und Abräumen bringt Extra- 
punkte, höhere Multiplikatoren oder zusätzliche Kugeln. 
Neben Grafik und Design bieten die einzelnen Flipper auch 



&, 



HEINRICH LENHARDT 



Beat Box; 

Treiben Sie die Kugel 

in die lichten Ränge der Hitlisten 



Flipperkugeln sind rund, 
damit sie schön geschmeidig 
rollen können - damit erzäh- 
le ich Ihnen wohl kaum etwas 
Neues. Was wie eine Selbst- 
verständlichkeit anmutet, 
gehört bei PC-Programmen 
nicht unbedingt zur Serien- 
ausstattung. Bei Take-a- 
Break-Pinball wird der Spiel- 
witz das Opfer furchtbar ruck- 
liger Kugel-Animation; in 
diesem Punkt gibt sich Pinball 
Dreams keine Blöße. Der Kul- 
ler flutscht ultra-soft über den 
Bildschirm und auch das Scrol- 
ling des Bildausschnitts ist 
rasant. 

Überhaupt stimmt das ganze 
Flipper-Feeling. Abprallwin- 
kel und Schnipp-Feinfühlig- 
keit wirken erfreulich »echt«; 
durch die Bestückung mit 
klassischen Elementen geht 



das Programm als regelrech- 
te Simulation durch. Doch 
trotz vier verschiedener Desi- 
gns droht auf Dauer sanfte 
Ermüdung. Alle Flipper spie- 
len sich recht ähnlich; außer- 
gewöhnliche Ideen oder 
Abwechslung sprießen eben- 
so spärlich wie grafische Fin- 
essen. 

Daß eine große Portion Glück 
über den Spielerfolg entschei- 
det, ist nun mal Flipper- 
typ i seh. In seiner Eigenschaft 
als akkurates Ptnball -Imitat 
mit originalgetreuem Spiel- 
gefühl ist Pinball Dreams 
gelungen. Realistische Kuge- 
lanimation plus traditionelle 
Spielfeldbestückung ergibt 
einen netten Spaß für zwi- 
schendurch. Der Langzeit- 
nährwert ist nicht optimal, 
aber manierlich. 




verschiedene Musikstücke und Soundeffekte. Vor allem die 
Digi-Effekte sind recht witzig geraten; das Rattergeräusch 
beim Einwerfen einer Kugel ist bemerkenswert lebensecht. 
BeimFlipper»lgnition« dreht sich thematisch alles um Rake- 
ten und Raumfahrt, 
während eine Wildwest- 
Eisenbahn »Steel Wheel« 
ziert. Der Redaktionslieb- 
ling »Beat Box« repräsen- 
tiert die Popmusik- Welt mit 
sinnigen Hitparaden-Roll- 
Overs und »Nightmare« 
bemüht sich verzweifelt um 
ein wenig Grabstein- 
Gemütlichkeit. 
Bis zu acht Spieler können sich vor dem PC niederlassen, 
um ein kleines Turnier auszutragen. Jeder kommt abwech- 
selnd an die Reihe; das Programm verwaltet brav die Punkt- 
zahlen. Im Gegensatz zu Take-a-Break können Sie hier kei- 
nen Spielstand speichern. Sie haben damit ein echtes Pro- 
blem, wenn sich bei 8-fach-Multiplikator und 20 Millionen 
Punkten mitten im Spiel ein störender Umwelteinfluß (z.B. 




Mit Spezialeffekten hält sich Pinball Dreams 
zurück. Man klatscht schon ergriffen in die 
Hände, wenn die Kugel über eine Rampe rollt. 



MAN INSTALLIERT NUR DREIMAL 

Die Frechheit des Monats ist der doppelte Kopierschutz von Pinball Dre- 
ams. Bei jedem Programmstart schlägt die Handbuchabfrage zu - lästig, 
aber nach erträglich. Doch damit nicht genug: Die Original -Diskette läßt 
sich maximal dreimal auf Festplatte installieren und dann 
nie wieder. Die laue Begründung von 21st Century Enter- 
tainment; »Leider sind wir zu dieser Form des Kopier- 
schutzes gezwungen, um die Herstellung von Software- 
Raubkopten zu unterbinden«. 

Die Raubkopierer werden sich allenfalls vor Erheiterung 
kringeln, denn auf dem Schwarzmarkt kursiert mit Sicher- 
heit schon eine »gepatchte« Version des Programms ohne 
den Disketten- Kopierschutz. Jeder Depp darf Back-Ups 
erstellen und beliebig oft installieren, nur der gute alte 
Software-Käufer halt nicht - wirklich toll, Leute. 
Ehrliche Kunden dürfen sich zurecht vom Hersteller ver- 
albert fühlen. Wann kapieren Firmen wie 21st Century 
Entertainment, daß sie mit solchen Schwachsinns-Metho- 
den nicht wenige genervte Mitmenschen ins Raubkopie- 
rer-Lager treiben? 



Ihr direkter Vorgesetzter) bemerkbar macht. 



ihn 






IM WETTBEWERB 



Im Duell der Flipper-Neuheiten PINBALL DREAMS 69 
zeigt sich, wie wichtig eine reo- Take-o-Break pinball «1 

listische Kugelanimation in die- Tristan 57 

sem Genre ist. Dynamix' Win- 
dows-Programm Take-a-Break 

bietet mehr Flippertische, witzigere Ideen, schönere Grafik - 
aber ein durch die unberechenbar herumruckende Kugel ver- 
hunztes Spielgefühl. Bei Pinball Dreams geizten die Pro- 
grammierer mit zündenden Design-Ideen, doch das Feeling ist 
herrlich echt. 



Q 


PINBALL DREAMS 


te—j 

□ PC/XT 


■ 286 


■ 386/486 


□ EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland □ General Midi 


■ Ta statu 


■ Mau 


Q Joystick 


Spiele-Typ 


Flipper 


Freies RAM: min. 530 KByte 


Hersteller 


2hl Century Enterloiemenl 


Festplattenplatz: ca. 3 MByte 


Ca.-Preis 


DM 90 - 




Kopierschutz 


Nerviger Disketten- 


Besonderheiten: Vier Flipper in einem 




Kopier schütz + 


Programm. Separate High -Store- 




Handbuch- Abfrage - Ätil 


Lister, werden gespeichert. 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 




Spieltext 


Englisch; sehr wenig 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Gft 


(min. 33 MHz) mit 640 KByte DAM 


Anspruch 


Für Einsteiger, Fort- 
geschrittene und Profis 


und VGA. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Gut 


-^6^W- 



II 
III III 



' wo üin ich? 
Wo ist die näcnste^oapa? 
was ist das? U> 




MARIO 

WIRD 
VERMISST 



Mario, der Schlunz, hat sich nach 
seinem PC-Debüt »Mario Teaches Typing« 
verdünnisiert. Jetzt darf Bruder Luigi 
den Schlamassel ausbaden. 



Wo bitte geht's zur nächsten Schildkröle? 

Der zweite MS- DOS-Auftritt des Videospiel-Super- 
helden beginnt nicht gerade standesgemäß. Pum- 
melchen Mario, für Schleckereien immer empfäng- 
lich, kann einem Törtchen nicht widerstehen, das ihm 
sein Erzfeind Bowser vor die Nase hält. Prompt wird 
er eingesackt und verschleppt; sein Bruder Luigi steht 
dumm und solo da. Also darf Luigi (sprich: der Spie- 
ler) den verschollenen Blutsverwandten wiederfinden, 
bevor Bowser seinen ultimativen bösen Plan verwirk- 
lichen kann: Er will nämlich die Pole mit unzähligen 
Haartrocknern zum Schmelzen bringen - der Schlin- 
gel! Und jetzt versuchen sie 
mal, einem 8- bis 12-jährigen 
diese dämliche Hintergrundge- 
schichte klarzumachen - der 
wird sich mit einem gemurmel- 
ten »Schwachsinn« an die Maus 
schwingen. 

Zu Beginn des Lernspiels »Mario wird 
vermißt« steht Klein-Luigi vor fünf 
Türen. Hinter jeder wartet eine unbe- 
kannte Stadt, die er besuchen kann. 
Da Städte bekanntlich Wahrzeichen 
haben und diese von Bowers Scher- 
gen gemopst wurden, darf Luigi sie 
wiederbeschaffen. Das tut man, 
indem man nach Schildkröten Aus- 
schau hält, die eine auffällig unauf- 
fällige Beule im Säckel haben - 
immerhin klauen die Viecher bei- 
spielsweise gleich den gesamten Eif- 
felturm. Wenn man glücklich alle 
Wahrzeichen zusammen hat, liefert 
man sie an der richtigen Stelle in der 
Stadt an (»Wo stand nochmal der Eif- 
felturm?»! und beantwortet ein paar 
mehr oder minder knackige Fragen 
(»Zu welchem Anlaß wurde das Pari- 
ser Wahrzeichen erbaut« o.a.]. 



(5>)| A. LOCKER 

Wann wurde nochmal die 
Golden Gate Bridge gebaut? 
Also düst man zum Lexikon, 
kramt den alten Schulatlas 
raus (in dem übrigens nur 
noch knapp die Hälfte der 
Grenzen stimmen...) - wer 
sieh mit »Mario wird ver- 
mißt« abgibt, lernt eine 
Menge Geographie en pas- 

Nur leider hat die Sache 
einen Haken: Eigentlich will 
man's gar nicht spielen. Im 
Gegensatz zur Carmen-Sa n- 
diego- Reihe, die man sich ab 
und an gerne zur Brust führt, 
hat Marios Lernabenteuer 
wenig Appeal. Carmen bietet 
nicht nur die bessere Grafik 
(vor allem »Where in Space« 
hat Klasse), sondern auch 
das intelligentere Spielprin- 
zip. Bis Klein-Luigi in den viel 
zu großen Städten die Wahr- 
zeichen einsammelt, hat man 
schon wieder das Interesse 
verloren. 

Da die ganz jungen Spieler 
die kritischsten sind, dürfte 
»Mario wird vermißt« eher 
auf Popis Festplatte schmo- 
ren - während der Junior vor 
dem »echten« Super Mario 
Bros, an der Ninlendo-Spiel- 
konsole hockt. 




igehemmten Schi 
ling Bowser gekidnapped. 

Spielerisch wird dieSuchedurch kleine Gimmicksaufgepeppt 
(Bewohner geben Tipse, mit Taxi-Tickets bewegt man sich 
schneller in der Stadt, Mini-Drachen Yoshi öffnet den Aus- 
gang in den nächsten Level). Erst wenn man alle fünf Städte 
so hinter sich gebracht hat, kommt man Mario näher, (al) 



m 


MARIO WIRD VERMISST 

■ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


J EGA 




■ VG* 


_l SuDerVGA 


■ AdLib/Soundbl. 




■ Tastatur 


■ Maus ■ Joystick 


Spiele-Typ 


Lernspiel 




Freies RAM: min. 566 KByte 


Hersteller 


Mindscape 




Festplatten platz: ca. 6 MByte 


Co.-Preis 


DM 90,- 




Besonderheiten: Geographie- 


Kopie r schütz 


- 




Lernspiel mit 10 Schwierigkeit!- 


Anleitung 


Deutsch; gul 












Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Befriedigend 




(min. 16 MHz) mit 2 MByte RAM, 
Joystick und VGA. 


Anspruch 


Für Einsfeiger 






Grafik 


Befriedigend 




■^•w 


Sound 


Befriedigend 




*.- ;, 45Ä- 



Tl/no COMflETTI 




Ausgab« 1/93 



Lemmings 2 • Super 
VGA: Die neue Gra- 
fik- Stan da rdk arte 
für Edel-Spiele* 
Tests: Car & Driver, 
Comanche, David 
Leadbretter's Golf, 
King's Quest u.v.m. 



ȟb 

S«VE£ 



_Ausg»l»8/93 




14 Soundblaster im 
Test »Lösungen: 
Sherlock Holmes, 
King's Ouesi VI, 
Quest R Glory III • 
Tests: Alone in the 
Park, Amazon, 
Amberstar, Battle- 
chess, . . . 



Ausgabe 3/93 




Test z.B.: Solitaire 
für Windows, Ultima 
Underworld II, WWF 
European Rampage 
•Tips & Tricks: 
Comanche, Alone 
in the Dark, Clouds 
of Xeen - Klein & 
Fein-Goblins2»... 




Ausgabe 4/93 




Ausgabe 5/93 



Ausgabe 6/93 



Tests: u.a. Dogfight, 
Empire Deluxe, In- 
ternational Athletics, 
The Legacy, Lethal 
Weapon, Maelstrom 
• Tips & Tricks: X- 
Wing, Space Quest 
V, Ultima Under- 
world II - Ringworld 




Land O'Lore: Vor- 
schau der neuen 
Rollenspiei-Serie • 
Tests • Tips & 
Tricks: Shadow of 
the Comet, Secret 
of the RainforesI - 
Technik-Treff» ... 




Ausgabe 7/93 



Pirates Gold: 
Kultspiel im VGA- 
Kleid «Tests: u.a. 
Ashes of Empire, 
Prince of Persia 2 • 
Tips & Tricks: The 
7th Guest, Freddy 
Pharkas, X-Wing, 
Serpent Isle • ... 




Ausgabe 8/93 



Ausgabe 9/93 



Superschnelle neue 
Grafikkarten und 
wie man sie einbaut 
• Cocktailrezept- 
buch für Windows • 
Tests: Betrayal at 
Krondor, Return of 
the Phantom • Mes- 
seneuheiten CES 



Diese Ausgabe hal- 
ten Sie gerade in 
Händen. Aber 
natürlich können 
Sie sie auch für 
Freunde und Kolle- 
gen bequem 
bestellen. 



Ausgabe 10/93 



10/93 



erscheint am 
15. September 
bei Ihrem Zeit- 
schriften-Händler. 
Die Themen 
sehen Sie in der 
Vorschau in 
diesem Heft. 



Ausgabe 11/93 



11/93 



Diese Ausgabe 
erscheint am 
8. Oktober 
bei Ihrem Zeit- 
schriften-Händler. 
Wenn Sie sie 
pünktlich und 
bequem ins Haus 
wollen, bestellen 



Ausgabe 12/93 



12/93 



Diese Ausgabe 
erscheint am 
4. November 
bei Ihrem Zeit- 
schriften-Händler. 



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I 



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Stück für je DM 6,50 der Ausgabe (ab 6/93). :0M 

zuzüglich Porto (innerhalb der BRD) : DM 4,1 

Gesamtsumme : DM 



ies Angebol gilt nur innertafc der BurKtesrepubl* Deutschland. 




POOL 
SHARK 

Wenn Sie die Farbe des Geldes mögen, 

lassen Sie doch einfach auf Ihrem PC die 

Elfenbeinkugeln rollen. 

Immer wenn Programmierer Archer McLean ein Programm 
auf den Markt bringt, hüpfen insbesondere in England die 
Zeitschriften und Käufer vor Freude. Denn Archer läßt sich 
meistens viel Zeit und schreibt dafür besonders gute Klein- 
ode der Software-Kultur. Sein Action-Spiel »Dropzone« und 
seine beiden »International Karate«-Programme waren 



Wenn Sie zu Beginn zwei Farben mit einem Stofl einlochen, 
dürfen Sie wählen, mit welcher Farbe Sie weiterspielen 

rianten spielen: »8 Ball USA Bar Table«, «8 Ball UK Coin 
Op« und »9 Ball USA Tournament«. Die Regeln sind alle 
im Handbuch erklärt. Die drei Varianten unterscheiden sich 
hauptsächlich in der Zahl der Kugeln auf dem Tisch und in 
der Reihenfolge, in der diese eingelocht werden müssen. 
Jede Runde wird grundsätzlich mit zwei Spielern durchge- 
führt; der Computer kann aber eine oder sogar beide Rollen 
(in einem Demo-Modus) übernehmen. 20 Computer-Geg- 
ner mit unterschiedlichen Spielweisen lassen so schnell 
keine Langeweile aufkommen. 




Sollten Sie 

zulange jedenfalls auf 8-Bit-Computern wie dem C 64 echte Trend- 
beginnen setter - Sein erstes 16-Bit-Spiel, «Jimmy Whites Whirlwind 
Snooker« war eine technisch gekonnte Billard-Simulation 
mit einem kleinen Nachteil: Abseits der britischen Inseln ist 
diese Billard-Variante in keiner verrauchten Pool-Halle zu 
finden. Für größeren Erfolg in Europa und USA folgt jetzt 
also eine Pool-Simulation nach gängigen Regeln. 
In »Pool Shark« können Sie drei verschiedenen Pool-Va- 



e Kugeln, 

Grimassen 

;u schneiden 



Wenn Sie Besuch zu Hause haben, kommt der 
Turnier-Modus gerade recht. Acht Spieler treten 
in einem KO-System gegeneinander an. Welche 
dieser Spieler computergesteuert und welche echte Men- 
schen sind, bestimmen Sie. Für die Zwei -Spieler-Modi gibt 
es sogar eine High-Score-Liste; die Punktzahl errechnet sich 
aus Ihrer Spieigenauigkeit und Spielgeschwindigkeit. 
Die Steuerung von »Pool Shark« erfordert eine Maus. Mit 
dieser wählen Sie zuerst einmal die Symbole am linken oder 
oberen Bildschirmrand an. Gleichzeitig bewegen Sie eine 
imaginäre Kamera um den gerade angewählten Ball. Frei 




Eine Übersicht aus der direkten Vogelperspektive gibt es nicht; 
von weiter oben können Sie nicht auf den Tisch schauen. 

positionieren läßt sich diese Kamera aber nicht. Der Kame- 
rawinkel bestimmt gleichzeitig die Richtung mit der Sie den 
Queue (gesprochen: Köh, gemeint: dieser lange Stock mit 
dem Sie die Kugel anstoßen) anlegen. Über Bildsymbole 
können Sie präzise festlegen, wo der Queue die Kugel tref- 
fen soll (sorgt für Spin und damit für kurvigere Bahnen) und 
wieviel Power Sie in den nächsten Stoß legen wollen. 



Q 



IM VERGLEICH 



Was macht man, wenn es außer Links 386 Pro 
den beiden Billard- Prag rammen POOL SHARK 
von Archer McLean keine weite- pjnball Dreams 
ren lieferbaren Titel aus diesem Whir | wmd iaoo y er 
Genre gibt? Wir vergleichen m.t Tflke .A-Break-Pinb<.ll 
anderen Spielen, bei denen es 

um kleine Bälle geht. Der Spielablauf einer Golfrunde ist e 
Billard-Spiel ja gar nicht so unähnlich, und auch Flipper si 
den Spielhallen zu finden. Den direkten Konkurrenten Snoo- 
ker hängt Pool Shark nicht nur wegen besserer Optionen son- 
dern auch wegen der verständlicheren Spielregeln ab. 



BORIS SCHNEIDER 



90 
71 



ind in 



Wenn man mal die Euphorie 
außen vor läßt, die viele Pool 
Shark-Spieler zeigen, weil die 
Kugelbewegungen so 

schrecklich genau und schnell 
sein sollen, dann stößt man 
auf viele Unzulänglichkeiten. 
Zum einen ist das Ambiente 
mit reiner Vektorgrafik und 
Düdel-Musik nun wirklich 
nicht mehr zeitgemäß. Ein 
paar nett gezeichnete Bilder 
oder etwas schönere Menüs 
wären wahrlich nicht fehl am 
Platze. Hier ist der Program- 
mierer wohl in seinen 8-Bit 
und 64- Kilobyte Zeiten hän- 
gengeblieben. 

Besondere Funktionalität 
kann man der Bedienung nun 
auch nicht nachsagen. Wer 
von Windows und praktisch 
allen Spielen den »Dop- 
pelklick« mit der Maus 
gewohnt ist, wird sich über die 



Menüs hier gewaltig ärgern: 
Erst links, dann rechts klicken 
ist weder intuitiv, noch logisch 
noch besonders freundlich. Ich 
verstehe schon, warum ein 
Hilfsbildschirm alle Funktio- 
nen anzeigt: Um sich das Wirr- 
warr von Funktionen zu mer- 
ken, die mal mit dem linken, 
mal mit dem rechten Maus- 
knopf ausgelöst werden, 



icht I 



ein 



Weile. 

Sie suchen eine Poolbillard' 
Simulation? Wunderbar., hier 
ist sie. Exakter kann man das 
Spielgefühl auf einem PC wohl 
nicht wiedergeben [obwohl es 
meilenweit von einem echten 
Tisch entfernt ist). Sie suchen 
ein schön aufgemachtes Com- 
puterspiel daß Sie ohne Hand- 
buch-Studium beherrschen 
können? Diese Anforderung 
erfüllt Pool Shark leider nicht. 



■ : »*i«»ioi»- ! t;vi 



Mehr Verwirrung denn je: Die eingebaute Hilfsfunktioi 
nicht der Weisheit letzter Schluß 




Um besser zielen zu können, blendet das Programm auf 
Wunsch die ungefähre Laufrichtung der Kugel ein 

Für Tüftler und Knobler gibt es eine «Trick Shot«-Option, 
bei der Sie sich die Kugeln frei auf den Tisch legen können, 
um trickreiche Stöße zu üben. Leider haben die Entwickler 
keine Situationen zum Ausprobieren dazu gepackt, so daß 
Sie grundsätzlich Ihre eigenen Trick Shots aufbauen müs- 
sen. Immerhin können Sie diese dann auf Diskette speichern 
und an einen Bekannten, der ebenfalls dieses Programm 
besitzt, weitergeben. (bs) 





POOL SHARK 

■ 286 ■ 386/486 


a 


□ PC/XT 


□ EGA 


■ VGA U Super VGA 


■ AdLib 


'Soundbl. ■ Roland □ General Midi 


■ Tastati 


jr ■ Maus □ Joystick 


Spiele-Typ 


Billard Simulation RAM-Minimum: 560 KByte freier 


Hersteller 


Virgin Speicher 


Cn-Pre» 


DM ]M Festplatlenplati: ca. 1 Megabyte 


Kopierschut 


schwer lesbare Handbuch Besonderheiten: Drei verschiedene 




abfrage; erträglich Spielregeln, Turniere mit bis vi acht 


Anleitung 


Deutsch, gut Spielern 


Spielt ext 


Englisch, wenig m (- ^ ^ ^ ^ - 


Bedienung 


Befriedigend Mouj 


Anspruch 


Für Fortgesthritiene 


Grafik 


Ausreichend X^N. \ 1 HUlk 


Sound 


Ausreichend /-— __ ~~~~x3~'^^^ B^Lm 




L-T7IÄJ 




BEAUTY 

BEASf 



Disney weiß, was Kinder mögen: Zum 
rührigen Trickfilm »Die Schone und 
das Biest« gibt es einen grafisch pos- 
sierlichen Lernspiel-Cocktail. 



Das Biest saß grummelnd in seinem Schloß und studierte 
die Taschenbuch-Ausgabe von «Männer lassen lieben«. 
Wie lächerlich waren die Beziehungsprobleme gemeiner 
Menschen im Vergleich zu seinem Kummer: Ein greulicher 
Fluch verwandelte den guten Mann in ein Kuschelmonster. 
Der Zauber kann nur gebrochen werden, wenn eine wahl- 
weise besonders kurzsichtige oder besonders herzensgute 
junge Dame sich trotz des aufdringlichen Unrasiert- Looks 
in das Ungetüm verliebt. 

Das klassische Märchen von der Schönen und dem Biest 
kam Ende letzten Jahres zu neuen Ehren. Eine technisch vir- 
tuose Walt-Disney-Zeichentrickproduktion sorgte für voll- 
gepackte Kinos; willig folgten Millionen von Eltern ihren Kin- 
dern in die Lichtspielhäuser. Ein schlappes Jährchen ist mitt- 
lerweile vergangen und schon hat Disney das Spiel zum Film 
vollendet; für die Programmierung sorgte die französische 
Firma Infogrames. Um eine romantische Ballnacht mit der 



Bei der Jagd nach den 
Kirschen muß Lumiere über 
den Kuchen hüpfen 



Schönen und dem Biest zu ermöglichen, 
müssen fünf Aufgaben gelöst werden. 
Zwei Schwierigkeitsgrade stehen zur 
Wahl; außerdem kann jedes der Mini- 
spielchen direkt angewählt werden. 
Bei diesem für Kinder konzipierten Pro- 
gramm steht der spielerische Aspekt im 
Mittelpunkt. Eher hintenrum schleicht 
sich ein dezenter Lernfaktor dazu; die 
Kids trainieren ein wenig das Gedächt- 
nis oder beweisen ein Gespür für Farben 
und Formen. 

Um den Blumenschmuck für das Fest zu 
komplettieren, steht 
ein Besuch im winter- 
lich verschneiten Gar- 
ten an. Wie bei einem 
»Memory«-Spiel müs- 
sen Pärchen gebildet 
werden. Jeder Blu- 
menstrauß hat hinter 
einem der 1 6 Schnee- 
häufchen einen Zwillingsbruder. Merkt man sich die Position 
einzelner Bouquets, hat man rasch alle Pärchen gebildet. 
Damit die Schöne nicht mit einem »Ich hab' nichts anzu- 
ziehen« vor dem Spiegel verharrt und den Tanzpartner war- 
ten läßt, hilft man in der Wäscherei ein wenig aus. Ver- 
schiedenfarbige Laken wurden an die Wäscheleine gepinnt; 
durch das Anklicken einzelner Tücher tauscht man deren 
Positionen aus. Sobald drei gleichfarbige Laken neben- 
einander flattern, verschwinden jene im Wäscheschrank. 
Sind alle Farbkombinationen gebildet, die am oberen 
Bildrand vorgegeben wurden, wird das Abendkleid raus- 
gerückt. 





In der Wäscherei werden die Laken nach Farben sortiert 



Kl N DE RK 

Da Beaury and Beast < 
konzipiert ist, wollen 
auch einmal zu Wort kommen li 
die Stelle eines »Im Wettbewe rb« -Ver- 
gleich s kosten s rückt die Kids-Corner: Der 
6 Jahre alte Tobias kommentiert das Spiel 
aus seiner Sicht. 

Dem Knirps imponiert vor allem die grafische 
Aufmachung: »Beim lier- Beschützen geht alles 
viel zu schnell, aber es ist total witzig, wenn 
die Eier zerbrechen und die Köchin dann böse 
schaut« und »Beim Wäschesortieren muß man 
ganz schnell sein und der Wäscheschrank guckt 
so traurig, wenn man die falsche Farbe erwischt 
hat« lauten seine Kommentare. 

Der spielerische Kick reißt Tobias nicht immer mit; das Gesche- 
hen in der Wäscherei langweilt ihn bald. Lob gibt's auch: »Das 
Spiel in der Bücherei ist spannend, weil man ganz genau auf- 
passen und sich viele Gegenstände merken muß«. 
Womit man einen 6-jährigen wirklich begeistern kann, war 
leicht festzustellen, als Papi beim pädagogisch weniger wert- 
vollen »Strike Commander« ertappt wurde. Tobias erregt: 
»Wow, ist das ein Düsenjäger-Spiel?« - die Schöne und das 
Biest können da nicht ganz mithalten... 



Tobias (6) 
checkte die 
Kinder- Kom- 
patibilität 



HEINRICH 
LENHARDT 

: Schönheit dieser Film- 
Umsetzung offenbart sich vor 
allem Computer-Kids; er- 
wachsenen Spielern kommt 
das Programm eher biestig 
vor. Das liegt einzig und 
allein am niedrigen Schwie- 
rigkeitsgrad und der 
schwächlichen Komplexität. 
Infogrames darf man aber 
keinen Strick daraus drehen; 
schließlich ist Beauty and 
Beast eindeutig für jüngere 
Spieler konzipiert. 
Die Mischung ist bei den 
abwechslungsreichen Pro- 
gramm teilen gelungen; 
lediglich das Acti an -betonte 
Kirschensammeln entpuppt 
sich wegen der super- 
schwammigen Steuerung als 
kompromißloser Reinfall. 
Liebliche Grafik und elegant 
eingefädelte Lerneffekte 
können gefallen. Die fast 
schon Trickfilm-kompatible 
Animation macht alleine das 
Zusehen zum (wenn auch 
kurzfristigen) Vergnügen. 
Einige Sub-Spiele wie das 
»Eier beschützen« hätten ge- 
nug Potential, um auch Er- 
wachsene auf Dauer zu fes- 
seln, Schade, daß der Her- 
steller nicht an zusätzliche, 
besonders komplexe Level s 
oder einen speziellen »Trau- 
keinem-über-14«-Modus ge- 
dacht hat. 

So bleibt Beauty and the Beast 
für uns in Ehren der Min- 
derjährigkeit entwichenen 
PC-Oldies ein mäßiges Ver- 
gnügen; als liebevoll insze- 
nierte Unterhaltung für Kids 
kann es sich sehen lassen. 



Witzige Spiel idee, 

aber leider 

drei Levels lang: 

Geleiten Sie 

die rohen Eier in 

die Schüssel 

Um den Kuchen für die Fete 
zu backen, müssen Eier in 
eine Schüssel geschlagen 
werden. Diese küchentech- 
nische Binsenweisheit wird 
hier zum echten Problem: 
Die Eier purzeln über einen 
Hindernisparcour; 
durch das Anklicken 
von Pfannen, 

Schwämmen und Löf- 
feln muß man einen 
Weg zur Schüssel 
bauen. Justierte 
Gegenstände rucken 
nach ein paar Sekun- 
den wieder in ihre 
ursprüngliche Position 
zurück; wiederholtes ord- 
nendes Klicken ist deshalb 
gefragt, um genug Eier heil 
ans Ziel zu geleiten. 
Beim nächsten Spiel muß 
der wandelnde Kerzenhalter 
Lumiereein halbes Dutzend 
Kirschen aufsammeln. Er 
läuft und hüpft zu diesem 
Zweck auf einem riesigen 
Kuchen herum. Dabei sind 
ihm diverse Gegner auf den 





Fersen, die ihn bei Berührung um eine Etage nach unten 
schubsen. In der Bibliothek muß der Spieler schließlich die 
Notenpartitur für den Ball retten. Weckermännchen Cogs- 
worth zeigt verschiedene Symbole, die auf den Rücken von 
Büchern erkannt und in der richtigen Reihenfolge nach- 
geklickt werden müssen. (hl) 




Fans des Trickfilms bekommen hübsche Animationen mit < 
bekanntesten Figuren geboten 





BEAUTY AND THE BEAST 

■ 286 ■ 386/486 


w 


□ PC/Xl 


□ EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib 


'Soundbl. □ Roland Q General Midi 


■ Tastat 


jr ■ Mau 


s Q Joystick 


Spiele-Typ 


Lern spiel 


Freies RAM: min. 490 KByte 


Hersteller 


Disney /Inf ogromes 


Festplattenplatz: ca. 3 MByte 


Ca.-Preis 

Kopier schul 
Anleitung 


DM 80,- 

Englisdi; befriedigend 


Besonderheiten: Fünf Spiele für 
Kinder; Erwachsene werden unter- 


Spieltext 


Englisch; wenig 






(deutsche Version in 


Wir empfehlen: 286er 




Vorbereitung) 


(min.lt MHz) mit 640 KByte RAM, 


Bedienung 


Gut 


Maus und VGA. 


Anspruch 


Für Einsteiger 




Grafik 


Gut 




S ° Und 


Befriedigend 


■Pa^sd/^kaL 



Die PC PLAYER-Gleichung: 






für uns! 




Es ist doch eigentlich ganz 
einfach: Sie müssen nur jeman- 
den überzeugen, daß es un- 
wirtschaftlich ist, sich jeden 
Monat PC PLAYER am Kiosk 
zu kaufen, wenn man im Abo 
I 5% Spart und das Heft 

auch noch jeden Monat 

frei HaUS bequem gelie- 
fert bekommt! Wenn Sie also 



einen neuen Abonnenten gefun- 
den haben, dürfen sie sich eins 
von den drei Geschenken aus- 
suchen - und auch behalten! 
Spaß beiseite: Wir wollen einen 
neuen Abonnenten - Sie wollen 
ein Geschenk. Noch irgend- 
welche Fragen offen? Na, dann 
weg mit der ausgefüllten Karte! 








r) 






vot/ 



<j£i »yj^v 



für Sie! 




„Day of the 
Tentacie" von 
LucasArts! 

Das Referenz-Programm im 
Genre „Adventures"! Verhin- 
dern Sie mit den drei schräg- 
sten Helden des Universums 
den teuflischen Plan der grim- 
migen Saugnapf-Monster! Die 
irrwitzige Story, die knackigen 
Puzzles und die einfache Be- 
dienung machen dieses Grafik- 
Abenteuerspiel zum absoluten 
Hochgenuß! 



CD-ROM mit mehr 
als 400 Spielen! 

Was wollen Sie mehr: Über 400 
Shareware- und Demo-Versio- 
nen von Spielen für DOS und 
Windows mit einer Gesamt- 
kapazität von ca. 250 MB! Dabei 
sind auch diverse Grafikdateien 
zum Durchstöbern und die 
Vollversion des Apogee-Pro- 
gramms Secret Agent! 



ital-Joystick 
von Dynamics! 

Für schnelle Action- und Sport- 
spiele ist ein griffiger Digital-Joy- 
stick ein Muß. Der Competition 
Pro Mini sieht super aus und 
überzeugt mit robuster Mecha- 
nik. Ein Handgriff - und schon 
können Sie voller Freude die 
Mikroschaiter klicken lassen! 



srr 





nn Sie sogar I IM|^ 



wenn 

für die Fischerchöre 

zu schräg singen: 

Mit diesem Karaoke- 

Programm können 

selbst Sie sich endlich 

einmal als Lead Voca- 

list profilieren. 







as tut ein moderner Chef, 
wenn die Angestellten 
nicht den gewünschten Einsatz 
bringen? Was hilft gegen eine 
miese, leistungsdrückende Stirn- 
ung am Arbeitsplatz? Nach vie- 
len mißlungenen Experimenten mit anregenden Kunstwer- 
ken, New Age-Musik, Generationen von Gummibäumen, 
Prämien und farbigen Toiletten- 
deckeln wollen die Japaner das ulti- 
mative Mittel zur Mitarbeitermotivati- 
on entdeckt haben. Nach einer 
gemeinsamen Mahlzeit mit den 
Untergebenen stimmt dort der Vorge- 
setzte ein Playback-untermaltes Lied- 
chen an und präsentiert sich als 
Schlagerstar. Besonders beliebtsind in 
Nippon rührselige Schnulzen, bei 
denen man nicht weiß, ob der schmal- 
zige Text oder die gepeinigten Töne 
die Zuhörer zum Weinen bringen. 
Nichts schweißt ein Arbeitsteam 
offensichtlich so sehr 



PC KARAOKE 

Hersteller: Sirius Publishing 
Preis: ca. 120 Mark 
Benötigt: 386er, 2 MByte 
RAM, CD-ROM-Laufwerk, 
VGA, Windows, Soundbla- 
ster- kompatible Soundkarte 
sowie optional ein Mikrofon 



Vom Hauptmenü 
wählt werden 



Gehaltvolle 
Texte wie 
dieser garan- 
tieren einen 
unterhaltsa- 



sammen wie das 
gegenseitige Wissen um das gesangliche 
Unvermögen der anderen. 
Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese 
»Karaoke« genannte Form der Selbstdarstel- 
lung via Vereinigte Staaten den Weg nach 
Europa fand. Hier jedoch geht man mit 
Karaoke anders um als ursprünglich vor- 
gesehen. Weder wird vor dem Einsatz der Stimmbän- 
der Walfischfleisch genossen noch dient das Gemein- 
schaftserlebnis Karaoke der Produktivitätssteigerung. Als 
Freizeitvergnügen in Diskotheken und auf Parties ist es glei- 
chermaßen beliebt wie auch gefürchtet. 
Unter der Rubrik »Dinge, die Sie lieber nicht erfahren woll- 
ten« können Sie sich vom Talent Ihrer lieben Verwandschaft 
oder Ihres Freundeskreises überzeugen, mit einer selten 
gehörten stimmlichen Treffsicherheit garantiert jeden Ton zu 
verfehlen. Sollten Ihre Vorgänger jedoch wider Erwarten 
gesanglich brilliert haben, dann bleiben ja immer noch Sie 



übrig, um sich gründlich zu blamieren. 
Doch eigentlich macht gerade die gesangliche Unfähigkeit 
der Teilnehmer Karaoke so reizvoll. 
Natürlich gibt es im Multimedia-Zeitalter jetzt auch eine 
Version für den PC, die progressive Vorgesetzte mal eben 
in der Mittagspause zur Hebung des Betriebsklimas benut- 
zen können. Sirius Publishing hat auf sein CD-ROM »PC 
Karaoke« eine Mischung von 12 
amerikanischen Songs gepackt, 
von denen viele auch in Europa 
Ohrwürmer sind. »New York, 
New York« oder »Pretty Woman« 
können sicher auch hier zum Mit- 
singen anregen, insofern Sie keine 
Berührungsängstevorden englischsprachigen Texten haben. 
Nach dem Start des Programms erscheint eine Übersicht 
aller abspiel baren Lieder, die Sie ähnlich wie bei einer Juke- 
box durch Anklicken auswählen. Die gewünschte Musik 
wird von der CD abgespielt, 
währendessen teilweise ein 
Hintergrundchor oder eine 
unterstützende Gesangsstim- 
me miterklingt. Auf dem Bild- 
schirm wird der Text ange- 
zeigt, wobei durch Einfärben 
der Worte parallel zum Fort- 
schreiten der Musik eine Mit- 
singhilfe gegeben wird. 
Besonders stimmgewaltige 
Zeitgenossen mit überdur- 
schnittlichem Selbstbewußt- 
sein können sich gleich durch 
alle zwölf Lieder an einem Stück kämpfen. Bei diesem »Top 
12 Countdown« sind die Hälfte der Stücke zusätzlich mit 
einer kurzen Video-für-Windows-Sequenz versehen. In die- 
sen Filmchen versucht ein Moderator, witzige Kommentare 
zu den Songs zu geben - dieser Versuch mißlingt jedoch 
ganz gewaltig. 

Richtige Karaoke- Profis geben Ihre schrägen Töne nur von 
sich, wenn sie dabei mit einem Mikro herumfurchteln kön- 
nen. Daher können Sie an ihre Soundkarte ein Mikrophon 
anklemmen und Ihre Stimme mit der Instrumentalfassung 
gemixt aus den Lautsprechern tönen lassen. Wem die zwölf 
mitgelieferten Titel nicht reichen, der kann für den Preis einer 
Audio-CD weitere Songsammlungen nachkaufen, die mit 
dem Hauptprogramm eingesetzt werden können. 
Partytauglich ist die Wiedergabe der Liedtexte mit recht groß- 
formatigen Buchstaben. Wenn Sie auf dieses Mätzchen ver- 
zichten können, dann sollten Sie allerdings lieber zu den 
preiswerteren Audio- Produkten ohne Computerunterstüt- 




können einzelne Songs ange- 



zung greifen. 



Itw) 



The Grammy Awards« für CD-ROM 



GREATEST HITS 



Was dem Film-Fan der »Oscar«, ist dem 
Musik-Freund sein »Grammy«. Durch- 
wühlen Sie die statistischen Tiefen des US- 
Musikpreises und ergötzen Sie sich an Digi- 
Bildchen nebst Audio-Clips. 

Eddie Blazonczyks großes Jahr war 1 986: Er gewann den 
Grammy in der Kategorie »Beste Polka-Aufnahme«. 
Diese amerikanische Auszeichnung, das Gegenstück zum 
Filmpreis Oscar, hat im Laufe seiner über 30jährigen 
Geschichte so manche bizarre Sparte hervorgebracht. Vor 
allem in der 60er Jahren war die Jury recht innovations- 
freudig; vielen obskuren Kategorien war nur eine kurze 
Lebensdauer beschieden. An so manchem Gebiet läßt sich 
Musikgeschichte ablesen: Einen Grammy für den besten 
Disco-Song gab's 1 979 einmal - und nie wieder. 
Auch wenn Sie eher Pop statt Polka bevorzugen, sind Sie 
bei »The Grammy Awards« gut aufgehoben. Dieses CD- 
ROM ist zum einen eine Datenbank, in der Sie in der US- 
Musikgeschichte zwischen 1958 und 1991 wühlen können. 
Man sucht nach einzelnen Künstlern, Kategorien oder Jah- 
resergebnissen. Jeder Interpret, der es zu einer Grammy- 
Nominierung gebracht hat, ist statistisch erfaßt. 
Die sporadisch eingestreuten digitalisierten Bilder und 
Audio-Clips von den Preisverleihungen konzentrieren sich 




auf die populären Genres rund um Pop und Rock. Die CD 
ist größtenteils mit Audio-Musik vollgepackt. Sie können 
aber keine speziellen Lieder anspielen, sondern nur kom- 
pletten Nominierungs-Reigen lauschen. Hier werden dieein- 
zelnen Songs kurz angespielt; zwischendurch nuschelt der 
Moderator die Namen der Interpreten. Dazu gibt's besten- 
falls Standbilder, die dank Super VGA (640x480 Bifdpunkte 
bei 256 Farben) ganz manierlich aussehen. Für Video-Ani- 
mationen war auf der CD kein Platz mehr. 

THE GRAMMY AWARDS 

Hersteller: Compton's New Media 

Preis: ca. 100 Mark 

Benötigt: 286er mit 1 MByte RAM, CD-ROM, Super VGA und 3 

MByte Festpia He n- Kapazität 




»...and the Grammy goes to«: Digitalisierte Bildei 
von der Preisverleihungen dürfen nicht fehlen 



id Audio-Häppchei 



Die Auswahl der Multimedia-Clips richtete sich anscheinend 
weniger nach künstlerischen Gesichtspunkten, sondern nach 
dem Nettigkeitsfaktor der Plattenfirmen. So findet man von 
den Beatles weder Bild und Ton; ein solcher Klops ist eigent- 
lich nur dadurch erklärbar, daß sich der Programmanbieter 
keine Copyright-Einigung leisten konnte. Auf der anderen Seite 
wird man mit Standbildern von mittelmäßig prominenten 
Künstlern wie Kenny Loggins in einem inflationären Ausmaß 
überschüttet, das auch den inbrünstigsten Fan übersättigt. 
Auf der statistischen Seite kann man über die mit Suchkri- 
terien reich ausgestattete Datenbank kaum klagen. Infor- 
mationen jenseits der Grammy-Welt werden allerdings nicht 
gereicht; sinnvolle Details wie Auflistungen von Hitparaden- 
Plazierungen fehlen. Wenigstens können Sie Ihr neu erstan- 
denes Wissen im Grammy-Trivia-Quiz testen. Da es pro Jahr 
nur 10 Fragen gibt, kennt man die Antworten allzuschnell 
auswendig. 

The Grammy Awards ist das 
erste CD-ROM, das ansatzwei- 
se zeigt, welche Perspektiven 
dieses Medium für Freunde der 
Musik- Statistik hat. Trotz man- 
cher Schludrigkeit hat das Pro- 
gramm zumindest einen mittel- 
fristigen Unterhaltungswert. 
Man klickt sich ganz gerne 
durch Jahrgänge und Kategori- 
en, erkennt wehmütig ältere 
Songs wieder (»...das waren noch Zeiten!«) und läßt sich 
durch Grammy-Kuriosa verblüffen. Daß die subtilen Folk- 
popper von Jethro Tüll ihren einzigen Grammy just in der 
Kategorie »Hard Rock/Metal« gewonnen haben, dürfte auch 
so manchen Profi-DJ verblüffen. (hl) 



Testen Sie Ihr Musik 

Grammy -Quiz 




DIE WINDOWS- 

»Ste reo«, die Audio- und CD-Steuersoftware von Animotion 

STEREOANLAGE 




-ANIMOTION 



Um im Multimedia-Zeitalter noch 
up to date zu sein, muß man sei- 
nem PC auf jeden Fall eine scharfe 
Soundkarte nebst schickem CD-Lauf- 
werk spendieren. Die Hardware- 
Hersteller überbieten sich gegensei- 
tig, wenn es um immer noch tollere 
technische Daten geht; doch ohne 
die richtige Steuersoftware verkümmern seibat die besten 
Chips auf der Platine. 

Auf DOS-Ebene sind es Spielprogramme auf CD-ROM, die 
Laufwerk und Soundkarte auf Trab bringen. Wenn Sie aber 
unter Windows mal eine Musik-CD spielen, tolle Geräu- 
scheffekte digitalisieren und 
wiedergeben oder ein MID1- 
Musikstückchen erklingen las- 
sen wollen - dann müssen Sie 
meist mit einer Handvoll lieb- 
los programmierter Utilities 
vorlieb nehmen, die weder 
optisch noch softwaretechnisch 
zueinander passen. 
Die Firma Animotion hat dieses 
Dilemma erkannt und ein Pro- 
gramm namens »Stereo« entwickelt, das alle verfügbaren 
Klangerzeuger unter Windows steuert. Jede Sound karte und 
jedes CD-Laufwerk, das sich an Microsoft's Multimedia-PC- 
Standard (MPC) hält, gehorcht den Befehlen der Stereo-Soft- 
ware. Für eine Vielzahl populärer Soundkarten werden 
zudem spezielle Mischpult-Treiber mitgeliefert, um zusätz-. 
liehe, kartenspezifische Funktionen nutzen zu können. 
In Stereo stecken folgende vier Geräte: ein Mischpult, ein 
CD-Player, ein Digital-Rekorder und ein MIDI-Player. 
Diese Einheiten können Sie auf drei verschiedene Arten 
bedienen: Über die Fernsteuerung, als Stereo-Turm und in 
Form von Einzelkomponenten. 

Komplettiert wird die Stereo-Software durch die Audio- 
Datenbank, auf die wir später noch näher eingehen. 
Die Fernsteuerungs-Darstellung nimmt am wenigsten Platz 
auf dem Bildschirm ein und erlaubt dennoch den Zugriff 
auf die elementaren Funktionen aller vier Klangerzeuger. 
Diese werden über aussagekräftige Symbol-Schaltflächen 
angewählt und lassen sich anschließend über eine Tasten- 



Vor allem Aufnahm 
der Turm -Darstellung fix vc 



Software-CD-Player, digitale 
Klangrekorder oder MIDI-Datei- 
Wiedergabeprogramme gibt es 
zuhauf für Windows-Sound- 
freaks. »Stereo« vereint all diese 
Einzelkomponenten und noch 
ein bißchen mehr zu einer kom- 
fortablen Sound-Steueranlage. 



Mit der Fernsteuerung haben Sie 
wichtigen Funktionen im Griff 



leiste in Verbindung mit einem 
edlen Fluoreszenz-Display bedie- 
nen. Mit dieser Fernsteuerung kön- 
nen Sie schnell mal eben die Laut- 
stärke regulieren oder ein CD- Stück, 
einen Digisound oder eine MIDI- 
Datei wiedergeben - sogar eine 
Auswahl von verschiedenen CD- 
Titeln oder Dateien läßt sich programmieren. 
Wer mehr will, schaltet schnell hinüber zur Stereoanlagen- 
Darstellung. Grafisch liebevoll gestaltet wurden hierbei 
MIDI-, Digisound- und CD-Player sowie ein Mini-Mischpult 
aufein andergestapelt. Ohne lästiges Umschalten haben Sie 
jetzt die wichtigsten Bedienelemente aller Geräte ständig 
klickbereit. Wer eine Komponente (zum Beispiel den MIDI- 
Player) gerade nicht benötigt, schaltet sie der besseren Über- 
sicht wegen einfach ab - und schon ist sie vom Bildschirm 
verschwunden. 

In der Stereo-Turm- Darstellung können Sie auch bereits 
bequem Digital-Aufnahmen vom CD-Spieler oder einer 
anderen Klangquelle machen - sofern es Ihre Soundkarte 
erlaubt (es geht bei fast allen). So einfach digitalisieren Sie 
zum Beispiel ein Stück von einer Musik-CD: Sie stellen im 
Mischpult den CD-Kanal auf »REC«, klicken beim Digital- 
Rekorder auf die Aufnahme-Taste und starten flugs den CD- 
Spieler. Am Ende des Stücks stoppen Sie die Aufnahme und 
speichern die Musikdaten auf Ihre Festplatte - fertig. 
Wollen Sie das so in Bits und Bytes gepferchte Liedchen 
nach allen Regeln der elektronischen Kunst nachbearbeiten, 
genügt ein Klick auf die Edit-Taste. Sodann finden Sie sich 



lAlJEM« 



Sä- 



i EMOTION 



Ii ! IlI.l 1 t 



■ es : es • ran j cgi 




Tut; Oj.llm, 



D. D. D. 




u 



_■_' l_i_ ■'' I U " ri "- ED I L " 



im Sample-Editor wie- 
der, der jeder Digital- 
Datei mit Verstär- 
kungs-, Balance-, Aus- 
blend-, Chorus-, 
Flange-, Echo-, Um- 
kehr- und Tempo- 
Effekten zu Leibe rückt. 
Selbstverständlich feh- 
len auch Misch-, Ko- 
pier- oder Einfüge- 
Funktionen nicht. 
High-tech-Fans mit 
Knöpfchen-Faible fühlen sich aber bestimmt erst in der Ein- 
zel komponenten-Darstellung so richtig wohl. Von der Fern- 
bedienung aus aktiviert ein Doppelklick auf eine der vier 
Cerätetasten die Luxus-Version der jeweiligen Einheit. 
Das Mischpult glänzt nun mit großen Schiebereglern und 
verfügt zudem eventuell - abhängig von Ihrer Soundkarte - 
über Baianceregler, ein Aussteuerungsinstrument, Bass- und 
Höhenregler, Stummschaltungs- und Aufnahmeschalter. Als 
besonderen Leckerbissen können Sie verschiedene, oft 
benötigte Einstellungen speichern und zum schnellen Zugriff 
auf die dafür reservierten Tasten legen. 
Die CD-, Digisound- und MIDI-Spieler sind jetzt mit Rest- 
zeitanzeige, Wiederholfunktion und Zufallswiedergabe aus- 



i ■■'■ r:i - i 



ANäCTKM 



Die Ausstattung des 
Luxus-Mischpults hängt v 
Ihrer Soundkarte ab 



Plätzchen frei. Zu jedem Stück können Sie 
neben dem Namen auch noch den Interpre- 
ten, den Albumtitel, das Erscheinungsjahr, 
die Spurnummer, die Platten- oder Kasset- 
tenseite sowie die Dauer des Songs angeben. 
Natürlich übernimmt TitleTrax automatisch 
alle Angaben aus einer bereits bestehenden 
CD-Titel-Datei und erspart Ihnen so das 
nochmalige Eintippen. Über die flotte Such- 
funktion finden Sie später auch in riesigen 
Datenbergen ein verschollenes Stück wieder 
oder stellen rasch ein paar Ihrer Lieblingssongs für eine Walk- 
man-Kassette zusammen. 

Zu einem Ladenpreis von fairen 150 Mark (Profisoft, Os- 
nabrück) erhalten Sie ein optisch liebevoll gestaltetes Kom- 
plettpaket, das keine Wünsche offenläßt. Damit bewältigen 
Sie alle Audio-Aufgaben unter Windows so einfach, als wür- 
den Sie Ihre Ste- 



reo-Anlage be- 
dienen-nurnoch 
etwas komforta- 
bler, (ts) 



Eile Qpllons Help 


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EMOTION 



Das kann kein 

Heimgerät: 

CD-Stücke 

komfortabel per 



auswählen 



Eile Gplinne üelp 




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ij.,1-, p„„ an Playlui Siläctisii 


»■"■ ,#S.»TKW 



Wie im Wohnzimmer: Der Digitalrekorder von »Stereo« 
animiert zum Aufnehmen 

gestattet. Programmierte Stücke können Sie in einer Aus- 
wahlbox direkt durch Anklicken des Dateinamens starten 
In Falle des CD-Spielers können Sie zu jedem Titel den Song- 
namen und den Interpreten eingeben und an- 
schließend auch jedes CD-Stück über den Titel des 
Liedes anwählen. Die Stereo-Software ist dabei so 
nett, alle einmal mühsam eingetippten Songnamen 
auf Festplatte zu speichern und automatisch an- 
zuzeigen, wenn die dazugehörige CD zu einem 
späteren Zeitpunkt mal wieder eingelegt wird. 
Wer beim Lesen der letzten Zeilen auf den nahe- 
liegenden Gedanken gekommen ist, damit endlich 
mal all seine CDs akribisch zu archivieren, für den 
hat Stereo noch etwas Besonderes auf Lager: die 
Audio-Datenbank »TitleTrax«. Nicht nur die CD- 
Titel, MIDI- und Digisound-Dateien können Sie 
damit dauerhaft archivieren; auch für Schallplat- 
ten-, Kassetten- und DAT-Stücke ist immer ein 















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Für den 

kreativen 

Klang-Bastler 

der Sample- 
Editor 
geschaffen 



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enn alle Kriminalfälle so leicht aufzuklären 
wären wiedieses vom Ex-Polizisten Jim Walls 
entworfene Abenteuerspiel, dann könnten unsere 
Gesetzeshüter wohl den größten Teil Ihrer Arbeits- 
zeit mit Kartenspielen und Freibadbesuchen ver- 
bringen. Einige fiese Fallstricke sind allerdings trotz- 
dem in Blue Force versteckt, die Sie mit unserer 
Lösung umgehen sollten. 

Dienstantritt 

Zunächst sollten Sie sich in den Besprechungsraum 
der Polizeistation begeben, in dem Sie nach einer 
kurzen Begrüßung in die anstehenden Aufgaben ein- 
gewiesen werden. Anschließend nehmen Sie sich 
ein sogenanntes »Rap Sheet« von der Ablage neben 
der Asservatenkammer, um über die gesuchte Per- 
son informiert zu sein. Auf dem Parkplatz besteigen 
Sie das rechte Motorrad und beginnen mit Ihrer 
Patrouillenfahrt, Nach ein- bis zwei Fahrten meldet 
sich die Zentrale bei Ihnen und fordert Sie für einen 
Einsatz im Hafen an. Sie bestätigen den Empfang 
der Nachricht mit dem entsprechenden Funkcode 
aus dem Handbuch und machen sich auf den Weg. 
Dort angekommen sprechen Sie mehrmals mit der 
Frau und dem Jungen, melden der Zentrale Ihre 
Ankunft und fordern Verstärkung an. 
Sie reden mit Officer Doug, laufen die Anlegestelle 
hinunter und betreten die Jacht »Fufurewave«. Bevor 
Sie sich nun weiter in Gefahr begeben, sollten Sie 
anhand der Gürteltaschen [Inventory) überprüfen, 
ob Ihre Waffe geladen ist - und dies gegebenen- 
falls nachholen. Sie ziehen nun Ihre Pistole (mit der 
Waffe sich selbst anklicken) und klopfen zweimal an 




Ein kleiner Sehalter öffnet eine große Geheimtür 

die Tür, In der Kabine sollten Sie sich rechts neben 
der Innentur positionieren und dann wiederum höf- 
lich anklopfen. Sind Sie in der Schlafkajüte ange- 
langt, so ist es angebracht, mehrmals mit dem Gei- 
selnehmer zu reden, und ihn nach seiner Aufgabe 
mit den Handschellen zu fesseln sowie seine Waffe 
an sich zu nehmen. Ist er durchsucht, dann schicken 
Sie die Ex-Geisel zum Arzt, sprechen mit Officer 
Doug und gehen zurück zum Motorrad. Korrekt mel- 



BLUE 
FORCE 

A 

Probleme mit unfairen Stel- 
len? Tsunamis neues Polizi- 
sten -Ad venture haben wir für 
diesen Fall schon mal gelöst. 

den Sie der Zentrale: »Prisoner in Custody.«, »Clea- 
red Scene.« und fahren zum Gefängnis, 
Dort suchen Sie den Zellenraum auf, nehmen eines 
der »ßooking Forms« vom Wandholter und füllen es 
mit dem beim Geiselnehmer gefundenen Ausweis 
aus. Das Formular übergeben Sie dem Aufsichtsbe- 
amten und erhalten dafür ein »ßooking Slip«. Die- 
sen Slip packen Sie auf der Polizeistation in Sutters 
Postfach und übergeben die Waffen des Geisel- 
gangsters an die Asservatenkammer. 

Polizisten-Blues 

Sie setzen Ihre Streifenfahrt fort und stoßen auf ein 
verdächtiges Fahrzeug, Wie auf der Polizeischule 
gelernt, fordern Sie Verstärkung an und reden mehr- 
mals in der polizeiüblichen, stets höflichen Art mit 
dem ausgestiegenen Beifahrer. Da dieser recht unge- 
halten reagiert, fühlen Sie sich provoziert und legen 
ihm Handschellen an, Sie durchsuchen ihn und wen- 
den sich dann verbal dem Fah- 
rer zu. Sie geben Doug die 
Anweisung, diesen Typen eben- 
falls gut zu verschnüren und 
untersuchen den Pickup. In einer 
Ablage auf der Beifahrerseite fin- 
den Sie Patronen und durch 
Bedienen des Hebels können Sie 
den Fahrersitz umlegen. Das 
Gewehr und die Perückte stellen 
Sie sicher, sprechen erneut mit 
Doug, führen per Funk einen 
»Subject Check« durch bzw. mel- 
den »Prisoner in Custody« und »Cleared Scene«. Im 
Gefängnis buchen Sie wie vorher schon Ihren Gefan- 
genen, stecken auf dem Revier den »Booking Slip« 
In Sutters Fach und geben sämtliche Beweisstücke 
an die Asservatenkammer weiter. 
Dienstschluß - Sie gehen rechts ous dem Parkplatz 
heraus und fahren zu Grandma Frannie. Dort ange- 
kommen unterhalten Sie sich mit ihr und starten die 
Suche nach der verlorenen Baseballkarte, Im Hafen 



laufen Sie am Pier links entlang zu Carter's l 
tal, lesen die Notizen ouf dem Bord und gehen mit 
der richtigen Notiz zu Carter, Dieser handigt Ihnen 
die Karte und als Belohnug für Ihr gutes Herz Dis- 
countcoupons für die Boolsanmietung aus. In den 
Child Protective Services überreichen Sie die Base- 
ball-Karte an den verzweifelten Jungen und landen 
schließlich mit dem Kind und seiner Mutter bei der 
Grandma. Noch dem Essen nehmen Sie draußen 
den Hund von der Leine und spielen nach dem 
romanfischen Geplänkel mit der jungen Frau ein 
paar mal mit dem Hund Stöckchen holen. Irgend- 
wann schleppt er ein Holzfeil von einer Kiste an. 
Nachdem Sie ins Haus zurückgekehrt sind, zeigen 
Sie dieses Fundstück Lyle Jamison. Abschließend 
begeben Sie sich ins Wohnzimmer, betrachten die 
an der Wand hängenden Erinnerungsstucke, mer- 
ken sich die Nummer der Polizeimarke Ihres Vaters 
und nehmen den Karton aus dem Regal. Den darin 
befindlichen Tresor offnen Sie mit der gemerkten 
Nummer und entnehmen ihm die Münze. Ansch- 
ließend beschäftigen Sie sich mit dem Computer, 
schalten ihn ein, lesen den dort gespeicherten Brief 
und merken sich den Namen Ihrer Mutter fJackie] 
als Passwort. Mit dieser Eingabe haben Sie Zugriff 
auf die COBB-Datei und können diese ausdrucken. 

Ermittlungen 

Früh am Morgen begeben Sie sich zunächst zu Jami- 
son, zeigen Ihm die Computerausdrucke und faxen 
diese dann an die Polizei. Von dort erhalfen Sie ein 
Rap-Sheet, Sie fahren zum Dienst, erhalten aus der 
Asservatenkammer die zum Rap Sheet gehörenden 
Photos, nehmen die Nachrichtaus dem Postfach und 
lesen die neue Notiz an der Pinnwand. Derart infor- 
miert gehen Sie in den Besprechungsraum. Für den 
Appell entladen Sie Ihre Waffe und reinigen diese 
mit dem »Cleaning Set« von dem Tischchen, Auf 
dem Parkplatz müssen Sie nun antreten und können 
anschließend wieder durch die Gegend fahren. 
Schließlich werden Sie über Funk als Verstärkung 
zur »Bikini Hut« gerufen. Der Funkspruch wird 
bestätigt und dort angekommen melden Sie »Arri- 
val at Scene«, Sie öffnen den Kofferraum des Strei- 
fenwagens, entnehmen den »Center Punch« und zer- 
trümmern damit die Scheibe des angetrunkenen 
Autofahrers. Den Fahrer klicken Sie mit den Hand- 
schellen an [Doug verhaftet Ihn daraufhin), und Sie 
melden »Scene Cleared«. 

Nach Ihrem Unfall begeben Sie sich zu Jamison und 
nehmen die Akte von seinem Schreibtisch. Den 
Mikrofiche betrachten Sie mit dem Lesegerät, 
In Tony's Bar zeigen Sie die Photos und Ihre Poli- 
zeimarke dem Barkeeper, Beides hat bei dem weib- 
lichen Gast eine stimulierende Wirkung auf dos 



Sprachzentrum. Von ihr erhalten Sie eine Serviette mit dem Namen »Weasel«. 
Diese Serviette und Ihre Marke zeigen Sie dem Manager der Alley Cat-Bow- 
lingbahn. Kommt rollet alias »Weasel« heraus, so präsentieren Sie Ihm das 
Rap-Sheel, mit dem er gesucht wird. Erneut sprechen Sie mit dem Manager, der 
Ihnen die Schlüssel zum Wohnwagen beim »Bikini Hut« gibt. Sie fahren zum 
Wohnwagen und nehmen die zwischen Fernseher und Sofa liegenden Stiefel in 
die Hand. Bei näherer Betrachtung finden Sie unter einem Absatz einen Noti- 
zzettel. Diesen Zettel zeigen Sie Lyle und fahren dann heim zur Großmutter, 

Die Abrechnung 

Nach Ihrem SchorheitsscHbf machen S ; e sich auf den Weg zum Hafen. Sie 
gehen zu Carter, um vor. ihm e n Boot mittels Coupon zu mieten. Wenn vor 
Ihnen der Schlüsselten s"eht, lenken Sie ihn mit der Münze ab und entneh- 
men dem Kosten neben den Mietscnnisse r aun die F.W.-(Futurewovej-Schlüs- 
sel. In der Kabine der Futurewove untersuchen Sie den Blumentopf und finden 
einen weiteren Schlüsse!. Die Kiste auf dem Pier vor der Futurewave enthält einen 
wichtigen Bootshaken. Diesen, und auch dos Netz, das auf dem Steg vor Car- 
ters Bootvermietung in der Nähe des Floßes liegt, nehmen Sie an sich, Das 
gelbe Mietboot wird mit dem Schlüssel gestartet. 
Am Strand der Insel untersuchen Sie die Kiste und greifen zum ölverschmierten 
Lappen und dem dieselgefüllten Behälter. Am Lagerhaus setzen Sie den Wach- 
hund mit dem Fischernetz außer Gefecht, öffnen beide Tore mit dem Blumen- 
topfschlüssel und gehen hinein, Am Schaltkasten hinten links betätigen Sie den 
Lichtschalter. Das Kobel vom Gabelstapler schließen Sie on den Generator an 
und schalten diesen ein. Sie stecken das andere Kabelende in die Buchse am 
Schaltkasten und betätigen den hinter einer Klappe versleckten Schieber. 
Die Geheimtür zum Nebenraum öffnet sich und Sie können dort in einer Kiste 
automatische Waffen finden, Eine Waffe entnehmen Sie, schließen den Durch- 
gong mittels des Schiebers, montieren das Verbindungskabel ab und legen die- 
ses auf den Gabelstapler, Generator und Licht müssen nun noch ausgeschaltet 
werden und draußen werden Sie die beiden Tore wieder mit dem Schlüssel 
abschließen. Dos Netz entfernen Sie mit dem Bootshaken vom Rottweiler und 
schippern mit dem Boot zurück zum Festland. Carter erhält die Schlüssel zurück 
und Jamison wird über die Waffe sehr erstaunt sein. 
Morgens fahren Sie zum Hafen, mieten ein Boot von Carter und steuern mit 
Jamison an Bord die Insel an. In der Bucht untersuchen Sie zunächst die ankern- 
de Futurewave. Dort hat sich einer der Gangster verschanzt, Sie entnehmen der 
Tasche auf der Rückseite des linken Bootssitzes den Schraubenzieher und öff- 
nen mit ihm das Fach an der Kobinenwand der Jacht. Sie entnehmen das Flare 
und stecken es zusammen mit dem Dieselbehälter und dem Lappen in das Ent- 
lüftungsrohr rechts oberhalb der Tür. Kommt Green heraus, dann reden Sie auf 
altbekannte Weise mehrmals mit ihm und klicken ihn dann mit den Handschel- 
len an, Sie durchsuchen Green und kommen so an die Handgranate. Sie stei- 
gen in das Mietboot und starten es. 

Auf der Insel setzten Sie die Handgranate gegen den schießenden Gangster 
ein, durchsuchen die Überreste und finden eine Hundepfeife. Mit dieser Pfeife 
klicken Sie den Wochhund am Lagerhaus an und öffnen die Tore, In dem Lager- 
haus schließen Sie die Geheimtür mit dem Schieber, nehmen das gelbe Kabel 
vom Haken, prüfen, ob Ihre Pistole auch geladen ist und nehmen diese in 
Anschlag, Jetzt können Sie Jamison anweisen, die Geheimtür wieder zu öffnen, 
Mit dem langhaarigen Verbrecher reden Sie zweimal, bis der böse Oberboß 
herauskommt, Sie fesseln den ersten Verbrecher mit dem Kabel, durchsuchen 
ihn (wichtig!) und binden den Staatsanwalt mit dem losen Ende ebenfalls fest, 
Dieser wird vorschriftsmäßig gefilzt und wieder haben Sie der Gerechtigkeit zu 
einem Sieg verholten... (Iw) 



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Jürgen Vieth 



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Befrayal at Krondor läßt dem Spieler recht viele 
Freiheiten bei der Erfüllung der einzelnen Mis- 
sionen, Man kann versuchen, ein Kapitel auf dem 
direktesten Weg zu lösen oder sich exzessiv einzel- 
nen Nebenaufgaben widmen. Wir haben nur einen 
grundsätzlichen Leitfaden erstellt, der einige der 
Nebenstränge kurz andeutet. Über die hier nieder- 
gelegten Informationen hinaus gibt es noch viel mehr 
zu entdecken - lassen Sie Ihrer Neugier freien Lauf! 

Grundsätzliche Tips 

Zunächst gilt wie bei allen Rollenspielen: abspei- 
chern, abspeichern und nochmals abspeichern. Vor 
jeder gefährlichen Aktion und nach jedem bestan- 
denen Kampf sollten sie Ihren Spielstand sichern, 
was denk der praktischen »Bookmarb-Funkfion 
schnell geschieht. 

Halten Sie Ausschau nach Erddepots und Kisten. An 
zahlreichen Sträuchern können Sie die Beeren 
pflücken und gewinnen so entweder Heiltränke oder 
Nahrung, Alle - besonders bei Gegnern gefunde- 
nen oder von freundlichen Einwohnern geschenkten 
- Rationen sollten Sie vorsichtshalber untersuchen; 
sie könnten verdorben oder vergiftet sein. Unge- 
fährlich sind gekaufte Nahrungspakete. 
Halten Sie in einem Kampf ihren Magier ous dem 
Getümmel heraus oder lassen Sie ihn sich verteidi- 
gen, bis einer Ihrer Kämpfer ihn befreit. Hat der 
Mogier Gelegenheit zum Zaubern, so bietet sich am 
Anfang der »Despair Thy Eyes«-5pruch zum Blen- 
den von Gegnern an. Flüchten abgeschlagene Fein- 
de und sind Sie auf deren Ausr„;tungsgegens-ände 
scharf, dann können Sie diese mit »lnvito' ; on« wie- 
der zurücklocken. 

Sollten Sie später über den »Evil Seek«-5pruch ver- 
fügen, donn haben Sie eine perfekte Waffe, mit der 



TIPS ZU DEN KAPITELN 1-4 



BETRAYAL 
KRONDOR 



Um Ihnen das Leben in Mid- 
kemia etwas zu erleichtern, 
hat sich unser Redakteur 
Thomas »Gorath« Werner 
durch das neue Dynamix- 
Rollenspiel gekämpft. Hier 
ist die erste Hälfte seiner 
Komplettlösung. 



Sie gleich mehrere Banditen oder Monster angrei- 
fen können. 

Bei vielen vor Ihnen aufsteigenden magischen Fal- 
len können Sie übrigens einige der geometrischen 
Objekte verschieben und entweder als Schutz oder 
zum Ausschalten von Fallenelementen benutzen. 

KAPITEL 1 

In der ersten Mission hat Locklear die Aufgabe, den 
gefangenen Moredhel Gorath in die Hauptstadt 
Krondor zu überführen, Owyn begleitet die beiden 
auf dem gefahrvollen Weg nicht ganz freiwillig. 
Zunächst begibt sich diese Gefangeneneskorte in 
den beschaulichen Ort LaMut, Noch vor Erreichen 




Wenn alles versagt, greifen skrupellose Hex- 
code-Helden zum Disk-Editor. Zu Beginn der 
Spielsland-Files (die sich im Directory \GAME5\ 
SAVES.GOl befinden) sind die Charakter- Werte 
fein säuberlich aufgeführt. Man erkennt sie 
daran, daß jeweils dreimal hintereinander der 



selbe Wert im Code steht. Durch Überschreiben 
mit dem Hexwert 63 powert man alle Talente 
auf 99 Prozent. 

Achtung: Anwendung auf eigene Gefahr! Dok- 
toren Sie nur mit Sicherheitskopien von Spiel- 
ständen herum! 



des Dorfs finden Sie rechts von der Straße eine ßät- 
selkiste. Die Lösung ouf die Frage nach dem Schick- 
sal von Prinz Arutha lautet »DIE«, 
Seltsame Dinge geschehen in LaMut, Bei einem 
Besuch in der Festung erfährt man vom Diebstahl 
eines Rubins durch die Grey Worriors. Auch in der 
Taverne wurden in letzter Zeit mehrfach Gäste 
bestohlen, wie man in einer Unterhaltung mit dem 
Wirt Sumani herausfindet. Dieser gibt einem auch 
den Tip, betreffs der Grey Warriors einen Mann 
namens Keifer in Loriel aufzusuchen. Der Zwerg 
Dubai An Loch erzählt vom Ärger, den es in einem 
nahegelegenem Bergwerk gibt. 
Außerdem sollten Sie in LaMut die Goldmünzen 
rechts neben der Brücke nicht übersehen - steuern 
Sie einfach den Mauszeiger an diese Stelle im Bild 
und klicken Sie, sobald er sich in eine Lupe ver- 
wandelt. Auf diese Weise sollte man auch alle 
zukünftig Standbilder absuchen. 
Wollen Sie sich nun an den Neben-Quests versu- 
chen und so Ihre Erfahrungswerte hochschrauben, 
dann begeben Sie sich jetzt erst einmal nach Loriel. 
Zunächst geht mon dafür nach Norden in Richtung 
Yabon. Haben 5ie Yabon hinter sich gelassen, so 
gehen Sie links in einen Feldweg hinein an dem Haus 
vorbei und finden eine Rätselkisfe, die nach einer 
Spinne, olso »SPIDER« fragt. Zurück auf der Haupt- 
straße kommen Sie bald wieder an einem Feldweg 
vorbei. In dem daran liegenden Haus wohnt ein selt- 
samer Mensch, der als Hobby ein Verzeichnis über 
die herumliegenden Kisten anlegt und ein wertvol- 
les Buch verspricht, wenn man ihm Auskunft über 
den Inhalt einer Kiste westlich von Hawk's Hollow 
geben können. 

Auf dem weiteren Weg nach Loriel geraten Sie in 
einen Hinterhalt. Den hinter einer der Folien ste- 
henden Magier können Sie normalerweise mit einem 
Invitation-Spell nach vorne locken und so mit seiner 
eigenen Erfindung brutzeln. Andernfalls bleibt Ihnen 
nur ein manuelles Gemetzel [inklusive Despair Thy 
Eyes) übrig. Um die Fallen besser umgehen zu kön- 
nen, sollten Sie mit Druck auf die Taste »G« ein Git- 
ternetz unterlegen. 

In Loriel sprechen Sie mit dem in einem der Häuser 
wohnenden Keifer und erfahren, daß Isaoc ihm den 
gestohlenen Rubin abgekauft hat und sich nördlich 
von Hawk's Hollow aufhält. Hinter Loriel sollte man 
Sie sich vor einem einsom in der Landschaft ste- 
hendem Haus in acht nehmen, um sich nicht mit einer 
ansteckenden Krankheit zu infizieren. Wenn Sie ouf 
Isaac treffen, dann wird er Ihnen den Rubin nur über- 
lassen, wenn Sie Ihm sein Schwert reparieren, Zu 
diesem Zweck sollten Sie einen Whetsfone bei sich 
tragen, den Sie zur Not auch in einigen Loden erwer- 
ben können. 



In Hawk's Hollow sollten Sie Lucans Haus aufsuchen 
und können bei diesem Dieb Ihre Fähigkeiten stei- 
gern. Zudem befindet sich hier ein Edelsteinladen, 
in dem Sie wunderbar Ihre geplünderten Diaman- 
ten und Rubine verkaufen können. In der westlich 
von Hawk's Hollow liegenden Schmiede läßt man 
Rüstungen reparieren. Außerdem stößt man in der 
Umgebung von Hawk's Hollow auf eine Rätselkiste 
- Lösung: »FOG«. 

Gehen Sie von Lucans Haus im Ortskern nach 
Westen, dann treffen Sie nach einiger Zeit auf eine 
von Kämpfern bewachte Kiste. Nach dem Sieg über 
diese Bewacher können Sie an die Kiste heran, soll- 
ten aber vorher durch Ausruhen die Gesundheits- 
werte hochschrauben, da die Truhe mit einer explo- 
siven Falle gesichert ist. 

In dem Haus östlich von Yabon können Sie jetzt die 
Ihnen zustehende Belohnung abholen. Sie erhalten 
ein Buch über »Bird Migration«, beim Lesen stellen 
Sie jedoch fest, daß auch ondereals ornithologische 
Themen behandelt werden und Ihre Fähigkeiten stei- 
gern. In LaMut gibt es für den Rubin in der Festung 
die versprochene Belohnung. Südlich von LaMut soll- 
ten Sie auf einen zu den Bergen führenden Feldweg 
achten, der vor dem Eingang zu einer Zwergenmi- 
ne endet. Die dort arbeitenden Zwerge fühlen sich 
von einem Monster wohl in Ihrem gewerkschaftlich 
ausgehandelten Recht auf Unversehrtheit beein- 
trächtigt und zahlen eine nette Summe, insofern man 
den herum berserkernden Brak-Nurr zur Strecke 
bringt. Außerdem deutet sich durch den Ihnen 
momentan noch verwehrten Durchgang zu einem 
anderen Teil des Bergwerks eine weitere Aufgabe 
für ein späteres Kapitel an. 
Südlich von Zun umgehen Sie einfach die Pfosten 
der magischen Falle und gelangen nach mehreren 
Kämpfen an Ihr Ziel Krondor. 
Da die Tore des Palastes verklemmt sind (Sabota- 
ge?), begeben Sie sich in die Sewers hinein. Dort 
begegnet man Seigneur James, der einen wichtigen 
Schlüssel herausrückt. Eine der über den Leitern 
angebrachten Falltüren führt näm ch in den Palast 
und lässt sich nur mit diesem Scnljssel öffnen. 
Abgründe können Sie übrigens überwinaen, indem 
Sie diese einfach anklicken - insofern die Charak- 
tere ein Seil bei sich tragen. 
Es wäre übrigens auch möglich, sich ohne Umweg 
über die Nebenmissionen direkt nach Krondor zu 
begeben. Andererseits gibt es im ersten Kapitel noch 
anderes zu erkunden - beispielsweise ist ein Abste- 
cher in Richtung Tanneurs interessant. 

KAPITEL 2 

In den Sewers treffen James und Gorath auf Owyn 
und überreden diesen, sich mit Ihnen auf den Weg 



zur Black Sheep Tavern in Romney zu machen. Für 
diese Reise bietet sich die südliche Straße Über Dark- 
moor und Malac's Cross an, doch können Sie ruhig 
auch den nördlichen Weg (Eggley/Sethanon) aus- 
probieren. Vor Silden werden Sie von kranken Men- 
schen mit infizierten Lumpen beworfen, erkranken 
ebenfalls und machen sich daher in Silden per Schiff 
auf den Weg zu einer Tempelinsel. Von Silden aus 
sollte man den ufernahen Weg nach Sloop meiden, 
da sich dort ertrunkene Jungfrauen Ihrer Mannen 



»annehmen«. Stattdessen laufen Sie zunächst in 
Richtung Lyton und biegen nach einer Weile in einen 
abkürzenden Feldweg ein. Diese Strecke sollten Sie 
sich auch für einen eventuellen Rückweg merken. 
In Romney wird man erst hereingelassen, wenn die 
Charaktere bestimmte Siegel mit sich führen. Diese 
Siegel finden Sie in der Scheune einer einsamen 
Farm zwischen Lyton und Sethanon. 
Eine der Nebenaufgaben ist es, für Lord Lyton (er 
hält sich In einem etwas außerhalb des Ortes lie- 



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gendem Gebäude auf) Rüstungen zu beschaffen. 
Außerdem finden Sie östlich von Sethanon einen 
geschlossenen Laden. In der Gaststätte gegenüber 
erzählt Ihnen die Inhaberin Nia von dem Spult eines 
Poltergeistes in diesem Geschäft. Untersuchen Sie 
die Gräber des nahegelegenen Friedhofs, dann fin- 
den Sie die Überreste eines Mannes, dem eine Hand 
fehlt. In der weiter östlich liegenden Farm entdeckt 
man im Hauptgebäude den Teil eines Leichenge- 
wandes. Auf dem Feld treffen Sie den Bauern Max 
Feeber, der den Grabraub zugibt und sagt, daß er 
die Skeletthand wohl in der Nähe eines anderen 
Hauses verloren hat. Für die vollständige Auflösung 
dieses hier nurangedeuteten Rätsels winktein beson- 
ders wertvolles Schwert als Lohn. 

KAPITEL 3 

Fast wie in einem Krimi müssen Sie den Mord an 
den königlichen Soldaten in der Taverne aufklären. 
An Indizien finden Sie ein Fernrohr und eine Metall- 
spinne. Beide Gegenstände lassen sich nutzbringend 
anwenden: Mit dem Fernrohr erkennt man auf einen 
Blick sämtliche Gegenstände in der Umgebung und 
wenn Sie mit der Spinne auf ein Schwert oder Pfei- 
le klicken, so werden diese vergiftet und sind beson- 
ders wirkungsvoll. 

Der direkteste Lösungsweg führt nach Kenting Rush, 
wo Sie den Tempel nördlich der Stadt aufsuchen und 
sich mit dem Priester unterhalten. Offensichtlich ist 
dieser scheinbar fromme Mann mit einer Sekte ver- 
bunden, die sich als die Rächer der Götter versteht. 
Mehr Informationen erhält man jedoch erst, wenn 
eine Demutsgeste vollbracht wurde. Wie Sie dies 
anstellen, können Sie bei dem gleich in der Nähe 
wohnendem Prälaten erfahren. Sein Haus ist gut 
bewacht und Sie sollten sich erst noch dem Tempel- 
besuch dorthin wagen. 

Als Konsequenz ihrer Unterhaltung mit dem Präla- 
ten legen Sie vor dem Tempel olle Nchrungspakete 
ab und kampieren so lange, bis Sie anfangen zu 
hungern. Im Tempel erfährt man daraufhin, daß 
Navon Du Sandau der Anführer der gesuchten Mör- 
derbande ist. Ihn treffen Sie in einer der Straßen von 
Kenting Rush und treten zum Kampf mit ihm an, 
Außerdem steht in dieser Ortschaft auch das Haus 
eines Zauberers (am Ende einer Nebenstraße). Bevor 
Sie sich auf sein Frage-Antwort-Spiel einlassen, soll- 
ten Sie den Spielstand speichern, da Sie im Falle 
eines Mißerfolges Ihr komplettes Barvermögen ver- 
lieren. Haben Sie den Test bestanden, dann erhal- 
ten Sie einen machtvollen Stab von Ihm, mit dem Sie 
im Kampf Blitze auf die Gegner senden können. 
Am südlichen Eingang noch Kenting Rush steht ein 
Brunnen, dessen Schloß mon mit einem Virtue Key 
öffnet [kann in einigen Läden gekauft oder auch 



gefunden werden). Darin finden Sie eine Schachfi- 
gur, die Sie unbedingt aufheben sollten. 
Südlich von Covall Keep führt eine Nebenstraße am 
Tempel of Banath vorbei, die vor einem Wasserfall 
endet. An der Basis des Wasserfalls ist ein gehei- 
mer Eingang versteckt (mit dem Mauszeiger im Bild 
herumfahren, um ihn zu finden). Dieser Eingang laßt 
sich nur mit der vorher in Kenting Rush gefundenen 
Schachfigur als Schlüssel öffnen. 
Sie betreten den Unterschlupf der Mörderbande 
Nighthawks und finden im Nordosten des Gangsy- 
stems eine Rätselkiste, die Sie mitder Antwort »DAR- 
KNESS« öffnen. Das Auffinden des dort gelagerten 
Beweismaterials beendet diesen Abschnitt. 
Natürlich sindauch in diesem Kapitel weitere Neben- 
Quests enthalten, auf die wir hier jedoch nicht näher 
eingehen, 

KAPITEL 4 

Narab hat Owyn und Gorath gefangen und nach 
Norden verschleppt. Sie müssen aus den Kerkern 
von Sar-Sargoth entkommen. Durchsuchen Sie die 
in dem Kerkerraum stehenden Kisten und die am 
Boden liegenden Wachen, Mit dem Guildis Thorn 
Key öffnet man die östliche Tür und findet dort den 
Inferdictors Key, mit dem sich viele andere Türen und 
Kisten in diesen Gewölben aufschließen lassen. 
Haben Sie sich aus den Verliesen befreit, so finden 
Sie im Bild von Sar-Sargoth einen Edelstein und eine 
Notiz [mit dem Mauszeiger suchen]. Diese Notiz ver- 
weist ouf Nalar's Rib, Um zu Nalar's Rib zu gelan- 
gen, gehen Sie nach Süden, bis Sie auf einen Fried- 
hof treffen. Die Grobsteine dort sind makaberer- 
weise fürOwyn und Gorath vorgesehen. Den Hügel, 
an dem sich dieser Friedhof befindet, umgeht man 
auf der westlichen Seile und läuft wiederum schnur- 
stracks nach Süden. 

Irgendwann lösen Sie den Mechanismus einer Falle 
aus und müssen gleichzeitig gegen drei Feinde 
kämpfen. Von dieser Stelle aus marschiert man nach 
Südwesten und entdeckt früheroder später ein grab- 
steinähnliches Gebilde umgeben von einer Gruppe 
von Bäumen, Sie sollten sich nicht allzu lange mit 
der Suche nach diesem Stein aufhalten, denn wenn 
Sie den Edelstein mit ihm in Kontakt bringen, kommt 
es nur zu einer großen Energie-Entladung und der 
kostbare Klunker ist verschwunden - für das Ab- 
schließen des Kapitels ist ein Erzeugen dieses Effek- 
tes nicht notwendig. 

Um zurück in das Königreich zu gelangen, sollten 
Sie Richtung Armengar laufen, da alle anderen 
Straßen durch die feindliche Armee blockiert sind. 
Benutzen Sie Ihren Abstecher zur Nalar's Rib ein- 
fach als Abkürzung und umgehen einige Kämpfe 
auf der Straße, indem 5ie erst weiter südlich wieder 



auf den befestigten Weg nach Armengar stoßen. 
Auch im Bereich von Harlech sollte man jede Kon- 
frontation vermeiden und diesen Ort weiträumig 
umgehen. Die dort postierten Soldoteneinheiten sind 
quasi unbesiegbar. 

In der Taverne von Armengar sprechen Sie mit Irme- 
lyn, der Ihnen eine Belohnung verspricht, wenn Sie 
Obkhar ous den nahegelegenen Minen befreien, 
Dieses Bergwerk findet man jenseits des nahen 
Flußes im Nordosten, Vorher laufen Sie zur Brücke 
im Süden und verneinen den Wachsoldaten die 
Frage nach dem Paßwort [dies sollten Sie auf jeden 
Fall tun, da Sie etst dann später eine Person nach 
dieser Parole fragen können). 
Betrachtet mon jetzt die Umgebung aus der Vogel- 
perspektive, so erkennt man , doß hinter dem Berg- 
rücken eine zweite Brücke über den Fluß führt. Sie 
umgehen diesen Bergzug an der Nordseite, über- 
queren die zweite Brücke und werden in die Minen 
verschleppt. 

In den Minen treffen Sie Obkhor, können jedoch erst 
fliehen, wenn Sie drei spezielle Masken aus einer 
der Kisten geborgen hoben. Mit diesen Masken kön- 
nen Sie sich in die Nähe des unterirdischen Flusses 
wagen. 

Nun zurück zur Taverne in Armengar, die Beloh- 
nung in Empfang nehmen und wie empfohlen auf 
die 5uche nach der Hexe Cullich machen. Diese 
Dame wohnt in einem Haus südlich von Coern und 
westlich der Kreuzung nach Wyke in der Nähe eines 
Bergkammes. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, sie 
zu finden, so benutzen Sie einfach den »Eyes of 
Ishap«-Spell oder -wenn noch in Ihrem Besitz -das 
Femrohr. 

Das Gebäude ist von Soldaten umstellt, die erst ein- 
mal besiegt werden müssen. Bei einem Gespräch 
mit Cullich stellt sich heraus, daß Sie die Frau von 
Gorath ist, Sie lehrt Owyn den Spruch »And the Light 
Sholl Lie«, mit dem Sie sich in die Nähe von Harlech 
begeben, Auf dem Weg dorthin sollte man wieder 
die Abkürzung zwischen Sar-Sargoth und Harlech 
querfeldein nehmen, um ausgesprochen schwere 
Kämpfe zu vermeiden. Vor dem Ortseingang von 
Harlech wenden Sie den »And the Light Shall Lie«- 
Spell an und erscheinen den Wachen als Moredhel. 
Sie können diesen Spruch gleich mehrmals hinter- 
einander benutzen, um dessen Wirkung zu verlän- 
gern - oder sollten ihn zumindest alle paar Schritte 
wieder erneuern. 

Von Moreaulf - der in einem der Häuser residiert - 
erfährt man das Paßwort für die Absperrung an der 
Brücke und kann auf diese Weise aus den Nord- 
ländern entkommen. 

In der nächsten Ausgabe von PC PLAYER fol- 
gen die Kapitel 5-9; bis dann! (tw) 



KLEIN & FEIN 




SYNDICATE 

In diesem Strategie-Thriller haben die Programmie- 
rer von Bullfrog einen Schummel-Modus zum Aus- 
testen der Missionen versteckt. Sie erreichen mit vier 
Firmennamen (NICHT Spielernamen] ganz verblüf- 
fende Effekte:»NUK THEM« läßt Sie alle Missionen 



Im wahrsten Sinne 
»TO THE TOP« geht es 
mit diesem Firmen- 
namen bei Syndkate 



auswählen 

»WATCH THE QOCK« läßt die 
Zeitin den Menüs viel schnellerver- 
gehen 

»ROB A BANK« gibt Ihnen irrsin- 
nig viel Geld 
»TO THE TOP« gibt Ihnen Geld, 
läßt Sie alle Missionen auswählen und hat außer- 
dem den interessanten Effekt, daß Ihre Forschungs- 
Abteilung schon alle Waffen entwickelt hol, die es 
im Spiel überhaupt gibt. 

Alle Firmennamen wurden auf der deutschen Versi- 
on ausgetestet. (bs) 



PRINCE OF 
PERSIA 2 

Wenn Sie Prince of Persia 2 
das nächste Mal starten, tip- 
pen Sie doch einfach 
PRINCE YIPPEEYAHOO 
ein. Der Effekt; Sie können 
mit ALT-L durch alle Level 
springen und sich mit der 
Plus-Taste im Ziffernblock 
beliebig viel Zeit geben, 
Durch Druck auf K fallen alle 
Gegner auf dem Bildschirm 
besiegt um. Aber passen Sie bei den Funktionsta- 
sten auf; diese aktivieren diverse Debugging-Funk- 
tionen der Programmierer, die auf dem Bildschirrr 



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Commander Keen l-lll 59,- DM 

Commander Keen IV+V 59,- DM 

Commander Keen VI 79,- DM 

Cosmos Comic l-lll 59,- DM 

Dark Ages l-lll 59,- DM 

Duke Nukem MM 59,- DM 

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Crystal Caves l-lll 59,- DM 

Paganilzu l-lll 59,- DM 

Major Stryker l-lll 59,- DM 

Capiain Comic II 59,- DM 

Elektro Body 49,- DM 

Kommerzielle Spiele 



Airbus A320 

Indiana Jones 4 

Space Quest V 

Ultima Underworld 1 

Ultima Underworld 2 

Wing Commander 1 

Wing Commander 1 Deluxe 

Wing Commander 2 

Wing Commander 2 spec. op.t 

Monkey Island 1 

Monkey Island 2 

Legend ot Kyrandia 

Humans 

Inca 



95,- DM 
95,- DM 
80,- DM 
80,- DM 
80,- DM 
50,- DM 
95,- DM 
90,- DM 
a50,- DM 
90,- DM 
90,- DM 
85,- DM 
65,- DM 
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Kings Quest VI 

Die ! Soundkarte 

Gravis Ultra Sound 

*6 Sit Samples »321g Stimmig • Soundblaster- 
kompatibel «Samples an Board »CD-Klangqualität 
auch Im Sylheziserbereich •fantastischer Sound 
• hochgelebte Software 

■•■■■■-■—um Midifileformat „ 
. Cartney. • Tau 



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Auch die letzten Levels bleiben mit dem Prince of Persia 
2-Cheat kein Geheimnis mehr 



zu wilden Effekten führen. Alle Tricks haben wir mit 
der europäischen Version des Programms Gus- 
probiert, (bs) 



Nils Freitag schickte uns als erster 
die komplette Code-Liste für Flash- 
back. Sein Wunschtitel »Space Hulk« 
ist als Lohn schon auf dem Weg. 
Mit folgenden Codes steigen Sie in 
die entsprechenden Levels ein: 



Level 


Leicht 


Normal 


Profi 


1 


Jaguar 


Bantha 


Tohold 


2 


Combel 


Shiva 


Picolo 


3 


Antic 


Kasyyk 


Fugu 


4 


Nolan 


Sarlac 


Capsul 


5 


Arthur 


Maenoc 


Zzzap 


6 


Shiryu 


Suusf 


Maniac 


7 


Render 


Neptun 


No Way 


Abspann 


Belüge 


Beluga 


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Kings Quest V 69,90 DM 

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AirWarrior 118,90 DM 

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Chessmaster 3000 99,00 DM 

Multimedia Schachspiel unter Windows 3.« in Englisch 

Inca 136,00 DM 

Großer interaktiver Film, spielt in der Inca-Zait 



Das neue Microprose-Adventure »Return of the 
Phantom« ist nicht gerade ein Hort kniffliger 
Puzzles. Wegen einiger Garstigkeiten, deren Logik 
sich mitunter in Grenzen hält, wird so mancher 
Opernbesucher unsere Hilfestellungen dennochnichl 
verachten. 

Es ist generell wichtig, die Aufgaben in einer 
bestimmten Reihenfolge zu lösen. Manche Ereignis- 
se treten erst dann ein, wenn man vorher eine ande- 
re Entdeckung gemacht hat - das kennt man auch 
von anderen Adventures, aber bei Phantom machen 
Ursache und Wirkung mitunter wenig Sinn. So sind 
die Garderobenräume in der Vergangenheit per- 
manentverwaist. Erst wenn man per Laterne in einer 
Box am entgegensetzten Ende des Opernhauses ein 
Schlüsselloch entdeckt hat, taucht in der Garderobe 
eine Gesprächspartnerin auf. 
Nicht zu unterschätzen ist die Adventure-Binsen- 
weisheit »Reden, was das Zeug halt«; In Gesprächen 
mit anderen Personen müssen Sie jedes möglichen 
Thema anklicken. Erst wenn nur noch die Abschieds- 
floskel übrig ist, haben Sie wirklich alles Wissens- 
werte abgegrast. 

Ouvertüre 

Am Ende des Intros findet ein automatischer Dialog 
zwischen Ihnen und Monsieur Brie statt, der ansch- 
ließend noch links entschwindet. Sie orientieren sich 
aber erst einmal nach rechts. Auf die Bühne gelangt 






KONPLETTLÖSVNC 







man, in dem mon zunächst die rollbore Treppe mit 
»Push« verschiebt, anschließend den Schalter am 
rechten Bildrand betätigt und dann via Treppe und 
Falltür nach oben kle%t 

Sehen Sie sich nj- h iter der Bühne um. Im rechten 
Flügel trifft mcr Stacemcnager Charles, der Sie auf 
Julie Giry aufmerksam macht. Nachdem man mit 
beiden alle Dia ogpunkte abgeklappert hat, steht ein 
Besuch bei Christine an. Zu den Garderoben kommt 
man, indem man die kleine Tür anklickt, die hinter 
der Bühne am oberen Bildrand zu sehen ist. Dadurch 
gelangt Raoul in ein zweistöckiges Treppenhaus, das 
zu den Garderoben führt. 



Wehende Vorhänge und 
düstere Orgelmusik in Poing 
bei München: Tapfer hat sich 
unsere Testredaktion durch 
die Katakomben des Micro- 
prose-Phantoms gekämpft. 

Christine zeigt Ihnen im Laufe des Gesprächs einen 
Brief des Phantoms. Kehren Sie zur Wendeltreppe 
zurück und gehen Sie ganz nach oben zum Lauf- 
steg. Ein paar Mal nach links gehen; an einem abge- 
schnittenen Strick hängt ein Servus vom Phantom. 
Diesen Zettel einstecken und zurücklaufen. 

Sie verlassen nun den Bühnenbereich, 
gehen durch dieSitzreihen nach links und 
kommen in einen Flur. Die mittlere Tür 
führt in die Bibliothek, Durch mehrmali- 
ges Untersuchen der Regale werden Sie 
auf ein einzelnes Buch aufmerksam, das 
Julie Giry erwähnt hatte. Es enthält ein 
paar Informationen, für die man später 
dankbar sein wird, 

Nach links in Monsieur Bries Büro spa- 
zieren. Man konfrontiert ihn mit allen 
Indizien; der Brief des Phantoms über- 
zeugt ihn schließlich von Ihrer Theorie, 
Prompt erschallt ein fulminanter Digi-Schrei; auto- 
matisch eilen Sie in Christines Zimmer. Die Gute 
wurde vom Phantom belästigt; eilig folgen Sie dem 
Schuft. Über die Wendeltreppe geht's wieder auf 
den Laufsteg und nach links. Das Phantom stößt Sie 
über die Brüstung und Sie wachen 1 1 2 Jahre in der 
Vergangenheit auf. 

1881 

Durch fleißiges Beklicken der Dialogmenüs erfährt 
Raoul, das er bei seinem Sturz eine kleine Zeitreise 
angetreten hat. Schauen Sie sich hinter der Bühne 
um; Jacques hat weitere Informationen über das 



Phantom auf Lager. Klappern Sie alle Räume in die- 
sem Bereich ab, bis Sie die vier farbigen Schein- 
werferfolien eingesammelt haben. Weitere Gegen- 
stände, die wir später noch brauchen werden: Seil, 
Laterne und Drahthaken (Coble Hook). Damit geht's 
in den Bereich links von den Zuschauerreihen. 
Im Flur hat man einen belanglosen Dialog mit dem 
Maler Degos und geht dann durch die rechte Tür. 
Hier hütet Modame Giry (Julies Oma] die Zugänge 
zu den Logen, Sie verlangt von Ihnen »Objekte aus 
der Zukunft« und meint damit die Scheinwerferfoli- 
en. Loge Nr. 5 kann nun betreten werden. Wenn 
Sie die Laterne anzünden und die linke Säule in der 
Loge untersuchen, entdecken Sie ein Schlüsselloch, 
das auf einen Geheimgang deutet. 
Gehen Sie nun zurück zum Garderobenbereich, um 
mit Christine zu reden. Sie bittet Sie nach einerWeile, 
den Raum zu verlassen, weil sonst der geheimnis- 
volle Musiklehrer nicht erscheinen würde. Man geht 
auf die dringliche Bitte ein, um vor der Tür lau- 
schenderwei5e mitzubekommen, daß das Phantom 
seine gierigen Finger nach Christine ausstreckt. 
Angesichts eines solche Notfalls darf man die Feu- 
eraxt nehmen, die Tür zerschmettern und staunen; 
sowohl Christine als auch ihr Besucher sind ver- 
schwunden. 

Einige Stunden später taucht Christine wieder auf: 
Sie schweigt sich über ihr Verschwinden aus, hin- 
terlegt aber eine Körte für Sie an der Abendkasse. 
Sie holen dort die Karte ab und betreten damit Loge 
Nr. 9, Während der Vorstellung wird Christine ent- 
führt [...nicht schon wieder!), Raoul verläßt die Loge, 
sieht sich hinter der Bühne um und stolpert über die 
Leiche von Jaques (Hoppala!), neben der ein Schlüs- 
sel liegt, Der paßt ganz vorzüglich in das Schlüs- 
selloch von Loge 5. Sie betreten den Geheimgang 
des Phantoms, krabbeln eine Etage nach unten und 
stehen vor dem Eingang zum Labyrinth. 

Die Katakomben 

Mit etwas Geduld und dem Anlegen verschiedener 
Spielstände sollten Sie das Labyrinth auch ohne Karte 
bewältigen, Ihr Ziel ist ein Raum, in dem neben den 
sterblichen Überresten eines Abenteurers sein 
Schwert liegt- nehmen Sie die Waffe unbedingt mit. 
Um die Tür zu öffnen, benutzen Sie die Schaltvor- 
richtung zur rechten. Jeder Schalter steht für einen 
Buchstaben des Alphabets; klicken Sie in der richti- 
gen Reihenfolge »Erik« [den Namen des Phantoms), 
um die Tür zu öffnen. Eine zusätzliche Hilfestellung 
bietet Puzzlebildl. 

Mit dem Schwert zerschnippelt man die Spinnwe- 
ben und betritt dann den zweiten Puzzleraum. Durch 
[teilweise mehrmaliges) Anklicken der einzelnen Fel- 
der müssen Sie ein Abbild der Phontom-Maske 



zusammenstellen. Eine genaue Vorlage bekommen 
Sie nach jedem Klickvorgang kurz zu sehen: Das zu 
erreichende Musler sieht genauso aus wie das Mas- 
ken-lcon, in das sich der Mauscursor während kur- 
zer Wartepausen verwandelt (siehe auch Puzzlebild 
2). Sobald das richtige Muster vollendet ist, öffnet 
sich eine Falltür an der Decke. Sie benutzen nun den 
Drahthaken mit dem Seil und benutzen diesen Kom- 
bigegenstand per »grabble« mit der Öffnung. Raoul 
klettert aus der Räucherkammer heraus und betritt 
das Wohnzimmer des Phantoms. 
Christine schmort offensichtlich im Nebenraum; 
durch kunstvolles Orgelspiel öffnet man die Tür. 
Wählen Sie das letzte Stück, wenn Sie keine über- 
trieben feurige Reaktion ernten wollen. Auf der Orgel 
liegen die Notationen zur Oper »Don Juan Triump- 
hant«, die man mitgehen läßt. Nun nach rechts zu 



Christine, deren Befreiung 
rasch gelingt. Das Untersu- 
chen des Skull Face unterhalb 
des Sarkophags offenbart 
ein Schlüsselloch. Unser 
praktischer Universalschlüs- 
sel paßt auch hier. Sie müs- 
sen nun noch alle Totenköp- 
fe je einmal drücken (mit 
»push«), die am unteren 
Bildrand waagrecht aufge- 
reiht sind. 

Christine entkommt, doch just 
in diesem Moment kehrt Erik 




Phantom schon auf Sie wartet und Christine 
- na, was wohl? - entführt. Zurück auf die 
Leiter im Geheimgang und nach oben kra- 
xeln. Wandeln Sie auf dem Laufsteg zu dem 
Bild, an dem man per Lüsteraufhängung 
nach unten klettern kann. 




Demaskiert 

Dieser Leuchtkörper ist zugleich Schauplatz 

des Finales. Nach einem kleinen Schwert- 

B kämpf wird Raoul vom Phantom heftig 

Zum Finale gönnt uns g ew ürgt. Wenn Sie die Video-Nahaufnah- 

Mkroprose eine schnit- , . . L . , 

tige Video-Animation ™ zu lange gebannt bestaunen, hat s sich 
bald ousgeröchelt. Klickt man mit dem Cur- 
zurück und ist richtig stinkig, Sie müssen das Phan- sor mitten ins pralle Grafikleben, wird der Befehl 
tom mit Schwert und »Attack« angreifen, um nicht ausgelöst, mit dem man den Würgestock des Phan- 
angeschmort zu werden. Nach einem scheinbar toms einfach wegdrückt. Der auf diese dämliche 



eichten Sieg entkommt unser Traumpac 
durch die Tür links. Den äußerst Ruder- 
kompaliblen Stock nicht übersehen! Am 
unterirdischen See liegt jetzt ein Boot, mit 
dem man gemächlich zum Katakomben- 
Eingang paddelt. Sie kehren über den 
Geheimgang in Loge 5 zurück, wo das 

Puzzlebild 2: Drehen Sie die 
Felder solange um, bis dieses 
Maskenmuster zu sehen ist. 



Weise übertölpelte Schurke wird nun von Ihnen lie- 
bevoll gedrosselt; durch abermaliges ins-Bild-klicken 
demaskieren Sie Erik. 

Raoul und Phantom segeln zu Boden; während der 
Bösewicht den Sturz anscheinend nicht überlebt, 
wird unser Held ins Jahr 1 993 zurückgeschleudert. 
Hier werden noch ein paar Handlungsstränge ver- 
knubbelt und schon rattern die Abspann-Credits über 
den Bildschirm. Ein stilvolles, aber extrem Puzzle- 
armes Advenkjre ist zu Ende. (hl) 



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FLASHBACK 
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GRAVIS ANALOG PRO 
GRAVIS GAME PÄD 
JAMES POND II 
LINKS 386PRO 
MAUNA KEA 
BANFF SPRINGS 
PINEHURST 
BELFRY 

MANIAC MANISON II 
MIGHT AND MAGIC V 
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ur»ed,in S l einpes.iinlre M,T..:,l;ri|>;e ,n.l D.ilpiil.Ji'H sowie Fotos übernimmt 

Verlan keim: Hanvv,;. Die /Li-nmii.LiiiL. aim Andren I, wirr: lOMLULvictzt 

: l.iliunj; lur rkf R:: M;it..k,-.- ■ ,iei Vwcil:i-il!i( hurten Li 'in l'ul/ ,i>e.Mh.,; f ., Prüf 

il.mli il.V ifud-iiiliwii Kim !;■■ ni....;,-|i,.| ii : ■■■ ui„.i. ;,, ■.■:;,,.■, rtcrd.-n 

Die gellende 'i xesHi'ik lim Bcstinir i»,:n sind tu beachten. 



U.is Urheber m hr ii.r i-erülrenrlidite Maimskri 

Fichdrurk sowie Verneli.iliini.in;. oder s^nslijw Vi- 

Genehm ig urie, de; Veiti^es N.imenllii ii gek 



u;. nslv.-iiirlerc dei l'n^r.inime. Si li.illnl.ine und gedruckten 
mit »cbriilfehc-f [.ienvf-.-iijiuiij; iien Hef,iuse.ebers zulässig, 
leliegl ,iu»t.hlidilrfli bei/n Verl;«. 



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sen. Wenn Sie uns verraten, welche Themen 
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gegriffen und durch die nächsten beiden 
Seiten gekreuzt. Als zusätzliche Motivation 
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Player nachhaltig beeinflussen: Es ist mal wieder 
Umfragezeit. Damit wir PC Player auch wirklich mit 
den Artikeln vollpacken, die Sie am meisten inter- 
essieren, begehren wir einige Auskünfte über Ihr PC- 
System, weitere Kaufabsichten, und bevorzugte Themen. 
Um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erhalten, 
benötigen wir Ihre {ja, genau, wir meinen gerade SIE!) Mit- 
hilfe. Der Fragebogen ist schnell vollgekreuzt und abge- 
schickt. Wenn Sie das Heft ungern zerrupfen, dann tut's auch 
eine Fotokopie. Als zusätzlicher Mitmach-Anreiz wartet ein 
top-aktueller Preis auf den glücklichen Gewinner. 

GEWINN MICH! 

Unter allen Fragebogen -Einsendungen mit Absender verlo- 
sen wir ein CD16 Edutainment Pack. 
Das gute Stück von Creative Labs bietet gehobene Hard- 
und Software. 

Im einzelnen handelt es sich um eine attraktive Kombina- 
tion aus Sound Blaster 
16 ASP plus einem 
schnellen CD-ROM- 
Laufwerk mit Double 
Spin sowie acht CDs, 
auf denen sich so hüb- 
sche Programme wie 
»The Animals« oder »Secret of Monkey Island« befinden. 




Wenn Sie die Soundkarten/CD-ROM/Software-Kombi 
gewinnen wollen, dann schicken Sie bitte den ausgefüllten 
Fragebogen an folgende Adresse: 
DMV VERLAG - REDAKTION PC PLAYER 
KENNWORT »UMFRAGE« 
GRUBERSTR. 46 A - 85586 POING 
Einsendeschluß ist der 15. September 1993 {Datum des 
Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (hl) 



1. 



PC -Sy stem ausg esl allet ist bzw. wel che E ry 
run gen Sie steh de m näc hst zulegen w oll e n . 



Besilze ich Will ich kaufen 



8086 (PC/XT) 
286 (ATI 
386SX 



■ 


3.1 MHz 


o 


4U MHi 


o 


50 MHz 


o 


66 MHz 


o 


Über 66 MHz 


o 


Weder noch, sein der 



Besitzt ihr PC eine 


Local-Bus-Ha 


uplplaline? 


Ki» 






O Nein 






O Weiß nichl 






VGA-Grafikkarte 


Besitze ich 


Will ich kaufen 


Standard VGA 


O 


O 


Supei VGA 


X 


O 


Super VGA / 






TrueColor 


o 


O 


Soundkarle 


Besitze ich 


Will ich kaufen 


AdLib 


O 


O 


General Midi 


O 


O 


Roland 


O 


O 


Sound B lasier 






(oder kompatible) 





O 


Sound BlasterPro 






(oder kompatible) 


o 


O 


Sound Blatter 16 






(oder kompatible) 


o 


O 


RAM 


Besilze ich 


Will ich kaufen 


640 KByte 


O 


O 


1 MByte 


O 


O 



2 MByte 


O 


O 


4 MByte 


X 


O 


8 MByte 


o 


K 


16 MByte u. meh 


■ O 


O 


Diskettenlaufwerk Besitze ich Will ich kaufen 


5.25-Zoll DD 






(360 KByte) 


O 


O 


5,25-Zoll HD 






(1,2 MByte) 


,* 


O 


3,5 Zoll DD 






(720 KByte) 


o 


o 


3,5-Zoll HD 






(1,4 MByte) 


X 


o 


Sonstiges 


Besilze 


ich Will ich kaufen 


Betriebssystem 






Windows 


X 


O 


Betriebssystem 






OS/2 


o 


O 


CD-ROM-Laufwerk O 


O 


Analog-loystick 


K 


O 


DTgtlal-ioystick 


O 


X 


Maus 


K 


O 


Modem 


O 


K 


Farbmonftt« 


X 


O 


Läse rd rucket 


o 


O 


Nadeldrucker 


)K 


O 


Tintenstrahldrucker O 


o 


2. 






Bitte kreuzen Si« 


■ .in. nie -l.nL Sie >kb i'iii die i'ol- 


senden Spieletypen und PC- 


Anwendungen inlur- 


essiereiL 







Programmlyp 


Sehr 


o 


o 


Act ion spiele 


V 


o 


o 


Denk- & Tüftelspieli 


i O 


" 


o 


Rollenspiele 


o 


o 


K 


Simulationen 


o 


X 




Sportspiele 


o 


X£ 


o 


Slrategiespiele 





K 


o 


Lernspiele/ 
Edutainmenl 


o 


o 


K 


CD-ROM-Spieie 
allgemein 
Grafik mit PC 
Musik mil PC 
Desktop Publishing 




o 
o 


o 

o 
o 


X" 

o 

o 


Daten Verwaltung 


o 


o 


K 


Lern Programme 


o 


o 


< 



DFÜ/Modem 


O >^ 


O 


Tools und Utilil 


es O X~ 


o 


P D/Shareware 






allgemein 


*r ° 


o 


Windows allger 


.ein O .V 


o 


CD-ROM- 






Anwendungen 


O O 


<K 


3. 






Wie wichtig ist 


Ihnen die PC PL AVER- Diskette! 


D Sollte jedur Ausübe bei liefen, d 


as Magazin 


dürfte dann 


auch ein paar Mark mehr kosten. 


fer^Beslelleich 


lirbiT für tlin-ki ai?im Verlag, wenn 


mich ein bestimmtes Programm 


nteressiert. 


Die Dlsfcett 


B interessiert mich übethaupt nicht. 


4. 






Bitte sagen Sie 


uns. welche Themen 


in den näch- 


slen Ausgaben 


nein . [deich viel, oder wenicer ver- 


treten sein soll 


*n 


el Weniger 


Rubrik 


Mehr Gleich vi 


Spiele- Tests 


° SC 


O 


Hardware- Test: 


, o *£" 


O 


Software -Tests 


o S" 


O 


Tests von 






Lern spielen/ 






Eduiainment 


o o 


K 


Shareware/ 






Public Domair 


5*C o 


O 


CD-ROM-Themen O O 


>C 


Windows-The: 
Allgemeine 


nenO >^ 


o 



PC-Tips 


O 


K 


o 


Technik-Treff 


O 


o 


>< 


Technische 








Grundlagen 


O 


o 


x- 


Tips & Tricks 








(Spiele) 


^ 


o 


o 


Hilparaden 


o 


o 


X 


Kleinanzeigen 


o 
o 


o 

13 


$ 


Marktübersich« 


Kl O 


o 


>r 


Messebe richte 


o 


X 


o 


News & Previe' 


V5 O 


X 


o 


Bücher- 
Besprechungen 


o 


O 


>*r 


Humor (Slarkill 


er, 








O 


X 


o 



5. 








Bitte bewerten Sie pi 




dieser PC 


PLAYER-Auspabe mit 




1 . 


»sehrRUt.rnller Artikel 




essiert mich nicht die finhnetl 


5 


6 


Artikel 1 


2 3 4 


Adventure-Special ^<f 


O O 


O 


o 


Soundkarten-Test ^S 


^O O O 


O 





Hardwaretest: 








ASIT-Bird-PC O 


Jfcr"o O 


O 


o 


Preview »Indy 

Car Racing« O 

Preview 


O fcf^O 


o 





»Lothar Matthaust O 


o ^"o 


o 


o 


Spieletest 








»Tornado» O 


O O "%£ 


o 


o 


Spieletest »Betrayal 








at Krondor. O 


)sQo O 


o 


o 


Spiele lest »Tentacle 








für CD-ROM. O 


V^° O 


o 


o 


Spieletest »Beauty 








ÄtheBeast)« O 


o Xfo 


o 


o 


Spielelösung 








»Blue Force« O 
Spielelösung 


o )%^o 


o 


o 


i- Krondor 11 O 
Shareware- 


>^o o 


o 





Doppelseite )g^ O o o 


o 


o 


More After Dark O 


><3^ o o 


o 


o 


MCS Stereo O 


to^o o 


o 


o 



o x" o o 



o o o o 



Spiele Hardware Software 



Betrag 

Bis 50 Mark 

51 bis 100 Mark 

101 bis 150 Mark O 

151 bis 200 Mark O 

201 bis 250 Mark O 

251 bis 300 Mark O 

300 bis 400 Mark O 

Über 400 Mark O 



Bis m welchem Ein zelpre is pro Produkt bestel len 
Sie Prog ra mme hei V ersandh and le rnj 



O Bis 50 Mark 
J^STCsI bis 100 Mark 
O 101 bis 150 Mark 
O 151 bis 200 Mark 
O Über 200 Mark 



8. 

Wieviele P ersonen, Sie eingeschl ossen, le sen 
Durchschnitt Ihr Exemplar von PC PLAYER? 



X 2 



Wie o(t kaufen S ie die PC PLAYER? 

O Ich bin Abonnent 

O Regelmäßig jeden Monat 

O Etwa jeden zweiten Monat 

^?C Nur ab und zu 

10. 

Wodurch sind Sie auf PC PL AYER aufmerksam 
geworden? 



,^ Auslage bei meir 


em Zeitsthr 


iftenhändler 


O Empfehlung von 


Freunden 




O Werbung in DO< 


Internation, 


il 


O Werbung In Higr 


screen Highlights 


O Werbung in Win 


30S 




O Sonstiges: 






11. 






Wel che der fol Sender 


F.itli/L'itfii li rillen lesen bzw. 


kaufen Sie? 






Zeitschrift 
ASM 


*r h 


Kaufe ich 
O 


c't 


o 


O 


Chip 


o 


O 


Computer Pcisönlii b 





O 


DOS International 


o 


O 


Highscreen Highlight! 


o 


o 


mc 


o 


O 


PC Direkt 


o 


O 


PC Professionell 


o 


o 


PC Games 


o 


O 


PC loker 


o 


o 



PC Praxis 


O 


X 


PC Review 


O 


o 


PC Welt 

Play Time 


o 

> 


o 
o 


Power Play 


M 


o 


Win 


o 


o 


WinDOS 


o 


o 


Windows aktiv 


o 


o 


12. 






Persönliche Daten 






Alter: L *~ lahr. 
.«("männlich 






O weiblich 






Welche Schule besuchten Sie? 




O Volksschule/Hauptschule 

O Weiterführende Schule/Mittlere 


Reife 



*&' Abitur/Hochschulreife 
X£"studium 

Was machen Sie beruflich? 
O Angestellter 
O Selbständig 
O Schüler 
iSfstudent 
O Auszubildender 
O Ich bin nicht berufstätig 



DIE FOLGENDEN ANflARFN B RAUCHEN SIE 
NUR ZU MACHEN, WENN SIE AN DER VER LO- 
SUNG TEILNEHMEN MÖ CHTEN: 

^SMLäUikl 

VORNAME:., /Y-C.S^.^tC. 

^s S ,Si£P£lTS!R., 6 



Ich bin damit einverstanden, daß die hier gemach- 
m Angaben elektronisch verarbeitet werden. 




Sx ist nicht gleich SX 

Was ist der Unterschied zwischen 
SX- und DX-Prozessoren? Welche 
Vorteile bietet ein 486er gegenü- 
ber einem 386er? 

(Frank Talsma, 
Helmdange/Luxemburg) 




Sie fraqen, wir antworten: 



Tips und Tricks rund um den PC 



rlan ans RAM 

Wie kann man 4 MByte RAM auf 
8 MByte hochrüsten? 
Wieviel Speicher braucht Win- 
dows 3.1? 
(Thomas Kuhndörfer, Gotteszell) 



Beim 386er (präziser: PC mit 
80386-Prozes5or) sagt der Namens- 
zusatz »SX« aus, daß der Chip mit den übrigen Bauelementen 
des Computers (Speicher etc.) über 16 Datenleitungen ver- 
bunden ist. Die größere und etwas teurere 386er-Variante 
mit den Zusatz »DX« verfügt im Gegensatz dazu über 32 
nach außen geführte Datenleitungen und kann somit theo- 
retisch jede Art des Datenaustausch* doppelt so schnell (32 
statt 16 Bits, 4 statt 2 Bytes in einem Rutsch) erledigen. 
Bei der aktuellen 486-Familie sieht's aber gänzlich anders 
aus. Sowohl die SX- als auch die DX-Chips verfügen über 
32 Datenleitungen. Aber: In einem 486 SX ist der arithme- 
tische Co-Prozessor (der komplexe mathematische Berech- 
nungen beschleunigt) abgeschaltet. 

Durch den 486-typischen, internen Cache-Speicher (8 
KByte) ist aber selbst der 486 SX erheblich schneller als ein 
386 DX mit gleicher Taktfrequenz. 

Die DX2-Prozessoren gibt es nur im 486er-Lager. Sie ver- 
doppeln intern den Systemtakt und erreichen damit nahezu 
die zweifache Rechengeschwindigkeit gegenüber einem 
DX-Chip - außer beim reinen Datenschaufeln. 

2) li ml ine- Locol -Bus? 

Ich will demnächst meinen 286er zum Alteisen werfen und 
mir einen 486er mit Local-Bus-Steckplätzen zulegen. Nun 
finde ich die Slimline-Gehäuse absolut schick, habe aber 
noch nirgends einen Local-Bus-Computer in dieser Gehäu- 
seform entdecken können. Paßt Local Bus etwa nur in klo- 
bige Tower? (Felix Hofner, Landau) 

In der Tat stellen Slimline-Gehäuse einen unaufdringlichen 
Monitoruntersatz dar und gewähren einen optimalen Zugriff 
auf alle Bedienelemente, Disketten- und CD-ROM-Lauf- 
werke. Im Zeitalter der Local-Bus-Technik können Sie aber 
die bisherigen Fiachgehäuse nicht mehr verwenden. Denn: 
Die Erweitern ngs karten stehen in einem Slimline-Computer 
nicht senkrecht, sondern sind waagerecht angeordnet. Senk- 
recht eingebaute Karten würden nicht in das flache Gehäu- 
se passen, jedoch lassen sich mühelos zwei bis drei Karten 
übereinanderstapeln. Um diese 90-Grad-Wende zu voll- 
führen, steckt in einem der mittleren Mainboard-Slots eine 
Adapterplatine, auf der sich (beispielsweise) beidseitig je 2- 
3 Slots befinden. Diese Adapterkarte ist fester Bestandteil 
jedes Slimline-Gehäuses und bislang ausschließlich für das 
ISA-Bussystem erhältlich. Ob und wann Local-Bus- Adap- 
terplatinen für Slimline-Gehäuse zu kaufen sein werden, 
steht derzeit noch in den Sternen. 



Bei den meisten modernen PCs 
befinden sich acht schmale, beige 
Sockel auf der Hauptplatine. 
Wenn Ihr Computer mit 4 MByte RAM bestückt ist, sind vier 
dieser Sockel mit RAM-Piatinchen belegt. Setzen Sie in die 
leeren Sockel vier weitere SIMM-Module (so der Fachaus- 
druck) des selben Typs ein, und schon haben Sie acht Mega- 
byte Hauptspeicher. Achten Sie dabei unbedingt darauf, daß 
RAM-Größe, Zugriffszeit und Abmessungen übereinstim- 
men. Schleppen Sie im Zweifelsfall lieber Ihren Computer 
zu einem versierten Fachhändler, der die Aufrüstung nor- 
malerweise »ambulant« in wenigen Minuten vornimmt. 
Wenn Sie Ihren Computer nach der Aufrüstung zum ersten 
Mal einschalten, erkennt er, daß die RAM-Größe nicht mit 
dem im CMOS-Setup gespeicherten Wert übereinstimmt. 
Rufen Sie das BIOS-Setup auf und verlassen Sie es sogleich 
wieder mit dem Menüpunkt »Save... and Exit«. jetzt müßte 
der Computer die korrekte RAM-Größe erkennen, testen und 
ohne Murren arbeiten. 

Wieviel Speicher Windows 3.1 braucht, ist schnell gesagt: 
4 MByte minimal, besser 8 MByte. Unter 4 MByte wird das 
Arbeiten zur Geduldsprobe, da ständig Daten auf die Fest- 
platte ausgelagert werden. Bei 8 MByte RAM beschleunigt 
das Laufwerks-Cache- Programm »Smartdrive« zudem dra- 
stisch sämtliche Standard -Zu griffe auf Platte und Diskette. 
Mehr als 8 MByte brauchen Sie nur für extrem speicherin- 
tensive Anwendungen wie Bildverarbeitung oder Sound- 
Digitalisierungen. 

«■■martdrive- Schlafmütze 

Vor ein paar Tagen kaufte ich mir einen PC mit einer 
486DX2-CPU (66 MHz) sowie 8 MByte RAM und bin begei- 
stert - bis auf folgendes: Der Windows-Smartdrive-Moni- 
tor teilt mir immer mit, daß mein System geradezu »idle« 
ist, was ich, den Tränen nah, noch gelinde mit faul oder 
träge übersetzen will. Was tun? Wie kann ich meinem PC 
mehr Power verleihen? (Stefan Buchholz, Bramsche) 

Die optimale Smartdrive-Größe bei 8 MByte Hauptspeicher 
ist 2048 KByte - die Standard-Größe, die Smartdrive selbst 
vorschlägt. Rufen Sie den Smartdrive-Monitor (wer ihn noch 
nicht entdeckt hat: »Smartmon« im DOS-Verzeichnis) auf 
und starten Sie anschließend zum Beispiel die Textverar- 
beitung »Write«. Beenden Sie Write und laden Sie es erneut, 
wobei Sie die Smartmon-Anzeige im Auge behalten: Jetzt 
muß deutlich »Disk cache istactive« zu lesen sein. Rote Bal- 
ken unterschiedlicher Höhe dokumentieren zusätzlich die 
Cache-Funktionstüchtigkeit. 



115 



w. 



elcher Bus für wen? 

Was ist der Unterschied zwischen ISA-, EISA- und Local 
Bus? (Pascal Lenzner, Tittmoning) 

Der ISA-Bus ist der meistverbreitete Steckplatz-Standard bei 
PCs. Er stellt 24 Adreßleitungen, 8 oder 16 Datenleitungen 
und 8 Megahertz ßustakt zur Verfügung. In ISA-»Slots« (ein 
anderer Ausdruck für Steckplätze) können Sie weder Local- 
Bus-Karten noch EISA-Karten einsetzen. 
Beim teuren EISA-Bussystem existieren 32 Adreßleitungen, 
32 Daten leitungen und leider immer noch nur 8 Megahertz 
Bustakt. EISA-Steckplätze nehmen auch ISA-, aber keine 
Local-Bus-Karten auf. 

Die brandneue und preiswerte VESA- Local- Bus-Technolo- 
gie (»VLB«) überrascht mit 32 Adreßleitungen, 32 Datenlei- 
tungen und bis zu 33 Megahertz Bustakt. In Local -Bus-Slots 
passen keine EISA-, wohl aber ISA-Karten. PCs mit zwei oder 
drei Local-Bus-Steckplätzen sind derzeit unsere Empfehlung, 
da vor allem im Zusammenspiel mit Local-Bus-Grafikkarten 
enorme Geschwindigkeitssteigerungen erzielt werden - 
ohne merklich mehr zu kosten. 

^}uperspiele selbstgestrickt 

Mich interessiert am meisten das Programmieren von Spie- 
len und anderer Software. In DOS-QBasic habe ich schon 
einige Versuche unternommen alleine etwas auf die Beine 
zu stellen, aber viel ist dabei nicht herausgekommen. Denn 
ich weiß nicht, wann und wo ich die jeweiligen Befehle ein- 
setzen muß. Es soll ja schon Bücher zum Erlernen von Pro- 
grammiersprachen geben - kommt man als Hobby-PC- 
Freak überhaupt an sowas heran? (Ohne Absender) 

Wenn Sie Programme selbst entwickeln wollen, gibt es keine 

einfachere und leichter zu erlernende Programmiersprache 

als Basic. Aber Sie 

IGENER 5ACHE 



IN 

Uns erreichen weitaus mehr Technik -Treff -Zuschrif- 
ten, als wir auf den zwei Seiten abdrucken kön- 
nen. Deshalb sammeln wir immer Fragen zu 
bestimmten beliebten Prob lern -Schwerpunkten 
(Soundkarten, Grafikkarten, CD-ROM-Laufwerke, 
RAM-Probleme etc.) und schreiben regelmäßig spe- 
zielle Artikel, die sich nur um diese Themen drehen. 
In unserem Sound karten -Vergleichstest in dieser 
Ausgabe geben wir zum Beispiel wichtige Installa- 
tions-Tips rund um DMA, Interrupt & Co oder erläu- 
tern Sinn und Unsinn von 16-Bif-Digitalsound. Tips 
und Hilfestellungen zum CD-ROM-Kauf, zu Grafik- 
karten oder der nervtötenden RAM-Knappheit 
haben wir bereits in früheren Ausgaben behandelt. 



haben selbst erfah- 
ren, daß für Pro- 
grammier-Einsteiger 
eine simple Befehl- 
sübersicht nicht aus- 
reicht, um ein größe- 
res Software- Projekt 
auf die Beine zu stel- 
len. Sie müssen also 
auf jeden Fall in spe- 
ziellen Computer- 
buch-Shops nach 
Basic-Lehrbüchern fragen. Mittlerweile gibt es davon eine 
derart unüberschaubare Anzahl, daß Sie in aller Ruhe jedes 
anlesen und nach dem für Sie geeignetsten suchen sollten. 
Natürlich können Sie unter QBasic auch tolle Denk-, Kno- 
bel- oder einfache Action-Spiele schreiben, doch für kom- 
plexe Flugsimulationen mit ruckfreier 3D-Grafik und mar- 
kerschütterndem Düsengetöse ist diese Programmiersprache 



nicht geeignet. Die Programmausführung ist prinzipbedingt 
recht langsam, und tiefergehnede Zugriffe auf die Sound- 
und Grafikhardware zu umständlich. Professionelle 5piele 
werden deshalb in der Programmiersprache »C« oder in 
Assembler geschrieben; beide Verfahren sind jedoch um 
Klassen schwieriger zu erlernen als der vergleichsweise 
»menschenfreundliche« Basic-Dialekt. 

■estplatten -Amnesie 

Nachdem ich bei meinem Computer ein Programm gestar- 
tet habe, spielte derselbe verrückt. Ich drückte auf die Reset- 
Taste. Daraufhin schrieb er plötzlich »C: Drive Error« hin. 
Nun mußte ich feststellen, daß in meinem Setup die Ein- 
stellungen meiner Festplatte gelöscht waren. Ich besitze 
einem 386DX40 mit einer 1 05 MByte großen Festplatte des 
Herstellers Seagate. Mir fehlen im Setup die folgenden Ein- 
stellungen: 
»Cyln«, »Head«, »WPCom«, »LZone« und »Sect«. 

(Markus Ruhland, Stadtbergen) 

Vermutlich handelt es sich bei Ihrer 105-MByte-Seagate- 
Festplatte um eine ST3120A. Schrauben Sie Ihren Compu- 
ter auf und überprüfen Sie diese Modellbezeichnung. 
Wenn's stimmt, dann müssen Sie folgende Werte im Bios- 
Setup einstellen: 

Cyln=1024, Head=12, WPCom=0, LZone=0, Sect=1 7. 
Aber Vorsicht: Tragen Sie diese Werte bitte nur dann ein, 
wenn Sie sicher sind, daß Sie auch wirklich genau diese Plat- 
te besitzen - sonst droht Datenverlust der übelsten Sorte! 
Noch ein paar grundlegende Tips: Die Bios-Setup-Daten 
können sowohl per Software (Viren, Programmfehler und - 
abstürze! als auch durch Hardware- Fehler (Puffer-Batterie 
leer, Kurzschluß, Kabel abgefallen, Akku defekt) das Zeitli- 
che segnen. Und das passiert öfter als man glaubt - aber 
immer zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Um den Fol- 
gen dieses Daten-GAUs (Festplatte nicht mehr ansprechbar, 
Computer im Kriechgang etc.) vorzubeugen, rufen Sie das 
Bios-Setup gleich jetzt einmal auf und notieren Sie sich alle 
(!) dort angezeigten Werte. Das gilt auch für die Einstellun- 
gen im »Extended CMOS« - also wirklich jeden im Setup 
einstellbaren Parameter. 

Wenn das Kind aber (wie in Ihrem Fall) nun schon mal in 
den Brunnen gefallen ist und die ehedem eingetragenen 
Werte nicht mehr rekonstru- 
ierbar sind, müssen Sie sich 
an den Fachhändler wenden, 
bei dem Sie Ihren Computer 
erworben haben. Da dieser 
(hoffentlich) nicht nurein ein- 
ziges solches Gerät verkauft 
hat, kann er Ihnen die ver- 
lorengegangenen Bios-Werte 
anhand seiner Datenblätter 
sofort mitteilen. (ts) 



Brennt Ihnen eine Frage zu 
den Mysterien der PC -Tech- 
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Ihre Spiele-Lust im Hard- 
ware-Frust? Dann schreiben 
Sie uns; wir werden ver- 
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Gruberstraße 46a 
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Briefecke ist das richti- 
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lungsbewußten PC-Besit- 
zer. Schreiben Sie bitte an 
den DMV-Verlag, Redakti- 
on PC PLAYER, Gruberstr. 
46 a, 85586 Poing. 

Moral und Motivation 

Ich spare mir an dieser Stelle die in vielen Leserzuschriften 
anzutreffenden Vorschläge, welche Rubriken man kürzen 
oder weglassen könnte, um für den Ausbau der Spieletests 
Platz zu gewinnen und ähnliches. Auch ich finde manches 
mehr und manches weniger gut, doch Ihr werdet es niemals 
allen recht machen können, weshalb das Kriterium der Viel- 
seitigkeit und Abwechslung in dieser Frage wohl 
das entscheidende Argument ist. Meine Lieb- 
lingsrubrik ist übrigens das »Finale«. Über der- 
artigen Humor können zwar nur PC-Freaks 
lachen, aber für diese wird die Zeitschrift ja 
schließlich auch gemacht. 
Wünschenswert wäre aus meiner Sicht jedoch, 
wenn Ihr Vorschläge und Kritiken der Leser nicht 
nur abdrucken, sondern auch mal ernsthaft über- 
denken und eventuell in die konzeptionelle Pla- 
nung einbeziehen würdet. Eure Kommentierung 
der Leserbriefe erscheint mir zumeist als bloße 
Rechtfertigung Eurer Redaktionsentscheidungen. Wenn 
Marc Haberl in Heft 6/93 z.B. die fehlende Motivations- 
wertung kritisiert und dann belehrt wird, daß diese mit der 
Gesamtwertung identisch sein, zeugt dies doch eher von 
Selbstgefälligkeit, als von der Bereitschaft, die Lesermeinung 
zu respektieren. Wenn die Gesamtwertung gleich der Moti- 
vation ist, dann hieße das ja, die Motivation ergibt sich aus 
»Kopierschutz + Anleitung + Bedienung + Anspruch + Gra- 
fik + Sound«?! Meint Ihrwirklich, daß Motivation und Spiel- 
spaß nur aus diesen Elementen resultieren? Oder meint Ihr 
es vielleicht so, daß die einzelnen Bewertungskriterien gar 
keinen Einfluß auf die Gesamtwertung haben, da diese sich 
ja erst aus der Motivation ergibt? 

Ich fände es wie Marc Haberl jedenfalls auch besser, wenn 
sich die Zusammensetzung der Gesamtwertung im Refe- 
renzkasten klarer ablesen ließe. Vielleicht solltet Ihr auch 
mal über weitere Kriterien nachdenken, z.B. ethischer und 
kognitiver bzw. pädagogischer Wert. Damit würdet Ihr Euch 
dann wirklich von sämtlichen Konkurrenzblättern abheben 
und die zweifellos technisch und grafisch perfekt gemach- 



ten Kriegsspiele hätten dann vielleicht nicht mehr die höch- 
sten Wertungen. (Ralf Lux, Potsdam) 

Als Anregungs-Abwürger wollten wir uns nicht betätigen; 
die Geschichte mit der Motivation ist eine reine Definiti- 
onsfrage. Wo ist denn der Unterschied zwischen «Motiva- 
tion« und »Spielspaß«?. Wenn ich Spaß an einem Programm 
habe, bin ich motiviert, mich länger damit zu beschäftigen. 
Je nach Spieletyp kann eine Einzelwertung wie Grafik oder 
Sound Einfluß auf die Motivations-Gesamtwertung haben, 
muß aber nicht. Beispiele: »Tetris« steht die grobe Klotz- 
grafik gut; » Ultima Underworld II« hingegen verdankt einen 
großen Teil seiner Faszination der 3D-Darstellung. Unsere 
Gesamtwertung wird also nicht aus Einzelteilen errechnet, 
sondern unterm Gesichtspunkt »Macht's Spaß? Und wenn 
ja, wieviel?« frisch kalkuliert. 

Eine Ethik-Wertung halte ich für kaum umsetzbar. Jeder hat 
andere Maßstäbe, ab wann ihm ein Spiel zu kriegerisch ist 
oder nicht. 

Bei geschmacklichen Ausreißern wie »War in the Gulf« in 
Ausgabe 8/93 weisen wir im Text auf inhaltliche Bedenken 
hin. Jeder Leser kann dann auch ohne separate Wertung ent- 
scheiden, ob ein Spiel nach seinen persönlichen ethischen 
Maßstäben noch 
akzeptabel ist. 



Moral werlung 
für kriegerische 
Spiele wie 
War in the Gulf? 




Mehr Share 

Mehr Shareware-Spiele, da viele bei weitem besser sind als 
einige von Euch getestete Profispiele. Keine Previews mehr; 
ein Spiel sollte erst besprochen werden, wenn eine endgül- 
tige Wertung möglich ist. Klarere Kennzeichnung der Spie- 
legattung. Besprechung der Referenzspiele; einige sind 
zumindest mir völlig unbekannt. Punktwertung und Spiele- 
gattung ins Inhaltsverzeichnis übernehmen. 

(Peter Flanderke, VeitshÖchheim) 

Wir verstehen uns in erster Linie als Testinstanz für Profi- 
spiele, die deshalb immer eine höhere Priorität bei unserer 
Seitenvergabe haben werden als Shareware-Titel. Wir sper- 
ren uns prinzipiell nicht dagegen, mal ein Seitchen mehr 
über diesen Bereich zu bringen, aber soooo viele gute Sha- 
reware-Neuerscheinungen gibt's nun auch wieder nicht. 
Previews sind ähnlich wie Messeberichte natürlich kein Test- 
ersatz. Bei besonders vielversprechenden Titeln halten wir 
einen Vorabbericht für interessant; die Besprechung folgt in 
einer späteren Ausgabe, wenn das Programm fertig ist. Tests 



werden bei uns immer Vorrang haben, was sich auch im 
Seitenverhältnis zwischen Spielerezensionen und Previews 
ausdrückt. 

lOO % Lenkrad 

1. Gibt es Starkiller-Comicbücher? Ich meine ein Druck- 
werk, in dem alle bisherigen Starkiller-Folgen (auch die alten 
wie z.B. »Planet der versklavten Programmierer«) zusam- 
mengefaßt sind. 

2. Wichtig: Habt Ihr Informationen über eine Turrican-PC- 
Konvertierung? Ich habe eine Demoversion davon auf der 
letzten CeBit gesehen, aber mir wurde da erzählt, daß sich 
Rainbow Arts für die Musik-Umsetzung Chris Hülsbeck nicht 
leisten könne. Ich hoffe, Ihr könnt da etwas Licht in diese 
totale Finsternis bringen? 

3. Ich verstehe Eure Bewertungen manchmal nicht. Beispiel: 
»Day of the Tentacle«. Erträgliche Handbuchabfrage; Anlei- 
tung und Spieltext beide deutsch und gut; Bedienung, Gra- 
fik und Sound allesamt Bestnote sehr gut. Trotzdem vergebt 
Ihr »nur« 93 %. Ist die mangelnde Komplexität im letzten 
Abschnitt etwa so offensichtlich, daß sie das Spiel sage und 
schreibe 7 Prozentpunkte kostet? Wieso ziert Ihr Euch vor 
einer Wertung wie z.B. 98 oder 99 Prozent? 

4. Soll ich mir ein Gravis Gamepad kaufen? 

5. Die Rechtschreibprüfung wollte Heinrich Lenhardt übri- 
gens in Heinrich Lenkrad umwandeln, falls es Euch interes- 
siert... (Steffen Heisterberg, Hannover) 

1. Nein - noch nicht. 

2. Rainbow Arts plant die Veröffentlichung der PC-Umset- 
zung von »Turrican II« im Spätherbst. Wer sich genau um 
die Musik-Programmierung kümmert, sei noch nicht ent- 
schieden. 

3. Wir haben in der Tat einen leichten Horror vor einer 
I OOer-Wertung. Die könnte nur ein Spiel erhalten, das abso- 
lut perfekt ist und jeder Menschenseele monatelang Spaß 
macht - aber wo gibt's das schon? Die gegen Ende etwas 
nachlassende Komplexität hat Tentacle in der Tat eins, zwei 
Prozentpünktchen gekostet. Aber 93 % sind doch Kauf- 
empfehlung genug - die Werterei ist schließlich eine Frage 
des Maßstabs. Wir sind jedenfalls bemüht, nicht jedes Kraut- 
und-Rüben-Programm hochzujubeln, sondern dicke Wer- 
tungen nur den absoluten Spitzentiteln zu spendieren. 

4. Wenn Du öfters mal zu einem flotten Action- oder Sport- 
spiel, lautet die Antwort eindeutig »Ja«. 

5. Spei Ichecker sind eben ein Quell steter Freude. Da mutiert 
unser Vertriebsleiter Helmut Crünfeldt zu »Grüngelb« und 
aus dem Layout-Maestro Rolf Boyke werden »Böcke« - 
unterhaltsamer als so manches Computerspiel. 

Schnarch Commander 

Warum druckt Ihr bei den Tips & Tricks nur Komplettlö- 
sungen ab? Ihr könnt doch auch mal eine Seite mit kleinen 
Tips für Simulationen oder )ump-and-Runs machen. An der 
Shareware-Seite müßte auch was getan werden, macht doch 



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mal einen Bewertungskasten so wie bei den Joy- 
stick-Tests oder so ähnlich. Das neue Logo gefällt 
mir auch ganz gut, nur das Comic: Bäh! 
Weglassen! Der Test für »X-Wing« war 
total unterbewertet! 

Ich wollte mir eigentlich »Strike Comman- 
der« zulegen, aber reicht mein 386-DX 40 
Hz mit 4 MByte RAM noch aus, oder schlafe ich vor dem 
Monitor ein? (Stefan Luer, Neustadt) 

Auf Deinem System besteht Einschlafgefahr. Ein 486-OX 
sollte es sein; idealerweise nicht unter 50 MHz. 

Her mit den Klassikern 

Sehr gut gefällt mir die Trennung von Meinung und Spiele- 
test. Positiv fällt außerdem der Stil auf, sowohl die Auf- 
machung als auch die Qualität der Texte heben sich deut- 
lich von dem anderer Spiele-Zeitschriften ab. 
Zwei Verbesserungsvorschläge hätte ich allerdings auch 
noch: 1) Bringt doch jeden Monat den »Klassiker«, in dem 
ein hervorragendes Spiel, das vor dem Erscheinen der ersten 
Ausgabe der PC Player veröffentlicht wurde, besprochen 
wird. 2) Eröffnet noch eine Rubrik, in der viele kleine Fra- 
gen zu Computerspielen gestellt und entweder von Euch 
oder von anderen Lesern beantwortet werden. 

(Sascha Blank, Oberhausen) 

7 . Bei Oldies ergibt sich oft das Problem der Verfügbarkeit; 
man macht einen Leser womöglich auf ein älteres Spiel rich- 
tig heiß, das aber im Handel kaum mehr auffindbar ist. 
Ansonsten spricht aber nichts gegen die Einführung einer 
solchen Rubrik, sofern sie weiterhin so fleißig in Euren 
Zuschriften propagiert wird. 

2. Frage/Antwort-Rubriken im Tips-Bereich werden durch 
den redaktionellen Vorlauf zermürbt, der sich bei der Zeit- 
schriftenproduktion ergibt. Bis wir eine Zuschrift abgedruckt, 
Antworten bekommen und diese wiederum veröffentlicht 
haben, kann insgesamt ein Vierteljahr vergehen. Wer gera- 
de verzweifelt an einer bestimmten Stelle festsitzt, wird wohl 
kaum genug Geduld für solche Langzeithilfen aufbringen. 

Jäger und Sammler 

Die PC Player hat mich überrascht. Seit ich meinen C 64 
vor etwa sechs Jahren verkauft hatte, habe ich die Spiele- 
zeitschriften auf Teenager-Niveau in Erinnerung. Nun, da 
ich aufgrund meines Studiums einen Computer zulegte, bin 
ich natürlich auch an dessen Unterhaltungswert interessiert. 
Besonders Eure Tests mit dem »Im Wettbewerb« -Kasten (tolle 
Orientierungsmöglichkeit) und der persönlichen Meinung 
des Redakteurs gefallen mir sehr gut. Des weiteren sind mir 
Eure Hardware-Tests sehr positiv aufgefallen (486-Test mit 
Kaufberatung, Maus-Test), dessen Themen von anderen Zeit- 
schriften übergangen werden (besonders die unscheinbare, 
aber wichtige Maus). Das ist ein weiterer Grund, warum ich 
Euch schreibe: Leider fehlt mir die Möglichkeit, die ersten 



PC Player-Ausgaben zu kaufen. Kann ich sie bei Euch nach- 
bestellen? (Bernd Mascioni, Eschringen) 

Danke für das Lob. Aufgrund zahlreicher Anfragen richten 
unsere rastlosen Kollegen vom Vertrieb gerade einen Nach- 
beste! I-Service ein. Beachte bitte die entsprechende Seite, 
die irgendwo in dieser Ausgabe herumschwirren sollte. 

Gesamtwertung - die sanfte Geburt 

Wie kommt Ihr zu der Endbewertung von Spielen? Gibt jedes 
Redaktionsmitglied eine Punktzahl ab und anschließend 
wird der Durchschnitt errechnet? Euer Bewertungskasten ist 
bei weitem der Beste. Laßt ihn genau so. Ein Extra-Applaus 
für den Technik-Treff! Sehr gut finde ich Sachen wie z.B. 
den 486er-Te5t in Ausgabe 6/93. Auch ansonsten stimmt das 
Verhältnis von Hardware, Software und sonstigen Informa- 
tionen. Das Beste sind die Verrisse der schlechten Spiele. 
Bei keinem anderen Magazin habe ich eine so schonungs- 
lose Wortwahl vorgefunden, wenn es um miese Games geht. 
Endlich mal ein Magazin, das sich traut, den Mund aufzu- 
machen. Überhaupt ist Euer Humor nicht schlecht. Ihr seid 
witzig, ohne ins Alberne zu verfallen. 
Zum Cover: Laut Aussage im Editorial 6/93 ist es tiefer, brei- 
ter, schneller geworden (»schneidig« hört sich irgendwie 
seltsam an). Das kann ich nicht beurteilen, da ich PC Play- 
er erst ab eben dieser Ausgabe kenne. Allerdings muß ich 
sagen: Wäre ich nicht auf Euch aufmerksam gemacht wor- 
den, hätte ich das Heft sicher übersehen. Es hebt sich näm- 
lich vom Cover her mit Einschränkungen kein bißchen von 
allen anderen Magazinen ab. (Andre" Koch, Neustadt) 

Das erste Vorschlagsrecht für die Gesamtwertung gebührt 
dem Autor des Tests, der sich dann mit den anderen Kolle- 
gen, die das betreffende Programm gespielt haben, feil- 
schenderweise auf eine Zahl einigen muß. Als Orientie- 
rungshilfe dient außerdem eine Datenbank, in der alle frühe- 
ren Wertungen erfaßt sind. 

Schützt die Lemminge 

Nach Eurem Test von »Lemmings 2«, das ja durchschnitt- 
lich gut abgeschnitten hat, habe ich mir das Spiel zugelegt 
und mußte mit Schrecken feststellen, daß hier doch ein 
Kopierschutz vorliegt. Spiele, bei denen es nicht möglich ist, 
daß der Anwender eine Sicherheitskopie erstellen kann, sind 
meiner Meinung nach für Ärger vorprogrammiert. 
Geht nämlich die Originaldiskette nach der Garantie kaputt, 
so bin ich als Käufer der Dumme. Da bei Lemmings 2 die 
Installation nur mit der Originaldiskette möglich ist, bin ich 
der Meinung, daß Ihrden Angaben zum Kopierschutz gewis- 
senhafter nachkommen solltet. (Martin Hüls, Coesfeld) 

Danke für Deinen Hinweis. Der Lemmings 2-Kopierschutz 
ist exotisch (auf Festplatte ja, Disketten-Backup nein), aber 
wahr. Diese etwas niederträchtige Schutztechnik haben wir 
schlichtweg übersehen - Sorry. 



W Joystick ist nicht gleich Joystick: Thrustmaster, Virtual 
W Pilot & Co sind aufwendige Knüppelkonstruktionen, die 
speziell für Flugsimulationen konzipiert wurden. Immer 
mehr Programme nutzen die Zusatzfeatures dieser Modelle 
aus; außerdem steht ein heißer Herbst mit vielen 
3D-Actionspielen und Flugsimulationen bevor. Unsere Test- 
( piloten zeigen Ihnen in 
der nächsten Ausgabe 
das aktuelle Angebot 
an Simulations-Spe- 
zialsticks und ver- 
raten, ob sich der 
Kauf der Brummer 
auch lohnt. 



„-Süd" 









»Read error on 
W driveC:« oder »Not 
a DOS ciisk« sind nur 
einige der vielen Schrec kens- 
meldungen, mit denen Ihr PC 

Murks und Macken verkündet. Ist's ein Virus, gibt das 
Laufwerk den Geist auf oder ist die teure Spielediskette 
hinüber? In einer neuen Serie rund um die häufigsten 
PC-GAUs geben wir Tips zur Vorbeugung und Scha- 
densbegrenzung. Was tun, wenn die Kiste spinnt? Ruhe 
bewahren und unsere nächste Ausgabe lesen! 



W Angesichts der etwas unseriösen Terminplanung 
W vieler Softwarefirmen gestaltet sich die Ausschau 
auf den nächsten Spieleteil ein wenig orakelhaft. 
Ohne Gewähr, aber mit viel Hoffnung erwarten wir 
unter anderem Testversionen von Gateway II und 
Rebel Assault. 
Außerdem erwarten wir (endlich) die deutsche Version vom 
Video Directer, präsentieren erste Infos über den Nach- 



„ folger zu Mad TV und schlagen ein weiteres Kapitel 
im Bug-Report auf: Die Programmier-Pfuschereien 
bei einigen neuen Spielen und Update-Tips stehen im Mit- 
telpunkt der dritten Folge. Bei den Spielelösungen folgt die 
f zweite Hälfte 
unserer Krön- 
dor-Tips inklusi- 
ve der Paßwörter für 
alle Rätselkisten. 
Alldiesund vielewei- 
tere Spieletests, Tips, 
siews und Features 
rund ums PC-Entertain- 
arten in vier 



WodTV 



Wochen auf Sie. 




Mit Homeworld schlagen die Adven Iure- Spezialisten von 
Legend ein zweites Kapitel der Gateway-Saga auf 



Viel Spaß mit Ihrem PC bis zum 
nächsten Monat! 



PC PLAYER 10/93 erscheint am 15. September 





Dramatik, 
Spannung, Nerven- 
kitzel: Bei SimBus 
erleben Sie selbst, 
was täglich in 
deutschen Omnibus- 
Steuerzentralen 
vor sich geht. 
(Unser Bild zeigt 
die 3D-Grafik mit 
ausgeblendetem 
Instrumenten brett) . 



DAS SIM-PROGRAMM 
DES MONATS 

Die Tücken des öffentlichen Nahverkehrs, der 
aufregende Lebenswandel eines Busfahres, all 
das war dem breiten Publikum bisher nur 
schwer nahezubringen. 
Ein Software-Produkt soll 
jetzt da ansetzen, wo 
Bücher, Fernseh-Reporta- 
gen und Lebensbeichten 
versagt haben. »SimBus 
Linie 320« läßt Sie ans 
Steuer eines modernen 
selbsttragenden Gelenk- 
Busses und zeigt Ihnen hautnah, wie es im 
Cockpit eines Fahrers wirklich zugeht. 
Die Simulation entstand in Zusammenarbeit mit 
dem MW (den Münchner Verkehrs-Betrieben) 
und dem Falk-Verlag, dessen Stadtpläne mit 
ausgewiesenen Bus-Linien der Packung beilie- 
gen. Nur durch diese Kooperation war es mög- 
lich, den Großraum München in seiner Gesamt- 
heit in den Rechner zu bannen. 
Nachdem Sie eine Route festgelegt haben, star- 
ten Sie Ihren Bus, um Haltestelle für Haltestel- 
le in korrekter Reihenfolge anzufahren. Zur Zeit 
haben alle digitalen Passagiere noch Monats- 
karten, doch für die Version 2.0 ist uns ein Fahr- 
kartenverkaufs-Zusatzprogramm mit Geld- 
wechselmodus versprochen worden. Am Ende 
der Fahrt werden Sie für Pünktlichkeit und Fahr- 
sicherheit begutachtet; nach mehreren tausend 
erfolgreichen Fahrten winkt eine Beförderung 



FÜNF IST TRUMPF! 

Heutzutage kann man keine Cam- 
puter- Zeitschrift aufschlagen, ohne 
nicht von Anzeigen für mindestens 
ein Dutzend Postleitzahl-Umstel- 
lungsprogrammen erschlagen zu 



Probleme mit Postleitzahlen? 

3 Stück nur 98,- DM 

Komplettprets incl. MwSt unö Versand 
(piano in Kunststoff rolle) 
Mengenrabatte und Auflagen mit 
Werbeeindruck auf Anfrage 
Wenn Sie sich trotz dieser geballten 
Software noch nicht an Ihre neue 
Zahl gewöhnen können und Ihre 
individuelle Note betonen möchten, 
dann kaufen Sie sich doch einfach 
Ihre eigene Postleitzahl! Die Firma 

Stiefel in Ingolstadt scheint diese laut jüngster Anzeige tatsächlich anzubieten, sogar im handlichen 
3er-Patk. Machen Sie also Omi oder Freunden ein wirklieh schwer zu schlagendes Geschenk: Eine ei- 
gene Postleitzahl. Beeilen Sie sich! Der Vorrat ist begrenzt! 

S T O P I Bevor Sie jetzt talsächlich bei der armen Firma eine Postleitzahl kaufen wollen: Dort krie- 
gen Sie nur Landkarten auf denen die PLZ-Gebiete eingetragen sind. Die Anzeige war nur derart zwei- 
deutig formuliert, daß wir uns einfach nicht zurückhalten konnten. (bs) 




DIE LETZTE TOP 5-LISTE 

In der »Microprose Summer Surprise« werden potentielle Spie- 
le-Käufer mit einem »Geschenk in jeder Packung« gelockt. Wir 
haben von einem Informanten die Konferenz- Protokolle von 
Microprose erhalten und präsentieren Ihnen die Liste der fünf 
Dinge, die urspünglich als Geschenk in die Packung sollten, 
aber aus diversen Gründen dann doch abgelehnt wurden. 
PLATZ 5: Ein kleines Kätzchen aus der unerwartet erfolgrei- 
chen Zucht der Familie Schwaiger [bedauerlicherweise zur Zeit 
nur sieben Exemplare vorrätig) 

PLATZ 4i Eine Bohncard (wäre nur für Railroad Tycoon Delu- 
xe interessant gewesen) 

PLATZ 3: Ein CD-ROM mit dem Spiel »Mantis« (Das wollte aber 
niemand geschenkt haben) 

PLATZ 2: Ein Reisegutschein für ein Wochenende in einem von 
Microprose simulierten Krisengebiet Ihrer Wahl (zu gefährlich) 
PLATZ 1 : Eine Microprose- Aktie (leider mußten fast alle Akti- 
en an Spectrum Holobyte rausgerückt werden) (bs) 



zu einer höheren ßesoldungsstufe. SimBus benötigt minde- 
stens einen 486-PC um die faszinierende 3D-Grafik in voll- 
er Blüte darstellen zu können. Häuser und Gegenverkehr 
sind zur Zeit noch nicht implementiert, sollen aber späte- 
stens mit Erscheinen des Pentium-Prozessors nachgeliefert 
werden. Ebenfalls in Arbeit sind Erweiterungs- Disketten mit 
den Großräumen Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg; eine 
spezielle »Limited Edition« wird auch die Nahverkehrs- 
pläne von Berlin enthalten. (bs) 

DEUTSCHE SPRACHE, SCHWERE SPRACHE 

Nachdem die Texel-CD-ROM-Anleitung im letzten Finale 
bei unseren Lesern recht gut ankam, haben wir Ihnen dies- 
mal ein paar Stilblüten aus der Welt der Computer-Spiele- 
Übersetzungen zusammengetragen. So finden Sie auf der 
Packung von »Pinball Dreams« den Hinweisauf eine »Punk- 
teansammlung«. Bevor Sie jetzt die Packung nach einer 
Demonstration kleiner Punkte (Freiheit für den i-Punkt) absu- 
chen: gemeint ist natürlich die High-Score-Liste. 
Die »Lost Vikings« scheinen ein besonderes Fitness-Pro- 
gramm zu absolvieren, denn die deutsche Packung macht 
uns auf die »einzigartigen, knall- 
harten Bewegungen« aufmerk- 
sam. Bei »Prince of Persia II« 
locken uns »Animationen, die auf 
menschlichen Modellen basie- 
ren« funmenschliche waren gera- 
de vergriffen). Wem die ganzen 
Spiele schon immer zu schwer 
waren, der freut sich auf »Kings 
Quest VI«: »Beinahe die Hälfte 
der Ereignisse müssen nicht unbe- 
dingt gespielt werden... Eine 
Truppe von kostümierten und mit 
Video aufgezeichneten Schau- 
spielern gibt dem Abenteuer eine 
spezielle Lebensechtheit.« (bs) 



- WANDKARTEN *JV VERLAG 




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